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Autohaus will Überweisung bevor Brief und Fahrzeug ausghändigt werden

Themenstarteram 25. Febuar 2020 um 9:41

Hallo,

 

ich habe einen Neuwagen der Kompaktklasse gekauft. Dieser ist gekauft ohne Finanzierung, das Geld liegt auf dem Konto zur Überweisung. Was mich etwas stutzig macht, das Autohaus will die Zahlung, bevor ich den Brief bzw. das Auto bekomme. Abholtet min ist für nächsten Dienstag gemacht, das Auto ist da, ich habe es schon kurz angeschaut. Bargeld möchte das Autohaus nicht.

 

Ich vermute, dass alles Glatt geht, es ist ein größeres Autohaus, das nicht den Eindruck macht in den nächsten Tagen pleite zu gehen. Allerdings möchte ich den Betrag auch nicht riskieren. Für Vermutungen ist er etwas hoch. Wie läuft sowas normalerweise ab?

 

Viele Grüße,

 

s40t5

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118 Antworten

Also ich habe bisher immer bei der Abholung des Fahrzeugs Brief, Schlüssel und Rechnung bekommen und anschließend per Überweisung bezahlt.

Das kann aber auch ein Entgegenkommen meines Händlers sein, da ich dort schon mehrere Fahrzeuge gekauft habe.

Bei mir wurden die Fahrzeugpapiere per Einschreiben zugeschickt, erst dann Überweisung. Barzahlung geht vermutlich wegen Geldwäsche nicht. Hast du den Fahrzeugbrief schon gesehen? Bei einem EU-Import "Neuwagen" hat mir ein Händler (Europemobile GmbH) eine 1 Jahr alte Tageszulassung als "Neuwagen" untergejubelt. Hab's leider zu spät bemerkt, weil ich die Fahrzeugpapiere in diesem Fall nicht vorab bekommen habe.

Tricky.... es ist erst kürzlich wieder der eine oder andere Große über die Klinge gesprungen.... bietet Deine Bank eine Sofortüberweisung oder Blitzüberweisung an? Dann könntest Du das ganze im AH erledigen, während Du dann Papiere und Fahrzeug prüfst, hat deren Buchhaltung zeit, die Überweisung zu prüfen und zu bestätigen. Bei welcher Bank bist Du?

Ist normal ... bzw. wird oft gemacht, insbesondere bei großen Händlern...Da sind die meisten auch nicht so nachdenklich, Geld wird überwiesen und dann vom AH angemeldet und steht zur Abholung bereit ... Wenn es dir nicht passt musste halt woanders kaufen ... Bargeld wollen die Autohändler abseits von der Kiesplatzclique alle nicht haben, macht zu viel Stress, Risko (überleg mal wie viel Geld in so einem Glaspalast täglich zwischenlagern würde:cool:) und halt das Gledwäschegesetzt hat da auch neue Limits gesetzt...

Ich habe mein Auto mit Bankkarte und Pin bezahlt. Man kann sich das bei der Bank für Zahlungen bis 50.000 € freischalten lassen.

Vielleicht wäre das hier eine Möglichkeit.

Themenstarteram 25. Febuar 2020 um 11:22

Das Auto ist auf Bestellung produziert worden.

Hallo,

sowas kann passieren wenn Händler pleite geht....

https://www.mopo.de/.../...ueckt-unseren-wagen-nicht-heraus---36308284

Gruß, der.bazi

Deswegen nur Barzahlung (oder eben mit Karte) gegen Auto und Papiere.

Zitat:

@keksemann schrieb am 25. Februar 2020 um 10:12:26 Uhr:

Tricky.... es ist erst kürzlich wieder der eine oder andere Große über die Klinge gesprungen....

"Der Inhaber dieser Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer ausgewiesen".

Tricky bleibt das, im Insolvenzfall ist relevant wie der Eigentumsübergang im Kaufvertrag geregelt ist. Die Übergabe des Fahrzeugbriefes/ZB2 ist es nicht.

Meinen letzten Kauf habe ich auch mit "Sofortüberweisung" erledigt, per EC ging dank Kartenlimit nicht. Kurz raus gegangen, Überweisung getätigt, Bestätigung per Mail ans Autohaus und mit Fahrzeugpapieren und Fahrzeug den Hof verlassen. Kann mir schon vorstellen dass sich ein Händler irgendwo absichern will. Wird nicht bezahlt bekommt er zwar das Auto zurück, aber wenn er die Papiere ausgehändigt hat üblicherweise mit einem zusätzlichen wertmindernden Haltereintrag.

Themenstarteram 25. Febuar 2020 um 13:19

Das ist schon klar, aber wenn die Sorge so groß ist, dann sollte er m.E. das gesetzliche Zahlungsmittel, also Bargeld akzeptieren. Ich kläre nun mit der Bank (Sparkasse) welche Möglichkeiten ich habe. Einfach überweisen mit dem Risiko der Insolvenz des Autohauses werde ich nicht.

Ich habe einfach direkt vor Ort am PC des Verkäufers überwiesen, das war für ihn in Ordnung. Dazu dann den Überweisungsbeleg ausgedruckt.

Das Limit muss man ggf. vorher noch anpassen.

Zitat:

@Moers75 schrieb am 25. Februar 2020 um 12:50:09 Uhr:

"Der Inhaber dieser Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer ausgewiesen".

richtig ...

theoretisch wäre ja sogar denkbar, dass das Autohaus zwar schon die Blechdose dastehen hat, der Brief aber noch beim Lieferanten liegt ...

... und die Kohle des Kunden benötigt wird, um - nach Bezahlung des Autos beim Importeur/Großhändler/... - überhaupt erst die Papiere zu bekommen ;)

Zitat:

@S40T5 schrieb am 25. Februar 2020 um 13:19:21 Uhr:

Das ist schon klar, aber wenn die Sorge so groß ist, dann sollte er m.E. das gesetzliche Zahlungsmittel, also Bargeld akzeptieren. Ich kläre nun mit der Bank (Sparkasse) welche Möglichkeiten ich habe. Einfach überweisen mit dem Risiko der Insolvenz des Autohauses werde ich nicht.

Gesetzliches Zahlungsmittel ist und bleibt Bargeld!! Falls das nicht akzeptiert wird, würde ich die Karre stehen lassen.

Einer der wenigen Gründe für die Nicht-Akzeptanz von Bargeld ist mangelnde Bonität des Händlers, d. h. der Brief muss erst bei der Bank ausgelöst werden. Also aufpassen!! Im Falle einer Insolvenz bist Du bei einer Überweisung immer der Dumme. Wiechert lässt grüßen ;)

Viele Grüße

Markus

Zitat:

@tartra schrieb am 25. Februar 2020 um 10:19:25 Uhr:

...und halt das Gledwäschegesetzt hat da auch neue Limits gesetzt...

Dann wird ein Formular ausgefüllt und gut ist. Ich habe vor kurzem in einem Autohaus über 30K in bar auf den Tisch gelegt und hatte beim Kauf 3K in bar angezahlt. Wo ist das Problem?

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