Hybrid-Fahrzeug mit 100 km Reichweite
Hallo Zusammen,
ich interessiere mich für ein E-Fahrzeug als Pendlerfahrzeug. Es soll aber auch eine Reserve haben, falls im Winter die Reichweite mal nicht passt oder man weiter weg muss. 80km elektrisch wären ideal.
Gibt es Hybride, die soweit kommen?
Ansonsten hätte ich den GTE / A3 etron im Auge. Erfüllt aber die Anforderung nicht. e-Golf wäre eine Alternative aber eigentlich nicht das was ich möchte.
Beste Antwort im Thema
Beschäftige dich mal mit dem Thema Hybrid ... es ist garnicht das Ziel viel im reinen E-Modus zu fahren, wird leider immer in einen Topf mit E-Autos geworfen ... und etliche Leute haben falsche Vorstellungen🙄
Vergleiche einfach mal einen Lexus Hybrid mit einem BMW Plugin ... auf dem Papier, oh Wunder BMW ... aber wenn man mal den wirklichen verbrauch auf 100km nimmt, schlägt der Lexus den BMW, obwohl der Lexus evtl. nur 2,3 oder 4 km davon rein elektrisch gefahren ist ...😉
Na ja und zu den Steuersparmodellen Plug-In Hybriden, mehrheitlich aus dem ABM Lager, sag ich mal nichts ...Lobbyarbeit in Reinstform 😮... ich finde das eine riesen Sauerrei ... und auf 100km Reichweite kommen die auch nicht wirklich ...
Da bleibt dann tatsächlich nur reine E-Autos ... wenn man 100km elektrische Reichweite wünscht ...
107 Antworten
Zitat:
@StephanRE schrieb am 23. August 2020 um 16:14:42 Uhr:
Zitat:
@Supercruise schrieb am 23. August 2020 um 16:09:51 Uhr:
Es gibt auch Plug-Ins die von Anfang an als Hybrid konizipiert wurden. Toyota Prius Plug-In zb., das ist der effizienteste Plug-In. Hyundai Ioniq Plug-In ist auch effizient.Und selbst die fahren nicht bis zum Ende elektrisch sondern kombinieren immer passend zum Fahrzustand Verbrenner und E-Antrieb. Beim Toyota Rav4 ist es sogar so, das der Verbrenner die Vorderräder antreibt und der E-.Motor die Hinterräder. Bei Allrad laufen also immer beide und bei Normalbetrieb springt der E-Motor als Zusatzpower ein und bei langsamer Fahrt (rangieren und langsames Anfahren) fährt der als Hecktriebler rein elektrisch.
Du hast den Antrieb des RAV4 nicht verstanden. Er hat in der Allradvariante 3 Elektromotoren, davon sind über das PSD mit dem Benzinmotor an den Vorderrädern im Einsatz, dieser Antrieb entspricht dem des 2WD RAV4 Hybrid. Normal fährt er mit Vorderradantrieb, bei zu viel Schlupf (und evtl. kurz beim Anfahren) wird der Elektromotor an der Hinterachse dazu geschaltet.
Den RAV4 gibt es nun übrigens auch als Plugin mit 65 km WLTP Reichweite und 306 PS. Bei leerer Batterie arbeitet er wie der normale RAV4 Hybrid als effizienter Vollhybrid mit dem selben Verbrauch.
Ich hab bisher nur RAV4 gesehen, die so wenig Reichweite haben, dass sie nicht einmal ein e Kennzeichen bekommen.....teure Technik und dann kommt nix bei rum.
Davon abgesehen kann man bei einem vernünftigen Plugin Konzept einstellen ab wann der Benziner eingreift, der läuft mit Nichten dauernd mit.
ADAC Testverbrauch RAV4 Hybrid
EcoTest-Verbrauch 5,6 l/100km
Stadt/Land/BAB 3,6/5,0/8,0 l/100km
Zeige mir bitte einen SUV in der Klasse, der im Test weniger verbrauch und nicht nachgeladen werden muss, vor allem als Benziner.
Selbst ein Diesel Tiguan mit 70 PS weniger braucht abgesehen von der Autobahn schon mehr, berücksichtigt man den höheren Energiegehalt von Dieselkraftstoff, ist selbst dort der RAV4 effizienter.
EcoTest-Verbrauch 6,2 l/100km
Stadt/Land/BAB 6,0/5,5/7,3 l/100km
Der Antrieb ist wie beim Prius eben voll darauf ausgelegt, den Benzinmotor effizient zu betreiben. Deshalb steht er auch in der neuen Plugin Variante bei leerer Batterie um Längen besser da als die Konkurrenz.
Einen EV Modus hat er wie die anderen als Plugin natürlich auch, StephanRE redet ohne Ahnung. Wie bei jedem anderen Plugin ist dabei aber die Höchstgeschwindigkeit beschränkt, beim RAV mW. auf 135 kmh.
Aber das ist nun schon wieder sehr off topic...
Ein neuer Corsa e kostet 19500 Euro, da würde ich keinen 2Jahre alten Golf ohne Garantie kaufen.
Gibt es für Gewerbetreibende noch zusätzliche Kaufhilfen?
Ähnliche Themen
Braucht ihr denn eigl zwei Autos, denke im Alltag einer der besten dürfte A250e sein oder B250e, haben ne recht hohe Reichweite.
Nen Corsa-e oder Peugeot E-208 (11KWh Lader Standard) oder nen e-2008 falls doch größer wäre vll interessant.
Nen guter Kompromiss könnte auch der kleine Hyundai Kona sein von der größe her - habs mir hinten jetzt aber nicht angeschaut.
Zum Thema Haus/Grundstück - kannst hier mal reinschauen vll ne sinnvolle Alternative:
https://www.youtube.com/watch?v=4ZgiXdgoliE
gibt noch mehr Videos zu dem Haus auf dem Kanal - die laden z.B. auch das e-auto.
Zitat:
@StephanRE schrieb am 23. August 2020 um 14:55:21 Uhr:
@SCR_190iger ich glaube Du hast in sachen hybridantrieb einen kleinen Denkfehler, den haben viele, inklusive mir.Ein Plug in fährt nicht elektrisch bis der Akku leer ist und erst dann mit Verbrenner. Das ist falsch gedacht.
Beim Hybrid fahren im Prinziep immer beide Systeme parallel.
Warum schreibst du sowas wenn du scheinbar keine Ahnung hast ?
Ich gehe auf max. edrive und der Wagen fährt rein elektrisch wie ein eAuto.
So fahre ich jeden Tag zur Arbeit und zurück. Der Verbrenner hat seit 3 Wochen nicht mehr gelaufen
Zitat:
@Supercruise schrieb am 23. August 2020 um 16:09:51 Uhr:
So Modelle wie der Passat GTE fahren ca. 20-30km elektrisch...
Nee, das ist zu niedrig angesetzt. Der aktuelle Passat GTE schafft nach WLTP 55km und in der Praxis 40-45km. Das weiß ich, weil selbst der Golf 7 GTE/A3 e-tron (in eigener Praxis erfahren) mit kleinerem Akku 35-40km schafft - im Winter jeweils etwas weniger, aber 20-30km ist definitiv zu tief angesetzt.
Zitat:
(wobei da je nach Temperatur und geforderter Leistung trotzdem der Motor anspringen kann) und danach verbrauchen die mindestens gleich viel wie der normale Benziner.
Wie hier schon gesagt wurde, gibt es unterschiedliche Philosophien der Hersteller was das Zuschalten des Verbrenners betrifft. Bei Kia/Hyundai springt er wohl schneller mal mit an, weil (zumindest bei Kia weiß ich es) es auch keine elektrische Heizung gibt. Bei den PHEV von BMW, VW, Audi etc. ist es allerdings so, dass im E-Mode grundsätzlich so lange elektrisch gefahren wird, bis der Akku (fast) leer ist. Nur bei vollem Durchtreten des Gaspedals arbeiten dann beide Antriebe zusammen - oder eben im Hybrid Mode.
Zum Thema Verbrauch: Ja, ein Toyota PlugIn ist durch die Lastpunktverschiebung sparsamer und wirklich sehr effizient, aber auch die oben genannten PlugIn-Hybride sind durch ihre Rekuperationsfähigkeiten auch bei leerem Akku sparsamer als ihre Verbrennerbrüder ohne Hybridsystem - für den 1.4 T(F)SI kann ich das aus persönlicher Erfahrung bestätigen.
ein bisschen was bleibt eh immer in der Batterie und man speist auch dann wieder was zurück wenn man bremst etc. also ist dann halt seltener aber nicht nie Elektro Unterstützung beim Hybrid selbst wenn recht leer.
Zitat:
@Nuvirus schrieb am 23. August 2020 um 19:34:04 Uhr:
Braucht ihr denn eigl zwei Autos, denke im Alltag einer der besten dürfte A250e sein oder B250e, haben ne recht hohe Reichweite.
emmmm Dreh- und Angelpunkt des Threads implizit die Frage ob ein oder zwei Autos...
Zitat:
@SCR_190iger schrieb am 23. August 2020 um 15:26:59 Uhr:
Naja, alleine auf Elektro verlasse ich mich nicht. Dafür ist es zu früh.
Ich fahre derzeit noch regelmäßig gute 550km in den Norden. Im Winter muss ich da mit einem reinen Elektro mindestens 2 mal Laden und zurückhaltend fahren.Nachts mit 3:45h von F nach HH durchballern geht dann nicht mehr. Und 8h aufwärts im Auto gebe ich mir nicht wirklich.
Und im Mittelpunkt steht nach den bisherigen Erkenntnisse immer noch entweder ein reinen Elektro als Zweiten oder ein Hybrid Kombi (z.B. Passat Variant GTE) als einziges Auto.
Das werde ich mir mal durchrechnen. Auch unter steuerlichen Aspekten.Danke an alle
ja also schon vorstellbar mit einem Auto, die Frage ist halt auch benötigt ihr evtl. mal zwei Autos parallel das spielt ja auch ne Rolle welche Lösung man favorisiert
Also da es ja vorstellbar ist vll wirklich nen aktuellen Mercedes Plugin Hybrid als einziges Auto, das sollte gut passen zu den Anforderungen.
Gerade wenn du dir kein wirklich kompaktes als Zweitwagen vorstellen kannst.
Alternativ vll nen Tesla um auf Langstrecke gut Laden zu können und dann vll etwas länger unterwegs dafür entspannt mit Autopilot etc. musst du halt für dich überlegen was dir lieber ist und wie oft das vor kommt.
Vielleicht ein bisschen OT aber ...
Zuhause ist das ja alles noch ok mit dem Nachladen, aber was ist unterwegs, vor Allem Abseits der Autobahnraststätten? Hier im Ort (Kleinstadt) gibt es gerade mal 1 öffentliche Ladesäule mit 2 Ladeplätzen. Einen Ort weiter (deutlich größer) gibt es eine Ladesäule im Ort und eine bei einem Autohändler gut 5 Kilometer außerhalb. Von dort aus bis zur nächsten Kreisstadt (ca. 20 Kilometer Luftlinie) keine einzige mehr.
Da ich das Thema interessant finde, habe ich mal bei Hotels, in denen wir übernachtet haben, nachgefragt. Nicht ein einziges davon hatte bisher die Möglichkeit einer Ladesäule oder WallBox. Lediglich ein Hotel hätte angeboten per Kabeltrommel und "normaler" Netzsteckdose Strom zur Verfügung zu stellen.
Also wirklich prickelnd finde ich die Vorstellung nicht immer nur auf der Autobahn oder an den dann evtl. auch noch besetzten Ladesäulen "nachtanken" zu können oder abends noch 5 Kilometer außerhalb meines Ferienortes stundenlang zu stehen und nachladen zu müssen.
Für mich macht ein e-Auto daher als Fahrzeug für Urlaubsfahrten oder auch für gewerblichen Einsatz, der nicht nur im direkten Umkreis des Standortes liegt, keinen Sinn. Und Hybride erst recht nicht. Das Thema wurde hier ja schon ausführlich dargelegt.
Für mich ist das ganze E-Thema leider nur Lobbyarbeit par Excellence.
Und, um auf den Thread zurück zu kommen, für den TE denke ich, wäre ein neuer E-Corsa, der rein elektrisch unterwegs ist und vom Platzangebot dem eGolf mindestens entspricht, die beste Wahl - zumal er mit 19500 nur etwa 5000 Euro teurer ist als der 4 Jahre alte eGolf, dafür aber fabrikneu und mit neuester Technik, frischen Akkus und und und. Eine Investition, die sich immer lohnen wird.
Komischerweise liegen 6-7 Jahre alte i3 auch noch bei ~14.000€
Selbst mit >100k-km...
War nicht mal en Superb mit 70km Reichweite geplant?
Empfinde die Kombi Turbo-DSG-Hybridtechnik aber für Umweltbewusstsein + wenig Verbrauch (sparen) aber mehr als Quatsch, allein das DSG bedarf überdurchschnittlicher Pflege...
Da ist mir der Optima mit Saugmotor+Wandlergetriebe wesentlich sympathischer!!
Zitat:
@NSchuder schrieb am 24. August 2020 um 10:13:10 Uhr:
Vielleicht ein bisschen OT aber ...Zuhause ist das ja alles noch ok mit dem Nachladen, aber was ist unterwegs, vor Allem Abseits der Autobahnraststätten? Hier im Ort (Kleinstadt) gibt es gerade mal 1 öffentliche Ladesäule mit 2 Ladeplätzen. Einen Ort weiter (deutlich größer) gibt es eine Ladesäule im Ort und eine bei einem Autohändler gut 5 Kilometer außerhalb. Von dort aus bis zur nächsten Kreisstadt (ca. 20 Kilometer Luftlinie) keine einzige mehr.
Da ich das Thema interessant finde, habe ich mal bei Hotels, in denen wir übernachtet haben, nachgefragt. Nicht ein einziges davon hatte bisher die Möglichkeit einer Ladesäule oder WallBox. Lediglich ein Hotel hätte angeboten per Kabeltrommel und "normaler" Netzsteckdose Strom zur Verfügung zu stellen.
Also wirklich prickelnd finde ich die Vorstellung nicht immer nur auf der Autobahn oder an den dann evtl. auch noch besetzten Ladesäulen "nachtanken" zu können oder abends noch 5 Kilometer außerhalb meines Ferienortes stundenlang zu stehen und nachladen zu müssen.
Für mich macht ein e-Auto daher als Fahrzeug für Urlaubsfahrten oder auch für gewerblichen Einsatz, der nicht nur im direkten Umkreis des Standortes liegt, keinen Sinn. Und Hybride erst recht nicht. Das Thema wurde hier ja schon ausführlich dargelegt.
Für mich ist das ganze E-Thema leider nur Lobbyarbeit par Excellence.
Und, um auf den Thread zurück zu kommen, für den TE denke ich, wäre ein neuer E-Corsa, der rein elektrisch unterwegs ist und vom Platzangebot dem eGolf mindestens entspricht, die beste Wahl - zumal er mit 19500 nur etwa 5000 Euro teurer ist als der 4 Jahre alte eGolf, dafür aber fabrikneu und mit neuester Technik, frischen Akkus und und und. Eine Investition, die sich immer lohnen wird.
Man kann halt für alles Gegenargumente Finden.
Eine Kabeltrommel um "normalen" Strom aus der Steckdose zu bekommen hat man dabei, erst Recht wenn man in Urlaub fährt. Jedes Hotel bietet die Möglichkeit dann auf zu laden. Strom und fließend Wasser haben ja schließlich alle.
da du ja offenbar noch nie in einem E-Auto gesessen hast, geschweige denn eins gefahren, ist Dir auch nicht bekannt, das in dem Navi nicht nur Ladesäulen angezeigt werden sondern auch ob diese frei sind bzw. wann die frei wird. Die Route wird auch ggf. entsprechend angepaßt.
Das Laden selbst dauert keine Stunden. Ein modernes E-Auto ist innerhalb von 20-30 Minuten zu 80% aufgeladen. Maximl eine Stunde dann ist der Akku randvoll, was er eigentlich nicht sein sollte.
Und die Reichweite: also für ein "normales" Mittelklasseauto finde ich 300 km völlig OK. Die sind z.B. mit einem Tesla Type 3 in Standartausführung immer drin. Bei entsprechendem Streckenprofil oder Fahrverhalten auch deutlich mehr.
Und mal zum überlegen: Gewerblicher Einsatz kann ja alles mögliche sein. Klar der 40Tonner der 1.000 km am Stück runterschruppt kann man schwer mit Strom fahren aber z.B. die ganzen Zusteller fahren im Schnitt ca. 100 km pro Tag, das ist problemlos elektrisch abzudecken. Auch Linienbusse haben ähnliche KM-Leistungen pro Tag. Da gibt es schon Praxisbeispiele.
Und Hybride sind eine Brückentechnologie. Und genau das ist eben das Problem. Sie sind nicht immer gut ein zu setzten aber eine gute Zwischenlösung.
Deine Argumentation könnte man genauso gut als Lobbyarbeit bezeichnen, nämlich der deutschen Automobilindustrie, die schlichtweg den Anschluß verpaßt hat und jetzt Argumente für den Verbrenner sucht.
In F wurden die Hybridfahrzeuge auf ihre elektrische Reichweite in der Stadt getestet (Top20):
http://pvsamplersla5.immanens.com/fr/pvPageH5B.asp?...