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Hallo eine Frage Behindertenrabatte Für Neue Motorräder

Themenstarteram 9. Mai 2015 um 19:05

Hallo ich habe einen Behinderten Grad von 60% mit einen G= Gehbehindert beim Autokauf sind Anbieter zu einen Rabatt bereit, wie sieht es bei den Motorrad herstellern aus? Ich habe schon im Netz gesucht aber leider nix gefunden. Ich würde mich sehr über Antworten freuen

VG Andy

Beste Antwort im Thema

Moin!

Zitat:

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Wenn ich die Möglichkeit habe, eine Vergünstigung zu bekommen ist es legitim, diese auch zu nutzen - egal in welchem Zusammenhang.

... was automatisch eine Ungleichbehandlung - vulgo: Benachteilgung - anderer nach sich zieht. Aber so ist es halt: Geht es um den eigenen Vorteil, ist kein Argument schlecht genug. Entweder will ich gleich behandelt werden oder eben nicht. Mich nervt ausschließlich jenes Cherry-Picking.

 

P.S.: Als jemand mit Menschen mit Behinderungen in der - auch näheren - Verwandtschaft, kann ich da durchaus als mittelbar Betroffener mitreden, bevor das als Todschlagargument genannt werden sollte.

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Soso, du zahlst also mein Auto mit deinem Krankenkassenbeitrag, darf ich mal herzhaft lachen, selten so einen Stuss gelesen.

Ich hatte einen Freund - der hatte NIE in seinem Leben ein Autoführerschein.

Als er einen schweren Unfall hatte bekam er ein G- ausweiß

Das motorrad war Nie ein "nur" hobby!

Seine drei Kinder wurden im Beiwagen großgezogen!

Und selbst wenn es NUR- - Motorradfahren wäre!

für mich ist das eine Lebenseinstellung!

gruß Alex

@Te - bist du M oder W? - du schreibst von dir als Behinderte und bist aber M?

wäre schön mehr von dir zu wissen - sprich wie wo was warum...

vielleicht kann man ja auch mal ne Runde drehen!

Mein Stammforum hat Erfahrung mit Umbauen für Behinderte!

Zitat:

@Thunderharley schrieb am 11. Mai 2015 um 00:20:30 Uhr:

Soso, du zahlst also mein Auto mit deinem Krankenkassenbeitrag, darf ich mal herzhaft lachen, selten so einen Stuss gelesen.

Bevor man sich über angeblichen Stuss mokiert, sollte man sich mit der Materie ein wenig beschäftigen. Es gibt durchaus Fälle, wo ein Fahrzeugumbau finanziert wird. Die Umrüstung auf eine elektrische Schiebetür hinten in Verbindung mit einem Ladekran, um den Rollstuhl zu verstauen etwa. Solche Hilfsmittel werden bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen von der Krankenkasse finanziert. Im simpelsten Falle kann das aber auch nur der Mehrpreis der Automatik gegenüber dem Schaltgetriebe sein. Es wird sicher nicht der ganze Wagen von der Krankenkasse bezahlt, aber ein Teil davon. Allerdings ein Teil, das kein Gesunder braucht und haben will. Also sollte man da die Kirche bitte im Dorf lassen.

@TE: Ich weiß nicht, welche Behinderung Du hast und wie Du sonst damit umgehst. In meinen Augen hast Du jedoch völlig überzogene und unangemessene Ansprüche. Damit setzt Du Dich und viele andere, die ein großes Handicap zu schultern haben in eine ganz falsche Ecke. Deine Vorstellungen bleiben bei den Leuten im Gedächtnis und führen am Ende zur Ablehnung von gerechtfertigten Wünschen oder Ansprüchen im Leben wirklich zu kurz gekommener Menschen.

Ich will Dir mal ein Beispiel nennen, das Dich - hoffentlich! - zum Nachdenken anregt: Ich habe im engsten Familienkreis mehrere Behinderte, auch einen mit "aG" im Schwerbehindertenausweis. Damit durfte/dürfte ich auch auf Schwerbehindertenparkplätzen parken, wenn ich für ihn Erledigungen zu machen hatte/habe. Das habe ich aber nie gemacht und werde es auch nie machen. Weil ich gut zu Fuß bin und auch etwas weiter laufen kann und ich keine Lust habe, einen der raren Plätze für die zu blockieren, die ihn wirklich brauchen. Sch....eagl, ob ich das gedurft hätte oder nicht (inzwischen hat sich das eh erledigt, denn nun fährt er selber. Steuerfrei. Auch eine Folge des "aG"). Man kann sich aus moralischen Gründen auch mal verkneifen, eine unangemessene Vergünstigung zu nutzen.

Feilsch wie jeder andere beim Händler über den Preis, aber verkneif Dir ein "Ich armes Hascherl muß die Karre aber billiger bekommen!"... Ganz schlecht scheint es Dir ja nicht zu gehen, wenn Du Dir ein fabrikneues Moped leisen kannst. Kann ich im Augenblick übrigens nicht. Unfallfolge. Weil ich anderthalb Jahre nicht arbeiten konnte und meinen Job durch den Unfall verloren habe. Ich werde zwar voraussichtlich ab dem 01.06.15 wieder in Lohn und Brot stehen, aber das habe ich mir hart erarbeitet. U. a. mit einer selbst finanzierten Weiterbildung. Mag sein, daß ich deshalb etwas empfindlich bin, was das Leben auf Kosten anderer angeht, aber Deine Lebenseinstellung finde ich ziemlich daneben.

 

Gruß Michael

Er hat nichts von Umbaukosten geschrieben, dass es für einen speziellen Behindertenumbau einen Zuschuss gibt, ist mir schon klar.

Aber ich wohne aufn Dorf, habe 50% mit G im Ausweis (Motorradunfall) und es wäre mir neu, dass ich von irgend einer Krankenkasse Geld fürn Autokauf bekommen habe - und das war ja seine Aussage.

Die einzige Vergünstigung die ich bekomme, ich muss von der Kraftfahrzeugsteuer nur 50% bezahlen.

Ich finde dieses Anspruchsdenken vollkommen ungerechtfertigt. Bei Gegenständen des täglichen Gebrauchs finde ich einen Rabatt und sogar öffentliche Zuschüsse gerechtfertigt, denn dann geht es um den Ausgleich von Nachteilen. Aber die Finanzierung von Hobbys soll bitte jeder für sich alleine machen. Und ja ich weiß wie es ist, nicht alles machen zu können und auf Hilfe angewiesen zu sein.

am 11. Mai 2015 um 21:40

Zitat:

@Thunderharley schrieb am 11. Mai 2015 um 19:13:15 Uhr:

 

Die einzige Vergünstigung die ich bekomme, ich muss von der Kraftfahrzeugsteuer nur 50% bezahlen.

Ganz so ist es wohl nicht:

http://www.gesetze-im-internet.de/kfzhv/index.html

Wenn die Voraussetzungen erfüllt werden, ist die Unterstützung etwas mehr.

Zumindest wenn man Arbeitnehmer ist.

Was heißt "Anspruchsdenken"? Er hat doch nur gefragt, ob es die im Autohandel üblichen Behindertenrabatte auch im Zweiradbereich gibt. Eine zulässige Frage, die vermutlich auf "nein" hinausläuft, weil es einfach nur eine verschwindend kleine Zahl von Behinderten gibt, die überhaupt das Motorradfahren ins Auge fassen können.

Das sind Preisnachläße auf Serienfahrzeuge, die die Autohersteller sich vermutlich über die kostspieligen Umbauten wieder reinholen.

Da ist erstmal nix mit Krankenkasse.

Gibt halt bei den Autoherstellern verschiedene Rabattsätze für Behinderte, hab mir jetzt einen neuen Ford Focus bestellt und bei Ford bekommst du zwischen 20-25%, kommt auch auf den Fahrzeugtyp an.

Aber wenn ich so schaue, bekommt bei Ford auch jeder Nichtbehinderte die Prozente, von daher:)

Ich bin im Bund der Steuerzahler und erhalte bis zu 40% bei bestimmten Automarken und für bestimmte Modelle. Wenn ich sie denn wollte. Ist ja nicht so, dass man nicht auch als "Gesunder" in den Genuss von Rahmenverträgen kommen kann. Wenn man das denn will...

am 12. Mai 2015 um 11:55

@cng-lpg nette Selbstglorifizierung...

Finde absolut nichts Unanständiges nach solchen Rabatten zu fragen. Gibt ja für alles mögliche Rabatte. Das ist im Grunde auch nur eine Form des Marketing der Hersteller. Und wenn ein Hersteller Rabatt gibt geht das ja nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Wenn einer bei einer Versicherung nach einem Beamtenrabatt fragt wird er auch nicht gleich nieder gemacht. Aber der Behinderte hat gefälligst in Demut zu leben und soll froh sein überhaupt zu leben, wird er doch schließlich sowieso und generell durch die Allgemeinheit finanziert und besonders von "Leistungsträgern" die sich selber in Leben gekämpft haben. Manche sollten Morgens mit einem Glas Milch aufstehen, das lässt einen wieder klarer denken...

Zitat:

@mustang-shelby schrieb am 10. Mai 2015 um 20:12:56 Uhr:

Aber auch die Hersteller verschenken nichts, was lustig ist, das Journalisten und Anwälte zum Teil einen

höherer Rabatt eingeräumt wird.

Das Spiel geht anders. Bis vor wenigen Jahren gab es ein Rabattgesetz, welches quasi das Feilschen um den Preis verbot. Rein nach Gesetz galt der Listenpreis, es durften maximal 3 Prozent Skonto bei Barzahlung eingeräumt werden. Der Handel stand im Dilemma, einerseits im Preiswettbewerb zu stehen, andererseits sich aber durc zu niedrige Listenpreise nicht die Preise kaputtzumachen. Und da ist dann ein schlauer Kopf darauf gekommen, Käufergruppen mit bestimmten, dokumentierbaren Merkmalen einen Sonderpreis einzuräumen, der unter dem Listenpreis lag. Und Journalisten und Anwälte sind prima Zielgruppen, die dokumentierbare Merkmale haben (Presseausweis, Anwaltszulassung). Das Gesetz gibt es nicht mehr, die Problematik ist geblieben. In seinen besten Tagen hat Mercedes angeblich ein Drittel seiner Jahresproduktion zu Sonderkonditionen abgesetzt, also an Flottenbetreiber, Behörden, Taxifahrer und Fahrschulen, an Anwälte, Ärzte und Journalisten.

Natürlich hatte Mercedes bei all diesen Leuten einen Ehrgeiz, dort Kunden zu finden. Oft wurden auch Überkreuz-Rabatte eingeräumt, so hatten eine Zeitlang alle Mitarbeiter von General Motors-Töchtern zehn Prozent Rabatt bei Philipps und umgekehrt.

Über den Presserabatt bei Neuwagen schwirren unglaubliche Vorstellungen im Raum, dabei ist es recht einfach: Je nach Hersteller gibt es zwischen 10 und 15 Prozent Rabatt auf den Listenpreis, Fiat gibt glaube ich sogar 17 Prozent. Andererseits sind manchmal besonders gefragte Modelle vom Rabatt ausgenommen. Aber: Heute gibt es für nahezu jedes neue Kfz irgendein Incentive beim Kauf: Eine Null-Prozent-Finanzierung, Kostenlos-Zubehör, Gebrauchtwagenprämie oder eben ein besonders günstiger "Hauspreis" bei Barzahlung. Diese Incentives lassen sich natürlich nicht addieren, d.h. man bekommt ENTWEDER einen Presserabatt ODER ein anderes Goodie.

Ich gehe mal davon aus, dass Gehbehinderte für Motorradhersteller weder eine attraktive Zielgruppe sind, um die sie sich bemühen würden, noch eine zahlenmäßig relevante Zielgruppe, die sie brauchen. Zudem darf die Frage erlaubt sein, ob jemand, der so schlecht gehen kann, dass er einen Schwerbehinderten-Ausweis bekommt, Motorrad fahren sollte. Deshalb glaube ich nicht, dass Motorrad-Hersteller Behinderten besondere Rabatte einräumen. Also müssen sie sich mit den normalen Incentives begnügen, die ja doch jeder bekommt.

Zitat:

@cumec schrieb am 12. Mai 2015 um 11:55:59 Uhr:

@cng-lpg nette Selbstglorifizierung...

LOL - wo hast Du die denn gelesen?

 

Gruß Michael

Es gibt ja sogar Motorrad-Umbauten für Schwerstbehinderte: Kurz vor dem Stillstand werden automatisch "Stützräder" ausgefahren. Grundsätzlich gibt es schon einen sehr kleinen Markt für behinderte Motorradfahrer. Dort wird das Motorradfahren aber eher teurer statt billiger.

Ansonsten würde ich auch sagen, dass Behinderte nicht unbedingt eine Zielgruppe für Motorräder darstellen.

Das hat nichts mit Diskriminierung sondern mit der Anzahl der potentiellen Käufer zu tun.

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