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Hat schon wer den Innoscooter EM5000 Lithium?

Themenstarteram 19. Mai 2009 um 12:40

Nachdem es diesen E-Roller der "125er-Klasse" jetzt schon gut einen Monat zu kaufen gibt und ich die Entwicklung genau verfolge wundert es mich, dass niemand über seine Erfahrungen mit diesem Roller schreibt.

Von der Papierform her kommt das Ding ja langsam in Bereiche, wo man nicht mehr überall "im Weg herumsteht" ... soll ja rund 80 km/h laufen und mit den 40-Ah-Akkus auf ebenem Land auch 50 km bei Vollgas schaffen.

Und nachdem die 60-Ah-Akkus schon zu haben sind, hoffe ich, Anfang nächsten Jahres auf einen Roller, der die 100-km/h-Grenze knackt. Den würde ich mir dann wahrscheinlich holen, denn ich muss täglich 2x12 km auf der Autobahn fahren, da möchte ich zumindest mit den LKWs, die ja bekanntlich alle 92 km/h fahren, mithalten können.

Gibt's hier schon jemanden, der dieses oder ähnliches Gefährt fährt? Lohnt sich das Warten und Hoffen?

Beste Antwort im Thema

2 Worte:

Nicht marktreif^^

Ich hatte mir mal vor 2 Jahren aus Spaß einen E-Scooter geholt. Alles schön und gut:

Halben Tag laden, 15min fahren und dann lässt die Leistung schon rapide nach.

Das Problem bei Elektromotoren und Batterien, Leistung hängt vom Ladezustand der Batterie ab für volle Leistung müsste die Batterie also ständig voll sein. In einigen Jahren, wenn Benzin unbezahlbar wird wird sich der E-Antrieb erst rentieren, weil mit steigenden Ölkosten(bzw. abnehmenden Reserven)

mehr Entwicklungsgeld in Alternativ-Technologien gesteckt wird.

Was mich reizen würde wäre ein Hybridroller, der von einem E-Motor angetrieben wird aber Ladestrom über einen Ottomotor erhält. Für Autos vllt auch ganz sinnvoll.

Vorallem weniger Benzinverbrauch(da der Motor nicht beschleunigt oder dergleichen, einfach nur die Lichtmaschine antreibt) und höhere Reichweite im Gegensatz zu anderen E-Motorlösungen.

Wie man das alles in einen Roller kriegen soll, weiß ich nicht, hätte ich Zeit würde ich mir bestimmt so ein Hybridbierkistenwagen basteln^^

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Themenstarteram 26. Mai 2009 um 9:13

*schieb*

am 26. Mai 2009 um 10:11

Stell Dir selbst mal ein paar Fragen (basierend auf den Werbeversprechungen):

a) Wie lange wird das Ding wohl die Vmax (mit sinkendem Ladezustand) halten? (Sofern es die überhaupt erreicht und warum steht da "max. xx km/h"?)

b) Wie soll der Roller bei dem Kaufpreis jemals rentabel sein? (Umrechnung auf Kilometerkosten bei einer realistischen Laufleistung)

c) Wieviel kostet der Batteriewechsel, der nach ein paar Jahren garantiert fällig ist? Sind die Preise garantiert bzw. erscheinen realistisch?

d) Wie umweltfreundlich ist die Herstellung der Batterien und was passiert nach dem Austausch mit den Komponenten?

e) Sind die Aussagen des Herstellers glaubhaft?

f) Wie/wo können die Batterien geladen werden? (Thema Brandgefahr etc.)

g) Wie müsste im Alltag mit den Batterien umgegangen werden? (Lagertemperatur, Ladepunkt)

h) Stimmt der Zeitpunkt und Ort zum Batterien laden mit der Nutzung überein?

i) Was ist beim Defekt einer einzelnen Zelle? Wie hoch sind die Kosten? Und zwar nicht nur für den Austausch, sondern auch für die Reparatur (inkl. finden der fehlerhaften Zelle).

j) Wie verhält sich die erreichbare Laufleistung je Ladung mit dem altern des Batteriepacks? Sind diese überhaupt realistisch? Wie weit ist die Reichweite bei vorgeschriebener Nutzung des Abblendlichts?

k) In welchem Verhältnis steht der Kaufpreis zum billigen Chinaramsch der als Basis für den Roller her halten muss?

l) Wie soll sich das Ding in schwierigen Situationen (Winter, Nässe) fahren lassen bei einem direkten Antrieb und hohem Anfahrdrehmoment typisch für Elektromotoren?

m) Wie unterhaltsam wirkt die Vergleichsrechnung auf deren Seite (http://www.innoscooter.de/de/Umwelt.html ), bei dem der gleiche Kaufpreis für Benzin- und Elektroroller zugrunde gelegt wird, auf eine Laufleistung von 100.000 km gerechnet wird, Batterien angeblich über 50.000 km halten (wobei dann ja noch ein zweiter Wechsel fällig wäre) und diese Rechnung auch sonst sehr "interessant" wirkt?

n) Selbst wenn 1000 Ladezyklen erreichbar WÄREN, wie hoch sind die Kosten je Ladevorgang, wenn alleine der Batteriepack als Ersatzteil lt. Inno schon 1200 € kostet?

o) In welchem Zeitabstand wird man die Batterien realtistisch und minimal tauschen müssen, wenn die täglich geladen werden müssen? Wieviel km ist man dann damit insgesamt gefahren? Wie hoch sind die Kilometerkosten und Kosten je Jahr inkl. Anschaffungspreis für diesen Chinaramsch?

...

Der einzige 100km/h Elektro-Roller ist der Vectrix. Kostet schlappe 10000 Euro und sein Hersteller schrammt an der Pleite entlang, seine Aktien sind abgestürzt, Hersteller hat die vorgeschriebenen Bilanzen nicht mehr vorgelegt und wurde vom Handel ausgeschlossen.

Da muß man schon sehr mutig sein, die Anzahlung zu leisten und Wochen später statt dem Fahrzeugbrief einen Brief vom Insolvenzverwalter...

Den anderen Newcomern traue ich auch nicht viel weiter.

Also lieber warten und hoffen?

Peugeot hat seinen Scootelec beerdigt. Wirtschaftlicher Reinfall, da der extreme Anschaffungspreis die Kunden abgeschreckt hat. Aber der war gut, die haben ja auch Erfahrung bei Elektro-Pkw.

Kymco hat einen E-Roller, aber als Kleinkraftrad und wird nicht nach Deutschland importiert.

Piaggio will einen Hybriden auf den Markt bringen. Elektro-Pkw haben die schon länger, aber keine derartigen Scooter. Italienische Schludrigkeit und komplizierte Technik ergeben eine brisante Mischung, die kriegen ja schon die Einspritzelektronik...

Honda hat seine Scooter-Hybriden nach jahrelangem Prototypen-Dasein in Japan wieder beerdigt. Lohnt sich in der Klasse wohl nicht. Aber dem Giganten Honda mit seiner langen Erfahrung bei Pkw-Hybriden (schon in 3.Generation!) hätte ich es (zusammen mit Toyota) noch am ehesten zugetraut.

Oder einen bewährten 125er kaufen und gleich loslegen. Da weiß man, was man hat.

Themenstarteram 26. Mai 2009 um 11:58

Öha, da kommen Antworten! Aber leider keine von Leuten, die das Ding auch kennen ... schade.

Dass das mittelprächtiger China-Krempel ist, das ist mir klar.

Dass das Teil "nur" knapp 80 rennt, wenn die Akkus randvoll sind auch.

Dass die Akkus nicht ewig halten ebenso.

Dass die Reichweite bei Vollgas nur 50-60 km ist weiß ich.

Was bleibt wäre ein Roller, mit dem ich so mal zum Spaß ein paar Erledigungen machen könnte, wo "keine" Treibstoff- und Wartungskosten auflaufen, Versicherung billig ist und lustig wär's sicher auch, als erster Dorfbewohner so etwas zu haben.

Ich hatte mit 17 Jahren für 2 Jahre einen 50er-Benzinroller (40 km/h, Honda Lead) und später mit 19 dann 5 Jahre lang zwei Motorräder (Honda XL 600 Dakar und Cagiva Elefant 900 i.e.) -- ich weiß also schon so ungefähr, was Sache ist; und bei Temperaturen unter 18 Grad und Niederschlag muss ich da nicht drauf sein, ich mag mein Auto. ;-)

Innoscooter scheint noch einer der besseren China-Hersteller zu sein und der Energieinhalt der 64 V / 40 Ah-Akkus lassen brauchbares erwarten. Ich brauche keinen Superroller wie den Vectrix, auch wenn ich als Maschinbauingenieur schon nachvollziehen kann, warum der bei uns 9.000 Euro kostet.

Ich will ja nur zum Spaß "herumgurken". Zum Lebensmittelmarkt, Schule, zum Heurigen, so was in der Art. Nur 40 km/h ist mir halt definitiv zu langsam, das ist öde. Im Urlaub hatte ich mal eine Piaggio irgendwas, die ging auf der Geraden gute 70, das war voll okay.

Der angekündigte Innoscooter EM6000 soll ja schon die 64 V / 60 Ah-Akkus haben und auch en größeres Fahrgestell für normale Mitteleuropäer, das wär doch was für mich.

Also net so verbissen sein! Sportlich sehen! Juxpartie!

am 26. Mai 2009 um 12:23

Vielleicht eignet der sich für dich wirklich. Denn eine sportliche Einstellung ist dafür Pflicht. Ob es nun die Kunst ist, verlieren zu können, oder das Ding auch mal nach Hause zu schieben. ;)

Als Elektrotechnik-Ing. wären die Voraussetzungen besser. :D Problematisch sind einfach die Batterien und das System dazu (was bei vielen Modellen komplett fehlt). Jede Zelle müsste vom Ladegerät getrennt geladen werden, mit darauf angepasster Ladekurve je nach Zellenzustand. Im Fahrbetrieb müssten einzelne Zellen (oder die komplette Batterie) abgeschaltet werden, wenn diese an der Grenze angelangt sind. Viele dieser Dinger saugen immer noch an der Zelle, wenn diese bereits tiefentladen ist (und die anderen Zellen noch etwas Saft haben). Und die Zellen sollten möglichst bereits bei ca. 50 % der Kapazität neu geladen werden, anstatt die für die mögliche Entfernung berechneten 0-20 %. In der Realität driften die Zellen immer weiter auseinander, mit teils fatalen Auswirkungen.

Ich habe mit diesem Modell keine Erfahrung, aber bereits einige Besitzer bei ihrem Leidensweg mit solchen Karren begleitet. ;)

Wenn der Elektroroller keine ökonomischen Gründe hat, dann lege Dir doch einen E-Max zu. Oder gehe das Risiko ein, solch einen Haufen bald wegwerfen zu können. Billiger kommst Du vielleicht davon, wenn Du Dir direkt einen der bereits auf dem Markt befindlichen Elektroroller mit defekten Batterien kaufst und ein gescheites Batteriemanagement entwickelst und gute Batterien verbaust inkl. angepasstem Kabelbaum. Die Zahl dieser defekten Dinger dürfte die Menge der noch fahrbereiten locker übertreffen. :D

Die Nutzung eines Elektrorollers erfordert viel Idealismus. Das Ding kann man nicht in die Ecke stellen und dann je nach Laune "mal eben" damit herumgurken. Und was macht man mit den Batterien im Winter? Draußen in der Kälte ohne Ladung?

Themenstarteram 26. Mai 2009 um 12:51

Jo, dass der Maschinenbau nicht mit Honda zu vergleichen ist, ist klar. Und ob es erstrebenswert ist, auf einem Fahrgestell 90 Sachen zu brausen, das nix taugt ... auch ein interessantes Thema. :-/

Dass diese Roller viel Ärger und oft lange Gesichter erzeugen habe ich schon mitbekommen. Ich lese da so im Internet seit 2 Jahren mit und das, was heuer "hui" ist, wird morgen als "pfui" entlarvt. Deswegen auch meine Frage hier ans Forum, wie die Erfahrunen so sind. Das Fahrgestell ist ja ident mit dem EM2500, den gibt's ja schon länger.

Die Qualitätsmängel reichen ja von schlechten Schweißnähten bis zum zerfallenden Gasgriff, was ich da so alles gelesen habe. Und Blei-Akkus sind definitiv die falsche Wahl, weil oft schnell tot.

Innoscooter liefert ein Batteriemanagement-System mit, das nach der schnellen Grundladung, wo alle Zellen in Serie geladen werden, jede Zelle das letzte Stück einzeln "vollpumpt", ohne den Rest dadurch zu überladen. Das ist schon mehr als die halbe Miete. Dass man auch Li-Akkus möglichst nicht unter 20% Restkapazität (besser 40%) leersaugen sollte is tauch bekannt, dann gibt's bei "normal gealterten" Zellen auch kein Problem mit Tiefentladung. Und wenn die dann bei dieser Schwelle schon bei einer Zelle erreicht ist, dann ist sie eh defekt und auszutauschen. Bei dieser 80%-Entladung sollen die Zellen an die 1.600 Zyklen mitmachen, bei 60% immerhin 3.000. Wenn die Hälfte wahr ist, wäre ich zufrieden ... ist 5x mehr als mit Blei-Vlies-Akkus.

Habe etwas mit ebike-berlin telefoniert, die machen einen recht kompetenten Eindruck. Da kriegt man auch alle Ersatzteile. Man muss nur schauen, wie lange auch ...

Zitat:

Original geschrieben von Austro-Diesel

Ich will ja nur zum Spaß "herumgurken".

Mach doch. Schlappe 4285 Euro.

82km/h mit 5.5kW am Hinterrad kommt auch hin.

Aber so ein 60V 40Ah (=2.4kWh) Akku hat bei derart hoher Stromentnahme eine meist deutlich geringere Kapazität, welche genau haben die freilich nicht hingeschrieben.

Ich kenne einen fanatischen E-Roller-Fahrer, der mit seinem 45km/h Vehikel peinlich genau den Verbrauch notiert. 3kWh/100km, in hügeligen Regionen 4kWh, kann schon passieren.

Raten wir mal, wie der Verbrauch bei 82km/h statt 45km/h aussehen wird!

Die "bis zu 100km Reichweite" beziehen sich vermutlich auf die 3000 Euro teure 63Ah Batterie und extremer Selbstkasteiung im Fahrbetrieb. Natürlich ohne Licht und bei optimaler Temperatur.

Ich bin mir nicht sicher, ob der Roller mit dem Standard-Akku die 12km Autobahn Vollgas schaffen wird, wenn im Winter wenn der Akku müde ist, der Akku eh schon gealtert ist, natürlich mit Licht gefahren werden muß...

Echte Erfahrung mit so neuen Elektrorollern kann doch keiner haben. Was hilft es, wenn einer "schon" 1000km hinter sich hat?

Ich kenne aber einige 125er für unter 2000 Euro Neupreis. Von Honda, Suzuki, Yamaha, Kymco usw. Ich fahre ja selbst so einen, wenn auch ein älteres Modell. Nach 25tkm hat der gerade mal 600 Liter für rund 800 Euro geschluckt.

Elektro ist gut für Fahrräder, weil dort der Energieaufwand gering ist, ein Verbrennungsmotor total ineffizient.

Aber auf der Autobahn legt der Verbrenner relativ gesehen zu, während der Akku des E-Motors unter der hohen Stromentnahme kollabiert.

am 26. Mai 2009 um 14:21

Am Anfang hattest Du geschrieben, der Roller soll autobahntauglich sein, die 100 km/h knacken und für den Arbeitsweg taugen. Jetzt nur noch zum Brötchen holen?

Fakt ist, dass kein E-Roller in absehbarer Zeit solche Fahrleistungen erreichen wird. Auf einer längeren Strecke wird er diese erst recht nicht halten können (Autobahn), da zu schnell der Saft raus ist. Wenn sich dann noch Gegenwind oder eine Steigung dazu gesellt, kann man ggf. auch absteigen und schieben. :D

Für 100 km/h muss die Leistung bei einem Motorroller mit Verbrennermotor ca. 11 kW betragen. Also bereits mehr als das doppelte solcher jetzigen "Spitzenmodelle". Dazu erhöht sich durch Motor und Batterien auch noch ganz erheblich das Leergewicht. Wodurch der E-Roller noch mehr Leistung benötigen würde. Selbst beim Verbrenner mit 11 kW ist das Tempo auch nur unter guten Vorraussetzungen zu erreichen, also ohne Steigung u. ä.

Grob überschlagen sollte die Leistung also bei 15 kW liegen, um ein solches Tempo zu erreichen. Dies würde aber ein vielfaches der aktuellen Batteriekapazität benötigen.

Wo will man das alles unterbringen?

Und wie lange würde der die 15 kW halten können?

Hoffentlich ist den Batterien dann auch die Außentemperatur genehm, sonst war es das auch schon wieder mit der theoretischen Leistung.

Um damit auch eine nennenswerte Strecke mit der Leistung fahren zu können, müsste die Batteriekapazität noch viel weiter erhöht werden.

Für die Batterien kann man dann ja noch einen Anhänger hinter sich her ziehen. Da passt dann auch noch das nötige Bordwerkzeug mit Ersatzbatterien, Ladegerät, Notstromaggregat etc drauf. :D :D ;)

Außerdem muss dann auch eine gescheite Energiesteuerung her. Vom Ladesystem ganz zu schweigen.

Die Verlustleistung der Variomatik habe ich dabei nicht mit einberechnet, soll auch nur ein grobes Beispiel sein.

Und selbst WENN das mit der Leistung, den Batterien etc. klappen würde, hat man immer noch einen üblen Haufen aus China drum herum, dessen Bremsen, Radlager usw. gar nicht dafür ausgelegt sind.

In 5, 10, 15 Jahren kann man sich noch mal darüber unterhalten. In 5 Jahren sieht man, ob die aktuelle Batterietechnik etc. hält. Wobei jetzt schon klar ist, dass dies nicht der Fall ist.

Wenn es ein interessantes System in vielleicht 5 oder 10 Jahren gibt, kann man 5 oder 10 Jahre nach der Einführung frühestens eine gute Qualität beurteilen, eine schlechte Qualität ggf. natürlich schon viel früher.

Ich verfolge das Thema Elektroantrieb auch mit Interesse, aber was aktuell auf dem Markt angeboten wird ist nicht nur viel zu teuer, sondern u. a. auch fast alles Müll.

Themenstarteram 26. Mai 2009 um 14:47

Ja, das mit der Autobahn ... 92 km/h sollte er schon mal gehen, wenn die Lust und das passende Wetter dazu da sind, auch mal ins Büro zu fahren. Sonst walzen mich die LKW mal platt ...

Dass ein 125er Benziner kaufmännisch g'scheiter ist, das ist ja keine Frage.

Diese Roller gehen bei Vollgas angeblich ca. die Hälfte der "bis zu"-Entfernung. Klingt plausibel. Und bei Kälte fahr' ich sicher nicht damit, ich bin nämlich ein bekennendes Weichei ... ;-)

Bitte versteht mich nicht falsch: DIESEN Roller EM5000 will ich mir eh nicht kaufen, auch den EM6000 noch nicht, ich frage nur, wie die ERFAHRUNGEN damit sind, um meine Entscheidung nächstes oder übernächstes Jahr leichter treffen zu können.

Fakt ist, dass das Ganze immer brauchbarer funktioniert, in den letzten 3 Jahren hat sich da sehr viel getan. 2011 könnte es also schon "ernsthafte Angebote" geben!

Und das Schlüsselteil, der Akku, ist preislich gewaltig billiger geworden, die 40-Ah-Zelle gibt's jetzt schon um 71 Euro wenn ich mich richtig erinnere, das sind bei ca. 18 Zellen dann 1.280 Euro. Das ist doch die Hälfte von dem Betrag, der hier weiter oben angeführt wurde. Und das Ganze wird sicher in Zukunft noch günstiger.

Das Ganze ist halt voller Widersprüche, da schreibt der Importeur "Absicherung 65 A" und Batteriespannung "60 V", wo mein Taschenrechner als 3,9 kW ausrechnet und im selben Atemzug aber 6 kW ... (nicht VA!) ... alles von irgendwlchen schlecht übersetzten Werbezetteln abgeschrieben, nehme ich an.

Ich bin eurer Meinung, dass für einen glatten 100er (km/h) rund 10 PS = 7,5 kW WIRKLEISTUNG (also Watt) nötig sind. Und das sind bei 60 V dann hübsche 125 A. Das sollten die 60-Ah-Akkus auf Dauer aushalten, das Datenblatt meint "3x C", also 180 A. Natürlich ist dann in knapp 30 Minuten Licht aus und rund 50 km geschafft. Würde mir ja so reichen.

Das Gewicht der 60-Ah-Akkus wäre ca. 45 kg, was ja nicht so viel ist.

Die Akkus gibt's ja auch größer mit 100 und 200 Ah ...

am 26. Mai 2009 um 15:35

7,5 kW reichen meiner Meinung nach selbst bei vollen Batterien nicht für 100 km/h. Wobei der die Leistung ja auch abgeben und nicht nur verbrauchen müsste.

Wenn Du ein Elektrokrad zum Spaß haben suchst:

http://www.motorradonline.de/.../...ensch-maschine-motorrad.293309.htm

http://www.quantya.de/quantya-modelle/index.html

Die Angaben von diesen Herstellern sind auch glaubhafter. Da kannst Du ja mal schauen, wieviel Leistung die für welche Geschwindigkeit benötigen und das sind keine unförmigen und schweren Roller. ;) Kostet halt auch dementsprechend.

Zitat:

Original geschrieben von AndyNE

7,5 kW reichen meiner Meinung nach selbst bei vollen Batterien nicht für 100 km/h. Wobei der die Leistung ja auch abgeben und nicht nur verbrauchen müsste.

Am Hinterrad (und es sind hier ja Radnabenmotoren) reicht es wohl schon. E-Motoren haben hohen Wirkungsgrad, die dürften fast so Leistung viel abgeben wie aufnehmen. Sonst würden sie auch verdammt heiß, was der Isolation innen drin oder dem Reifengummi nicht zuträglich wäre!

Meine UE125CT ist mit 7.5kW und 90km/h eingetragen, nun kommen infolge der verlustreichen (rund 20%) Vario ja nicht alle 7.5kW hinten an. Das GPS bestätigt zumindest die Geschwindigkeit.

Die Innova offiziell mit 6.8KW und 94km/h, mit Schaltgetriebe.

Und wenn man nicht einmal Schaltgetriebe/Kette bräuchte...

Ein 11kW (Kurbelwellenleistung) Roller wie X9 & Co erreicht rund 110km/h.

am 26. Mai 2009 um 16:41

In der Theorie stimme ich Dir vollkommen zu und sehe ich eigentlich genauso. In der Praxis scheint lt. Erfahrungsberichten von Chinarollerbesitzern ein doch bedeutender Teil der Energie "irgendwo" zu verpuffen. Warum das so ist, ist mir auch nicht ganz klar. Bei den Chinesen ist ja alles möglich. :D

Zudem sinkt die Leistung ja mit sinkendem Ladezustand. Es nutzt nichts, wenn man von mir aus auch 7,5kW für 100 km/h benötigt und der Motor bei voller, neuer Batterie bei optimaler Umgebungstemperatur für die Batterien etc. 7,5 kW bringt, nach der Auffahrt auf die Autobahn aber nur noch 80 % Kapazität übrig sind. ;)

Um 1 oder 2 kW mehr oder weniger mag ich mich nicht streiten und ist wie gesagt ja nur eine grobe Rechnung, aber 7,5 kW glaube ich nicht. Da muss schon was zweistelliges her.

Die 11 kW habe ich auch von den Piaggio-Motoren übernommen. Die 110 km/h können auch mal 105 km/h oder gar 95 km/h sein. In manchen Fällen auch 115 km/h. Aber es geht nicht immer nur bergab und nur mit Rückenwind und die 100 km/h sollen im Alltagsbetrieb ja auch "geknackt" werden. Den Lkw-Fahrer interessiert es recht wenig, ob der Roller nun wg. einer Windböe oder einer leichten Steigung langsamer wird. Die können bei den heute vertretenen Nfz-Motoren auch bei Steigungen die Vmax halten (soweit es die Drossel erlaubt), leer sowieso. Und lt. Tacho im Lkw sind auch (gedrosselt) 95 km/h (leicht bergab) nicht so das Problem. Der würde auch noch mehr laufen, wenn man das nicht wg. BAG und Polizei unterbinden müsste. Ich mag nicht von einem Sattelzug angeschoben werden, aber vielleicht seht ihr das anders. ;)

Zu den 20%: Diese Angabe ist mir auch bekannt, habe ich irgendwo in Foren auch mal aufgeschnappt. Lt. einer Messung von vor vielen Jahren (als ich noch die Möglichkeit hatte aus Jux mal eben einen 0815-Prüfstand zu nutzen) ergab sich aber eine wesentlich geringere Verlustleistung. Ich habe die nicht mehr genau in Erinnerung und da kannte ich die angebl. 20%-Behauptung noch nicht, daher habe ich nichts davon aufgehoben. Der Wert lag aber grob bei 14,x % und die Vario war nicht einmal in gutem Zustand, getestet an einem 50er-Pia. Wie das bei großer Motorleistung aussieht, weiß ich aber nicht.

2 Worte:

Nicht marktreif^^

Ich hatte mir mal vor 2 Jahren aus Spaß einen E-Scooter geholt. Alles schön und gut:

Halben Tag laden, 15min fahren und dann lässt die Leistung schon rapide nach.

Das Problem bei Elektromotoren und Batterien, Leistung hängt vom Ladezustand der Batterie ab für volle Leistung müsste die Batterie also ständig voll sein. In einigen Jahren, wenn Benzin unbezahlbar wird wird sich der E-Antrieb erst rentieren, weil mit steigenden Ölkosten(bzw. abnehmenden Reserven)

mehr Entwicklungsgeld in Alternativ-Technologien gesteckt wird.

Was mich reizen würde wäre ein Hybridroller, der von einem E-Motor angetrieben wird aber Ladestrom über einen Ottomotor erhält. Für Autos vllt auch ganz sinnvoll.

Vorallem weniger Benzinverbrauch(da der Motor nicht beschleunigt oder dergleichen, einfach nur die Lichtmaschine antreibt) und höhere Reichweite im Gegensatz zu anderen E-Motorlösungen.

Wie man das alles in einen Roller kriegen soll, weiß ich nicht, hätte ich Zeit würde ich mir bestimmt so ein Hybridbierkistenwagen basteln^^

Themenstarteram 27. Mai 2009 um 9:08

Dass man sich das Ganze genau anschauen sollte, bevor man 4.000 - 5.000 Euro ausgibt ist sogar mir klar. Dass es nichts nützt, wenn der Roller nur 2 Minuten lang 92 km/h schafft ebenso. Andererseits darf man irgendeine 2 Jahre alte Blei-Vlies-Akku-E-Rollertechnik nicht mit dem aktuellen Stand der Top-Modelle vergleichen -- das wären Äpfel und Birnen.

Deswegen habe ich ja hier die Diskussion losgetreten und bin über die Beiträge sehr froh!

Mich würde auch interessieren, wie die Erfahrungen mit Li-Akkus so sind. Dass Blei-Akkus praktisch ntauglich sind steht außer Streit: Zu "weich" (Spannung lässt während der Entladung stark nach), zuviel Kapazitätsverlust bei Hochstrom-Entladung, zu wenig Zyklen-fest, zu schwer.

All das kann die Li-Technik (tlw. bedeutend!) besser. Zumindest am Papier.

Ich finde es auch nciht unwesentlich, was Bremsen und Werksbereifung (Bremsweg, Unwuchtprobleme) und Fahrwerk (Straßenlage, Fahrdynamik) so taugen, denn wenn man mit knapp Hundert Sachen dahinbraust ... Was bei 45 km/h noch u.U. glimpflich ausgeht schaut bei diesem Tempo schon anders aus!

Also weiter im Fred!

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