Hilfe- mittlerweile ratlos - Fehler mit Sekundärluft(-ventil/-kreislauf) - CLC

Mercedes CLC 203

Wagen: Mercedes CLC 180, (W203), M271.946 - M271 KE18 ML RED, EZ 08/2009, akt. KM-Stand: ~86.000 km, Sportpaket, Benziner, Werkszustand - keine Umbauten, manuelles Getriebe, Comand APS. Durchschnittsverbrauch ~ 9,5 l, ca. 145 PS/105 KW, Kompressoraufgeladen (Eaton)

Hallo zusammen,

ersten bin ich bereits jetzt Dankbar, dass ich meine Gedanken und Probleme mit meinem Wagen hier teilen und hoffentlich lösen kann. Ich gebe vorab alle Infos zum Wagen und fasse dann die Probleme chronologisch zusammen.

Im Januar 2014 habe ich mir den Mercedes CLC 180 (Benziner) mit Sportpaket als "Jungen Stern" von BERESA gekauft. Der Wagen hatte knapp 63.000 km gelaufen und war super in Schuß. Leider fingen ziemlich seit Beginn diverse Probleme mit dem Fahrzeug an. Ich war bestimmt ca 8 mal in 2 Jahren in der Werkstatt (nächste Beresa NL in Dülmen) um Reperaturen oder Austauscharbeiten durchführen zu lassen, da ja noch Garantie auf dem Wagen war. Dementsprechend habe ich auch imer die Assysts mitgenommen etc. Bis auf Probleme und Geräusche an der (Parameter-)Lenkung, war jeder dieser Defekte elektronischer Natur. So habe ich bereits defekte Sensoren des Tempomates an den Rädern, defekter Motor der elektr. Spiegel bzw. des Schalters im Innenraum, Defekt des Fensterhebers, Ausfall Digitialteil Kombiinstrument, 2mal gleichzeitig mehrere durchgebrannte Lampen, Defekt Klimaanlage etc. gehabt. Alles wurde immer mehr oder weniger brav in der Garantie repariert. Vor einem Monat fielen beide Abblendlichter gleichzeitig aus. Als ich die Birnen tauschen wollte, guckte ich nach welche Birne, Abblend- und welche Fernlicht ist und mache dafür das Fernlicht an. Dabei brennt dann ebenfalls eine Fernlichtbirne durch. Ich denke ich habe einen Elektroteufel im Fhrzg. der nur die Bauteile wechselt, dieser wurde aber in der Werkstatt nie gefunden oder bestätigt...
Bei Interesse kann ich auch mal alle "Rechnungskopien" einscannen, die ich mir zur Sicherheit alle habe zukommen lassen.

Nun ist der Wagen seit ca. 7 Wochen aus der Garantie raus und jetzt fangen die RICHTIGEN Probleme an..

Nach nicht ganz 2 Wochen Standzeit fuhr ich meinen Wagen - wie immer eigentlich - hauptsächlich Autobahn ca 30 km in eine Richtung und zurück. (Witten => Bochum). Alles gut. Die nächsten Tage auch mal kürzere Strecken, aber immer mindestens betriebswarm, auch alles gut.
Aber nach ein paar Tagen, bei meiner nächsten Fahrt nach Bochum, habe ich auf der Autobahnauffahrt bemerkt, dass ich keine Leistung habe. Der Wagen "zog" gar nicht, trotz durchgetretenem Pedal (Motor war bereits bei ca. 82°C, also quasi Betriebstemperatur).
Es gab einen kurzen "Verschlucker" vom Motor und gelbe MKL. Nächste Aussfahrt runter und angehalten, ausgeschaltet, Neugestartet, leider immer noch MKL. Keine anderen Ungewöhnlichen Merkmale! Leerlaufdrehzahl absolut ruhig ~900 U/min, keine Geräusche, keine Zündaussetzer etc.
Habe dann meine Fahrt langsam fortgesetzt. (insgesamt , Hin- und Rückweg ca 40km)
Dabei fiel mir schon auf, dass der Verbrauch um ca 2l oder mehr gesunken ist (logisch, wenn keine Leistung/zu wenig Einspritzung)

Wieder zu Hause ODB Adapter angeklemmt und Fehler ausgelesen:
Hinterlegte Codes:
P0299 - Zu geringer Ladedruck
P0172 - Gemisch zu Fett (Folgefehler des fehlenden Ladedrucks..)

Ebenfalls den Luftdruchsatz am LMM gemessen.
Im Stand ca 3 - 5 g/s
Unter Last max. Ausschlag 73 g/s
Schnitt eigentllich bei 55 g/s => alles also viel zu wenig. Habe gelesen, dass er bei ca 108 g/s liegen müsste unter Volllast im 3. Gang.
Fehlerspeicher gelöscht und nochmals Probefahrt immer noch selbe Problematik, aber keine MKL.
Vmax liegt bei ca 140 km/h jedoch regelt die Drehzahl NICHT bei 3000 U/min ab => kein Notlauf?
Verbrauch immer noch um ca 2l verringert.

Motortemperatur etc ist immer normal, Drehzahl alles okay, nach wie vor nie irgendwelche Geräusche.

Ich wollte daraufhin den Fehlerspeicher bei LUEG Witten auslesen lassen und diese wollten sage und schreibe insg. 110€ (!!!) dafür. Dies passt jedoch in meine bisherigen Erfahrungen mit LUEG, deshalb bin ich mit jedem Problem auch immer nach Dülmen zu Beresa, da trotz Junge Sterne Garantie NIE auch nur irgendeine Hilfe von LUEG kam. Es sollte immer was kosten (trotz Garantie) und die Preise waren immer exorbitant hoch...

Also wieder Termin bei Beresa in Dülmen gemacht und 2 Tage später mit langsamen Tempo hin.
MKL ging wieder an. (Ja ich habe auch 1 - 2 mal getestet was maximal noch geht => einmal 170 km/h sonst eigentlich nur 140 km/h in der Spitze möglich. Die meiste Zeit mit ca 100 km/h unterwegs)
Vor Ort Fehlerspeicher auslesen und Fehlerprüfung.
Der bisher sehr nette Meister hat 1,5 Stunden gesucht, ist gefahren, hat geguckt und gemessen...leider keine Chance. Er findet den Fehler nicht und kann auch nicht sagen was los ist. Aber die Leistung ist wirklich komplett weg. Nach langem Gespräch und diversen Mutmaßungen die ALLE möglich sein könnten war der Vorschlag mit neuem Termin den Wagen abzugeben und per Technicker mehrere Stunden den Wagen prüfen zu lassen ("Das wird aber teuer.."😉
Frage nach Kulanz oder irgend einer Möglichkeit der Garantie wurde eigentlich von Anfang an verneint. Der Wagen sei zu alt und MB werde alles ablehnen, der Meister macht sich leider keine Große Hoffnung (trotz Vorgeschichte des Wagens etc.) Er meinte auch, dass er nicht sicher sei ob der Kompressor überhaupt läuft, was auch meine Vermutung war.

Also ab nach Hause. Fehler waren wieder gelöscht, aber ich habe die Fehlermeldung der SD abfotografiert:

Fahrzeug: 203.746, Steuergerät MESE
Bauteil: Sekundärluftventil prüfen

Die Ansteuerung war nicht in Ordnung

Mögliche Ursache und Abhilfe:
- Ansaugsystem des Motors auf Dichtheit püfen
- Leitungen, Sicherungen und Anschlüsse (...) prüfen/erneuern etc.
- Luftleitung zwischen LAdeluftquerrohr und Sekundärluftventil auf Dichtheit prüfen
- Bauteil Sekundärluftventil prüfen
- Luftleitung zwischen Kurbelgehäuse und Sekundärluftventil auf Dichtheit prüfen
- Rückschlagventil

Ende der Prüfung

_____________________

Ab nach Hause dachte ich mir...aber auf dem Rückweg bei einer freien Werkstatt die sich auf Benz spezialisiert hat - in Witten - angehalten und den Meister gesprochen. Alle Probleme aufgezählt, erklärt etc und mögliche Ursachen besprochen, die ich bereits recherchiert hatte. (Risse in Teillastentlüftungsschläuchen, kaputte Rückschlagventile o.Ä.)
Er meinte von den Problemen mit den Teillastentäuftungsschlüchen bei den Motoren gehört zu haben, aber das mit dem Rückschlagventil sei ihm eher unbekannt. Er wollte mit einem Meisterkollegen aus Dortmund telefonieren und sich wohl am Montag bei mir melden, was er da machen könnte, bzw. ob er genaueres weis. Sagte aber auch direkt, dass eine eindeutige Diagnose unmöglich wäre... (toll...)

Zu Hause dann wirklich 2 Tage mit Forensuchen und lesen beschäftigt etc. Diverse Mutmaßungen gelesen. Leider habe ich nicht wirklich passendes zu meiner Fehlerbeschreibung und den Fehlercodes gefunden (in Zusammenhang mit meinem Motor o.Ä.) Nur andere Codes mit gleichen Symptomen oder anders herum.

Also auf die Suche gemacht. Fahrzeug in die Garage und angefangen zu prüfen. Sichtkontorlle keine Undichtigkeiten gefunden.
Also Luftfilterkasten demontiert und LMM geprüft. Keine wirkliche Auffälligkeit festgestellt. Rohr unterhalbt der Schlauchschelle sehr leicht(!) ölig. LMM mit Bremsenreiniger vorsichtshalber gereinigt.
Drosselklappe demontiert. Drosselklappe relativ verkokt. (Ansaug-)Rohr leicht ölig. DK und Rohr mit Bremensreiniger und Tuch gereinigt.
Von oben nun sichtbaren Teillastentlüftungsschlauch geprüft. Keine Beschädigungen festgestellt.

Alles wieder montiert, DK neu angelernt und vorsichtig eine Probefahrt begonnen. Vmax war zwischenezeitlich (wie auch aber schon einmal zuvor) bei 170 km/h. Schwankt aber immer mal wieder. Nach wie vor keine Drehzahlbeschränkung, aber alles sehr zäh und träge. Keine MKL seit Fehlerspeicher löschen. Vmax aber nach wie vor nicht ansatzweise erreichbar (ca. 220km/h und bei weitem nicht so träge). Dafür aber wieder leicht höherer Verbrauch, aber noch nicht normal. Normalerweise bei durchgetretenem Pedal und ca 210 km/h ca 12,5 l, derzeit bei vollem Anschlag und höchstens 170 km/h (wenn er nicht nur 140 km/h fahren will) bei ca. 10l. Verbrauch also immer noch reduziert! Ich bin mir mitlerweile aber sehr sicher, dass der Kompressor läuft! Ab spätestens 4000 U/min hört man das typische säuseln etc.

ODB angeschlossen:
Fehldercodes:
P0299 - Zu wenig Ladedruck (wie gehabt)
P0410 - Sekundärlufteinblasung Funktionsstörung (!!! NEU) => passt aber ins Gesamtbild
P0172 - Gemisch zu Fett (wie gehabt)
Keine MKL

Nach langer Recherche und lesen von Sekundärluftpumpe, AGR Ventil/Sekundärventil, LMM, Ladeluftkühler, Kompressor(-öl), Ladeluftschläuche etc. denke ich nun eigentlich, dass das Rückschlagventil unterhalb des Kompressors das Problem verursacht. Dies war ja bei den Smarts oft defekt, beim Benz eher die Teillastentlüftungsschläuche. Nach Anleitung im Netz versucht bei laufendem Motor mit einsprühen von Bremsenreiniger in den Bereich des unteren Schlauchs eine Undichtigkeit und somit Drehzahlschwankungen bei vorübergehnder Abdichtung durch den Reiniger zu erreichen. Test war leider negativ. Ich konnte so keine Drehzahlschwankungen hervorrufen. Da der obere Schlauch auch gut aussah, denke ich hier eher weniger an ein Problem.
Mein Plan wäre es nun also wieder den LFK, LMM und auch den Ansaugkrümmer sowie den Kompressor zu demontieren und die Teillastentlüftungsschläuche, sowie das Rückschlagventil und die Schellen etc zu ersetzen, sowie die (angeblich unkaputtbaren) Messingdüsen/hülsen zu reinigen (die aber eh eingespresst und somit nicht tauschbar sein sollen)
Meine Teileliste wäre entsprechend:

Rückschlagventil A271 018 03 29
Schläuche A 271 018 14 82, A 271 018 1582 und A 271 018 12 82
Schellen A 005 997 49 90, A 140 995 00 05
Dichtungen für Ansaugkrümmer (4mal) A 271 141 08 80

Der Keilriemen sieht noch gut aus, es gibt auch keine Geräusche, daher würde ich den Alten dran lassen bzw. wieder montieren (?). Wenn ich aber den Kompressor demontiert habe, würde ich wohl auch gleich neues Kompressoröl besorgen und dieses austauschen. Eaton empfiehlt angeblich einen Wechsel zwischen 80 - 120 tausend KM, damit wäre ich genau dazwischen. Laut MB unnötig, Füllung (120ml) soll für 250.000 km reichen. Da ich aber wie oben beschrieben leichte Ölspuren im "Ansaugtrakt" gefunden habe, dachte ich der hat bereits Öl vom Kompressor gezogen, daher ratsam.

Gerne würde ich nun eure Meinungen dazu hören oder ob jemand soetwas kennt..sich mit dem Motor auskennt.
Ich bin bereits seit Tagen angespannt und ziemlich sauer auf Beresa...Mercedes...
Ich sage nur "Junge Sterne, so Mercedes wie am ersten Tag"....ich bin wirklich bedient und werde trotz eigentlicher Zufriedenheit mit dem Fahrzeug wohl keinen weiteren Mercedes kaufen.

Vielleicht kennt sich jemand mit dem M271 aus, denn leider finde ich nur SEHR wenig zu meinem Problem in Bezug auf diesen Motor. Meine Anleitungen sind eigentlich alle für den CLK o.Ä. die aber teilweise (leicht) abweichen, womit ich aber klar komme. Ich bin nicht ungeschickt mit Autos und im Schrauben geübt. Mit Anleitungen etc. komme ich eigentlich mit allem klar.
ich wäre dankbar wenn auch jemand vielleicht nur eine wirklich seriöse Werkstatt kennt, die diagnostiziert und nicht wild drauf los tauscht...ich kenne leider keine in meiner Nähe.

Ich hatte mal über einen Gasumbau bei Autogas Rankers in Krefeld nachgedacht, nach meinen jetzigen Erfahrungen hat sich aber ALLES in dieser Hinsicht zerschlagen, da ich nicht mehr denke, dass der Motor das verträgt..aber das nur am Rande. Ich bitte wirklich um Hilfe bei meinem Problem. Ich komme nicht wirklich weiter und will nicht aufgrund Mutmaßungen weiter rumschrauben und alles zerlegen.

Ich bedanke mich schomal im Vorraus. Vielen Dank für jede Hilfe.

Wenn jemand Explosionszeichungen oder Teilenummer, Anleitungen braucht, die ich bei meiner Suche gefunden habe, einfach anschreiben. Ich helfe gerne wo ich kann.

Liebe Grüße
Jakob

Beste Antwort im Thema

@Daim180
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Zitat:

@Blackus3r schrieb am 7. April 2016 um 16:57:29 Uhr:



- MSG -> Möglich
- Kabelbruch -> Möglich
- Umluftsteller am Kompressor -> Möglich, wahrscheinlich
- Kompressor -> Möglich, aber unwahrscheinlich
- Ladeluftkühler undicht -> unwahrscheinlich wenn man die Symptome sieht
- Schläuche irgendwo undicht -> unwahrscheinlich wenn man die Symptome sieht
- Motorblock undicht -> niemals 😁
- Steuerkette gelängt -> Nein auch nicht
- Ventile undicht -> Nein
- Gaspedal -> Nein
- Katalysator dicht -> Nein
- irgendein Stecker defekt -> Sehr wahrscheinlich 😁 vergleichbar mit (irgendwas muss kaputt sein)

Hab ich richtig gelsen, dass du die DK einfach mal an 12 Volt angeschlossen hast oO????? Hast du die danach wieder verbaut? Und bist dir ganz sicher, dass du die nicht gegrillt hast !?

Ist nicht wieder verbaut nein.

1. wird die DK auch mit 12 Volt angesteuert. So meine Infos zumindest.
2. habe ich die Kabel nur für eine Sekunde angelegt, gerade um die Bewegung der DK sehen zu können. Das alles geschah ausgebaut und nicht an meinem Fahrzeug, also habe ich da auch ncihts gegrillt bevor die Frage kommt 😉
3. habe ich eine neue Bosch DK gekauft, die im Moment verbaut ist. Das Verhalten und die Symptome sind alle die gleichen. Da jedoch eine andere Person meine DK komplett zerlegen wollte (steht meine alte z.Zt. nicht mehr funktionstüchtig zur Verfügung)

...Ich habe jedoch zusätzlich eine gebrauchte originale besorgt.
Habe also derzeit 3 DKs hier liegen. 1 z.Zt nicht Betriebsbereit = meine alte, eine brandneue und eine gebraucht gekaufte.

Hallo,
vereinzelt soll es auch vorgekommen sein, dass der Ladeluftschalldämpfer einen Riss hat.
Angeblich kann sich eine Ultraschall - Schweißnaht unter Druck öffnen.
Im Leerlauf ist das nicht zu festzustellen da ja kein Druck drauf ist, bei Drehzahlerhöhung öffnet sich der Riss und der Ladedruck wird unplausibel.
Ist zwar nur ein Strohhalm, aber der Ausbau und die Prüfung sind in einer Stunde erledigt.
Gruß Klaus

Zitat:

@Blackus3r schrieb am 7. April 2016 um 16:57:29 Uhr:



- MSG -> Möglich
- Kabelbruch -> Möglich
- Umluftsteller am Kompressor -> Möglich, wahrscheinlich
- Kompressor -> Möglich, aber unwahrscheinlich
- Ladeluftkühler undicht -> unwahrscheinlich wenn man die Symptome sieht
- Schläuche irgendwo undicht -> unwahrscheinlich wenn man die Symptome sieht
- Motorblock undicht -> niemals 😁
- Steuerkette gelängt -> Nein auch nicht
- Ventile undicht -> Nein
- Gaspedal -> Nein
- Katalysator dicht -> Nein
- irgendein Stecker defekt -> Sehr wahrscheinlich 😁 vergleichbar mit (irgendwas muss kaputt sein)

Hab ich richtig gelsen, dass du die DK einfach mal an 12 Volt angeschlossen hast oO????? Hast du die danach wieder verbaut? Und bist dir ganz sicher, dass du die nicht gegrillt hast !?

Warum denkst du, dass der LLK nicht undicht sein könnte? Hatte grad über die Demontage des Stoßfängers nachgedacht..ob ich mir das noch antun will :b

Das mit dem Motorblock soll heißen ein Riss im Ansaugtrak am Motorblock...frag nicht. Ist nicht meine Idee sondern von dem Mercedes Mechaniker von Eickelkamp.

Zitat:

@klausfkb1 schrieb am 7. April 2016 um 17:12:13 Uhr:


Hallo,
vereinzelt soll es auch vorgekommen sein, dass der Ladeluftschalldämpfer einen Riss hat.
Angeblich kann sich eine Ultraschall - Schweißnaht unter Druck öffnen.
Im Leerlauf ist das nicht zu festzustellen da ja kein Druck drauf ist, bei Drehzahlerhöhung öffnet sich der Riss und der Ladedruck wird unplausibel.
Ist zwar nur ein Strohhalm, aber der Ausbau und die Prüfung sind in einer Stunde erledigt.
Gruß Klaus

Unwahrscheinlich, da der LMM zu wenig Luftmasse registriert. Er hat nirgends ein Loch, es wird einfach nicht genug angesaugt.

Ähnliche Themen

Zitat:

@klausfkb1 schrieb am 7. April 2016 um 17:12:13 Uhr:


Hallo,
vereinzelt soll es auch vorgekommen sein, dass der Ladeluftschalldämpfer einen Riss hat.
Angeblich kann sich eine Ultraschall - Schweißnaht unter Druck öffnen.
Im Leerlauf ist das nicht zu festzustellen da ja kein Druck drauf ist, bei Drehzahlerhöhung öffnet sich der Riss und der Ladedruck wird unplausibel.
Ist zwar nur ein Strohhalm, aber der Ausbau und die Prüfung sind in einer Stunde erledigt.
Gruß Klaus

DU meinst doch den vordern Teil oder? Oder das Rohr? Der "Kompressor" besteht ja eigentlich aus den 3 Teilen + Umluftsteller. Anbei nochmal meine Fotos..

2016-03-21-16-33-40
Img-20160321-145952
Img-20160321-150001
+1

Dann ist aber ein undichter Ladeluftkühler ebenfalls unwahrscheinlich, ist ja die gleiche Messtrecke.

Ich meine das lange Plastikteil welches quer vor dem Motor liegt. Daran sind die Ladeluftschläuche angeschlossen.

Du meinst also das Ladeluftquerrohr, nicht den Dämpfer. Der Dämpfer ist der vordere Teil am Kompi. Der kleine "Block".

http://mb-teilekatalog.info/view_SubGroupAction.php?...

http://mb-teilekatalog.info/view_SubGroupAction.php?...

EDIT: Ups sorry! sehe gerade das der auch Dämfer genannt wird 😮 ...ah ist das schön wenn beim ersetzen der Teilenummern auch gleich die Namen geändert werden..

Also Teil Nummer 350 im Bild

Zitat:

@Daim180 schrieb am 7. April 2016 um 17:14:44 Uhr:



Zitat:

@Blackus3r schrieb am 7. April 2016 um 16:57:29 Uhr:



- MSG -> Möglich
- Kabelbruch -> Möglich
- Umluftsteller am Kompressor -> Möglich, wahrscheinlich
- Kompressor -> Möglich, aber unwahrscheinlich
- Ladeluftkühler undicht -> unwahrscheinlich wenn man die Symptome sieht
- Schläuche irgendwo undicht -> unwahrscheinlich wenn man die Symptome sieht
- Motorblock undicht -> niemals 😁
- Steuerkette gelängt -> Nein auch nicht
- Ventile undicht -> Nein
- Gaspedal -> Nein
- Katalysator dicht -> Nein
- irgendein Stecker defekt -> Sehr wahrscheinlich 😁 vergleichbar mit (irgendwas muss kaputt sein)

Hab ich richtig gelsen, dass du die DK einfach mal an 12 Volt angeschlossen hast oO????? Hast du die danach wieder verbaut? Und bist dir ganz sicher, dass du die nicht gegrillt hast !?

Warum denkst du, dass der LLK nicht undicht sein könnte? Hatte grad über die Demontage des Stoßfängers nachgedacht..ob ich mir das noch antun will :b

Das mit dem Motorblock soll heißen ein Riss im Ansaugtrak am Motorblock...frag nicht. Ist nicht meine Idee sondern von dem Mercedes Mechaniker von Eickelkamp.

Um alle Unklarheiten zu beseitigen und es zukünftigen nicht firmen Lesern zu erleichtern, habe ich eine kleine Zeichnung gemacht. Die erklärt die Funktion. Anbei.

Und wenn ich mir das so angucke...bewusst mache und nachdenke was da eigentlich passiert....ist es vllt doch der Umluftsteller...?

Sachverhalt:
Bei mir wird bereits zu wenig Luftmenge am LMM gemessen....d.h. es herrscht nicht genug Unterdruck in der Leitung => folglich wird nicht genug Luft angesaugt.
Dies könnte der Fall sein, wenn Undichtigkeit vorliegt oder eine der Hauptkomponenten nicht richtig arbeitet. Die Hauptkomponenten sind für mich an dieser Stelle aber wirklich nur die DK und der Umluftsteller.

Hinweise:
Die DK arbeitet nicht zu 100% bei mir.
Umluftsteller unbekannt.

Interpretation:
Ich verstehe warum du willst, das ich den Umluftsteller noch austausche...

Aber ich bin mir nicht sicher mit der Aussage das GAR kein Ladedruck besteht. Denkst du nicht, dass das Fahrzeug so konzipiert ist, dass grundsätzlich der Umgebungsluftdruck schon IMMER mit einberechnet ist?
Mit anderen Worten, ich bin mir nicht sicher, dass du den Atmospährendruck immer abziehen musst. Ich weiß, dafür haben wir den Höhendrucksensor verbaut, aber dieser kann genauso arbeiten, indem er nur die Abweichung vom Normalendruck übermittelt. Bist du dir 100% sicher, dass der Umgebungsdruck von ca. 1 BAR grundsätzlich IMMER vom Ladedruck abzuziehen ist?
Wenn das wirklich so ist und somit GAR kein LAdedruck bei mir vorliegt, kann es kein kleiner Schlauch oder ähnliches sein. Darüber würde niemals der gesammte Druck entweichen. Wahrscheinlicher ist es dann wirklich, dass gar kein Druck entstehen kann.

Img-20160407-183215

Zitat:

@Daim180 schrieb am 7. April 2016 um 18:38:20 Uhr:



Zitat:

@Daim180 schrieb am 7. April 2016 um 17:14:44 Uhr:


Warum denkst du, dass der LLK nicht undicht sein könnte? Hatte grad über die Demontage des Stoßfängers nachgedacht..ob ich mir das noch antun will :b

Das mit dem Motorblock soll heißen ein Riss im Ansaugtrak am Motorblock...frag nicht. Ist nicht meine Idee sondern von dem Mercedes Mechaniker von Eickelkamp.

Um alle Unklarheiten zu beseitigen und es zukünftigen nicht firmen Lesern zu erleichtern, habe ich eine kleine Zeichnung gemacht. Die erklärt die Funktion. Anbei.

Und wenn ich mir das so angucke...bewusst mache und nachdenke was da eigentlich passiert....ist es vllt doch der Umluftsteller...?

Sachverhalt:
Bei mir wird bereits zu wenig Luftmenge am LMM gemessen....d.h. es herrscht nicht genug Unterdruck in der Leitung => folglich wird nicht genug Luft angesaugt.
Dies könnte der Fall sein, wenn Undichtigkeit vorliegt oder eine der Hauptkomponenten nicht richtig arbeitet. Die Hauptkomponenten sind für mich an dieser Stelle aber wirklich nur die DK und der Umluftsteller.

Hinweise:
Die DK arbeitet nicht zu 100% bei mir.
Umluftsteller unbekannt.

Interpretation:
Ich verstehe warum du willst, das ich den Umluftsteller noch austausche...

Aber ich bin mir nicht sicher mit der Aussage das GAR kein Ladedruck besteht. Denkst du nicht, dass das Fahrzeug so konzipiert ist, dass grundsätzlich der Umgebungsluftdruck schon IMMER mit einberechnet ist?
Mit anderen Worten, ich bin mir nicht sicher, dass du den Atmospährendruck immer abziehen musst. Ich weiß, dafür haben wir den Höhendrucksensor verbaut, aber dieser kann genauso arbeiten, indem er nur die Abweichung vom Normalendruck übermittelt. Bist du dir 100% sicher, dass der Umgebungsdruck von ca. 1 BAR grundsätzlich IMMER vom Ladedruck abzuziehen ist?
Wenn das wirklich so ist und somit GAR kein LAdedruck bei mir vorliegt, kann es kein kleiner Schlauch oder ähnliches sein. Darüber würde niemals der gesammte Druck entweichen. Wahrscheinlicher ist es dann wirklich, dass gar kein Druck entstehen kann.

Ja ich bin mir zu tausend Prozent sicher. Du hast zwei Luftdruck sensoren, einen im Saugrohr(Ansaugbrücke) und einem am Luftfilterkasten, die Differenz aus den Sensoren ergibt den Ladedruck.
Also im Saugrohr herrschen bei mir 1,9 Bar und Umgebungsdruvk ist ca. 1 Bar, also fahre ich mit 0,9 Bar Ladedruck.

Bei dir herrschen nur 0,55Bar und 1 Bar Umgebungsdruck, das heist, bei dir herrscht ein Unterdruck von ca. (-)0,45 Bar.

Aber wir wiederholen uns nur die Ganze Zeit. Ich kann dir leider keinen Beweis dafür liefern, dass deine Umluftklappe defekt ist, aber ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass deine Klappe nicht zu geht.
Vergleich doch einfach mal meine Werte in dem Bild aus meinem vorherigen Beitrag, mit deinen Werten.

Und wenn deine Klappe richtig arbeiten SOLLTE dann müsste der LMM diese Luftmasse registrieren, aber da bereits am LMM nur so wenig Luft vorbei geht heißt das, dass du keinen Luftverlust hast nach dem LMM, also auch kein Loch irgendwo hast.
Das Problem liegt also direkt an der Umluftklappe oder an der Ansteuerung der Klappe. Entweder ist also die Klappe kaputt, oder das MSG will aus irgend einem Grund die Klappe nicht schließen.
Ersteres wäre in meinen Augen das erste, was ich angehen würde, anstatr hier noch weiter mir den Kopf zu zerbrechen.
Wenn die Klappe es nicht ist, muss eine andere Ursache gefunden werden, aber bisher ist das unsere einzige Möglichkeit.
Kannst du mir nochmal sagen, welche Fehler AKTUELL direkt nach dem Problem abgespeichert sind?
Wenn die Klappe unplausible Stellwerte liefert und sich nicht stellen lässt, GLAUBE ich, dass das MsG spezielle Fehler ablegt(bin mir aber nicht sicher).

Dein Bild ist nicht ganz richtig, der Kompressor häbgt direkt am Luftfilterkasten, nach dem Kompressor gibt es eine Verzweigung, die eine führt zur Drosselklappe/Saugrohr, die andere wieder zum Anfang des Kompressors.
Warte ich mal ein Bild 😁

Beim
bild zeichnen ist mit gerade etwas bewusst geworden, aber ich muss nochmal darüber nachdenken.

Wenn die DK zu macht, dann kann der Ladedruck nicht bis zum Sensor kommen, insofern könnte die Drosselklappe echt schuld sein. Aber diese Behauptung ist jetzt mit Vorsicht zu genießen.

Mein Rat wäre einfach mal Umluftklappe wechseln, dann mit SD fehler auslesen und alles mal resetten und die Klappen kalibrieren mit der SD(Falls das möglich ist).

Image

Hallo !
Kann sein das Meine Überlegung kompletter Unfug ist, gebe sie trotzdem mal ab.
Der Eaton als Schraubenkompressor saugt ja die Luft über den LMM an, Verdichtet sie und gibt sie als Ladedruck ab.
Wenn der LMM zu niedrigen Wert anzeigt, dürfte der Komp. zu wenig Luft zum Verdichten bekommen.
Habe mal gelesen das bei höheren Ladedruck die Klopfneigung zunimmt und deshalb die Verdichtung zurück genommen wird. Das Klopfen wird doch durch den Klopfsensor wargenommen und durch geeinete Maßnahmen verhindert. Wie das genau funktioniert, keine Ahnung!?. Bloß weniger Verdichtung = weniger Leistung.
Ist nur so eine Idee.

Zitat:

@Blackus3r schrieb am 7. April 2016 um 19:49:25 Uhr:


Dein Bild ist nicht ganz richtig, der Kompressor häbgt direkt am Luftfilterkasten, nach dem Kompressor gibt es eine Verzweigung, die eine führt zur Drosselklappe/Saugrohr, die andere wieder zum Anfang des Kompressors.
Warte ich mal ein Bild 😁

eh nein...tut er nicht. Am LFK ist der LMM verschraubt und davon geht das Rohr/Schlauch runter zum Kompressor. Es ist KEINE direkte Verbindung da.

hier..Beweisstück a) 😁
http://mb-teilekatalog.info/view_SubGroupAction.php?...

Bauteil im Bild 100 und Dichtbeilga 110. Da steht auch Dichtbeilage an Kompressor. Und si ist es bei mir 😉

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