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Hilfe beim Gebrauchtwagenkauf?

Skoda Superb 3 (3V)
Themenstarteram 16. März 2019 um 12:17

Kauf geplant, da beim Ocatvia RS aktuell die Bremsen Probleme machen und weitere Investitionen anstehen.

Ist leider nur Euro 6c Norm aber mit SCR Kat.

 

Was meint ihr?

Gibt es allgemeine Tipps?

Vielen Dank im Vorraus!

 

 

Dieses Angebot habe ich bei mobile.de gefunden:

 

https://m.mobile.de/.../details.html?...

 

Skoda Superb Combi Ambition 2.0 TDI PANORAMADACH XENON

Erstzulassung: 02/2018

Baujahr: 2017

Kilometer: 10.600 km

Kraftstoffart: Diesel

 

Preis: 30.820 €

10 Antworten

Wird wohl eher Euro 6c nach NEFZ sein anstatt Euro 6c nach WLTP. Bist du sicher, dass ein SCR-Kat mit AdBlue vorhanden ist?

Frag doch den Händler was in Zeile 14 der Zulassungsbescheinigung Teil 1 steht. Dann weißt du es ganz genau ;)

Themenstarteram 17. März 2019 um 15:03

Euro 6 sollten vorerst reichen.

 

Sonstige Tipps?

Leider ist der Wagen nicht mehr verfügbar, daher ist es schwer etwas dazu zu sagen.

Aber grundlegend:

Je nach Ausstattung sind 30.000EUR für einen gebrauchten SuperB (1Jahr alt, 10.000km) nicht gerade günstig. Für nur unwesentlich mehr bekommt man aufgrund der guten Rabatte aktuell einen neuen als EU Wagen oder wenn man berechtigt ist für die Dieselprämie, auch als dt. Fahrzeug.

Beim Kauf eines jungen gebrauchten SuperBs würde ich daher aktuell einen spitzen Bleistift ansetzen und das gewünschte Fahrzeug als Neuwagen konfigurieren und entsprechende Angebote beim Händler vor Ort und einem Importeur einholen.

 

Was EURO6 angeht:

Ob ein Fahrverbot für EURO 6 (einschl. b & c) kommen wird ist nicht die Frage. Die Frage ist wann! Bei der jetzigen Lage ist es nur eine Frage der Zeit, bis Fahrverbote kommen, weil es zeigt sich ja, dass die jetzigen Fahrverbote für EURO <=5 nichts bringen. Solange wie die aktuellen Grenzwerte bestehen bleiben, sind Fahrverbote für EURO6 nur die logische Konsequenz.

Da nützt auch der SCR-Kat nichts

Für mich käme ein Diesel daher aktuell nur als EURO 6d (temp) in Frage.

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 19. März 2019 um 11:59:36 Uhr:

Was EURO6 angeht:

Ob ein Fahrverbot für EURO 6 (einschl. b & c) kommen wird ist nicht die Frage. Die Frage ist wann! Bei der jetzigen Lage ist es nur eine Frage der Zeit, bis Fahrverbote kommen, weil es zeigt sich ja, dass die jetzigen Fahrverbote für EURO <=5 nichts bringen. Solange wie die aktuellen Grenzwerte bestehen bleiben, sind Fahrverbote für EURO6 nur die logische Konsequenz. Da nützt auch der SCR-Kat nichts.

es gibt doch noch gar keine FV, worauf stützt Du Deine Meinung, dass die nichts bringen würden? Im Moment geht der Trend weg vom Fahrverbot und da die Werte in den Städten immer besser werden, ist es gut möglich, dass kaum weitere FV verhängt werden. Gerade Autos mit SCR-Kat sind zudem relativ krisensicher, da sie die Basistechnologie für eine Verbesserung bis zu Euro 6d bereits an Bord haben. Diese Autos umzurüsten ist vergleichsweise leicht, da nur die Software angepasst werden muss.

Zitat:

@Kai R. schrieb am 19. März 2019 um 13:10:11 Uhr:

es gibt doch noch gar keine FV, worauf stützt Du Deine Meinung, dass die nichts bringen würden?

Beispielsweise auf die ersten Messungen in Hamburg, die zeigen, dass durch das FV keinerlei Änderung der Messwerte herbei geführt wurden. ( https://www.ndr.de/.../...ahrverbot-mehr-Schadstoffe,stickoxid136.html )

In Stuttgart und Frankfurt wird sich das gleiche Bild zeigen. Das bestätigt auch eigentlich nur die Beobachtungen nach Einführung der Umweltzonen vor ein paar Jahren. Auch damals blieb die schlagartige Verbesserung der Luft gänzlich aus.

In Städten wo das der Fall ist (also keine Unterschreitung der Grenzwerte erzielt wird) wird die DUH erneut klagen und das Ergebnis dieser Klagen ist derzeit ja weitreichend bekannt - die Verhängung von Fahrverboten.

Bspw. Berlin: Hier wird ja mittlerweile schon ganz offen über ein FV für EURO 6 diskutiert.

Was glaubst Du ist die Konsequenz in Stuttgart, Frankfurt (Rhein-Main) und Co auf etwas längere Sicht?

 

Zitat:

Im Moment geht der Trend weg vom Fahrverbot und da die Werte in den Städten immer besser werden, ist es gut möglich, dass kaum weitere FV verhängt werden.

Die Bundesregierung mag zwar an einem Vorschlag arbeiten, wonach minimale Grenzwertüberschreitungen zulässig sein müssen, aber noch ist nichts beschlossen und wer sagt, dass der EUGH das nicht kippt? Grenzwert ist nun mal Grenzwert und der liegt bei 40?g. Daran haben sich Gerichte derzeit zu halten, wenn es um das Verhängen von Fahrverboten geht.

 

 

Zitat:

Gerade Autos mit SCR-Kat sind zudem relativ krisensicher, da sie die Basistechnologie für eine Verbesserung bis zu Euro 6d bereits an Bord haben. Diese Autos umzurüsten ist vergleichsweise leicht, da nur die Software angepasst werden muss.

Du sagst es: "relativ krisensicher".

Es spielt nach derzeitiger Rechtssprechung überhaupt keine Rolle ob ein Diesel in der Theorie die Technologie an Bord hat um eine bessere Abgasnorm zu erfüllen.

Derzeit werden Fahrverbote an die für die Zulassung des Fahrzeugs geltende Abgasnorm geknüpft. Diese kann auch nicht nachträglich geändert werden. Dabei spielt es keinerlei Rolle ob ein Fahrzeug durch eine Nachrüstung (sei es Hardware oder Software) die nächst bessere Abgasnorm erfüllt.

Das ist ja auch einer der Punkte, weswegen sich die Hersteller so gegen die Hardwarenachrüstung streuben obwohl dies signifikant günstiger wäre und die Technologie dafür bereits in der Schublade liegt bzw. in den USA aktiv angewendet wird. Denn es ist egal ob ich in einen EURO 5 Diesel nachträglich einen SCR-Kat einbaue und die Motorsteuerung so verändere, dass der Wagen dann in der Praxis sogar die Grenzwerte für EURO 6d (temp) einhalten würde. Der Wagen ist und bleibt EURO 5 und damit nach jetziger Rechtssprechung vom Fahrverbot betroffen.

Und genau das gleiche gilt derzeit auch für einen EURO 6 Diesel. Wird ein FV für EURO 6b/c Diesel ausgesprochen ist es egal ob ich die SCR-Rate hochdrehe und damit theoretisch sogar die Anforderungen für EURO 6d (temp) unterschreite.

Solange wie hier kein Umdenken erfolgt und FV an den realen Schadstoffausstoß eines Fahrzeugs geknüpft werden, wird sich an der Problematik nichts ändern und auch ein jetzt aktueller EURO 6 Diesel morgen oder übermorgen von einem Fahrverbot betroffen sein, obwohl er selbst die dann neuesten Abgaskriterien erfüllt.

 

 

Aber vielleicht hast Du mich auch falsch verstanden. Ich sage ja nicht, dass das nächste Woche passieren wird. Aber wenn übernächste Woche bekannt wird, dass bspw. in 2 Jahren ein FV ansteht, kann man schon mal durchrechnen, wie man den plötzlichen Wertverlust seines Diesel nun ausgleicht. Mit der Verbrauchsersparnis wird das beim Durchschnittsdeutschen mit 12.000km p.a. sicher nichts.

Schau Dir doch die jetzige Situation an. Autos mit EURO 5, die keine 10 Jahre alt sind, wurden von einem auf den anderen Tag wertlos und landen teilweise auf dem Schrott. Wer glaubt, dass dieses Schicksal über kurz oder lang nicht auch EURO 6 Fahrzeuge trifft, ist meines Erachtens nach etwas blauäugig (bitte nicht falsch verstehen)

Die Frage ist natürlich auch, welche Nutzungsdauer ich plane. Das ist klar.

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 19. März 2019 um 13:59:21 Uhr:

Das bestätigt auch eigentlich nur die Beobachtungen nach Einführung der Umweltzonen vor ein paar Jahren. Auch damals blieb die schlagartige Verbesserung der Luft gänzlich aus.

als erklärter Umweltzonengegner muss ich Dir da widersprechen. Die Zonen haben dazu geführt, dass das anfangs maßgebliche Partikelproblem durch die Ausrüstung der Fahrzeuge mit Partikelfiltern heute nicht mehr maßgeblich ist.

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 19. März 2019 um 13:59:21 Uhr:

An der Stelle bringst Du meiner Meinung nach etwas durcheinander. Es spielt nach derzeitiger Rechtssprechung überhaupt keine Rolle ob ein Diesel in der Theorie die Technologie an Bord hat um eine bessere Abgasnorm zu erfüllen. Derzeit werden Fahrverbote an die für die Zulassung des Fahrzeugs geltende Abgasnorm geknüpft. Diese kann auch nicht nachträglich geändert werden.

natürlich kann die geändert werden. Neues Abgasgutachten, umschlüsseln, fertig.

 

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 19. März 2019 um 13:59:21 Uhr:

Das ist ja auch einer der Punkte, weswegen sich die Hersteller so gegen die Hardwarenachrüstung streuben obwohl dies signifikant günstiger wäre und die Technologie dafür bereits in der Schublade liegt bzw. in den USA aktiv angewendet wird.

nein, so einfach ist es nicht. Fahrzeuge, die nicht mit SCR-Kat ausgerüstet sind, müssen sehr umständlich nachgerüstet werden und es ist in der Tat nicht möglich, so eine bessere Schadstoffnorm zu erreichen. Die Motorsteuerung stellt die Parameter einschließlich der Selbsttestfunktion nicht zur Verfügung.

 

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 19. März 2019 um 13:59:21 Uhr:

Denn es ist egal ob ich in einen EURO 5 Diesel nachträglich einen SCR-Kat einbaue und die Motorsteuerung so verändere, dass der Wagen dann in der Praxis sogar die Grenzwerte für EURO 6d (temp) einhalten würde. Der Wagen ist und bleibt EURO 5 und damit nach jetziger Rechtssprechung vom Fahrverbot betroffen.

Wenn er Euro 6 einhält, ist auch eine Umschlüsselung möglich, da gibt es ja genügend Beispiele aus vergangenen Umrüstaktionen

 

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 19. März 2019 um 13:59:21 Uhr:

Schau Dir doch die jetzige Situation an. Autos mit EURO 5, die keine 10 Jahre alt sind, wurden von einem auf den anderen Tag wertlos und landen teilweise auf dem Schrott. Wer glaubt, dass dieses Schicksal über kurz oder lang nicht auch EURO 6 Fahrzeuge trifft, ist meines Erachtens nach etwas blauäugig (bitte nicht falsch verstehen)

bin ich halt blauäugig. Aber ich neige auch nicht zur Panik wie viele voreiligen Euro5-Weggeber. So heiß wird das nicht gegessen werden.

 

Themenstarteram 19. März 2019 um 18:32

Diskutieren kann man viel, auch FV für Euro6. Vorher wird man bis Euro5 aufräumen und dann noch hunderte Sonderkonditionen (öffentliche Verkehrsmittel, Baustellenfz, Handwerker, Taxen,...) definieren müssen.

 

Aber das war hier nicht Thema und der Thread kann geschlossen werden!

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 19. März 2019 um 11:59:36 Uhr:

Ob ein Fahrverbot für EURO 6 (einschl. b & c) kommen wird ist nicht die Frage. Die Frage ist wann! Bei der jetzigen Lage ist es nur eine Frage der Zeit, bis Fahrverbote kommen, weil es zeigt sich ja, dass die jetzigen Fahrverbote für EURO <=5 nichts bringen.

Es gibt aktuell ein einziges Fahrverbot für Diesel, dass auch Euro 5 einschließt. Dabei handelt es sich um 600m einer einzigen Straße in Hamburg. Es ist wenig überraschend, dass ein Fahrverbot für einen Teil einer Straße keine signifikante Auswirkung auf die Messwerte hat.

Ansonsten gibt es in DE aktuell kein weiteres Fahrverbot, dass auch Euro 5 Diesel betrifft.

Vielleicht habt ihr mich ja falsch verstanden oder ich mich unglücklich ausgedrückt - ich sage nicht, dass kurzfristig FV für EURO 6 kommen werden.

Aber sie werden kommen. Genau wie damals mit Einführung der Umweltzonen und jetzt mit den FV für EURO 4 und den dieses Jahr kommenden FV für EURO 5. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Wenn man als Privatkäufer länger planen will, sollte man das einfach berücksichtigen. Wer das nicht macht und sich in vielleicht 3 oder 4 Jahren wundert muss sich dann an die eigene Nase fassen.

Und daher würde ich aktuell als Privatkäufer (mit potenziell längerer Haltedauer) keinen Diesel niedriger EURO 6d (temp) mehr kaufen, wenn ich in einem der betroffenen Gebiete wohne, bzw. da unterwegs bin.

 

@Kai R.

Aber so ein Abgasgutachten und die Umschreibung will auch bezahlt werden. Mit WLTP und RDE dürfte das alles andere als günstig werden.

Du schreibst: "So einfach ist das nicht mit der Umrüstung..."

Warum werden die Systeme in den USA verkauft bzw. verbaut? Liegt es nicht viel mehr an der Zulassung der Systeme in Europa?

(Ich weiß - nicht für alle Motoren/Fahrzeugtypen liegt das System in der Schublade, aber für einige)

 

Zitat:

@206driver schrieb am 20. März 2019 um 06:29:00 Uhr:

Es gibt aktuell ein einziges Fahrverbot für Diesel, dass auch Euro 5 einschließt. Dabei handelt es sich um 600m einer einzigen Straße in Hamburg.

Und für wie viele Städte ist es quasi beschlossene Sache?

(Berlin, Darmstadt, Frankfurt, Essen, Gelsenkirchen, Köln)

In vielen weiteren Städten wird bereits darüber diskutiert. Und auch EU6 steht bereits zur Diskussion

Mal abgesehen davon, dass es nicht 600m sondern 2,2km sind und auch nicht eine Straße sondern zwei (Max-Brauer-Allee und Stresemannstraße)

Wie gesagt - ich denke nicht, das von heut auf morgen ein FV für EU6 kommt, aber es wird kommen.

Zitat:

Es ist wenig überraschend, dass ein Fahrverbot für einen Teil einer Straße keine signifikante Auswirkung auf die Messwerte hat.

Ich finde das ehrlich gesagt überaus überraschend, wenn man bedenkt über welch kurze Distanzen sich NOx verflüchtigt und das an genau diesen zwei Straßenabschnitten Messstationen stehen die eben keinerlei Verbesserung registrierten - im Gegenteil.

 

Aber gut - die Diskussion ist ein alter Schuh - ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass man als Privatkäufer die Möglichkeit eines Fahrverbots in Betracht ziehen sollte. Wer das unter den aktuellen Umständen nicht macht und in 3, 4 oder 5 Jahren plötzlich Post vom KBA bekommt, sollte sich dann aber auch bitte nicht wundern. :)

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