Kältere Städte durch Elektromobilität?

In (Groß)Städten ist es oft immer etwas wärmer als beispielsweise auf dem Land. Dieser Effekt lässt sich auf die Windabschottung und Wärmeabstrahlung durch eng zusammenliegende Gebäude, als auch auf Verbrennungsmotoren zurückführen.
Die Frage ist wie hoch ist der Anteil von Verbrennern daran und was passiert, wenn diese von Elektromobilen abgelöst werden?

Beste Antwort im Thema

Da schreibt man einmal extra nicht °C, in weiser Voraussicht, damit nicht ein Besserwisser ankommt und einem einen Vorrtrag hält, dass es K (ohne Grad) heißen muss und schon passiert das genaue Gegenteil. Gut gemeint ist eben nicht gleich gut gemacht und damit gute Nacht.

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Wie kommt man darauf, dass Autos (außer Abgase) irgendwie einen Effekt auf die Temperatur in Innenstädten Einfluss haben? 🙄

Da bekommt der Spruch "Durch die Stadt heizen" eine ganz neue Bedeutung 😁

Zitat:

@augenauf schrieb am 26. April 2017 um 13:04:07 Uhr:


Wie kommt man darauf, dass Autos (außer Abgase) irgendwie einen Effekt auf die Temperatur in Innenstädten Einfluss haben? 🙄

...vermutlich weil ein Großteil der Leistung eines Verbrennungsmotors in Wärme verpufft und es in Großstädten viele Autos gibt 🙄

Und nun zum eigentlichem Thema...

Das sagt das Umweltbundesamt dazu:

http://www.umweltbundesamt.de/.../...uch-nach-energietraegern-sektoren

Ist auf ganz D bezogen, aber ich denke in ähnlicher, wenn nicht sogar verschärfter Weise sieht es in den Städten aus...

Man vergisst recht schnell den Transit, den öffentlichen Nahverkehr und die Lieferfahrzeuge, was wohl die Aufstellung gravierend ändert.

HTC

PS: Bei der ganzen Debatte habt ihr Calvin Klein vergessen 🙁 Der will nun die Patentrechte einklagen 🙂

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Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 26. April 2017 um 13:17:26 Uhr:



Zitat:

@augenauf schrieb am 26. April 2017 um 13:04:07 Uhr:


Wie kommt man darauf, dass Autos (außer Abgase) irgendwie einen Effekt auf die Temperatur in Innenstädten Einfluss haben? 🙄

...vermutlich weil ein Großteil der Leistung eines Verbrennungsmotors in Wärme verpufft und es in Großstädten viele Autos gibt 🙄

Ja und? Glaubst du etwa ernsthaft, dass das irgendeinen Effekt auf die Temperatur hat?

Hmmmm laß mich mal kurz überlegen:

JA

HTC

Dann überleg mal ein bisschen länger........

Der Grund, warum es in Städten wärmer ist, liegt in der Bebauung und der einhergehenden Speicherung der Wärmeenergie. Die Wärme, die die Autos abgeben, ergeben zusammen noch nicht mal den berühmten Tropfen auf dem heißen Stein.

Also, bitte, vergesst diese Theorie ganz schnell.

Ansonsten: siehe hier:
http://lmgtfy.com/?q=warum+ist+es+in+st%C3%A4dten+w%C3%A4rmer

Zitat:

@augenauf schrieb am 26. April 2017 um 13:22:58 Uhr:



Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 26. April 2017 um 13:17:26 Uhr:


...vermutlich weil ein Großteil der Leistung eines Verbrennungsmotors in Wärme verpufft und es in Großstädten viele Autos gibt 🙄

Ja und? Glaubst du etwa ernsthaft, dass das irgendeinen Effekt auf die Temperatur hat?

Wenn ich im Winter mein Auto warm in die Garage stelle wird diese kurzzeitig fast mollig warm.
Was die Millionen Autos einen Effekt auf die Temperatur in der Großstadt hat weiß ich nicht, aber irgendeiner wird es schon sein.

Kelvin allein zu Haus?

Zitat:

@augenauf schrieb am 26. April 2017 um 14:00:14 Uhr:


Dann überleg mal ein bisschen länger........

Der Grund, warum es in Städten wärmer ist, liegt in der Bebauung und der einhergehenden Speicherung der Wärmeenergie. Die Wärme, die die Autos abgeben, ergeben zusammen noch nicht mal den berühmten Tropfen auf dem heißen Stein.

Also, bitte, vergesst diese Theorie ganz schnell.

Ansonsten: siehe hier:
http://lmgtfy.com/?q=warum+ist+es+in+st%C3%A4dten+w%C3%A4rmer

Ich habe weiter oben den Gesamtenergieverbrauch für D verlinkt. Dort wird gezeigt, daß die aufzuwendende Energie für Haushalte und für Autos fast gleich groß ist (Autos verbrauchen ein paar % mehr).

Die Energie für den Haushalt geht zu 100% als Wärme an die Umwelt, beim Auto wird ein Teil als Bewegungsenergie umgesetzt der Rest geht als Wärme an die Umwelt. Gehe ich von 40% Effizienz eines Verbrennungsmotors aus, bleiben 60% Abgabe an die Umwelt.

Verhältnis dürfte dann in ca wie folgt aussehen:

63% : 37% Haus / Auto

In wie weit nun die Umstellung auf E-Antrieb das ganze ändert wage ich nicht zu beziffern!

HTC

Muß da nicht noch das "Delta" zur Radleistung abgezogen werden?

Da das Thema wirklich ein Tropfen auf den heissen Stein ist, spielt es kaum eine Rolle wenn ich auch noch etwas Klugscheissere. Es geht ja um Physik und die meisten Kommentaren hier im Thread dienen nur der Beslustigung.
Du schreibst :
Die Energie für den Haushalt ............... beim Auto wird ein Teil als Bewegungsenergie umgesetzt der Rest geht als Wärme an die Umwelt.........

Die Energie die man zum beschleunigen braucht wird beim bremsen wieder in Wärme umgewandelt. Die zu überwindenden Reibungsenergien ergeben auch Wärme. Selbst bei einem Unfall gibt es eine Verformumgsenergie die sich letztendlich in Wärme niederschlägt.
Und wenn das Fahrzeug am Ende der Fahrt wieder am Zielort angekommen ist wurde nicht einmal etwas in Lageenergie umgewandelt.

Mithin kann man beim Auto also auch fast von 100 % verursachter Wärme ausgehen.
Ist also genau wie in der Politik - alles nur viel heisse Luft :-)

Zitat:

@downforze84 schrieb am 26. April 2017 um 14:53:57 Uhr:


Muß da nicht noch das "Delta" zur Radleistung abgezogen werden?

So weit ich es verstanden habe ist bei 40% der Reine Wirkungsgrad des Motors gemeint, also ja, die Verluste durch Antriebsstrang, Reibung usw verursachen innerhalb der restlichen 60% Wärme. Ändert aber nichts an der Gesamtbilanz.

HTC

Zitat:

@jojo1956 schrieb am 26. April 2017 um 14:55:29 Uhr:


Selbst bei einem Unfall gibt es eine Verformumgsenergie die sich letztendlich in Wärme niederschlägt.

Also bei den mir bekannten Unfällen hat das nicht zu Wärme geführt.
Die Autos waren dauerhaft Kaltverformt.🙄
Moorteufelchen

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Die Forscher entwickelten im Rahmen ihrer Studie städtische Klimamodelle für die Metropole Peking. Dabei konzentrierten sie sich vor allem auf den Aspekt der Hitzeentwicklung durch Fahrzeuge. Ganz kalt sind auch Elektroautos nicht – sie erzeugen aber nur etwa 20 Prozent der Wärme von Verbrennungsmotoren. Als sie diese Werte in ihre Simulationen integrierten, zeichnete sich ab: Würde man alle herkömmlichen Fahrzeuge in Peking durch Elektroautos ersetzten, wäre die Stadt im Sommer durchschnittlich um fast ein Grad kühler.

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