Hallo Hallo und das nervige Thema "Helme"

Harley-Davidson

Hey Hey,

wollte mich fix Vorstellen da ich neu hier im Forum bin.

Name: Tim
Alter:30
Wohnort:Berlin
Mopped: 883 Iron

Aktuell geht der Trend ja zum Zweithelm und ich bin auf der Suche nach einem Helm zum cruisen in der Stadt und bissl für die Landstrasse.

Nun bin ich am überlegen ob ich mir den Bell Rogue zulege zum cruisen. Die Optik find ich super, aber da werden die Welten auseinander gehen :-)

Laut Testberichten soll der sehr gut verarbeitet sein und sehr bequem. Allerdings hat er in USA nur die DOT Zulassung.

http://www.revzilla.com/motorcycle/bell-rogue-helmet

Was sagt die Polizei zu so einem Helm bzw. hat jemand schon Erfahrung mit dem Helm?

Gruß und Danke

Chilla

Beste Antwort im Thema

Tach auch,

dass Gesetz schreibt in § 21 a Abs. 2 StVO einen "geeigneten Schutzhelm" für uns vor.... Ich weiß, dass EC Norm einen geeigneten Schutzhelm definiert, es soll auch schon ein Urteil zu DOT gegeben haben und da hat das Gericht auch die "Geeigentheit" bejaht... Wird aber eine Einzelfallentscheidung werden, d.h. im schlimmsten Fall Bike vor Ort stehen lassen bis neuer Helm gebracht wurde und 15 Euro Verwarngeld.

Gruß Brus

P.S.: Irgendwie erinnert mich der Helm an

Iron-sky
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..alles andere ist meiner meinung nach selbstbetrug.......dann lieber gleich ne wollmütze...
-> das stimmt!
Nur mal so am Rande bemerkt, aber jeder nach seinem Belieben.

Also ich fahre ja den Gensler Titan. Der hat kein ECE.
Meine Frage was ist bei den Jethelmen mit ECE anders. Was macht ECE denn genau aus?

Und knall ich mit dem Kopf aufm asphalt macht das ein großen unterschied aus ?

natürlich....das ece-label im helm kann man prima als first-aid druckverband mißbrauchen...

aso 🙂 Ich dacht da wird der Todeszeitpunkt drauf notiert 🙂

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Ohne ECE läufst du in Italien, mit ECE fährst du. 😁😁

Zitat:

Original geschrieben von Tank666


Also ich fahre ja den Gensler Titan. Der hat kein ECE.
Meine Frage was ist bei den Jethelmen mit ECE anders. Was macht ECE denn genau aus?

Und knall ich mit dem Kopf aufm asphalt macht das ein großen unterschied aus ?

Im hohne Norden gab es vor Jahren mal einen Test in Sachen Kopfbedeckung. Man warf einen Helm und eine Pudelmütze von einer Brücke herunter. Nach dem Aufprall begutachtete man beide Teile, der Helm war zerbrochen, während die Pudelmütze noch ganz war, warauf man sich dafür entschied mit Pudelmütze zu fahren...... 😁😁😁😁

Ihr lieben Nordstämmler bitte nicht ernst nehmen. 😉😉😉

Vergleiche mal die Helmschale/Gewicht und Polsterung zwischen Genssler mit einem ECE Helm, da merkst du doch schon einen Unterschied.

Ich habe es mir mal ganz einfach gemacht.... Quelle Wiki

Die aktuelle ECE-Norm 22/05 für Helme legt folgende Sicherheitskriterien bei der Prüfung fest:
Größe und Form der Dämpfungsschale,
chemische Resistenz der Außenschale,
Stoßdämpfungswerte an einzelnen Punkten durch den Falltest,
Abstreiftest vor allem bei den kleinen Größen,
Belastbarkeit des Kinnriemens und dessen Absicherung
Belastbarkeit des Kinnriemenverschlusses,
Größe des Sichtfeldes,
Durchdringungswiderstand des Visiers, Tönung des Visiers.

Bei der Prüfung nach ECE 22/05 gelten zusätzlich noch:
Senkung der z. Zt. gültigen Grenzwerte für Kopfverzögerung und HIC (Head Injury Criterion) um 10 %. Damit wird die Kollisionsgeschwindigkeit zwischen Kopf und Anprallobjekt höher angesetzt, wodurch eine höhere Sicherheitsreserve geschaffen wird,
Kinnaufschlag, Prüfung der Kinnteildämpfung,
Messung der Rotationsbeschleunigung (Außenschale),
Visiertönung, bis zu 50 % Tönung: ausschließlich Tagesnutzung mit Kennzeichnungspflicht,
das ECE – Etikett muss mit Klarsichtfolie übernäht werden,
Kinnriemensicherung wie bisher, jedoch nicht für TRIAL-Helme

http://www.draxtar.com/index.php?cPath=1_2

Den fahre ich und er hat die ECE Norm. Ist super leise und ein Hingucker.

Die wirklich ganz harten lassen sich natürlich "geprüft nach ECE 22/05" auf die Stirn tätowieren...

Ich habe ja den Premier Vintage, ein super Helm, super Passform. Ich machte mir viele Gedanken über einen Jethelm. Es ist mein erster, sonst nur Integralhelme und ein Crosshelm.

Ich habe ja bei dem Premier an alles gedacht, tränende Augen, große Brummer, die dir auf der Stirn zerschlagen, Windgeräusche. Alle Bedenken stellten sich als harmlos dar, bis auf ein riesen Problem, die kleinen Fliegen, die irgendwie bis zu deinem Ohr vorkommen und dich schier verrückt machen.
Die fliegen durch den kleinen Spalt, den die Sonnenbrille öffnet in den Helm, direkt zu den Ohren und dann krabbeln dir die Viecher ins Ohr hinein und zwingen dich zum anhalten.

Wer hat auch noch das Problem, speziell beim Pemier Vintage und was habt ihr dagegen getan?

Ich hab seit kurzem auch den Premier Vintage und bin soweit genauso zufrieden damit wie du.
Das Problem mit den kleinen Viechern hatte ich aber bei jedem offenen Jethelm, das lässt sich nicht ganz verhindern. Ich benütze aber zusätzlich immer so ein Schlauchhalstuch und ziehe es hoch bis über die Ohren, somit sind diese zumindest einigermaßen geschützt.
Wenn es zu sehr stört, bleibt also nur Integralhelm oder Gegenden mit viel Landwirtschaft zu meiden. 😉

Gruß HD100

Ha!
Das ist witzig!
Das mit den kleinen Fliegen, die in die Ohren krabbeln ist echt ein "Problem"! Normalerweise fahre ich bei halbwegs vernünftigem Wetter mit Temps über 15 Grad mit meinem Polo-Helm (Halbschale mit "Schnabel" vorne, eben wie ein Polo Helm). Da kriegt man natürlich auch allerlei Viechzeugs in die Fresse, aber man kann ein Krabbeltier auch Problemlos vom Ohr wegmachen, weil man eben auch während der Fahrt drankommt. Ich habe auch noch einen Jethelm, also so was wie deinen Premier, und da passiert mir das auch immer wieder, dass so ein Scheissviech es in den Helm und dann zielstrebigst ins Ohr schafft. Dagegen ist wohl nur das "Halstuch bis zu den Ohren" Kraut gewachsen. Da ich aber schon seit Kindheit eine extreme Aversion gegen alles, was am Hals eng schliesst habe (lasse auch immer den obersten Hemdknopf auf, auch mit Krawatte) und Halstücher und Rollkragen und ähnliches mir ein totaler Graus sind, halte ich halt an und hol das Mistviech aus dem Ohr raus.

So, jetzt weisst du, dass du nicht alleine bist, aber was du daraus machst liegt bei Dir! 😁

Ciao
Kwik

Mein Davida Helm sitzt so straff, da kommt ganz selten mal was ins Ohr.🙂

Bei meinem Nolan, hatte ich das Problem auch öfter.

Gruß nighttrain

Aktuell fahr ich mit nem Biltwell Bonanza
http://shop.thunderbike.de/.../...-Bonanza-Helm-schwarz-glaenzend.html

Für längere Touren finde ich es aber auch nicht uncool mal meinen Integralhelm aufzusetzen. In Italien hab ich das sowieso gemacht, als ich das letzte Mal in den Alpen war. Bei den vielen Betonmauern auf den Pässen möchte ich nicht mit einer Halbschale absteigen ;-) Würde aber zumindest einen DOT Helm nehmen ... mit russischer Panzermütze oder 10 € Braincap muss es dann auch hier beim gemütlichen rumtuckern nicht sein.

Also der Helm, dazu sag ich lieber nix ist und bleibt Geschmacksache jedes einzelnen.

Zur gängien Norm kann ich auch nur folgendes sagen:
Meines Wissens nach kannst du die Dinger tragen ohne Ärger mit den Ordnungshütern zu bekommen.

ALLERDINGS: Wenn es knallt und du eine Kopfverletzung hast musst DU der Versicherung nachweisen, dass der Helm der Norm eines ECE Helmes entsprochen hat. Bei Helmen mit ECE ist dieser Test bereits Nachgewiesen und alles ist o.k.
Das bedeutet du darfst einen Gutachter beauftragen der der Versicherung erklärt, dass der Hellm o.k. ist. Bei unseren Versicherungen kann ich da nur viel Erfolg wünschen und genügend Kleingeld für Gutachter und Rechtsanwalt.

preevo überspitzt das vielleicht ein wenig, aber dem grunde nach hat er/sie recht!

der gesetztgeber formuliert hier "bewusst" vage mit dem ausdruck "geeignet".

mal abgesehen von den folgen einer verletzung, die du dir wegen des tragens eines jet- statt eines integralhelmes
zuziehen kannst:
wenn der helm eine homologierung nach ece oder dot hat, wirst du mit der grundsicherung bzw. der grundversorgung nach einem unfall immer auf der sicheren seite sein.

dazu sei aber mal angemerkt: das augenmerk der ärztlichen versorgung nach so einer verletzung liegt auf der lebens- und gesundheitserhaltung. n i c h t auf der medizinisch maximal möglichen wiederherstellung!!

erleidest du also z.b. verletzungen oder schäden bei einem unverschuldeten unfall, musst du die massnahmen die über die medizinische grundversorgung hinausgehen beim verursacher (respektive dessen versicherer) einklagen.

und mit einem male bewegst du dich auf sehr dünnem eis. ein richter, der über deinen anspruch zu entscheiden hat, wird nämlich i.d.r. einen sachverständigen einschalten. den wird er dem sinn nach fragen:
hat der anspruchsteller alles zumutbar mögliche getan, um seine ansprüche zu minimieren.....?

knallst du also z.b. mit deinem gesicht bei einem unfall (fremdverschulden) auf die dachkante, hast aber nur einen jethelm getragen (statt eines durchaus "zumutbaren" integralhelmes), sieht es mit deinen ansprüchen hinsichtlich einer wiederherstellungschirurgie (über das medizinisch sowieso notwendige mass hinaus) erstmal schlecht aus.

das soll jetzt keine bange machen, sondern nur mal sensibel für die thematik machen.

bei der formulierung von gesetzen sind halt auch lobbyisten am werk. und hier sind die versicherer stark vertreten!
die setzen halt ihre wünsche nachhaltig in der formulierung der gesetze durch.

in diesem sinne

V
p.s.: ich fahre auch jethelm 😉

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