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Houston, wir haben ein Problem!!

Themenstarteram 4. Juni 2005 um 19:22

Hi Leutz,

da jetzt mitlerweile ja beide ED9 nicht mehr wollen muss ich doch jetzt mal nachhacken was das sein kann und ob ich da was selber machen kann.

CRX Nummer 1:

Mein alter eddi der mitlerweile zum ersatzteilträger degradiert wurde steht seit November in der Garage und wurde seit dem nicht mehr bewegt. Vorher lief er wie nen Uhrwerk und hat so knapp nen halben Liter Öl auf die 1000km gebraucht und der Spritverbrauch war auch absolut OK. So nun hab ich letzt mal wieder versucht ihn zu starten. Vorher wurden die Zündkerzen und Luftfilter gewechselt und ne volle Batterie angehängt. Folgendes passiert beim Startversuch: Der Motor fängt an sich recht mühsam zu drehen, dann erhöht sich die Drehzahl langsam und es kommt zu ersten Zündungen, ca3 sek später läuft der Motor dann. Lass ich dann den Schlüßel los, so das er auf Zündung geht, geht der Motor sofort wieder aus. Also "läuft" bzw zündet der Motor nur wenn der Starter läuft.

CRX Nummer 2:

Letzte Woche fahr ich recht gemütlich auf der Bahn als ich ein merkwürdiges klopfen unter der Haube feststellen muss. Also ich runter auf den nächsten Parkplatz, Haube auf und gehorcht. Beim Standgas war nichts zum hören erst ab ca "Halbgas" war ein klopfen im Zylinderkopf zu erkennen. also ich wieder auf die Bahn und im Schneckentempo zur nächsten ausfahrt, gewendet und wieder Richtung Heimat. Bin also mit ca 80km/h auf der autobahn rummgedümpelt, wobei dieses klopfen noch nicht zu hören war. Dann nach ca 20min merk ich fängt das klopfen auch bei dieser Geschwindigkeit/Drehzahl langsam an und wird immer lauter. Also ich bei der nächsten abfahrt raus und nach dann ca 1km bei Tempo 50 geht dann schlagartig die Maschine aus.

Wenn ich ihn jetz starte läuft er zwar absolut rund, also nahezu wie vorher, aber das klopfen ist nun auch im Standgas deutlich zu erkennen und wird noch von einem "unregelmäßigen" quietschen begleitet. .Das ganze lässt allerdings nachdem der Motor ca 10 sek im Standgas läuft etwas nach. Ach ja das klopfen ist recht hoch vom Ton her.

Von da an hab ich das Auto nicht mehr gefahren sondern nurnoch auf'm Hänger Heim gefahren. Öl- und Wasserstand und -farbe sind absolut OK und er hat vorher auch nicht mehr als 0,2l Öl auf 1000km gebraucht. Der Motor lief an dem Tag sogar richtig gut wenn man bedenkt wie warm es an dem Tag war.

Dann mussste ich mit bedauren feststellen das der Zahnriemen nicht mehr richtig gespannt ist und ich ihn oben zwischen den Nockenwellenrädern schon um ca45° verdrehen kann. Die Markierung der oberen Räder passt aber noch. Könnte es sein das der Riemen unten am kurbelwellenrad einen Zahn übersprungen hat?

Könnt ihr vlt erahnen was an den Motoren sein könnte? Ich mein den ersten müsste man wohl erstmal nen komplett check machen wie die komplette Spritzuleitung, Benzinfilter usw.

Daher ist mir der zweite Motor auch wesentlich wichtiger!

Schon mal Danke im voraus

mfg

Dany

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23 Antworten

CRX1: Also wenn Du sagst, "dreht erst langsam" würde ich mal sagen, da bremst was :D

Hab zwar keinen Plan vom CRX und Autos im allgemeinen, aber wenns an der Benzinzuführung etc liegen würde, würde es beim Starten ja normal tönen. Bzw. normal schnell drehen.

Anlasserritzel bleibt drinn? Lagerschaden irgendwo?

Würde ja auch erklären, warum er dann gleich ausgeht, sobald der Anlasser nicht mehr unterstützt würgt er ab.

Edit:

Vielleicht trennt die Kupplung ja auch nicht mehr 100%, mach mal gang rein, drück Kupplung und lass jemanden schieben....

Themenstarteram 4. Juni 2005 um 23:09

Schieben lässt sich bei dem schon lange nichts mehr;)

beim ersten würd ich mal benzinfilter und pumpe prüfen!

bei zweiten zahnriemen plus spannrolle wechseln und dann mal laufen lassen!

mfg metzers

Themenstarteram 5. Juni 2005 um 22:25

Meinst nicht das man den Riemen noch nehmen kann? Der wurde eigentlich erst im Dezember gewechselt:( und sollte eigentlich erst wieder bei 250tkm gewechselt werden

mfg

Dany

PS: 1000

*freu* hab den schaumwein schon kalt gestellt:D:D:D

Themenstarteram 8. Juni 2005 um 18:56

Aaaalso sieht garnet soo schlecht aus. Hab heut nochmal geschaut und festgestellt das ich mich beim letzten mal nachschauen geirrt hab und die Nockenwellen doch net zueinander passen.

Als ich dann den Zahnriemen lösen will fällt mir auf das der riemenspanner extrem stark zugedreht war (und die schraube war auch nicht mehr wirklich eckig) im verhältnis dazu wieviel Spannung auf dem Riemen war. Sprich dafür das der Spanner so stark angezogen war, war der Riemen viel zu lasch! nagut ich hab dann die Nockenwelle die nicht stimmte wieder zurückgedreht und will den Spanner wieder schliessen wobei mir es dan sogut wie unmöglich erschien den Riemen die Nötige Spannung zu geben ohne die Schraube abzureissen.

Könnte es sein das irgendwas an der Spannmechanik im Eimer ist? Der Riemen wurde laut Vorbesitzer und Beschriftung auf dem Motor erst im Dezember gewechselt wobei dann hoffentlich auch die Spannrolle gewechselt wurde.

Wäre die zu geringe Spannung ein Anzeichen dafür das die Spannrolle nicht gewechselt wurde bzw das sie mal wieder gewechselt werden sollte?

mfg

Dany

Themenstarteram 9. Juni 2005 um 20:53

Ich hab langsam echt keine Lust mehr! Hab nen Riemen und Spannrolle verbaut und es klopft immernoch! Kann mir jemand sagen woran man ne gebrochene/n Fentilfeder bzw Kipphebel oder nen verbogenes Ventil erkennt ohne das jeweilige auszubauen? Kann so an den Bauteilen im eingebauten Zustand nichts erkennen. Fahrberichte über den aktuellen zustand kann ich nicht geben da ich so mit dem Wagen natürlich nicht fahre.

Ach ja das klopfen tritt nur beim gas geben auf im Standgas ist nichts zu hören.

BITTE helft mir! Bin für jeden Tip dankbar!

mfg

Dany

Themenstarteram 11. Juni 2005 um 13:38

Keiner eine Idee?

nimm einen schraubenzieher, halt ihn an den block und an dein ohr ... so wanderst du bei laufendem motor den ganzen zylinderkopf ab ... so kannnst du das geräusch ausmachen ...

würde auf pleuellager tippen ... oder ein kaputter schlepphebel ...

bernhard

Themenstarteram 12. Juni 2005 um 22:46

Pleulager würde nen tieferen Ton abgeben und nicht nur beim gasgeben sondern auch im standgas zu hören sein. Das mit dem Kipphebel dacht ich mir auch schon eben so wie ne kaputte Ventlifeder. Ist es schwierig die auszubauen und nachzuprüfen bzw wieder korrekt einzubauen?

Da kann ich dir helfen,

Schwer ist es nicht wenn du ein bißchen fingerspitzengefühl hast, aber du brauchst ein spezial Werkzeug um die Ventilfedern herunterzudrücken um sie so zu entsichern.

Ich weiß leider im mom nicht wie der heißt, sieht aber aus wie ein exenter hebel mit aufgeschnittener Nuß den machstb du an einer gewindestange fest und drückst mit der Nuß die feder herrunter, dann die splinte raus und feder runter.

Zum zusammenbau einfach wieder zusammen stecken, aber bei den splinten brauchst du eine ruige hand.

Ich hoffe ich konnte dir ein bißchen helfen und wünsche dir viel Glück

Themenstarteram 12. Juni 2005 um 23:37

Ah ja! Wie sind dann die Ventile noch gesichert wenn da keine Feder mehr druff ist? Fallen die dann nicht runter?

Und wie ist das mit den Kipphebeln?

das ventil fällt dan wahrscheinlich rein ... das ist nicht toll ... tippe aber eher auf schlepphebel ...

nimm einfach mal den deckel runter und schau wie viel spiel die schlepphebel haben ...

kannst ja dann noch die nockenwellen rausnehmen, dann siehst auch die federn ...

bernhard

Themenstarteram 13. Juni 2005 um 17:18

Ich muss mich hier mal für euere posts bedanken! bin froh das wenigstens jemand versucht mir zu helfen.

Also ich hatte heut besuch von zwei Mechs (beide sehr erfahrene Meister) und hab denen mal das ganze vorgespielt! Leider konnten beide nichts damit anfangen! Haben beide gesagt das sie sowas in ihrem Leben noch nicht gehört haben! Das muss man sich mal geben, das ist wohl so ziemlich das letzte was ich hören wollte! (Ist das gleiche als wenn nen Arzt zu dir sagt: "...wir werden die Krankheit wohl nach ihnen benennen...").

Einer meinte das vlt nen Kolben kippt (was ich mir net vorstellen kann da dann die Kompression wohl auch ziemlich gering sein müsste, der Motor läuft aber im Standgas als wäre nie was gewesen, also absolut rund)

Was mir heut aufgefallen ist, ist das er ganz leicht weiss raucht, was ja auf Wasser hindeuten würde! Kann da irgendein zusammenhang mit der Kopfdichtung sein?

Ach ja Ventilspiel hab ich geprüft, ist absolut OK! An den Federn hab ich noch nichts erkennen können kann ich morgen aber mal genauer schauen.

Hab mit einem der beiden Mechs mal ausgemacht am WE den Kopf runter zu machen und schauen ob was innen zu erkennen ist. Bei der gelegenheit werd ich dann auch gleich mal die Nockenwellen raus machen und die Federn und die Schlepphebel mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

mfg

Dany

Themenstarteram 25. Juni 2005 um 15:43

*schieb*

Hier mal ein kleines update!

Also bin die Tage endlich mal wieder in die Werke gekommen und konnte somit den Motor mal richtig unter die Lupe nehmen. Also Kopf runter genommen und zerlegt. Daran war dann nichts zu erkennen. Ventile alle schön sauber im Sitz, Federn alle "Rissfrei" und die Kipphebel sind auch OK. Dann Ölwanne weg und dann war es nach ein wenig hantieren an Kurbelwelle und Pleul schon klar. Pleullager vom ersten Zylinder ist massiv fertig. Kurbelwelle sieht soweit noch ganz gut aus.

Brauch jetzt somit hoffentlich nur die Lagerschalen, oder muss ich da vorsorgehalber noch was erneuern? Weiss jemand wieviel so nen paar Lagerschalen bei Honda ungefähr kosten?

Was mich noch etwas verwirrt hat ist das auf den anderen Kolben genau oben in der Mitte nen heller abdruck drauf ist?! Der ist ungefähr 10mm im Durchmesser und man spürt minimal ne Vertiefung und der Kolben ist an dieser Stelle ganz hell, nicht so verzundert wie die restliche Fläche. Kann doch eigenlich garnet sein, oder? Hattet ihr sowas schon mal?

mfg

Dany

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