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Injektor ohne Ausziehwerkzeug ausbauen offen anlassen -> Sektkorkenprinzip?

Kennt sich wer mit Dieselmotoren aus?

Habe von nem Mechaniker sagen lassen, wenn der Injektior festsitzt, Verschraubung lösen, dicke Decke drauf und kurz anlassen. Durch den Kompressionsdruck (über 100bar) würde er a‘la Sektkorken ausgedrückt?

Hat das schonmal jemand gemacht?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Mark-86 schrieb am 26. Dezember 2017 um 11:05:10 Uhr:

Mit festsitzenden Glühkerzen geht das auf jeden Fall,

Wie soll das gehen? Glühkerzen sind doch eingeschraubt.

Zitat:

@Mark-86 schrieb am 26. Dezember 2017 um 11:05:10 Uhr:

Dann Autobahn Vollgas bis der Rest rausfliegt ...

Dann stehe ich blöd auf der Autobahn herum, egal ob die Glühkerzen oder die Injektoren rausgeflogen sind.

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Nö. Interessante Methode. Das wird funktionieren.

Wir haben beim 4-Takt ja auch einen Saugtakt. Lose darf der Injektor also nicht schon sein, sonst näht man knapp auf die Kante....wenn doch etwas hineinfällt meine ich. Wäre mal ein youtube Video wert.

Hmm, ich dachte immer dass beim Ansaugen das Einlassventil offen ist, es entsteht also kein (großer) Unterdruck. Nur beim Komprimieren sind alle Ventile zu und es entsteht ein großer Überdruck.

 

Grüße

Steini

es gibt hydraulische Werkzeuge die mit bis zu 20 Tonnen Zugkraft arbeiten.

Zitat:

@steini111 schrieb am 26. Dezember 2017 um 10:49:06 Uhr:

Hmm, ich dachte immer dass beim Ansaugen das Einlassventil offen ist, es entsteht also kein (großer) Unterdruck. Nur beim Komprimieren sind alle Ventile zu und es entsteht ein großer Überdruck.

Grüße

Steini

Schon. Wenns trotzdem reichen sollte, dass es runter geht ist der Salat da. Ich lass mich da gerne auch eines besseren überzeugen. Mir gefällt die Idee obwohl sie schon ein wenig wild klingt.

Mit festsitzenden Glühkerzen geht das auf jeden Fall, musst nur schauen dass ne Dämmatte in der Haube ist oder was drüber legen, denn sonst gibt das ne Beule...

Dann Autobahn Vollgas bis der Rest rausfliegt hat bisher immer funktioniert, kann sich aber ziehen...

Und ne neue Kerze sollte man dabei haben, so mit Loch im Zylinder ist doof ^^

Zitat:

@slv rider schrieb am 26. Dezember 2017 um 10:52:21 Uhr:

es gibt hydraulische Werkzeuge die mit bis zu 20 Tonnen Zugkraft arbeiten.

Mit ein wenig Pecjh zieht man da noch den Sitz oder Teile des Zylinderkopfes mit raus.

In jedem Fall sollte man hier die nötige Sorgfalt walten lassen bevor man an die 20 Tonnen Zugkraft geht.;)

Zitat:

@Mark-86 schrieb am 26. Dezember 2017 um 11:05:10 Uhr:

Mit festsitzenden Glühkerzen geht das auf jeden Fall, musst nur schauen dass ne Dämmatte in der Haube ist oder was drüber legen, denn sonst gibt das ne Beule...

Dann Autobahn Vollgas bis der Rest rausfliegt hat bisher immer funktioniert, kann sich aber ziehen...

Und ne neue Kerze sollte man dabei haben, so mit Loch im Zylinder ist doof ^^

Und was machst du mit der Losen/abgeschraubten KraftstoffLeitung (vor- und Rücklauf) in der Zwischenzeit bei der Autobahnfahrt?

...weiß nicht recht, was ich von diesen (Horror-)Geschichten über festsitzende Glühkerzen und Injektoren halten soll. Mir kommen so Sachen, wie die immer wieder genannten "Spezialwerkzeuge mit -was weiß ich wieviel- Tonnen Zugkraft" vor wie reine Angstmache.

Bei meinem V50 war das Schwierigste an den Glüchkerzen das Gefrickel in dem schmalen Spalt zwischen Motor und Stirnwand um die Muttern der +Anschlüsse runter und wieder drauf zu bekommen. Direkte Sicht auf die Kerzen gab es nicht, lediglich mit einem Spiegel konnte man mal einen Blick erhaschen.

Außerdem mußte noch das beschissen verbaute AGR raus um an Glüchkerze Nr. 4 zu kommen.

Die Glühkerzen ließen sich rausschrauben als wenn du bei einem Benziner die Zündkerzen wechselst...

(im Tread zum 1.6D hab ich damals einen Beitrag mit Bildern zum 2.0D eingefügt: https://www.motor-talk.de/.../...luehkerzen-wechseln-t4608292.html?... )

 

Und auch die Injektoren... vollkommen problemlos. Nachdem die Leitungen ab waren und sie losgeschraubt waren hab ich sie vorsichtig mit 2 Fingern rausgezogen... und zwar alle 4.

( https://www.motor-talk.de/.../...uerkette-beim-v50-2-0-d-t5542269.html )

Glühkerzen nach dem Ausbau
Einbauposition Glühkerzen
Injektor kurz nach dem Ziehen
+1

Gibt eben Fälle wo es keine Probleme gibt und die "anderen".

https://youtu.be/2pEAHpAdg4o

Ich habe so ein Problem noch nie gehabt. Aber mir ist einmal eine Zündkerze bei ca 80 Stundenkilometer durch die Haube fast geflogen. Das Gewinde im Zylinderkopf war darauf hin defekt und ein perfekter Abdruck der Zündkerze war in der Haube. Der Verteiler hatte auch einen Dachschaden.Also ich versuche immer mit Wärme und Kälte sowie Caramba das Problem in den Griff zu bekommen. Zum anderen habe ich einen alten Tauchsieder, der mir schon gute Dienste geleistet hat. Wärmebehandlung. Sowie ein alter Dachdecker Lötkolben. Na ja, den Hammer vorsichtig mit Meissel ,sei noch genannt. Viel Glück Neulich habe ich meine Glühkerzen wechseln müssen. die 4 te war dann auch nur mit Hebammenfingern und guten Zureden gewechselt. Trotz Abbau div. Teile.

Zitat:

Zitat:

Mit festsitzenden Glühkerzen geht das auf jeden Fall,

Und was machst du mit der Losen/abgeschraubten KraftstoffLeitung (vor- und Rücklauf) in der Zwischenzeit bei der Autobahnfahrt?

Bei Mercedes hat ne Glühkerze keine Vor und Rücklaufleitung, sondern nur n Kabel. Das kann man ablassen.

Die Sache mit dem Injektor geht natürlich nur, wenn du die Leitungen dran lässt. Ich würde die Befestigung des Injektors nicht ganz abbauen, sondern den nur 2mm lösen, sonst reißt der womöglich alles mit ab. Gefahr ist natürlich, dass er dann wenn er sich gelöst hat nicht mehr da hinspritzt wo er hinspritzen soll und n Motorschaden verursacht.

Ich würde mir das richtige Ausbauwerkzeug irgendwo ausleihen oder es machen lassen.

Was festsitzende Injektoren angeht, passiert dass dann, wenn die undicht werden und im ganzen Injektorschacht festbrennen.

Ich kann mich an die CDI Anfangszeiten bei MB erinnern, da hat man dann einfach den Ventildeckel kaputt geschlagen und wenn man den Injektor dann nicht raus bekam, den Zylinderkopf abgeschraubt, komplett entsorgt und n neuen Kopf mit neuen Injektoren montiert. Am Anfang haben wir die Dinger teilweise ausgebohrt, die Injektoren saßen manchmal so fest dass wir sogar mal nen ganzen Vorderwagen am Injektor hochgehoben haben (Injektor in Hebebühne), ... bis dann die ersten Hersteller von Spezialwerkzeugen wie Sauer kamen und "kostenschonende" Lösungen angeboten haben. Dazu gehört z.B. der Gleithammer in der 5kg Version, der holt mit 2 Mann jeden Injektor raus. Später gabs dann ne mobile Hydraulikpresse für Vito & Co wo der Motor so eingebaut ist, dass man mit dem Gleithammer nicht dran kam. Das war dann aber nach meiner Zeit...

Schon mal nen Diesel mit 100bar Kompr.druck gesehen??

Außerdem gibt's auch geschraubte Einspr.düsen, Glühkerzen sind immer geschraubt. hier wird wieder einiges durcheinandergeworfen

Die 100 bar sind eher knapp, allerdings vom Spitzendruck bei der Verbrennung ausgehend.

Bei abgerissenen Glühkerzen bohre ich erst das Gewinde raus, dann bleibt nur der Rest drin stecken.

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