ForumAudi Motoren
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. Audi Motoren
  6. Kaltstartgeräusch Rasseln A4 2.0 20V 96 KW (ALT)

Kaltstartgeräusch Rasseln A4 2.0 20V 96 KW (ALT)

Themenstarteram 19. Mai 2009 um 22:28

Hallo Zusammen,

 

mich nervt schon seit längerem (seit Jahren) dieses furchtbare Rasselgeräusch beim Kaltstart (nur 1 bis 2 sec). Dieses Geräusch tritt nur auf, wenn zuvor eine längere Strecke gefahren wurde also Minimum 25 km und danach das Fahrzeug Minimum 6 Stunden abgestellt wurde. Ist eine der beiden Bedingungen nicht erfüllt tritt das Geräusch nicht auf. Im Sommer stärker als im Winter. Habe schon das eine oder andere hier im Forum gelesen. Die einen schreiben weg vom Longlife Öl (0W-30 oder 5W-30) die anderen schreiben was vom Kettenspanner des Nockenwellenverstellers und relativ oft liest man etwas von den Hydrostößeln.

Nachdem ich nun beim letzten Ölwechsel vom 5W-30 Longlife Öl (Mobil1) auf ein vollsynthetisches 5W-40 von Motul gewechselt habe und das Problem weiterhin besteht, grübelte ich darüber was noch die Ursache sein könnte. Was haltet Ihr von folgender Theorie da ich das Problem wie oben erwähnt verstärkt im Sommer habe:

Am Ölfilterflansch (nicht im Ölfilter) gibt es ein Ölrückhalteventil. Dieses soll verhindern, dass wenn der Motor abgestellt wird, dass dann das ganze Öl aus den Ölkanälen, Hydrostößeln etc. herausfließt, sprich im Motor zurückgehalten wird. Angenommen dieses Ventil schließt nicht ganz. Das Öl ist wenn der Motor schön warmgefahren ist etwas dünnflüssiger als wenn es kalt ist. Nun läuft das Öl schön langsam aus allen Kanälen, Hydrostößeln, Kettenspannern etc. langsam heraus. Im Sommer geht dies besser da der Motor nicht so schnell abkühlt. Wenn man dann den Motor nach etlichen Stunden neu startet dauert es ein paar Sekunden bis das Öl überall hingepumpt ist. Bis dies geschehen ist, hört man das blöde Rasselgeräusch. Gestützt wird dieses Theorie mit folgendem: Mir ist aufgefallen wenn man den Ölstand kurz nach Abstellen des Motors kontrolliert ist dieser deutlich niedriger als wenn der Motor bereits etliche Stunden aus ist. Hatte nämlich auch schon das Erlebnis, dass ich den Ölstand vor Reiseantritt kontrollierte (Auto war 12h oder länger abgestellt) und der Ölstand war etwa im unteren Drittel der Sollmarke. Und dann während der Fahrt (nach ca. 100 km) meldete sich FIS mit der Warnung niedriger Ölstand. Also bei nächster Gelegenheit rechts ran und Ölstand kontrolliert. Und siehe da nun (bei sofortiger Kontrolle nach Abstellen des Motors) war der Ölstand bei Minimum. Ich hatte es nicht mehr weit nach Hause und beschloss den Ölstand am nächsten Morgen erneut zu kontrollieren. Dann war er wieder bei etwa einem Drittel der Sollmarke. Ich füllte dann wieder bis zum Maximum auf.

Nun stellen sich mir folgende Fragen:

1. Bin ich mit meiner Theorie auf dem Holzweg?

2. Wenn ich richtig liege, welches Bauteil verursacht das Geräusch, ist es bedenklich?

 

Beim Freundlichen habe ich mich erkundigt bzgl. des Austausches des Ölrückhalteventils. Die schauten mich an als käm ich vom Mond. Erst als ich denen das dann auf dem Bildschirm Ihres Ersatzteilmangements zeigte, konnte Sie etwas damit anfangen. Man teilte mir mit, der Austausch nur des Ventiles sei nicht möglich, es müsse der komplette Ölfilterflansch getauscht werden. Allein das Teil koste 180€ dazu käme dann noch der Arbeitsaufwand + Öl und Steuer, in Summe sicher knapp 400€.

 

Damit Ihr Euch besser etwas unter dem Geräusch vorstellen könnt, ich bin im Netz fündig geworden, genauso klingt es bei mir (auch wenn es so klingt es ist kein Diesel!!!!):

www.youtube.com/watch

 

Besten Dank schon im voraus für Eure Unterstützung.

Ach ja Kilometerstand aktuell ca. 150.000 km, aber wies gesagt das Geräusch habe ich schon seit Jahren. Anfänglich bin ich jedoch nur Kurzstrecke gefahren, da hatte ich die Probleme nicht.

 

Beste Antwort im Thema

Hallo zusammen,

der Geräuschverursacher ist der Nockerwellenversteller der Einlassnockenwelle. Dazu muss diese ausgebaut werden, da dieser von hinten an der NW verschraubt ist und nur im ausgebauten Zustand zugänglich ist.

Der Audi-Partner sollte dies eigendlich kennen und wissen, das es dazu auch eine techn. Problemlösung im rotem HST der ELSA gibt.

14 weitere Antworten
Ähnliche Themen
14 Antworten

Hi!

habe das selbe Problem. nach diversen Reperaturversuchen habe ich fast schon aufgegeben.

2 Nockenwellenversteller plus Spanner mit Kette wurden eingebaut und der erfolg hielt nur ca.1000km.

bin langsam am ende mit meinem latein. LAUT AUDI STAND DER TECHNIK!! lächerlich

Bin von 0w30 auf 5w30 ohne Erfolg.

Öldruck ist über der Norm.

Ölverbrauch ca. 2l auf 1000km aber erst nachdem audi den Kopf runter hatte. Man kann es aber nicht beweisen.

Ansonsten läuft der Motor 1A.

durch die lasche kette habe ich manchmal das gefühl das sich die Steuerzeiten ändern.

MfG Chris

Mein ALT macht bisher weder Geräusche noch verbraucht er Öl.

 

Habe ihn allerdings, nachdem ich hier von diesbezüglichen Problemen

gelesen habe, vorsichtshalber auf festes Intervall und ein gutes

vollsynth. Motoröl (Mobil1) umgestellt.

Hallo !!

Ich kram das Thema mal wieder raus. Habe auch einen 2.0 A4 (B6) Bj. 11/00. Der hat auch dieses kurze "rasseln" beim starten(und noch viele Probleme mehr :mad: ). Aber gibt es mittlerweile etwas neues zu dem Problem? Das kann ich meinen Händler gleich mit auf die Liste setzen was er noch zu tun hat :(

Gruß

Hallo zusammen,

der Geräuschverursacher ist der Nockerwellenversteller der Einlassnockenwelle. Dazu muss diese ausgebaut werden, da dieser von hinten an der NW verschraubt ist und nur im ausgebauten Zustand zugänglich ist.

Der Audi-Partner sollte dies eigendlich kennen und wissen, das es dazu auch eine techn. Problemlösung im rotem HST der ELSA gibt.

Hallo!

Wie schon erwähnt ist bei mir schon der dritte Versteller eingebaut, ohne Erfolg. Mittlerweile ist es so krass das nach 15 min standzeit das Geräusch auftritt. Jetzt tippe ich auf verstopfte Ölkanäle oder eine nich 100% funktionierende Ölpumpe. Ich Frage mich ob ich nicht gleich einen Austauschmotor einbauen soll (Bj >2003). Naja berichtet bitte über eure Probleme und Lösungen !! Das leidige Thema muss gelöst werden. Der größte Versager meiner Meinung ist der freundliche. König ist man nur noch beim Wagenkauf.

Hallo,

such doch mal die letzten Rechnungen der Reparaturen raus und vergleiche die Ersatzteilnummern der verbauten Versteller. Die Nummer des neuen Verstellers lautet: 06B 109 088 C . Die TPI-Vorgangsnummer des HST lautet: 2000678/5 . Jch habe neulich einen solchen Verst. verbaut und danach war die Beanstandung auch behoben! Wurde der Öldruck bei euren KFZ's denn schon einmal im warmen und kaltem Zustand geprüft? -und auch überprüft, ob der Ansaugschnorchel der Ölpumpe in der Ölwanne sauber ist und frei von irgendwelchen Ablagerungen, Rückstanden oder anderen Fremdkörpern, welche dort nicht hingehören?

Wenn dieses Teil bei Dir schon 3x ersetzt wurde, dann hast Du doch auch einen Anspruch auf eine Ersatzteilgarantie!? War denn die BA nach der Rep. wenigstens für eine gewisse Zeit behoben?

Hallo zusammen,

der Threat ist ja schon älter, aber vielleicht kennt ja jemand inzwischen die Lösung. Fahre einen Passat 3BG mit dem o.g. Motor 2.0 20V Kennbuchstabe "ALT". Ich habe exakt die oben beschriebene Story hinter mir, d.h.

habe an die plausibel klingende Story mit dem Ölrückhalteventil im Ölfilterflansch geglaubt

Ölfilterflansch wechseln lassen, ohne Erfolg

dann hatte ich den Steuerkettenspanner und die Steuerkette im Fokus

Beides wechseln lassen, ohne Erfolg

das dünne Longlifeöl gegen 10W40 gewechselt

ohne Erfolg

Nach wie vor klappert die Kiste etwa 2 Sekunden, wenn der Motor einige Stunden abgeschaltet war.

Nervt total, bin mit meinem Latein am Ende.

Das Ölansaugsieb in der Ölwanne habe ich noch nicht kontrolliert. Da mein Motor (Laufleistung 109.000) im Zylinderkopf aber blitzsauber ist (nicht die kleinste Spur von Ölschlamm), halte ich ein zugesetztes Ölsieb für unwahrscheinlich.

Besonders ärgerlich finde ich, das VW hierzu keine Lösung hat. Angesichts der vielen Berichte im Netz zu genau diesem Problem, müßte die Ursache dem Hersteller doch langsam bekannt sein.

Den Nockenwellenversteller habe ich noch nicht gewechselt. Hier ist mir aber auch der Zusammenhang zu dem Klappergeräusch nicht so recht plausibel.

Gruß

Trino

Img-2236
Img-2242
Img-2244

Ich hole den Fred nochmal hoch: :)

Ich habe letztes Wochenende den Ventildeckel runter genommen und folgendes feststellen können.

Der Kettenspanner ist nicht locker oder der gleichen.

Aber: Während an Zylinder 1 - 3 die Einlassnockenwelle nach 212tkm wie neu aussieht habe ich am 4. Zylinder Einlaufspuren und einiges an Ölkohle zwischen Dichtung und Ventildeckel. Könnten die Tassenstößel / Hydros das Klappern / Rasseln verursachen?

Mein derzeitiger Verdacht geht in Richtung Ölpumpe / Ölsieb. Im Herbst werde ich wohl im Urlaub die Ölwanne abbauen.

Hallo Leute,

 

der Audi A4 B6 2,0L von mein Dad verliert öl an der Nockenwellenverstellerdichtung und wollte mal fragen wie ich diesen sch..... Versteller ausbauen kann.

 

Der hat 3 Torxschrauben die habe ich raus gedreht aber der rührt sich kaum vom Fleck.

 

 

Audi A4 B6 2,0L  130PS   6/2003   MBK: ALT

 

 

 

 

gruss Harry

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Nockenwellenversteller ausbauen wie?' überführt.]

Moin

bist du dir sicher,dass das öl nicht aus der ecke von der ventildeckeldictung kommt,dies ist eine schwachstelle und sollte auch zusätzlich zur ventildeckeldichtung immer noch mit einer dichtmasse abgedichtet werden ?!

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Nockenwellenversteller ausbauen wie?' überführt.]

Hallo,

 

Den Wagen habe ich mit gerissenen Zahnriemen gekauft und hab es selber repariert und damals wollte ich denversteller abbauen habe es aber nicht raus bekommen,und hab es dann wieder angezogen die schrauben und jetzt kommt das öl von unten vom versteller raus,ich will nur wissen wie ich diesen Teil abbauen kann.

 

 

kannst du mir da helfen?

 

 

 

Gruß Harry

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Nockenwellenversteller ausbauen wie?' überführt.]

der Nockenwellerversteller hat 4 Schrauben. Eine ist unter dem Zylinderkopfdeckel.

Du mußt zuerst den Nockenwellerversteller entspannen. dazu brauchst du das Spezialwerkzeug VAG 3366.

Gibts bei Ebay für ca. 12 Euro. Ohne dieses Werkzeug geht nichts.

das Werkzeug auch nur so weit anziehen bis ein Widerstand beim Anziehen zu spüren ist. nicht weiter.

Dann kannst du den Nockenwellenversteller ca. 1 cm hochheben und die alte Dichtung entnehmen.

Es gibt einen Dichtsatz da ist die Dichtung und eine Dichtscheibe aus Silikon enthalten. Sieht aus wie ein Halbmond.

Die Sitz unter dem Nockenwellerversteller. Geht aber auch mit kleiner Spitzzange raus.

Die neue Dichtung im Bereich dieses Halbmondes mit Dichtmasse bestreichen.

Zum Ausbau des Nockenwellenverstellers mußt du die Nockenwellen ausbauen.

Gruß Bebberl

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Nockenwellenversteller ausbauen wie?' überführt.]

Hi,

 

du sagst hochheben ich glaube hochheben geht nur bei 1,8t motoren wo die oben noch eine schale drauf ist aber bei 2,0 motoren gibt es keine schale.ja mir gehts nur um die dichtung das ich es tauschen kann.Muss ich dafür auch die nockis raus nehmen oder reicht nur wenn den kettenspanner entspanne?

 

 

 

Hast du irgendwie ein bild für mich? Ich habe hinten nur 3 innentorxschrauben gesehen.

 

2 sind oberhalb und eine ist unterhalb der Versteller dran.

 

 

Gruß Harry

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Nockenwellenversteller ausbauen wie?' überführt.]

ich bin von meinem 1.8t ausgegangen.

beim 2.0 brauchst du die Spannschraube T10092.

der Nockenwellenversteller bei 2.0 hat 3 Schrauben.

mehr weis ich leider von diesem Motor auch nicht.

einfach mal die Spannschraube und Dichtung kaufen und brobieren ob du die Dichtung reinbekommst.

 

Gruß Bebberl

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Nockenwellenversteller ausbauen wie?' überführt.]

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. Audi Motoren
  6. Kaltstartgeräusch Rasseln A4 2.0 20V 96 KW (ALT)