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Insignia schwimmt beim bremsen.

Opel Insignia B
Themenstarteram 21. Juli 2021 um 13:00

Hallo liebe Gemeinde,

ich hab ein Problem und hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich habe neulich zum ersten Mal aus über 200km/h stark abbremsen müssen. Dabei ist das Auto von links nach rechts und zurück geschwommen und das nicht nur ein bisschen sondern ziemlich stark. Hat jemand von euch schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin für Hilfe sehr dankbar.

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25 Antworten

Hallo,

nein das kann ich von meinem Insignia nicht behaupten. meiner bleibt gerade.

Ist mir auch schon passiert. Fand ich auch nicht so prickelnd. An den Reifen liegt es jedenfalls nicht.

Hast du zufällig gelenkt (wenn ggf. auch nur ein wenig?)

Wenn eine Bremse "falsch bremst", dann würde das Auto nicht "hin und her ziehen", sondern nur in eine Richtung.

Wenn das ESP greift (zum Beispiel weil die linke Fahrzeugseite anders Haft hat als die rechts), dann gibt es 2 Varianten des ESP.

1. Es bleibt "stabil", heißt "gerade aus fahrend"

2. Es zieht dein Auto auf die Seite, wo du mehr Haft hast

Beides ist zulässig, ich weiß gerade nicht was im Insignia B programmiert ist, war mit meinem noch nicht aufm ADAC Training.

Welches Baujahr und Modell ist es mit 4x4 oder

Nö, hatte ich in den 3,5 Jahren auch ab und an mal. Der Insignia lag dabei sehr stabil, egal ob solo oder mit Anhänger.

Waren vielleicht Spurrillen in der Straße?

Themenstarteram 21. Juli 2021 um 21:01

Zitat:

@Go1958 schrieb am 21. Juli 2021 um 17:17:11 Uhr:

Welches Baujahr und Modell ist es mit 4x4 oder

Baujahr 2020 und hat Frontantrieb.

Themenstarteram 21. Juli 2021 um 21:02

Zitat:

@Haubenzug schrieb am 21. Juli 2021 um 17:30:10 Uhr:

Nö, hatte ich in den 3,5 Jahren auch ab und an mal. Der Insignia lag dabei sehr stabil, egal ob solo oder mit Anhänger.

Waren vielleicht Spurrillen in der Straße?

Das mit den Spurrillen könnte tatsächlich möglich sein.

Themenstarteram 21. Juli 2021 um 21:04

Zitat:

@TmY schrieb am 21. Juli 2021 um 15:49:50 Uhr:

Hast du zufällig gelenkt (wenn ggf. auch nur ein wenig?)

Wenn eine Bremse "falsch bremst", dann würde das Auto nicht "hin und her ziehen", sondern nur in eine Richtung.

Wenn das ESP greift (zum Beispiel weil die linke Fahrzeugseite anders Haft hat als die rechts), dann gibt es 2 Varianten des ESP.

1. Es bleibt "stabil", heißt "gerade aus fahrend"

2. Es zieht dein Auto auf die Seite, wo du mehr Haft hast

Beides ist zulässig, ich weiß gerade nicht was im Insignia B programmiert ist, war mit meinem noch nicht aufm ADAC Training.

Also zumindest habe ich nicht bewusst gelenkt. Ich habe mich vor dem Verhalten des Autos doch sehr erschreckt, vielleicht hat sich dies dadurch verstärkt.

Also ich finde das normale Fahrwerk ab 200 grundsätzlich etwas schwammig. Wird natürlich beim Bremsen mit entsprechenden Lastwechsel nicht besser. Etwas härtere Federn wurden helfen, aber ab Werk nicht zu bestellen.

Waren auf der Piste vielleicht ganz lange flache Bodenwellen? In der Situation merkt man sowas dann vielleicht.

Das ESP soll einen sicheren Fahrzustand gewährleisten und diesen bei Geradeausfahrt als auch bei Kurvenfahrt wieder herstellen. Das erfolgt durch Brems- und Leistungseingriff. Ganz sicher ist das ESP nicht in der Lage, nach einem "besseren" Fahrbahnbelag zu suchen. Beim Bremsen erfolgt das Ganze im Zusammenwirken mit dem ABS. Bei einer Vollbremsung bei Geradeausfahrt ist das ESP in der Lage, das Fahrzeug richtungsstabil geradeaus zu halten, auch auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnbelägen. Das funktioniert sogar, wenn man mit der einen Fahrzeugseite einen Grünstreifen befährt, während sich die andere Fahrzeugseite auf einer Asphaltfahrbahn befindet.

Bodenwellen oder eine unterschiedlich griffige Fahrbahn bewirken, dass das ESP evtl. länger braucht und mehr "arbeiten" muss. Zuletzt sollte aber eine stabile Geradeausfahrt herbeigeführt werden können.

Wenn, bei einer Vollbremsung, dauerhafte Schwankbewegungen auftreten muss ein Defekt vorliegen.

Das ESP greift ein, aber zu stark. Anschließend wird vom ASP gegengesteuert. Jedoch wieder zu stark.

Man hat den Eindruck, dass der Bremseingriff wechselweise diagonal erfolgt. Das Fahrzeug bewegt sich zwar geradeaus, schwankt aber hin und her.

Naheliegende Ursache ist hier die Bremsanlage.

Ich würde vielleicht nochmal auf die Autobahn fahren, natürlich wenn nicht viel los ist und es an einer anderen Stelle mit anderem Belag nochmal nachstellen, dann merkst du ja ob es sich gleich anfühlt.

 

@philkinzigtal

Warum schließt du die Reifen aus? Meine originalen Hankook Reifen fühlen sich jetzt im 4. Sommer auch richtig schwammig beim fahren an. Kein schönes Gefühl und nach dem Sommer fliegen sie in die Tonne, obwohl vom Profil noch locker ein weiterer Sommer möglich wäre.

Ja, die Reifen machen auch viel aus bei solchen Situationen. Deshalb nehme ich nur noch die besten Reifen. Es gibt ja einige, die meinen, ein günstiger Reifen tut es auch, weil man sich mit seiner Fahrweise eh nie im Grenzbereich bewegt. Aber gerade auf der Autobahn ist man durch Fremdverschulden ganz schnell mal im Grenzbereich. Auch wenn man vielleicht nur 130 fährt.

 

Zum Thema kann man jetzt viel spekulieren. Auch, was theoretisch sein sollte oder nicht. Ich würde wohl auch noch einmal auf die Piste und versuchen, die Situation (mit zuerst geringerer und dann steigender Geschwindigkeit) zu reproduzieren. Und wenn es wieder genauso ist, ab in die Werkstatt.

Zitat:

@katwie schrieb am 22. Juli 2021 um 08:34:11 Uhr:

Das ESP soll einen sicheren Fahrzustand gewährleisten und diesen bei Geradeausfahrt als auch bei Kurvenfahrt wieder herstellen. Das erfolgt durch Brems- und Leistungseingriff. Ganz sicher ist das ESP nicht in der Lage, nach einem "besseren" Fahrbahnbelag zu suchen. Beim Bremsen erfolgt das Ganze im Zusammenwirken mit dem ABS. Bei einer Vollbremsung bei Geradeausfahrt ist das ESP in der Lage, das Fahrzeug richtungsstabil geradeaus zu halten, auch auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnbelägen. Das funktioniert sogar, wenn man mit der einen Fahrzeugseite einen Grünstreifen befährt, während sich die andere Fahrzeugseite auf einer Asphaltfahrbahn befindet.

Muss dich hier leider enttäuschen, es gibt gerade beim Thema "Grünstreifen" eben 2 Varianten und beide sind erlaubt - verbaut ist je Fahrzeug aber nur das eine oder das andere.

Das eine lässt dich einfach weiter "gerade aus fahren", die andere Variante zieht dich automatisch Richtung "Fahrbahn" - eben genau durch Bremseingriffe. Letzteres hat den Vorteil, dass dort mehr Grip ist und du schneller zum stehen kommst.

Bemerkbar ist das übrigens über den ABS Sensor, afair.

Wusste ich auch nicht, bis ich beim ADAC Sicherheitstraining war und man das dort ausprobieren kann mit seinem Fahrzeug. Dort ist dann ein Stück Fahrbahn sehr nass, das andere trocken und du fährst mittig und bremst einfach.

Und mit ein wenig Glück siehst du dort auch, dass es einfach beide Varianten gibt ;)

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