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Ist es möglich, die Stützlast eines Autos zu erhöhen?

Themenstarteram 14. Oktober 2012 um 19:58

Hallo,

ist es möglich, die Stützlast eines Autos zu erhöhen, z. B. durch eine Eintragung/Überprüfung beim TÜV?

Sind eventuell konstruktive/technische Veränderung möglich oder kann durch eine Messung der Rahmen ausgereizt werden?

(Es geht nicht um die Stützlast der Anhängerkupplung.)

Vielen Dank für konstruktive und informative Antworten.

Beste Antwort im Thema

Also wenn dieser Fahrradtraeger einfach in die AHK Aufnahme geschoben und verriegelt wird sehe ich das Problem nicht... Dann wiegt er halt ein paar Gramm mehr. ;)

 

Ich finde die Fragestellung eh etwas verwirrend...

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Zitat:

Original geschrieben von JettaII-Fahrer

Hallo,

ist es möglich, die Stützlast eines Autos zu erhöhen,

Es geht nicht um die Stützlast der Anhängerkupplung

Hallo,

um welche Stützlast geht es dann ??:confused::confused:

Themenstarteram 14. Oktober 2012 um 20:42

Es gibt drei Stützlasten:

  • die des Autos (Wie sehr darf das Auto vertikal belastet werden.)
  • die der Anhängerkupplung (Wie sehr darf die Anhängerkupplung vertikal belastet werden.)
  • die der Last (Anhänger oder Heckträger) (Wie sehr darf die Last vertikal belastet werden.)

Da ich keinen Anhänger, bei dem ich die Last um die Achse umverteilen könnte, sondern einen Fahrradträger anhängen möchte, habe ich nur die (theoretische?) Möglichkeit, die Stützlast des Autos zu erhöhen. Der Fahrradträger und die Anhängerkupplung nehmen beide mehr vertikale Last (51 kg zzgl. Eigengewicht respektive 75 kg) auf als das Auto (50 kg).

Du solltest vielleicht erst mal die richtigen Begriffe benutzen...

Zitat:

die des Autos (Wie sehr darf das Auto vertikal belastet werden.)

=Zuladung

Zitat:

die der Anhängerkupplung (Wie sehr darf die Anhängerkupplung vertikal belastet werden.)

=Stützlast

Zitat:

die der Last (Anhänger oder Heckträger) (Wie sehr darf die Last vertikal belastet werden.)

=Anhängelast

 

Zitat:

Der Fahrradträger und die Anhängerkupplung nehmen beide mehr vertikale Last (51 kg zzgl. Eigengewicht respektive 75 kg) auf als das Auto (50 kg).

Was ist das denn für ein Träger? Foto?

P.S.: es gibt afaik auch Anhängerkupplungen mit 75kg Stützlast...

Themenstarteram 14. Oktober 2012 um 22:02

Doch, doch, ich verwende gundsätzlich schon die richtigen Begriffe.

Die Anhängekupplung hat eine Stützlast - gut, dass es hierüber keine Differenzen gibt.

Aber auch das Auto hat eine Stützlast. Es ist möglich, dass man an ein Auto eine Anhängerkupplung mit einer gewissen Stützlast baut, diese aber nicht vom Auto erreicht wird. Diese Stützlast - die des Autos - ist nicht die Zuladung. Siehe z. B. dieses pdf-Dokument: Der neue Mazda2 hat eine Zuladung von 500 kg und eine maximale Stützlast von 50 kg (alles Seite 2).

Baut man nun eine Anhängerkupplung von 75 kg an, gibt trotzdem die Stützlast des Autos (im Beispiel 50 kg) die Grenze vor.

Auch Anhänger haben eine maximale Stützlast, denn das Gewicht, das auf der Deichsel lastet darf nicht beliebig (hoch) sein. Die Anhängelast - wie viel der Anhänger gesamt wiegt - ist ein anderer Parameter.

Bei einem Auto-Anhänger-Gespann bestimmen also drei Stützlasten - genauer gesagt die niedrigste der drei - wie viel auf der Anhängerkupplung lasten darf.

Wenn man dann schon am Messen ist, kann man auch noch die Zuladung des Autos und die Anhängelast messen. ;)

Der Fahrradträger soll übrigens ein Thule EuroWay G2 920 oder 922 werden, und das Auto ist ein Mazda2 (DE). Beide Träger - der 920 und der 922 - sind bei maximaler Beladung mit Eigengewicht schwerer als die Stützlast des Mazda2; die Anhängerkupplung selbst könnte 75 kg stützen.

Zitat:

Original geschrieben von JettaII-Fahrer

die Anhängerkupplung selbst könnte 75 kg stützen.

Wie kommst du denn darauf? :confused:

Maßgeblich ist, was Mazda zulässt und auch die AHK verträgt!

Und das sind 50kg Stützlast. Fertig.

Ich glaube, hier wird von einer klassischen Auflastung gesprochen. Das gibt es für einige Fahrzeuge. Hier werden neue Federn und Dämpfer verbaut. Dann muss man zum TÜV und alles abnehmen bzw. eintragen lassen.

Also wenn dieser Fahrradtraeger einfach in die AHK Aufnahme geschoben und verriegelt wird sehe ich das Problem nicht... Dann wiegt er halt ein paar Gramm mehr. ;)

 

Ich finde die Fragestellung eh etwas verwirrend...

Zitat:

Original geschrieben von andreasbrn5

Ich glaube, hier wird von einer klassischen Auflastung gesprochen. Das gibt es für einige Fahrzeuge. Hier werden neue Federn und Dämpfer verbaut. Dann muss man zum TÜV und alles abnehmen bzw. eintragen lassen.

Das klingt dann allerdings auch schwer nach finanziellem Overkill: die Kosten für so einen Umbau dürften ratz-fatz den Gesamtwert von allem, was man da drauf transportieren wollte, übersteigen.

Zitat:

Original geschrieben von Timmerings Jan

Zitat:

Original geschrieben von andreasbrn5

Ich glaube, hier wird von einer klassischen Auflastung gesprochen. Das gibt es für einige Fahrzeuge. Hier werden neue Federn und Dämpfer verbaut. Dann muss man zum TÜV und alles abnehmen bzw. eintragen lassen.

Das klingt dann allerdings auch schwer nach finanziellem Overkill: die Kosten für so einen Umbau dürften ratz-fatz den Gesamtwert von allem, was man da drauf transportieren wollte, übersteigen.

so isses...

Und dann hat sich an der (freigegebenen) maximalen Stützlast der AHK noch nichts geändert ....

 

In vielen Fällen kann man die maximale Stützlast eh nicht ausnutzen, da man dadurch die Grenze der maximalen Zuladung überschreiten würde.

Einen wunderschönen guten Tag

In nicht allzuferner Zukunft habe ich einen Elektroscooter zu transportieren. Das Ding wiegt 110 kg und einen Träger, den man auf die AKH montieren kann und der selbst für 140 kg Traglast zugelassen ist, den habe ich im Internet schon gefunden. Allerdings wiegt der auch 36 kg und so bräuchte ich mindestens 146 kg Stützlast. Im Fahrzeugschein sind allerdings aktuell nur 75 kg eingetragen.

Gibt es Maßnahmen mit denen man die Stützlast eines Fahrzeuges erhöhen kann?

Herzliche Grüße

Wolfgang

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Eine größere Stützlast für die Anhängerkupplung, geht das?' überführt.]

Du kannst andere Federn / Dämpfer, die auf die neue Stützlast abgestimmt sind, verbauen und eintragen lassen. Bei 150 kg wirst du aber auch die AHK-Aufnahme verstärken müssen, evtl. durch einen Hilfsrahmen.

Zitat:

@andreasbrn5 schrieb am 15. Oktober 2012 um 08:06:45 Uhr:

Ich glaube, hier wird von einer klassischen Auflastung gesprochen. Das gibt es für einige Fahrzeuge. Hier werden neue Federn und Dämpfer verbaut. Dann muss man zum TÜV und alles abnehmen bzw. eintragen lassen.

Auflasten kann man z. B. durch Einbau verstärkter Federn oder durch Niveau-Lift, so dass man anstatt der ursprünglich z.B. 1700 kg nun 1900 kg ziehen darf. Die Stützlast wird dadurch nicht automatisch erhöht. Die gesamte Konstruktionseinheit der Anhängevorrichtung bleibt dabei die gleiche, es wird nicht eine Schraube ausgetauscht. Meine Wissensbasis: 6 Jahre im Vertrieb bei ORIS = Hersteller und Werkszulieferer für Anhängevorrichtungen.

Mit viel Rennerei kann man die Stützlast bei einem großen PKW oder SUV vielleicht noch auf 100 kg erhöhen lassen, dann wird jedoch an der Zuladung kräftig was abgezogen (und auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen) .

150KG Stützlast bei einem Mazda2 ist unmöglich, seilbst 100KG werden sehr warscheinlich nicht möglich sein.

Ich denke da musst du dir eher einen Anhänger zulegen.

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