Kann man schon Winterreifen aufziehen?

Manche fangen damit schon am 1.10. an, auch wenn da noch 20° sind.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@NDLimit schrieb am 17. Dezember 2018 um 12:06:06 Uhr:


nicht alles, was erlaubt ist, macht auch Sinn 😉

Wohl wahr. Aber macht es Sinn, sich Winterräder zu kaufen und sie dann nicht zu benutzen bzw. so lange zu "schonen" bis sie als Winterbereifung nicht mehr taugen? Die Zeiten als Winterreifen höllisch laut waren, ein gewöhnungsbedürftiges Fahrverhalten hatten und einem ein Tempolimit aufzwangen sind doch vorbei. Mir wäre es schlicht zu nervig, ständig zu überlegen, ob ich denn nun heute, morgen., übermorgen oder erst nächste Woche oder oder oder auf die Winterräder wechsle.

Grüße vom Ostelch

403 weitere Antworten
403 Antworten

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 22. Dezember 2018 um 14:58:31 Uhr:


Und dank optimaler Bereifung ließe es sich dann notfalls auch mal assistiert notgebremmst anhalten. 😁

Es ist ein erhebendes Gefühl, mal nur unter Eggschberten diskutieren zu können! 😉

Grüße vom Ostelch

Warum setzt es sich denn nun nicht durch, dass man sich für jede Witterungsbedingung je ein Fahrzeug zulegt? Die Frau muss natürlich genauso die Fahrzeugwahl haben. Also 6 Autos für einen Haushalt mit Kindern ohne Führerschein. Dann hätte man schon Sommer, Winter und Allwetter abgedeckt. Wären noch Regenreifen bei Wärme, Regenreifen bei Kälte etc. Die Automobilindustrie müsste es doch befürworten. Pro Person 5 Autos wären wohl nicht verkehrt, um einen Komfortgewinn zu erzielen.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:37:29 Uhr:


Warum setzt es sich denn nun nicht durch, dass man sich für jede Witterungsbedingung je ein Fahrzeug zulegt? Die Frau muss natürlich genauso die Fahrzeugwahl haben. Also 6 Autos für einen Haushalt mit Kindern ohne Führerschein. Dann hätte man schon Sommer, Winter und Allwetter abgedeckt. Wären noch Regenreifen bei Wärme, Regenreifen bei Kälte etc. Die Automobilindustrie müsste es doch befürworten. Pro Person 5 Autos wären wohl nicht verkehrt, um einen Komfortgewinn zu erzielen.

Das ist sowieso die Lösung der Wahl. Nie wieder Radwechsel!

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@Schubbie schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:37:29 Uhr:


Warum setzt es sich denn nun nicht durch, dass man sich für jede Witterungsbedingung je ein Fahrzeug zulegt? Die Frau muss natürlich genauso die Fahrzeugwahl haben. Also 6 Autos für einen Haushalt mit Kindern ohne Führerschein. Dann hätte man schon Sommer, Winter und Allwetter abgedeckt. Wären noch Regenreifen bei Wärme, Regenreifen bei Kälte etc. Die Automobilindustrie müsste es doch befürworten. Pro Person 5 Autos wären wohl nicht verkehrt, um einen Komfortgewinn zu erzielen.

Dann müssten wir das begrabene Garagenthema wieder ausbuddeln 😉

Ähnliche Themen

Zitat:

@NDLimit schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:40:31 Uhr:



Zitat:

@Schubbie schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:37:29 Uhr:


Warum setzt es sich denn nun nicht durch, dass man sich für jede Witterungsbedingung je ein Fahrzeug zulegt? Die Frau muss natürlich genauso die Fahrzeugwahl haben. Also 6 Autos für einen Haushalt mit Kindern ohne Führerschein. Dann hätte man schon Sommer, Winter und Allwetter abgedeckt. Wären noch Regenreifen bei Wärme, Regenreifen bei Kälte etc. Die Automobilindustrie müsste es doch befürworten. Pro Person 5 Autos wären wohl nicht verkehrt, um einen Komfortgewinn zu erzielen.

Dann müssten wir das begrabene Garagenthema wieder ausbuddeln 😉

Jetzt nicht mit Details ablenken. Hier geht es um den ganz großen Wurf! 😉

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@Ostelch schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:51:22 Uhr:



Zitat:

@NDLimit schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:40:31 Uhr:


Dann müssten wir das begrabene Garagenthema wieder ausbuddeln 😉

Jetzt nicht mit Details ablenken. Hier geht es um den ganz großen Wurf! 😉

Grüße vom Ostelch

Sry... hab wohl mal wieder zu genau hingeguckt und logische Schlüsse gezogen. Verdammt. Soll echt nicht mehr vorkommen 😉

Ab nächstes Jahr ist für mich das Thema Reifenwechsel endgültig erledigt, denn ich bin dann Tester der nächsten Generation Ganzjahresreifen. Diese sind im Prinzip Sommerreifen mit etwas auf die Wintereigenschaften angepassten Profil. Das alleine lässt aber eigentlich keine guten Wintereigenschaften versprechen, nein, die guten Wintereigenschaften resultieren daraus, dass die Reifen beheizt werden. Damit werden sie im Winter weicher und verhalten sich vergleichbar mit einer Gummimischung der Winterreifen bei Wintertemperaturen.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil, sondern natürlich wird auch die Straßenoberfläche unter dem Reifen erwärmt. Bei einer dicken festgefahrenen Schneeschicht bringt das nur bedingt etwas aber bei einer dünnen Eisschicht, die man oft übersieht, wird diese aufgetaut und man anstelle des Rutschens auf dem Eis ergibt sich eine optimale Haftperformance. Sorry, das ist etwas übertrieben, denn man hat nur die Haftperformance einer nassen Straßenoberfläche.

Gruß

Uwe

... und in Afrika ist Muttertag ....

Uwe, fährt nun deine Frau vom Glühweinmarkt heim?

Gruß

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:55:59 Uhr:


........... die Reifen beheizt werden. ......... Eisschicht, die man oft übersieht, wird diese aufgetaut ........

Woher kommt die Energie für die Reifenbeheizung?

Zitat:

@Lagebernd schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:58:04 Uhr:


... und in Afrika ist Muttertag ....

Leider falsch....

Muttertag in Afrika
Die Regensaison entscheidet in Äthiopien über den genauen Zeitpunkt des Muttertags, welche zwischen Oktober und November eintritt. In dieser Zeit kehren die Kinder in ihr Elternhaus zurück und feiern mehrere Tage mit ihren Familien zusammen.

Zitat:

@Uwe Mettmann schrieb am 22. Dezember 2018 um 15:55:59 Uhr:


Ab nächstes Jahr ist für mich das Thema Reifenwechsel endgültig erledigt, denn ich bin dann Tester der nächsten Generation Ganzjahresreifen. Diese sind im Prinzip Sommerreifen mit etwas auf die Wintereigenschaften angepassten Profil. Das alleine lässt aber eigentlich keine guten Wintereigenschaften versprechen, nein, die guten Wintereigenschaften resultieren daraus, dass die Reifen beheizt werden. Damit werden sie im Winter weicher und verhalten sich vergleichbar mit einer Gummimischung der Winterreifen bei Wintertemperaturen.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil, sondern natürlich wird auch die Straßenoberfläche unter dem Reifen erwärmt. Bei einer dicken festgefahrenen Schneeschicht bringt das nur bedingt etwas aber bei einer dünnen Eisschicht, die man oft übersieht, wird diese aufgetaut und man anstelle des Rutschens auf dem Eis ergibt sich eine optimale Haftperformance. Sorry, das ist etwas übertrieben, denn man hat nur die Haftperformance einer nassen Straßenoberfläche.

Gruß

Uwe

Ich teste demnächst die ultimativen Ganzjahresreifen meiner neuen Lieblingsmarke Riskant. "Riskant Transformer Ultimate 100 Pro" heißen diese Prachtstücke. Sie sind natürlich auch beheizt, heizen die Fahrbahnunmittelbar vor dem Reifen auf, so dass die Kontaktfläche immer auf eine 21°C warme Fahrbahnoberfläche trifft. Per App lässt sich das Profil verstellen und die Härte des Gummis variieren. Leider sind die Reifen ab April 2019 zunächst nur in der Größe 08/15 bestellbar. Riskant hat für April 2020 aber schon die "next generation" angekündigt. Da lassen sich dann auch Flankenhöhe und Breite des Reifens einstellen.

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@kiaora schrieb am 22. Dezember 2018 um 16:00:37 Uhr:


Woher kommt die Energie für die Reifenbeheizung?

Man hat ja inzwischen Erfahrungen mit dem induktiven Laden von Elektroautos. Diese Technik wird auch als Energiezuführung für die Reifenheizung benutzt. Das wird aber nur für langsame und mäßige Geschwindigkeit benutzt. Bei höheren Geschwindigkeit wird die Rotationsenergie in Wärmeenergie umgesetzt. Wie das nun genau geht, weiß ich jetzt leider auch nicht, werde mich aber erkundigen.

Zitat:

@Ostelch schrieb am 22. Dezember 2018 um 16:09:45 Uhr:


Sie sind natürlich auch beheizt, heizen die Fahrbahnunmittelbar vor dem Reifen auf, so dass die Kontaktfläche immer auf eine 21°C warme Fahrbahnoberfläche trifft.

Ja, mit dieser Technik habe ich mich auch beschäftigt. Den Straßenbelag vor den Reifen zu beheizen geht ja nur über Wärmestrahlung. Wärmeleitung ist ja nicht möglich, dass die Reifen die Straße vor sich ja noch nicht berühren. In der Generation der Reifen nächstes Jahr hat man es aber noch nicht hinbekommen, dass die Wärmestrahlung von den Reifen ausgeht (das hat man erst für die darauffolgende Generation angekündigt). Daher muss die Strahlungsquelle jetzt notgedrungen noch an der Karosserie angebracht werden und die Strahlungsquelle wird dann vor die Reifen ausgerichtet. Das bringt aber ein großes Problem mit sich, denn wenn man einlenkt, wird eben nicht der Straßenbelag beheizt den man zu überfahren gedenkt und daher wird gerade bei der im Winter kritische Kurvenfahrt nicht die doch so notwendige Seitenführung der Reifen sichergestellt.

Daher habe ich schweren Herzen zu meiner Lösung gegriffen, obwohl deine Lösung auf lange Sicht zielversprechender ist.

Allerdings gibt es noch ein weiteres großes Problem mit der von dir favorisierten Lösung. Für die Wärmestrahlung wird deutlich mehr Energie benötigt als wenn man nur die Reifen erwärmt. Diese Energie lässt sich nicht nur durch die Rotationsenergie aufbringen, so dass noch zusätzlich beträchtlich Energie zugeführt werden muss. Null Problemo für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, ein großes Problem momentan aber für Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

Gruß

Uwe

Ihr hinkt doch alle hinterher. Ich werde mir Mikrowellenkanonen vor den Reifen montieren. Zusätzlich fülle ich warme Luft in die Reifen, damit die im Winter nicht kalt werden. Im Sommer fülle ich übrigens kalte Luft in die Reifen, damit diese kühl sind. Vereinfacht heißt dies, dass man den Luftdruck der Sommerreifen im Winter und den der Winterreifen im Sommer kontrolliert.

Die Energie produzieren die Autos doch mit auf dem Dach montierten Windrädern. Steht das Auto wird das Windrad durch den Fahrtwind der vorbeifahrenden Autos angetrieben.
Dass im Winter heiße Luft in die Reifen gehört, hätte in dieser Diskussion schon lange auffallen müssen, so naheliegend ist das! Mikrowellen kann man für die Küche schon für nen schlanken Taler erwerben. Da kann das Zeug fürs Auto auch nicht die Welt kosten.
Und nun zur Rotationsenergie: In jedes Radlager wird ein Dynamo integriert. Was beim Fahrrad geht, geht beim Auto erst recht! Damit könnte man das Auto auch antreiben. Gestartet wird mit Druckluft, sobald das Auto rollt, produzieren die Dynamos den Strom für den Elektromotor. Da vier Dynamos nur einen Motor mit Strom versorgen müssen, ist schon klar, dass das kein Problem sein kann. 4:1! Da kann man vielleicht sogar auf das Windrad auf dem Dach verzichten. Aber das ist ja nach der ersten Fahrt in die Garage sowieso weg.

Grüße vom Ostelch

Deine Antwort
Ähnliche Themen