Image von Mercedes-Fahrern
Hallo seit einiger Zeit fahre ich einen Mercedes. Und wenn ich so unterwegs bin, habe ich des öfteren das Gefühl das mich andere Autofahrer so merkwürdig anschauen.
Im Blick liegt dann so eine Mischung zwischen Neid und Verachtung. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Trotzdem ist es irgendwie da.
Etwas anderes ist das Überholimage. Bin ich mit dem Seat meiner Freundin unterwegs, macht so gut wie niemand auf der linken Spur Platz. Im Benz ist das anders. Nicht alle aber viele fahren dann rechts rüber.
Also vielleicht ist doch was dran am Markenimage.
314 Antworten
naja, aber welches auto ist heute frei von mängeln? deshalb lieber geiz ist geil als viel bezahlen und trotzdem in die werkstatt müssen :/
es ist halt auch mit mercedes benz nichtmehr so wie es einmal war. auch der name...
Zitat:
Original geschrieben von JoelAK
naja, aber welches auto ist heute frei von mängeln? deshalb lieber geiz ist geil als viel bezahlen und trotzdem in die werkstatt müssen :/
es ist halt auch mit mercedes benz nichtmehr so wie es einmal war. auch der name...
Welches?
zB. LEXUS LS 400 / 430
Der aktuelle hat 22.000 km in zwei Jahren gelaufen und war einmal in der Werkstatt: 15.000 km-Durchsicht. 🙂
Vorgänger: 4 Jahre, 78.000 km, 5x Service und Ölwechsel , sonst? Nix. 🙂
Hat aber jetzt nix mit dem Image von Mercedes-Fahrern zu tun, ich weiß.
Ich darf mich allerdings auch über MB nicht beklagen.
Obwohl ab W210,W203, W220 & Co. alles ein bißchen mehr Chi-Chi und weniger Qualität geworden ist....
MfG.,
CAMLOT
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
Frei nach dem Motto ''billig kann ich mir nicht leisten''
Tja, billig ist eben nicht preiswert.
Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann will ich auch damit fahren und nicht regelmäßige Krankenbesuche in der Werkstatt tätigen.
Kaufe ich eine Waschmaschine, dann möchte ich die länger nutzen können, als nur zwei Jahre (so erlebt mit einem Modell von Bauknecht).
Ich bin durchaus bereit einen Betrag zu zahlen, wenn ich einen Gegenwert dafür erhalte.
Wenn ich allerdings schon horrendes Geld für ein Auto ausgeben muss UND dann noch Stammkunde in der Werkstatt bin, ist das für mich nicht mehr einzusehen.
Da fahre ich dann lieber ein Auto ohne jegliches Imätsch, oder sogar mit einem solchen Negativen (Vorurteil) behaftet, habe aber erstens einen geringern Einkaufspreis und auch weniger Standzeit.
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Zitat:
Original geschrieben von Luna2005
Tja, billig ist eben nicht preiswert.
Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann will ich auch damit fahren und nicht regelmäßige Krankenbesuche in der Werkstatt tätigen.
Kaufe ich eine Waschmaschine, dann möchte ich die länger nutzen können, als nur zwei Jahre (so erlebt mit einem Modell von Bauknecht).
Ich bin durchaus bereit einen Betrag zu zahlen, wenn ich einen Gegenwert dafür erhalte.
Wenn ich allerdings schon horrendes Geld für ein Auto ausgeben muss UND dann noch Stammkunde in der Werkstatt bin, ist das für mich nicht mehr einzusehen.
Da fahre ich dann lieber ein Auto ohne jegliches Imätsch, oder sogar mit einem solchen Negativen (Vorurteil) behaftet, habe aber erstens einen geringern Einkaufspreis und auch weniger Standzeit.
Hallo Luna,
stimmt,bei einer Billigware hat keiner eine große Erwartungshaltung,schwierig wird es wenn das teuere Qualitätsprodukt nicht die Erwartungen erfüllt.....
Die Werbung suggeriert derzeit allenthalben kauf den Preis (Geiz ist Geil) über die Qualität der Ware wird immer weniger gesprochen....tritt dann der Fall ein das die Qualitätsware nicht wirklich besser ist,sieht der Kunde die Werbung bestätigt.
Mercedes tut gut daran sich auf alte Stärken zu besinnen,sonst ist der Teufelskreis schneller da als man denkt und man sieht sich in einem Mitberwerberumfeld welches in Sachen Kosten und Preis wesentlich besser aufgestellt ist.....
Image ist das eine,erwartete Qualität des Produktes das andere nur im Mix wird eine attraktive Marke weiter Attraktiv bleiben.Wenigstens hat es Mercedes geschafft sich von der Spiessermarke (in den Augen der jetzigen Käufergeneration) zu einem fortschrittlichen Label zu entwickeln....und an der Quailtät wird ja scheinbar auch wieder intensiv gearbeitet.
hoffnungsvolle Grüße Andy
Hallo Andy
Zitat:
stimmt,bei einer Billigware hat keiner eine große Erwartungshaltung,schwierig wird es wenn das teuere Qualitätsprodukt nicht die Erwartungen erfüllt.....
Richtig! Bei einem geringen Preis erwarte ich schon im Vorfeld keine großartige Qualität und kann im Vorfeld abwägen, ob mir der Preis oder die Ware wichtiger ist.
Zitat:
Mercedes tut gut daran sich auf alte Stärken zu besinnen,sonst ist der Teufelskreis schneller da als man denkt und man sieht sich in einem Mitberwerberumfeld welches in Sachen Kosten und Preis wesentlich besser aufgestellt ist.....
Auch das ist richtig. Als generelles Problem sehe ich allerdings nicht nur bei Mercedes die Überflutung eines Fahrzeugs mit Elektronik. Da sind Fehler im Grunde schon vorprogrammiert.
Da bevorzuge ich Autos, die mit so wenig als nur möglich auskommen, obwohl mittlerweile wohl alle haufenweise Schnickschnack an Bord haben, den im Grunde niemand braucht.
Und schon waren wir wieder weg vom Imätschthema 😉
Grüßle
Luna
Zitat:
Original geschrieben von Camlot
Welches?
zB. LEXUS LS 400 / 430Der aktuelle hat 22.000 km in zwei Jahren gelaufen und war einmal in der Werkstatt: 15.000 km-Durchsicht. 🙂
Vorgänger: 4 Jahre, 78.000 km, 5x Service und Ölwechsel , sonst? Nix. 🙂
...
MfG.,
CAMLOT
ich muss zugeben dass ich von lexus zwar keine ahnung habe, kenne niemanden der einen fährt, allerdings halte ich trotzdem sehr viel von dieser marke!
"Software gehört zu den komplexesten Dingen, die der Mensch je konstruiert hat"
Prof. Dr-Ing. Klaus Bender
Und da mittlerweile überall damit herumgedoktert wird und die Komplexität davon gewaltig ist, schleichen sich imer mehr Fehler ein. Ein Thema für sich.
Auch wenn ich vom ADAC und seinem Blatt nicht viel halte, fand ich deren Umfrage zur Kundenzufriedenheit sehr interessant. Lada mischt ganz vorne mit. Eben weil die Leute bei dem Preis bereit sind, ein vergleichsweise minderwertiges Produkt in Kauf zu nehmen.
Ein sehr gutes Beispiel für die Relevanz von Qualität auf die Effiezienz eines Produkts ist Werkzeug. Die Stechbeutel meiner Mutter sind wesentlich älter als ich. Der Stahl ist hervorragend und einmal geschärft verrichten die nach rund einem halben Jahrhundert noch bestens ihren Dienst.
Meinen Knebel aus dem Billigkasten hast ein Bekannter beim Anziehen der Schrauben meines Querlenkers verbogen. Ohne zusätzlichen Hebelarm. Der Hazetknebel ist noch absolut gerade, obwohl nach dem Ding zum Lösen einer Schraube mal richtig getreten habe. Draufstehen hat nichts gebracht. Keine Schrammen am Vierkant, keine Druckstellen in der Hazetuss.
Der Knebel mitsamt Nuss kostet mehr als der billigste Werkzeugkasten im Angebot des Discounters.
Der kleine 1\4" Kasten kostet schon im Einkauf über 150?. Discounter: nen Zehner. Trotzdem ist das Zeug sein Geld mehr als Wert.
Spätestens für den produktiven Einsatz übersteigen der Wert der Betriebssicherheit und die evtl. anfallenden Kosten durch Ausfall sehr schnell die Anschaffungskosten für ein Produkt.
Drehe ich den Innensechskant an meiner Ansaugbrücke rund, muss der komplette Kopf ab, denn an die Schraube kommt man so schon kaum ran. Das heißt Zeit, neue Kopfdichtung, setzt Werkzeug zum Kopfabbau voraus, Zahnriemen muss weg...
Das dauert locker einen ganzen Mittag mehr. Die Inbusnuss alleine kostet keine 10 Euro, mit passendem Knebel und einer Verlängerung sinds vielleicht 20-25 Euro. Man stelle sich das bei einer Vertragswerkstatt vor. Der Mechaniker ist pro Stunde teurer als das Werkzeug, dass er verwendet!
Geiz ist daher oft unwirtschaftlich und der Spruch "Ich kann es mir nicht leisten, KEINEN Mercedes zu fahren!" hatte seine Berechtigung. Man stelle sich vor, was bei einem Vertreter im Bereich der Industrie an Umsatz und Gewinn verloren geht, wenn er nen halben Tag nicht arbeiten kann, weil das Auto streikt. Das kann für die Firma direkt in Regionen des Autokaufpreises gehen, spätestens indirket und bei Häufung kommt noch der Aspekt hinzu, dass der Kunde auch gerne bei der Firma "Betreibssicherheit" hätte.
Und deshalb muss Mercedes sein altes Image wiederbekommen. Von mir aus schweineteuer. Aber wenn die Qualität stimmt, dann zahlen die Leute. Andernfalls müssten Hazet, Facom, Stahlwille und Co längst tot sein. Die machen sich aber relativ wenig Gedanken um ihren Absatz. Denn sie wissen, dass ihr Zeug gut ist. Facom gibt auf fast alle Produkte die gesetzliche Maximalgarantie. Wer 10 Jahre später ankommt hat meist immer noch Glück.
Und was mit Geld nicht aufzuwiegen ist, ist das Gefühl "einen (alten) Mercedes zu fahren", genau wie Sicherheit zu wissen, dass einem der Knebel nicht unter den Füßen wegbricht, wenn man sich drauf stehend nochmal kräftig abstößt 😁
Hi Sohnemann 😉
Du hast Recht, Software ist ein Thema für sich.
Und wenn ich darüber nachdenke, was einem so tagtäglich mit der Kiste geschieht, mit der man am Schreibtisch arbeitet, fühle ich mich nicht wirklich wohl in einem Auto, welches vollgestopft ist mit Elektronik.
Deinen angeführten Beispielen in Bezug auf Werkzeug, kann ich auch nur voll und ganz zustimmen. Wer wirklich effektiv arbeiten will und Kenntnisse hat, wird sich sicher keinen Murks aus dem Baumarkt holen.
Die "Geiz lohnt nicht - Liste" kann man wohl auf alles ausweiten, was das tägliche Leben betrifft, egal ob es sich um Pressspahnmöbel handelt oder billige Wäsche.
Mercedes muss sein altes Image jetzt wohl erst mal wieder neu beweisen. Wenn man den Statistiken glauben kann, kann es doch nicht angehen, dass ein Auto mit diesem Namen mehr repariert wird, als dass es fährt. Ich hoffe, dass das Unternehmen das in den Griff bekommt und sich nicht dauerhaft was von Harley abgeguckt hat.
Zitat:
Und was mit Geld nicht aufzuwiegen ist, ist das Gefühl "einen (alten) Mercedes zu fahren"
Oh ja... *zustimmendnickt*
Zitat:
Original geschrieben von EvilJogga
"Software gehört zu den komplexesten Dingen, die der Mensch je konstruiert hat"
Prof. Dr-Ing. Klaus BenderUnd da mittlerweile überall damit herumgedoktert wird und die Komplexität davon gewaltig ist, schleichen sich imer mehr Fehler ein. Ein Thema für sich.
Auch wenn ich vom ADAC und seinem Blatt nicht viel halte, fand ich deren Umfrage zur Kundenzufriedenheit sehr interessant. Lada mischt ganz vorne mit. Eben weil die Leute bei dem Preis bereit sind, ein vergleichsweise minderwertiges Produkt in Kauf zu nehmen.
Ein sehr gutes Beispiel für die Relevanz von Qualität auf die Effiezienz eines Produkts ist Werkzeug. Die Stechbeutel meiner Mutter sind wesentlich älter als ich. Der Stahl ist hervorragend und einmal geschärft verrichten die nach rund einem halben Jahrhundert noch bestens ihren Dienst.
Meinen Knebel aus dem Billigkasten hast ein Bekannter beim Anziehen der Schrauben meines Querlenkers verbogen. Ohne zusätzlichen Hebelarm. Der Hazetknebel ist noch absolut gerade, obwohl nach dem Ding zum Lösen einer Schraube mal richtig getreten habe. Draufstehen hat nichts gebracht. Keine Schrammen am Vierkant, keine Druckstellen in der Hazetuss.Der Knebel mitsamt Nuss kostet mehr als der billigste Werkzeugkasten im Angebot des Discounters.
Der kleine 1\4" Kasten kostet schon im Einkauf über 150?. Discounter: nen Zehner. Trotzdem ist das Zeug sein Geld mehr als Wert.Spätestens für den produktiven Einsatz übersteigen der Wert der Betriebssicherheit und die evtl. anfallenden Kosten durch Ausfall sehr schnell die Anschaffungskosten für ein Produkt.
Drehe ich den Innensechskant an meiner Ansaugbrücke rund, muss der komplette Kopf ab, denn an die Schraube kommt man so schon kaum ran. Das heißt Zeit, neue Kopfdichtung, setzt Werkzeug zum Kopfabbau voraus, Zahnriemen muss weg...
Das dauert locker einen ganzen Mittag mehr. Die Inbusnuss alleine kostet keine 10 Euro, mit passendem Knebel und einer Verlängerung sinds vielleicht 20-25 Euro. Man stelle sich das bei einer Vertragswerkstatt vor. Der Mechaniker ist pro Stunde teurer als das Werkzeug, dass er verwendet!Geiz ist daher oft unwirtschaftlich und der Spruch "Ich kann es mir nicht leisten, KEINEN Mercedes zu fahren!" hatte seine Berechtigung. Man stelle sich vor, was bei einem Vertreter im Bereich der Industrie an Umsatz und Gewinn verloren geht, wenn er nen halben Tag nicht arbeiten kann, weil das Auto streikt. Das kann für die Firma direkt in Regionen des Autokaufpreises gehen, spätestens indirket und bei Häufung kommt noch der Aspekt hinzu, dass der Kunde auch gerne bei der Firma "Betreibssicherheit" hätte.
Und deshalb muss Mercedes sein altes Image wiederbekommen. Von mir aus schweineteuer. Aber wenn die Qualität stimmt, dann zahlen die Leute. Andernfalls müssten Hazet, Facom, Stahlwille und Co längst tot sein. Die machen sich aber relativ wenig Gedanken um ihren Absatz. Denn sie wissen, dass ihr Zeug gut ist. Facom gibt auf fast alle Produkte die gesetzliche Maximalgarantie. Wer 10 Jahre später ankommt hat meist immer noch Glück.
Und was mit Geld nicht aufzuwiegen ist, ist das Gefühl "einen (alten) Mercedes zu fahren", genau wie Sicherheit zu wissen, dass einem der Knebel nicht unter den Füßen wegbricht, wenn man sich drauf stehend nochmal kräftig abstößt 😁
oh wie recht Du hast....!!
um den Bogen zum Image der Mercedesfahrer wieder zu bekommen...meist braucht es ein Stück weit Lebenserfahrung um ein Qualitätsbewusstsein zu schaffen wie oben beschrieben.Meist sind die Menschen dann schon etwas älter geworden haben das Einkommen um ihre Erfahrungen beim Kauf auch umzusetzen und den höheren Preis zu stemmen....
deshalb ist es für Mercedes eminent wichtig dieses Publikum nicht zu verprellen.....das mal die Elektronik zickt kann mal passieren aber Rost und häufige Pannen die den Notdienst notwendig machen sind dabei tödlich fürs Markenimage...
Grüße Andy
@ Mama
Der Windows PC ist aber der Vergleich mit Baumarktware 😁
Lediglich mit NT4 war ich voll zufrieden. Zweiprozessorsystem, Renderingaufgaben im Hintergrund, im Vordergrund Half-Life.
Es brauchte Gewalt, den PC mal soweit zu bringen, dass er mehr tat, als einfach ne Weile beschäftigt zu sein. Schon 2000 ist da zickiger. Dabei bleibe ich auch bis heute.
Zu Kleidung könnte ich was anführen, was hier aber sicher keiner hören will 😁
Aber das teure Zeug hat sich ammortisiert!
Pressspanmöbel sind wieder ein Thema für sich. Hier befinden sich 2 Rollcontainer mit Pressspan und Furnier. Die Arbeitsplatte ist 28mm Tannenleimholz. Wenn das nur nicht so weich wäre 🙁
@ andyrx
Ja, selten geht den Leuten mit Nachdenken ein Licht auf. Beliebige Qualität lässt sich nicht zu einem beliebigen Preis produzieren. Die stehen miteinander in Relation. Das ist so grundlegend, dass das eigentlich jeder wissen müsste. Aber meist wird es einfach missachtet. Erst wenn mal 2-3 Werkzeugkästen futsch sind und man feststellt, dass der teure Plunder nichtmal glänzt, aber dafür ewig hält, kommt langsam Licht in die Hirnwindungen. Aber so lange man den Leuten sagt, dass sie sich reichsparen können, kaufen die lieber allesn Plunder aus billigem Kram zu niedrigen Preisen.
Persönlich hab ich den Tick für qualitativ gute Sachen von meiner Mutter. Da diese u.a. ne Ausbildung zur Schreinerin hat, ist sie da auch vorbelastet 😉
Und ja, ich sage auch, Mercedes ist besser damit beraten, den Kundenkreis einzuschränken. Auch die unheimlich vielen Nischenmodelle müssten nicht sein. BMW hat mit seiner Strategie momentan eher Erfolg. 1-3-5-6-7. Fertig.
A-B-C-CLK-SLK-E-CLS-S-CL-SL-Vaneo...
Das geht nur noch über Volumen und schlecht mit überragender Qualität.
Porsche könnte hier in gewisser Weise Vorbild sein. Die bauen sogar Sportwagen und haben nen sehr hoehn Altersdurchschnitt. Die Dinger sind schweineteuer aber werden gekauft. Weil sie gut sind.
Da hast du bei BMW aber einiges vergessen 😰
Mini, Z4, X3, X5, 3er Cabrio
Viele Modelle sind nicht das Problem, über Plattformstrategie lassen sich die günstig mit sehr viel Gleichteilen fertigen. Die Grundqualität dieser Teile muss aber stimmen. A,B und Vaneo sind ja quasi "baugleiche" Autos, wie es früher auch schon in weiten Bereichen 190er und 124er waren.
Bei den "billigen" Klassen A, Vaneo etc. ist klar dass mehr gespart werden muss um konkurrenzfähig zu bleiben, aber ich denke ein E-Klasse (oder höher) Kunde würde gerne etwas mehr ausgeben wenn die Qualität dafür stimmt.
Gerade da muss dringend ein "zurück zu Qualität" her, sonst ist irgendwann das Markenimage im Eimer.
Wobei ich persönlich wenig auf Image wert lege. Ich fahr einen Benz weil mir der Wagen einfach gut gefällt und zudem ist der komfortabel und zuverlässig. Auch wenn mein Schätzchen auch schon ein paar Defekte hinter sich hat.
Gruß Meik
@ Sohnemann
Windoof ist eh ein Thema für sich - über die Bananenprodukte hat sich wohl schon fast jeder mal geärgert...
Aber immerhin, nachdem ich meinen Uralt-PC mit 95 regelmäßig im Quartal neu aufsetzen musste, läuft der jetzige Alt-PC immer noch mit der ersten Konfiguration von 98SE. Aber ich will ihn nicht loben, evtl. verträgt er das nicht...
Kleidung - es bringt wenig, sich beim kik einzukleiden, nach drei Wäschen löst sich der Krempel auf, von daher lohnt es sich auf Qualität zu achten, sofern man nicht jeden Modefurz mitmacht...
Pressspahn - klar gibt es da auch Unterschiede. Bei meiner Küche z.B. habe ich mich für Erle-Nachbildung entschieden. Eine Bekannte suchte sich echte Erle aus.
Meine Küche sieht noch aus wie neu, die andere nicht, weil jeder Ausrutscher mit einem Topf o.ä. tiefe Spuren hinterlässt...
Das war jetzt voll OT - mea culpa - aber dennoch einen schönen restlichen Tag 🙂
LG
Luna
@Luna
Du arbeitest also nicht in der PreßSPANindustrie, soviel ist jetzt sic-H-er. 🙂
Und die Vorzüge des Materials, aus dem deine Küche gefertigt ist, sind unbestritten.
Es gibt dieses dankbare Material in allen erdenklichen Oberflächen, auch in solchen, die nichts "nachbilden", was mangels Strapazierbarkeit eh nicht unbedingt erstrebenswert zu sein scheint.🙂
Auch Sitzbezüge in "Ledernachbildung" sollen ja dankbarer und pflegeleichter sein als solche aus echtem Leder.
Ich weiß das allerdings nicht aus eigener Erfahrung. 🙂
Liebe Grüße
CAMLOT
@ Camlot
Vielen Dank für Deinen Hinweis, ich dachte mir irgendwie schon, dass "SpaHn" seltsam aussieht 😉
Zeugt aber nur davon, dass ich mich sonst selten mit diesem Material beschäftige 😉
Und wie nennt sich nun das Material, aus welchem meine Küche gefertigt wurde? Respektive die Beschichtung?
Was die Ledernachbildung betrifft, kenne ich mich auch nicht großartig aus, ich kenne nur Alcantara, was fast aussieht und sich anfühlt wie Velourleder, ist aber - so weit mir bekannt - sogar tauglich für die Waschemma.
Sollten wir uns vor Samstag nimmer lesen, wünsche ich Dir - und auch allen anderen Mitlesern - schon jetzt ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr!
LG
Luna