Käufer benötigt Kopie des Personalausweises für Export/Zulassung in Italien?

Hallo,
habe vergangenen Freitag mein Auto verkauft an zwei Italiener, die einen komischen Eindruck gemacht haben, da sie darauf bestanden, dass nach Abmeldung meines Autos unbedingt noch eine Kopie des Personalausweises meines Vaters (Steht im Fahrzeugbrief) benötigt wird.
Anscheinend würde es nicht möglich sein, das Auto in Italien erneut anzumelden.
Ich habe mich nicht sonderlich wohl dabei gefühlt und habe nach langem hin und her überlegen entschieden, dass ich keine Kopie des Personalausweises meines Vaters senden werde, da ich befürchte, dass damit Unfug angestellt werden wird.
Generell hatten die Herren im Vorfeld ein paar widersprüchliche Aussagen getätigt, weswegen ich anfangs schon skeptisch war.

Ob für die Zulassung eines Kfz wirklich der Personalausweis des vorherigen Halters benötigt wird, konnte ich nirgends im Internet finden. Was meine Annahme nochmals bestärkt hat.

Was meint ihr? Könnte das irgendeine verkopfte Betrugsmasche sein?

65 Antworten

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 2. September 2021 um 20:56:33 Uhr:


Kann man drehen und wenden wie man will, der Verkäufer entscheidet allein, ob er seinen Ausweis als Kopie hinterherschickt oder nicht.

Irgendwie wird der Italiener sein Auto schon zugelassen kriegen...

Spielen wir mal diesen Szenario durch

@fehlzündung - du wärest der Verkäufer
und der Italiener als Retourkutsche dass er die benötigte Ausweiskopie von dir nicht kriegt mit dem Verweis: ich will es nicht , guck mal wie du dass irgendwie zugelassen kriegst.

zu dir zurückbringst mit dem Verweis auf geschwiegene Fehler ( er kann auch irgendwas selber am Auto machen ) und Hinweis auf Gewährleistung.

Wie verhältst- du dich dann? Würdest hier im Forum posten oder? und um Hilfe bieten "was soll ich tun" 🙂

Steht das im Relation dann zum einfach den Ausweiskopie zu e-mailen?

Weil wenn man stur ist und eine Vernünftige Bitte trotzt das muss man mit alles gefasst machen

LG

Also auch wenn ich das für ein unwahrscheinliches Szenario halte, würde ich folgendes machen (sofern ich ein sauberes Gewissen beim Verkauf des Autos hatte und nichts verschwiegen habe):

Nichts.

Soll er kommen und das Auto wiederbringen. Geld gibts nicht zurück von mir.

Ihm steht ja der Klageweg offen, wenn er meint, dass mit dem Auto was nicht stimmt.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 16. September 2021 um 14:31:32 Uhr:


Also auch wenn ich das für ein unwahrscheinliches Szenario halte, würde ich folgendes machen (sofern ich ein sauberes Gewissen beim Verkauf des Autos hatte und nichts verschwiegen habe):

Nichts.

Soll er kommen und das Auto wiederbringen. Geld gibts nicht zurück von mir.

Ihm steht ja der Klageweg offen, wenn er meint, dass mit dem Auto was nicht stimmt.

Jeder der hir solche Threads öffnet wie " Käufer will Geld zurück - was soll ich tun"

denkt genau wie du - ich habe alles richtig gemacht, bin mir sicher und beste Gewissens ...

aber plötzlich wird er wach wenn sein Thread immer länger wird mit tröstende wörter:

"ich hoffe das du mit diesen Satz rechtlich abgesichert hast" 🙂

Sonst würde die Institution der Gewährleistung nicht geben

LG

Tut mir leid, ich verstehe nicht, was du von mir willst.

Hier geht es darum, ob man eine Kopie des Personalausweises an irgendwelche Käufer aus Italien schickt oder nicht.

Was das mit Gewährleistung bzw. Gewährleistungsausschluß, gutem Gewissen beim Verkauf, arglistigen Mängeln, usw. zu tun hat, erschließt sich mir leider nicht.

Das sind zwei völlig voneinander unabhängige Dinge und man muß jetzt auch nicht irgendwas an den Haaren herbeiziehen.

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Zitat:

@fehlzündung schrieb am 16. September 2021 um 14:31:32 Uhr:


Also auch wenn ich das für ein unwahrscheinliches Szenario halte, würde ich folgendes machen (sofern ich ein sauberes Gewissen beim Verkauf des Autos hatte und nichts verschwiegen habe):

Nichts.

Soll er kommen und das Auto wiederbringen. Geld gibts nicht zurück von mir.

Ihm steht ja der Klageweg offen, wenn er meint, dass mit dem Auto was nicht stimmt.

Nun: das zeigt leider nur was für ein unfreundlicher, egoistischer Mensch Du offenbar bist. Der Aufwand für den Verkäufer, dem Käufer mal eben die Kopie zu senden ist quasi gleich Null (dauert 5 Sekunden und kostet nichts), der Nutzen für den Käufer wäre aber immens.

Du stellst Dich aber auf den formalen Standpunkt („ich muss das nicht“ „hätte er vorher fragen sollen“). Wie wird man so empathielos?

Ich bin weder emphatielos noch unfreundlich.

Es geht auch nicht darum, wie hoch der Aufwand ist.

Ich will einfach nicht, dass Kopien von meinem Ausweis irgendwo in der Weltgeschichte rumgeistern.

Kann aber sein, dass ich da ungewöhnlich vorsichtig bin. Ich nutze auch kein Facebook, Whatsapp und so weiter.

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