Jetzt wirds Frustig!! 5.Schaden inerhalb von 10 Monaten
Hallo alle miteinander!
Jetzt reichte es mir auch schön langsam!!
Innerhalb von 10 Monaten wurden bei meinen Astra die LM,die Drallklappen,1Kolben,4Ventile und das AGR erneuert.
Zum drüber streuen läuft mein Wagen seit gestern Nachmittag schon wieder im Notlaufprogramm.
War aud fer AB unterwegs, als ich plötzlich einen Leistungsverlust wahrnahm. Ich hielt kurz an und startete den Wagen neu. Plötzlich leuchtete das Schraubenschlüsselsymbol auf, und der Wagen ging nur mehr im Notlaufprogramm. Der Pannendienst konnte mir auch nicht helfen, da er den Fehlerspeicher bei meinen Auto nicht auslesen konnte.
Also ich mit max Tempo 80 über die AB nach hause gezuckelt. Besonder lustig wahren die Steigungen wo ich manchmal nur mit knapp 30 km/h im 2. Gang hinaufkahm.
Morgen um 7:00Uhr stehe ich bei meinen 🙂 auf der Matte. Bin gespannt was es diesmal wieder ist.
Schön langsam vergeht mir die lust an meinen Astra.
Frustrirten Gruß Stefan
Beste Antwort im Thema
Hallo alle miteinander!
Jetzt reichte es mir auch schön langsam!!
Innerhalb von 10 Monaten wurden bei meinen Astra die LM,die Drallklappen,1Kolben,4Ventile und das AGR erneuert.
Zum drüber streuen läuft mein Wagen seit gestern Nachmittag schon wieder im Notlaufprogramm.
War aud fer AB unterwegs, als ich plötzlich einen Leistungsverlust wahrnahm. Ich hielt kurz an und startete den Wagen neu. Plötzlich leuchtete das Schraubenschlüsselsymbol auf, und der Wagen ging nur mehr im Notlaufprogramm. Der Pannendienst konnte mir auch nicht helfen, da er den Fehlerspeicher bei meinen Auto nicht auslesen konnte.
Also ich mit max Tempo 80 über die AB nach hause gezuckelt. Besonder lustig wahren die Steigungen wo ich manchmal nur mit knapp 30 km/h im 2. Gang hinaufkahm.
Morgen um 7:00Uhr stehe ich bei meinen 🙂 auf der Matte. Bin gespannt was es diesmal wieder ist.
Schön langsam vergeht mir die lust an meinen Astra.
Frustrirten Gruß Stefan
35 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von merkur8
Ich fahre zurzeit nur 3,5 km zur Arbeit. Tut mir ja leid. Da wird sich der DPF nie freibrennen. Das lasse ich aber nicht gelten.
Also ich fürchte du streßt deinen Motor tatsächlich zu Tode. Was du hier beschreibst ist derabsolute Alptraum eines modernen Diesels. Auf der Strecke wird dein Motor noch nicht mal warm. Unter den Bedingungen wird es wohl praktisch keine Kulanz geben, denn das ist eine Sonderbelastung die auch bei den Inspektionen genau angegeben werden muß (siehe Servise Heft)! Und das ist leider keine Opel-Spezialität, sondern ein Merkmal aller modernen Diesel! Daher würde ich mich der Einschätzung der Werkstatt im wesentlichen anschliessen.
Ich habe einen Weg von 5km zur Arbeit und gehe zugunsten meiner Gesundheit und in Anbetracht der momentanen Spritpreise meist zu Fuß, ich brauche den Wagen eher für die Wochenenden wo ich die Stadt wechsele und da fühlt sich ein Diesel natürlich wohl wenn er mit 120 km/h 100 km über die Autobahn muß. Da macht es ihm auch nichts weiter aus, wenn er Freitag morgens mal nur 5 km Auslauf hat.
Sorry, wenn das jetzt besserwisserisch klingt, doch in deinem Fall würde ich eher an ein Fahrrad denken, oder bestenfalls einen kleinen Benziner. Mit dem Wagen hast du keine echte Chance glücklich zu werden.
Mag sein. Aber manchmal ändert sich der Arbeitgeber, so dass aus 100km plötzlich 3km werden. Soll man deshalb jedesmal ein anderes Auto kaufen? Sicher kann man dann mit dem Fahrrad fahren. Alles möglich.
Aber nichtsdestotrotz. Ein "modernes" Auto sollte mit jedem Fahrprofil ohne größere Schäden zurechtkommen.
Das ist aus meiner Sicht nicht diskutabel. Ein Jumbo fliegt auch Dauer-Kurzstrecke, ohne gleich vom Himmel zu fallen.
Zitat:
Original geschrieben von szimmi
Aber nichtsdestotrotz. Ein "modernes" Auto sollte mit jedem Fahrprofil ohne größere Schäden zurechtkommen.
Das ist bei den Dieseln leider nicht der Fall. Ursprünglich hatte man ihre Verbreitung durch sehr freie Grenzwerte ermöglicht, doch die immer schärfer werdenen Umweltauflagen haben die Motoren mit deutlichen Pferdefüssen versehen. Das Diesel zögernd warm werden war schon immer bekannt, doch sie laufen zu Beginn sehr unsauber, was dank der Abgasrückführung ihnen gewiße Atemprobleme verschafft und für den DPF benötigen sie hohe Temperaturen. Wenn diese jedoch nicht vorkommen, schrottet man die Motoren.
Dein Jumbo-Vergleich hinkt in sofern das ein Jumbo im wesentlichen die gleichen Triebwerke ein wenig größer hat wie ein kleineres Flugzeug dennoch würde keine Fluggesellschft einen Jumbo gerne für Kurzstrecken einsetzen, da er sehr ineffizient wäre bei Betrieb in den unteren Luftschichten und laufend zur Wartung müßte da seine Treibwerke nur für eine bestimmte Anzahl Starts und Landungen frei gegeben sind. Genauso könntest du natürlich auch den Wagen alle 3-6 Monate zur erweiterten Inspektion zu bringen um so den teuren Reperaturen zu entgehen. Dann wären die Maßstäbe absolut vergleichbar. Der wesentliche Unterschied ist das Flugzeuge zwagsweise in die Inspektion gehen müssen, da sie nicht einfach ausrollen können um einen stabilen und sicheren Zustand zu erreichen, wenn ihre Triebwerke ausfallen.
Zitat:
Das ist bei den Dieseln leider nicht der Fall. Ursprünglich hatte man ihre Verbreitung durch sehr freie Grenzwerte ermöglicht, doch die immer schärfer werdenen Umweltauflagen haben die Motoren mit deutlichen Pferdefüssen versehen. Das Diesel zögernd warm werden war schon immer bekannt, doch sie laufen zu Beginn sehr unsauber, was dank der Abgasrückführung ihnen gewiße Atemprobleme verschafft und für den DPF benötigen sie hohe Temperaturen. Wenn diese jedoch nicht vorkommen, schrottet man die Motoren.Zitat:
Original geschrieben von KarstenS
c
Original geschrieben von szimmi
Aber nichtsdestotrotz. Ein "modernes" Auto sollte mit jedem Fahrprofil ohne größere Schäden zurechtkommen.
Hier haben die Ingenieure ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht und die DPF's sind noch nicht ausgereift.
Wer auch immer an dem Dilemma schuld ist, der Kunde sollte an dieser Stelle nicht der Dumme sein. Wenn das Fahrprofil nicht "passt", darf das Auto alles Mögliche, mehr verbrauchen, mehr Öl schlucken, was auch immer, ist alles akzeptabel. Aber es darf nicht mit kapitalen Schäden dahingehen.
Zitat:
Dein Jumbo-Vergleich hinkt
Natuerlich hinkt der Vergleich. Ich neige manchmal zur Übertreibung.
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Wenn der besagte FOH in diversen Jobbörsen einen Werkstattleiter einen Leiter Teile u. Zubehör und einen Service-Berater sucht, was sagt mir das? Angenommen, ein Betrieb ist an die Wand gespielt, könnte er dann anders auf Kulanzwünsche von Kunden reagieren? Leuchtet mir eigentlich nicht ein.
Ich habe mir das Auto tatsächlich unter anderen Vorraussetzungen gekauft. In den letzten Jahren mußte ich am WE immer durch halb Deutschland fahren - mit meinem Vectra B 2,5 V6. Schickes Auto aber bei den Benzinpreisen geht das nicht. Ein neuer Wagen war fällig - der GTC 1,9 CDTI. Dann sind wir zu meiner Arbeitsstelle gezogen und jetzt sind wir zu dritt (was natürlich das schönste überhaupt ist). Aber der Astra ist eigentlich für die Katz. Zum Glück haben wir noch einen Focus Turnier (ohne DPF). Wenn ich mir aber den Werverlust bei dem Astra ansehe wird mir ganz schwummerig (wie bei fast allen KFZ). Also muss er wohl noch ein Stück bleiben. Ist ja auch ein schickes Auto.
Trotz meines "Einzelschicksals" kann ich daraus kein Fehlverhalten ableiten. Auf meinem Mountainbike sind viele Warnhinweise drauf, auf unserem Kindersitz noch viel mehr. Aber in den Opel Broschüren, im Handbuch oder bei der Inspektion der Hinweis: "Oh Gott Sie fahren nur Kurzstrecke! Das dürfen Sie nicht."? Dass das keiner tut ist mir auch klar. Aber dann soll bitte der Hersteller dafür gerade stehen. Was man ja auch tuen würde, wenn der FOH nur wollte.
@KarstenS:
Danke für Deine Einschätzung. Aber aus all Deinen Einträgen geht meiner Meinung nach ein sehr tiefes Fachwissen rund um die Entwicklung moderner KFZ Motoren hervor. Ich denke Du arbeitest in der Entwicklungsabteilung eines Zulieferers oder so etwas. Ich tue das nicht und muss mit Marketingbroschüren und Testberichten leben, bei denen man nie weiß, ob die Redaktion nicht neue goldene Wasserhähne bekommen hat.
Ich denke eine Rückrufaktion des Herstellers für die Anzeige "Fahr auf die Autobahn und brenn mich jetzt frei!" wäre richtig gewesen, ich würde das sogar machen.
Übrigens Japan Airlines setzt die 747 sehr wohl auf der Kurzstrecke ein. Aber das halten die Maschinen auch nur 10 Jahre lang durch. Aus den genannten Gründen.
Zitat:
Hier haben die Ingenieure ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht und die DPF's sind noch nicht ausgereift.
Wer auch immer an dem Dilemma schuld ist, der Kunde sollte an dieser Stelle nicht der Dumme sein. Wenn das Fahrprofil nicht "passt", darf das Auto alles Mögliche, mehr verbrauchen, mehr Öl schlucken, was auch immer, ist alles akzeptabel. Aber es darf nicht mit kapitalen Schäden dahingehen.
Rate jetzt mal warum die deutschen Hersteller den DPF nicht im Angebot hatten
und erst als die Politik und die Umweltverbände massiven Druck ausgeübt haben wurde der DPF eingeführt.
Ich denke da war mehr Zwang dabei denn so richtig ausgereift ist das ganze nicht.
Das sieht man auch an der Rückrufaktion der Nachrüst-DPF....
Zitat:
Original geschrieben von merkur8
Danke für Deine Einschätzung. Aber aus all Deinen Einträgen geht meiner Meinung nach ein sehr tiefes Fachwissen rund um die Entwicklung moderner KFZ Motoren hervor. Ich denke Du arbeitest in der Entwicklungsabteilung eines Zulieferers oder so etwas.
Nein, abr einige Komilitonen von mir hat es tatsächlich in derartige Sparten verschlagen. Im Grunde gebe ich dir sogar recht, es ist regelrecht peinlich dass ALLE Autohersteller sich nicht trauten ihren Kunden reinen Wein einzuschenken. Als ich mich gegen meinen Willen zu der Entscheidung durchrang, dass ein Diesel für mich richtig wäre, fragte ich mich auch nur mit wievielen Leuten man es sich damit verscherzen wird.
Doch du hast kaum eine Vorstellung was es für eine Überzeugungsarbeit bedarf um wesentliche Warnungen durchzudrücken, wenn Konkurrenten das auch nicht machen und der Kunde damit eventuell glauben könnte, dass das eigene Auto schlechter wäre als das der Konkurrenz. JEDE Warnung und jeder technische Hinweis wird mehr oder minder als Schwäche ausgelegt. Das ist das eigentliche Problem. Es wird prinzipiell nicht zugegeben dass der Kunde zum Teil unmögliche Forderungen stellt, die wirklich nicht zu lösen sind. Technisch müssen immer gewisse Rahmenbedingungen erfüllt sein, damit etwas funktionieren kann. Praktisch alle Motoren arbeiten zu Beginn etwas überspitzt ausgedrückt in einem Notprogramm mit dem sie sich erst mal in den Betriebszustand versetzen müssen. Wenn möglich versucht man alle Messungen bei Betriebstemperatur durchzuführen.
Die Hersteller hängen es nicht an die große Glocke doch langfrisitg werden dei Diesel wieder in bestimmte Bereiche zurück gedrängt werden, in denen sie kaum zu schlagen sind. Im schweren Lieferverkehr ist das Drehmoment zu viel Wert und wenn es darum geht lange Zeit in einem Zustand zu fahren sieht ein Elektorantrieb recht armselig aus. Doch ich fürchte außerhalb sind Diesel einfach nicht mehr zu halten, wenn sie langfristig in den gleichen Grenzwerten wie Benziner arbeiten sollen.
Daher wissen zwar inzwischen alle Hersteller in welche Richtung die Reise geht, doch ich fürchte die Zielkonflikte nehmen immer mehr zu. Die benötigte schon teilweise überzüchtete Filtertechnik ist davon nur ein Phänomen. Schließlich geht man inzwischen davon aus dass man zukünftig nicht nur DPFs, sondern auch NOX Speicherfilter benötigt. Die haben genau die gleichen Probleme, wobei gleichzeitig den Motoren immer mehr die Luft abgedreht werden muß um die Verbrennung exakt zu steuern, womit Drehzahländerungen ein echtes Problem sind.
Das Fahrprofilabhängige Fahrzeuge nicht attraktiv klingen ist klar, doch IMHO wird alles darauf hinaus laufen. Elektromotoren sind hervorragend für die Kurzstrecke, Hybride für den Mischbetrieb und dann kommen die Verbrennungsmotoren.
Das man gerade die Diesel als zu teuer und unattraktiv bezeichnet ist IMHO auch eine reine Augenwischerei. Momentan sind sie durch die hohe Verbreitung auch im Betrieb sehr unattraktiv, doch wenn ich das richtig sehe ist Gas auf dem besten Weg Diesel zu folgen. Im Moment sehr günstiger Treibstoff, aber mit zunehmender Verbreitung steigen auch da die Kosten. Der Mix macht es. Es gibt durchaus Überlegungen ob es nicht möglich wäre die eigentliche Energieerzeugung zu entkoppeln vom restlichen Fahrzeug. Durch Wechsel eines Moduls wird die Energieform gewechselt. Ob sich so etwas jedoch je rechnet? Für Hersteller von Hybrid-Wagen klingt es natürlich sehr interessant.
Zitat:
Original geschrieben von merkur8
Ich tue das nicht und muss mit Marketingbroschüren und Testberichten leben, bei denen man nie weiß, ob die Redaktion nicht neue goldene Wasserhähne bekommen hat.
Nun, goldene Wasserhähne bekommen sie nicht, aber vielleicht ein paar Werbeanzeigen., bzw. für wen arbeiten die Artikelschreiber, das sind zum Teil die wichtigeren Fragen.
Zitat:
Original geschrieben von merkur8
Übrigens Japan Airlines setzt die 747 sehr wohl auf der Kurzstrecke ein. Aber das halten die Maschinen auch nur 10 Jahre lang durch. Aus den genannten Gründen.
Klar, weil es ja nicht unmöglich ist, sondern nur teuer und bei entsprechenden Kombinationen von Landegebühren, Landeslots und Passagierzahlen kann sich das ganze trotzdem rechnen. Allerdings krankt die Vergleichbarkeit auch daran, dass die Triebwerke zwar aus der Reperatur zurück komnmen, doch zu wieviel Prozent enthalten sie neue Teile?
Mal eine Frage nebenbei: Merkt man das Freibrennen des DPF nur am erhöhten Momentanverbrauch oder geht da irgendwo eine Lampe an? Ich bin der Meinung das sich der DPF bei ca. 2500km freigebrannt hat. Ich habe nichts gemerkt, ausser das der Momentanverbrauch an der Ampel auf 5-6Liter die Stunde angestiegen ist. Das ganze Spiel war dann aber auch nach ca. 10 Minuten wieder vorbei. Mein 1,7cdti mit 110Ps ist von April 2008. Da sollte man wohl die neuste Softwar drauf haben oder?
Viele Dank für eine Antwort, Grüße
Zitat:
Original geschrieben von RoadRunner2008
Mal eine Frage nebenbei: Merkt man das Freibrennen des DPF nur am erhöhten Momentanverbrauch oder geht da irgendwo eine Lampe an?
Nein, da geht keine Lampe an. Man merkt es ansonsten noch an einem leicht anderen Fahrgeräusch und ,falls man während des Freibrennens aussteigt, an einem ungewöhnlichen Geruch.
Hmm, gibts da nicht ein Software Update mit dem dann beim Freibrennen ne Lampe leuchtet? Ich dachte ich hab mal sowas gelesen.
Zitat:
Original geschrieben von noVuz
Hmm, gibts da nicht ein Software Update mit dem dann beim Freibrennen ne Lampe leuchtet? Ich dachte ich hab mal sowas gelesen.
Nein, es leuchtet eine Lampe, wenn der Wagen freibrennen will, es aber mehrfach nicht geklappt hat. So soll es zumindest laufen, doch das kann ich nicht bestätigen, weil mein Wagen nie in die Lage kam.
Zitat:
[Die Hersteller hängen es nicht an die große Glocke doch langfrisitg werden dei Diesel wieder in bestimmte Bereiche zurück gedrängt werden, in denen sie kaum zu schlagen sind. Im schweren Lieferverkehr ist das Drehmoment zu viel Wert und wenn es darum geht lange Zeit in einem Zustand zu fahren sieht ein Elektorantrieb recht armselig aus. Doch ich fürchte außerhalb sind Diesel einfach nicht mehr zu halten, wenn sie langfristig in den gleichen Grenzwerten wie Benziner arbeiten sollen.
Daher wissen zwar inzwischen alle Hersteller in welche Richtung die Reise geht, doch ich fürchte die Zielkonflikte nehmen immer mehr zu. Die benötigte schon teilweise überzüchtete Filtertechnik ist davon nur ein Phänomen. Schließlich geht man inzwischen davon aus dass man zukünftig nicht nur DPFs, sondern auch NOX Speicherfilter benötigt. Die haben genau die gleichen Probleme, wobei gleichzeitig den Motoren immer mehr die Luft abgedreht werden muß um die Verbrennung exakt zu steuern, womit Drehzahländerungen ein echtes Problem sind.
Das Fahrprofilabhängige Fahrzeuge nicht attraktiv klingen ist klar, doch IMHO wird alles darauf hinaus laufen. Elektromotoren sind hervorragend für die Kurzstrecke, Hybride für den Mischbetrieb und dann kommen die Verbrennungsmotoren.
IMHO sind alles Übergangslösungen. Wenn man sich überlegt, dass die Autos noch nach Prinzipien durch die Gegend fahren, die am Beispiel vom Diesel vor 116(!) Jahren erfunden wurden, dann kann da was nicht stimmen. Bisher hat es die Öl-Lobby immer geschafft, die Automobilhersteller in der Entwicklung neuer Technologien zu "bremsen".
Allerdings geht das nun nicht mehr, da der geneigte Kunde nicht mehr bereit ist, Unsummen für die fossilen Energieträger zu zahlen, und geldgierige Spekulanten die Ölpreise in immer höhere Regionen treiben.
Ich bin der festen Überzeugung, das die Hälfte des Ölpreises reine Spekulation und nicht durch höheren Verbrauch zu begründen ist, bei allem Boom in China...
Ich denke, Daimler und Co. müssen sich in naher (!) Zukunft warm anziehen, wenn keine grundlegenden Änderungen in der Antriebstechnik (z.B. Brennstoffzelle) in bezahlbare Nähe rücken. Der Idealfall wären natürlich kleine nette Kernfusionsreaktoren, da hätten wir keine Problem mehr (o.k., wenn aus der kontrollierten eine unkontrollierte wird, habe ich ein Problem :-)), aber bis man diese in den Griff bekommt, dauert es sicher noch eine Weile :-)
Zitat:
Original geschrieben von szimmi
IMHO sind alles Übergangslösungen. Wenn man sich überlegt, dass die Autos noch nach Prinzipien durch die Gegend fahren, die am Beispiel vom Diesel vor 116(!) Jahren erfunden wurden, dann kann da was nicht stimmen. Bisher hat es die Öl-Lobby immer geschafft, die Automobilhersteller in der Entwicklung neuer Technologien zu "bremsen".
Ich denke du machst dir die Sache hier etwas zu einfach. Der Treibstoff ist einfach eine sehr billiger Energieträger. Es sollte sich niemand vorstellen dass durch neue Technik das Autofahren wirklich billiger wird. Schließlich ist in ihm Sonnenenergie aus einem enormen Zeitraum gespeichert.
Zitat:
Original geschrieben von szimmi
Ich bin der festen Überzeugung, das die Hälfte des Ölpreises reine Spekulation und nicht durch höheren Verbrauch zu begründen ist, bei allem Boom in China...
Nun, man kann aus logiscvhen Gründen dort wirklich schlecht unterscheiden, denn die Rohstoffe nsind nun einmal beschränkt. Daher ist es logisch dass diese damit auch teurer werden und damit kann man auch relativ risikolos auf höhere Preise wetten. So ganz wird man die Spekulanten aus dem Markt nicht mehr los werden.
Zitat:
Original geschrieben von szimmi
Ich denke, Daimler und Co. müssen sich in naher (!) Zukunft warm anziehen, wenn keine grundlegenden Änderungen in der Antriebstechnik (z.B. Brennstoffzelle) in bezahlbare Nähe rücken. Der Idealfall wären natürlich kleine nette Kernfusionsreaktoren, da hätten wir keine Problem mehr, aber bis man diese in den Griff bekommt, dauert es sicher noch eine Weile :-)
Ich denke Kernfusion wird auf absehbare Zeit (100 Jahre) eine reine Utopie bleiben, vor allem für den normalen Transportbereich. Brennstoffzelle hat massive Probleme in der Logisitk und vor allem weil es keine Energiequelle, sondern ein Transportmedium darstellt. Im Normalfall geht es dabei darum dass erst unter Energiezufuhr Wasser aufgespalten wird. Ob sich das wirklich durchsetzt? Es gibt nicht wie beim Raktentreibstoff das Argument des maximalen delta-v oder der mehrfachen Nutzung bei geringen Gewicht (das Abgas kann getrunken werden) und auch die nahezu lautlose Energieerzeugung (U-Boote) ist ein echtes Argument. Auf mittlere Sicht wird Sparsamkeit vor solchen Konstruktionen eine wichtige Rolle spielen.
@merkur8
um nochmal zum thema zurückzukehren...
ich finde das, für das problem der hersteller gerade stehen sollte und dir das auf kulanz reparieren sollte und es in zukunft lassen sollte seine kunden auszulachen.
ein auto benzin oder diesel, egal ob dpf oder nicht ist für 1 km fahrt in die arbeit ausgelegt.
wenn der dpf nicht im zyklus freigebrennt werden kann dann informiert er über ein lämpchen und dann musst du ihn laufen lassen oder ein stück fahren.(alle 500-1000km etwa!)
leuchtet kein lämpchen dann ist nur der hersteller schuld und sollte das auch wieder richten und nicht kunden auslachen.
es ist natürlich von vorteil wenn man 25 km zur täglichen arbeit hat weil der dpf sich in diesen zeitraum gleichzeitig freibrennen kann.
nimm dir nen anwalt und zahle denen keinen pfenning oder rechtschutz, dann vergeht denen das lachen.
Zitat:
Original geschrieben von andy900
ich finde das, für das problem der hersteller gerade stehen sollte und dir das auf kulanz reparieren sollte und es in zukunft lassen sollte seine kunden auszulachen.
Was hat der Hersteller mit dem Händler zu tun? Das sind 2 unterschiedliche Firmen.
Zitat:
ein auto benzin oder diesel, egal ob dpf oder nicht ist für 1 km fahrt in die arbeit ausgelegt.
Stichwort unsachgemäßer Gebrauch... Erhöhte Beanspruchung schlägt sich auch im Inspektionsintervall nieder, siehe Wartungsheft.
MfG BlackTM