Hybrid-Fahrzeug mit 100 km Reichweite

Hallo Zusammen,

ich interessiere mich für ein E-Fahrzeug als Pendlerfahrzeug. Es soll aber auch eine Reserve haben, falls im Winter die Reichweite mal nicht passt oder man weiter weg muss. 80km elektrisch wären ideal.

Gibt es Hybride, die soweit kommen?

Ansonsten hätte ich den GTE / A3 etron im Auge. Erfüllt aber die Anforderung nicht. e-Golf wäre eine Alternative aber eigentlich nicht das was ich möchte.

Beste Antwort im Thema

Beschäftige dich mal mit dem Thema Hybrid ... es ist garnicht das Ziel viel im reinen E-Modus zu fahren, wird leider immer in einen Topf mit E-Autos geworfen ... und etliche Leute haben falsche Vorstellungen🙄

Vergleiche einfach mal einen Lexus Hybrid mit einem BMW Plugin ... auf dem Papier, oh Wunder BMW ... aber wenn man mal den wirklichen verbrauch auf 100km nimmt, schlägt der Lexus den BMW, obwohl der Lexus evtl. nur 2,3 oder 4 km davon rein elektrisch gefahren ist ...😉

Na ja und zu den Steuersparmodellen Plug-In Hybriden, mehrheitlich aus dem ABM Lager, sag ich mal nichts ...Lobbyarbeit in Reinstform 😮... ich finde das eine riesen Sauerrei ... und auf 100km Reichweite kommen die auch nicht wirklich ...

Da bleibt dann tatsächlich nur reine E-Autos ... wenn man 100km elektrische Reichweite wünscht ...

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Interessante Rechnung. Wobei mir der Anteil der Wartungs- und Instanthaltungskosten beim E-Corsa doch etwas zu hoch erscheint. Die Bremsen werden z.B. bei einem E-Auto kaum beansprucht weil man viel rekuperiert. Die Räder sind in der Regel auch etwas kleiner (weniger Rollwiederstand), das macht es auch günstiger beim Ersatz. Öl oder Kühlwasser fallen komplett weg. Auch die Prüfung und der Ersatz von Zylinderkopfdichtung, Zahnriemen und anderer Verschleißteile fällt komplett weg. Das bischen Inneraumfilter oder Klimanlage etc. ist nicht teuer. Die Akkus und Motoren sind wartungsfrei und halten ein Autoleben lang.

Bei der privaten PV Anlage gäbe es alternativ die Möglichkeit auf den Speicher zu verzichten. Rein vom wirtschatlichen her könnte sich das lohnen.

Der zu viel produzierte Strom wird ins Netzt eingespeißt, dafür giebt es eine Vergütung und wenn das Auto über Nacht geladen wird, zapft man billigen Nachtstrom.

Natürlich gibt es auch eine Zwischenlösung mit einem kleinen Speicher. Dann wird zwar weniger eingespeißt aber auch weniger nachts entnommen.

da werden wohl die Kosten zu hoch sein, durch den hohen Druck der notwendig ist und da wird wohl auch nochmal massiv Energie benötigt.

Realistischer ist zuhause eine Wasserstoffanlage als Stromspeicher zu haben um die Energiemenge der Solarzellen zu nutzen und zwischen zu speichern.
Das einspeisen in das Stromnetz ist ja irgendwie nicht mehr so attraktiv, besonders erhöht es die notwendige EEG Umlage und wenn das viele machen in Zukunft wird Strom immer teurer da die Unternehmen einfach zu wenig zahlen und man eh auch den Strom wieder teuer kaufen muss dann.

Durch die Wasserstoff zuhause Methode kann man dann aber einen kleinen Teil des Stroms nutzen um das E-Auto zu laden das ist viel einfacher als eine Wassterstoff Tankstelle zuhause zu haben und viel günstiger.

eine Hauseigene H2Anlage wäre natürlich DIE Lösung aber bis das sowas bezahlbar ist, werden noch Viele Jahre vergehen, wenn überhaubt. Bei größeren Fuhrparks (Taxiunternehmen, Kurierdienste, Landwirte etc.) kann ich mir das schon eher vorstellen. Der hat hinterm Haus nen großen Tank stehen und auf dem Dach oder einem brachliegenden Feld wird mit Hilfe von PV dann H2 erzeugt. Der Betankt seine ganzen Autos, Trecker LKW damit. Jetzt hat er evtl. nen Dieseltank da stehen. Mit Biogas geht das ja auch schon.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 25. August 2020 um 15:39:30 Uhr:


Interessante Rechnung. Wobei mir der Anteil der Wartungs- und Instanthaltungskosten beim E-Corsa doch etwas zu hoch erscheint. Die Bremsen werden z.B. bei einem E-Auto kaum beansprucht weil man viel rekuperiert. Die Räder sind in der Regel auch etwas kleiner (weniger Rollwiederstand), das macht es auch günstiger beim Ersatz. Öl oder Kühlwasser fallen komplett weg. Auch die Prüfung und der Ersatz von Zylinderkopfdichtung, Zahnriemen und anderer Verschleißteile fällt komplett weg. Das bischen Inneraumfilter oder Klimanlage etc. ist nicht teuer. Die Akkus und Motoren sind wartungsfrei und halten ein Autoleben lang.

Wie mir eine Vertragswerkstatt erzählte, sind die Wartungskosten deshalb so hoch, weil die Werkstätten enorme Vorlaufkosten haben.

E-Autos dürfen z. B. nicht mit "normalen" Autos in derselben Halle bearbeitet werden.

Der E-Arbeitsplatz muss speziell geerdet und baulich von den anderen Arbeitsplätzen getrennt werden.

Es müssen spezielle Werkzeuge und Diagnose-Computer angeschafft und das Personal speziell geschult werden.

Es müssen extra Versicherungen abgeschlossen werden.

Insgesamt kommen hier auf eine Vertrags-Werkstatt schnell Kosten von 250.000,-- bis 500.000,-- Euro zusammen, bevor ein einziges E-Auto verkauft bzw. repariert werden darf.

Das ist auch der Grund warum viele kleinere Vertrags-Werkstätten und Vertragspartner keine E-Autos anbieten. Ich müsste z.B. hier z.B. auch immer 30km in die nächste Großstadt, obwohl dazwischen in jedem Ort ein Opel-Händler mit Vertragswerkstatt ist.

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Da ist viel Unsinn dabei. In den Werken laufen E-Autos, Hybride, PHEV und Verbrenner über die gleichen Bänder.
Beim TÜV laufen E-Autos, Hybride, PHEV und Verbrenner über die gleichen Prüfplätze.
Die Diagnoselösungen unterscheiden sich nicht, nur dann, wenn man spezielle Prüftechnik oder Messgeräte für Hochvolt-Technik braucht, aber da geht es dann schon an die Eingeweide, also z.B. in die Batterie rein.
Schulungen => klar. Aber brauchte es für z.B. die breite Einführung von Dieselmotoren in Pkw auch.

Und: auch am Hybrid mit Hochvolt-Batterie (z.B. Opel Ampera, Opel Grandland X, wenn man mal bei Opel bleibt) brauchte man all das schon, denn auch die haben schon E-Motor und Hochvolt-Batterie. Aber diese Fahrzeuge ziehen sie ja problemlos zum Verbrennerpreis mit durch.

Viel wahrscheinlicher: die Abnahme an Reparatur- und Wartungsleistungen am BEV wird einfach mit einem höheren Stundenpreis pro Werkstatt-Stunde kompensiert. So entgeht der Werkstatt dann auch kein Umsatz.

Verbrenner: 200 Werkstatt-Stunden mal 100 EUR/Werkstatt-Stunde
BEV: 150 Werkstatt-Stunden mal 133 EUR/Werkstatt-Stunde
Dann wäre man in beiden Fällen bei 20.000 EUR als Summe über ein Kfz-Leben.

Der wirkliche Knaller wären dann aber nur BEV-Werkstätten, die erstmal den ganzen Kram (Werkzeug, Vorratshaltung, Versicherungen, Ausbildungen) für die Verbrenner abschaffen könnten. Die müssten ja dann richtig billig sein. :-)

Und diese Investionskosten rechnen sich bald viel besser, wenn es mehr E-Autos gibt. Und was ist mit Hybridautos? Die haben die selben Akkus drin und auch die Diagnosecomputer sind die selben wie für E-Autos oder zumindest nicht die selben wie bei reinen Verbrennern. Wie will man da die bauliche Trennung vornehmen?

Ich glaube da ist auch ein bischen "Schönreden" der Werkstatt mit drin.

Ein "normaler" Arbeitsplatz muß auch geerdet sein und die Computer sind die selben. OK eine andere Software ist nötig aber wo ist das Problem? ja es sind jede Menge Investionen nötig. Das war aber z.B. bei Xenonlicht auch der Fall oder bei Autogas.

Könnten wir hier bitte beim Thema Kaufberatung für den TE bleiben statt uns immer weiter davon zu entfernen?

Es mag ja durchaus sein, dass die Werkstätten sich das einfach auch nur gut bezahlen lassen wollen. Aber warum nehmen viele - kleine - Vertragswerkstätten dann gar keine Hybrid oder E-Autos zur Wartung oder Reparatur an?

Die Autobranche war noch nie um irgendwelche Begründungen verlegen, warum alles irre teuer sein muss ... Das ist aber bei so ziemlich allen Anbietern dasselbe...

Zitat:

@StephanRE schrieb am 25. August 2020 um 15:39:30 Uhr:



Bei der privaten PV Anlage gäbe es alternativ die Möglichkeit auf den Speicher zu verzichten. Rein vom wirtschatlichen her könnte sich das lohnen.

Der zu viel produzierte Strom wird ins Netzt eingespeißt, dafür giebt es eine Vergütung und wenn das Auto über Nacht geladen wird, zapft man billigen Nachtstrom.

Natürlich gibt es auch eine Zwischenlösung mit einem kleinen Speicher. Dann wird zwar weniger eingespeißt aber auch weniger nachts entnommen.

Von PV-Anlagen mit oder ohne Speicher sollte man schon ein wenig Ahnung haben, bevor man hier darüber schreibt.
Wer keinen Speicher zu seiner PV-Anlage hat, kann auch keinen billigen Nachtstrom zapfen, sondern zahlt brav den Strompreis des Energieversorgers wie tagsüber beim Bezug von Strom.

Wenn Speicher für ein E-Auto, dann auch richtig zur installierten Leistung der PV-Anlage dimensionieren.
Eine Zwischenlösung macht überhaupt keinen Sinn.

Zitat:

@ballex schrieb am 25. August 2020 um 16:10:13 Uhr:


Könnten wir hier bitte beim Thema Kaufberatung für den TE bleiben statt uns immer weiter davon zu entfernen?

Ich habe meinen möglichst sachdienlichen Beitrag dazu schon geleistet, auch mit der Nennung konkreter Modelle. Aber mich stören so Nebelkerzen ringsrum.

Gut wäre mal eine Reaktion des TE, wo er zu den einzelnen Vorschlägen mal konkret Stellung nimmt.
Bisher war da nur: BMW i3 mit REx sieht interessant aus und Golf 8 PHEV sieht interessant aus.
Beim Golf 8 PHEV: Ladung halt wieder nur mit 3,7 kW möglich, am ICCB sogar nur 2,3 kW. Damit hat man immer 4h Ladezeit für den Akku, wenn der ganz leer ist, ggf. sogar 5-6h am ICCB. Nur so als Hinweis.

ja gut für was anderes als einfach jede Nacht daheim anstecken lohnt sich auch kaum, vll noch beim Arbeitgeber sollte man da Laden können.
So kann halt die Masse und dafür ist halt der Golf über Nacht wieder voll Laden und ausnutzen, eher wäre es sinnvoll Akku noch nen Stück größer zu machen damit man so grob 80 sicher schafft mit normaler Fahrweise (also so Mix Landstraße Stadt vll mal Stück Autobahn 120 - mehr geht ja eh häufig im Berufsverkehr nicht).

Nicht mehr genau im Kopf, war der Range Extender nicht sogar nur dafür da während der Fahrt die Batterie wieder zu laden?

Solche Systeme mit reiner Akkuladung durch den Verbrenner gab bzw. gibt es. (Opel Ampüera) scheinbar hat sich das aber nicht durchgesetzt.

Der Ampera fährt immer mit Strom. Wenn der Akku schwächelt springt der Verbrenner an. Der hat aber keien mechnische Verbindung zum Antrieb sondern hat lediglich einen Genrator zur Stromerzeugung. Der Verbrenner läuft auch mit konstanter Drehzahl. Das ist ähnlich dem Dieselelektrischen Antrieb einer Lokomotive nur das die Lok keine großen Akkus hat.

Und noch als Ergänzung die Zahlen für die elektrischen Reichweiten der PHEV vim Golf 8:
VW Golf 8 eHybrid 13 kWh brutto - 80 km elektrische Reichweite nach NEFZ
VW Golf 8 GTE 13 kWh brutto - 62 km elektrische Reichweite nach NEFZ

Leider hat es VW versäumt, mal ordentliche WLTP-Reichweite-Angaben zu machen. Die hängen immer noch beim NEFZ fest.

Zitat:

@NSchuder schrieb am 25. August 2020 um 15:21:03 Uhr:


Welche Kosten bei einer privaten PV-Anlage pro kWh anzusetzen sind, weiß ich nicht. Daher konnte ich diese in die Tabelle nicht mit aufnehmen. Ich meine aber gelesen zu haben, dass privat verbrauchte kWh inzwischen auch versteuert werden müssen. Kennt sich da jemand genauer aus? Dazu kommen dann ja noch ggf. die Anschaffungs- und Betriebskosten der Anlage selber, wie z.B. Versicherung, Wartung, Speicher etc.

Für den Strom den ich einspeise bekomme ich 16,64 cent
Bei Eigenverbrauch kommen 19% Mwst dazu

Wenn ich den Strom der PV nutze sind es also gut 19,8 cent für die kWh die ich nicht für Einspeisung bekomme. Also nur 2/3 von den 30 cent der Rechnung oben.
Die Ladezeiten müssen dafür in die Tageszeit gelegt werden und im Winter kann man nicht viel davon nutzen.
Bei Kauf eines Speicher sollte dieser bei einem Hybrid mind. 15kWh speichern können. Ich denke das lohnt bei einem Hybrid nicht.Um die 1000.-€ pro Kwh Speicher sollte man rechen.

Wenn mit Wärmepumpe geheizt werden soll kann man den günstigeren Heizstrom auch für das Laden verwenden. Wird aber schwierig bei einer PV-Anlage

30 cent für Haushaltsstrom finde ich zu hoch angesetzt. Ich bin noch bei 24-25 cent.

Zitat:

@Grasoman schrieb am 25. August 2020 um 16:31:30 Uhr:



Zitat:

@ballex schrieb am 25. August 2020 um 16:10:13 Uhr:


Könnten wir hier bitte beim Thema Kaufberatung für den TE bleiben statt uns immer weiter davon zu entfernen?

Ich habe meinen möglichst sachdienlichen Beitrag dazu schon geleistet, auch mit der Nennung konkreter Modelle. Aber mich stören so Nebelkerzen ringsrum.

Gut wäre mal eine Reaktion des TE, wo er zu den einzelnen Vorschlägen mal konkret Stellung nimmt.
Bisher war da nur: BMW i3 mit REx sieht interessant aus und Golf 8 PHEV sieht interessant aus.
Beim Golf 8 PHEV: Ladung halt wieder nur mit 3,7 kW möglich, am ICCB sogar nur 2,3 kW. Damit hat man immer 4h Ladezeit für den Akku, wenn der ganz leer ist, ggf. sogar 5-6h am ICCB. Nur so als Hinweis.

Was soll ich denn Stellung nehmen. Ich muss doch nicht zu jeder ,größenteils sachverfremden, Erwägung etwas kommentieren. Ich denke bei den meisten ist angekommen, was der Einsatzzweck ist, was das Budget ist das ich mir voll Alltrack kommend (siehe Sig) Golf-Klasse als Minimum ansehe und ein e-Auto als einziges Fahrzeug nicht in Frage kommt.

Da muss ich doch nicht zu jedem Beitrag, wo irgnedwelchen zu teuren, zu kleinen oder irgendwelche exotische Fahrzeuge vorgeschlagen werden, ein Kommentar ablassen.* Auch nicht muss ich die themenfremde Diskussion um den perfekten Einsatz von Solarenergie mit oder ohne Speicher oder sonstige Solar-diskussion befeuern.

Bis jetzt im Scope sind:
BMW i3 im Kauf
e-Golf 7 300 im Kauf
Golf 8 GTE im Leasing
Mercedes kommt für mich nciht in Frage.

* ZOE, e-up, Lexus, 330e, GLE, Bugatti, Passat GTE, corsa e, Peugeot e208, Tesla, noch mal e-Corsa, tesla, Polestar, LEVC irgenwas, Fisker, Skoda Superb

Im Wesentlichen ist meine Frage beantworten. Ich fokussiere mich auf den e-Golf im Kauf oder Golf 8 GTE im Leasing. Mal gucken.

Danke an alle.

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