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Günstiger und alltagstauglicher Kastenwagen/Van gesucht - Benzin/Diesel? Völlig planlos!

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 2:35

Moin Leute und vielen Dank für die Aufnahme im Forum!

Ich bin momentan etwas durcheinander und weiss nicht so Recht weiter. Ich hoffe Eure Erfahrungen können mir helfen und eventuell eine Idee finden.

Vor etwa einem Jahr habe ich mir mein erstes "besseres" Auto gekauft, ein RAV 4 2008 4x4 2.0 Benziner mit Allerlei für um 10K.

Schönes Auto, verbraucht aber ohne Ende Sprit, war relativ teuer und hat viel zu wenig Platz für meine Bedürfnisse.

Ein klassischer, unüberlegter Fehlkauf.

Ich fahre öfters raus in die Natur, quer durch Deutschland mit viel Gepäck, habe aber auch bis zu 10 Messen im Jahr als Aussteller (incl. Verkaufsstand etc.) und muss entsprechend viel Stauraum haben.

Bislang hatte ich speziell für die Messen einen 750kg Anhänger, wo all das Zeug verstaut war. Dieser ist nun leider kaputt und bevor ich mir einen entsprechenden Anhänger für um 3000€ kaufe - könnte ein passender Wagen eventuell doch mehr Probleme auf einmal lösen!

Es gibt also 2 Optionen:

- Günstiger, reiner Transporter, für Strecke machen und Dinge transportieren als Zweitwagen. Hauptproblem sehe ich hier wieder das Dieselproblem, ich wohne direkt in Berlin. Zwar weit entfernt von den aktuellen Verbotszonen, aber wer weiss schon wohin das noch geht?

- Schicker Transporter bzw Van für den Alltag für maximal 12.000€?

Ich bin zwar selbstständig, möchte aber nichts leasen oder finanzieren. Kaufen macht für mich absolut Sinn, wenn das Fahrzeug seinen größten Wert bereits verloren hat. Insofern suche ich wohl eher auf dem Gebrauchtmarkt. Hier ist wieder das Dieselproblem...

Vielleicht könnt ihr mein Problem nachvollziehen und habt ein paar Ideen oder Anregungen für mich. Gerne auch konkrete Tipps für passende Fahrzeuge!

Vielen Dank im voraus!

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35 Antworten

Moin,

Wenn du bisher gut mit einem Anhänger leben könntest - dann besorg dir wieder einen.

Der Toyota ist ein überdurchschnittlich gutes Auto, dass selten technische Probleme macht. Dies gegen einen abgerockten - weil möglichst billigen - Kasten zu tauschen ist Unsinn. Die machen mehr Probleme als du jetzt hast und die schiere Masse und Stirnfläche wird auch für einen entsprechenden Verbrauch sorgen. Einen Kasten zu kaufen macht nur Sinn, möglichst neu, zu den entsprechenden Kosten - eben bevor er hingerichtet würde.

Je nachdem was für ein RAV4 das ist, könntest du dich Mal bzgl. einer LPG Umrüstung informieren. Du würdest zwischen 2000 und 3000€ investieren, aber dann umgehend Betriebskosten in der Nähe eines Diesels bekommen. Aber auch dies lohnt nur dann, wenn ein auch deutlich mehr als 15tkm im Jahr fährst, weil du die Investition ja ersteinmal wieder einsparen musst.

LG Kester

Was ist am Anhänger denn kaputt? Wahrscheinlich lässt sich der mit vertretbarem Aufwand reparieren, denn soviel Technik ist ja nicht dran. Wenn es preiswerter ist kannst Du den auch durch einen gebrauchten oder neuen ersetzen.

750Kg-Anhänger gibt es neuwertig gebraucht wie Sand am Meer, brauchst Du einen abschließbaren Kofferanhänger oder nur Pritsche mit Plane?

Einen gebrauchten Kastenwagen, insbesondere mit Diesel würde ich nicht empfehlen, das schafft nur zusätzliche Probleme. Ein Van (wie z.B. Ford Galaxy oder VW Sharan) wird vom Verbrauch ähnlich liegen wie jetzt dein Toyota, ist also m.E. auch keine ideale Lösung.

Für 1/3 bekommst 'nen 2004er Renault Kangoo 1,2 16V 75 PS. Verbrauch im Alltag "6,bissl was" und im Urlaub (entschleunigt + Langstrecke auch mal "5,irgendwas" Liter Benzin E10)

Freundin hat so einen, ausreichend motorisiert, taugt ihr als wendiges Alltagsauto (4 m lang/kurz, 1,66 breit und trotzdem "innen größer als außen" ;-) )

https://www.hochdachkombi.de/.../Hochdachkombi-Fahrzeugmasse_2011.pdf

und uns als Transporter für alles mögliche, und auch als Mini-Camper mit Hund + Kegel bis über die Alpen an's Mittelmeer.

Meine gasammelten Kangoo-Beiträge :

https://www.motor-talk.de/suche.html?...

Und mit dem gesparten Geld bleibt noch genügend für die paar Krankheiten, die er hat (irgendwann mal 200-€-Tausch-Hinterachse wegen Drehstabfederbruch + Einbau. Und paar andere Sachen, die aber alle nicht so gravierend sind.)

Einen Ford Turneo Kastenwagen sehe ich bei uns auf der Straße - hat ewig viel Platz. Als Benziner ohne Angst vor Verbotszonen. Wenn es den mit dem 1,6 l Turbobenziner gibt, ist das sicher eine gute Sache. Wenig Verbrauch und durchzugsstark.

Denn Diesel ohne Risiko gibt es nur bei ziemlich neuen Fahrzeugen die entsprechend teuer sind. Die günstigen habe alle Euro 5, 4 oder älter. Man kann nur hoffen dass sich die Flotte durch Euro 6d recht schnell erneuert und neue Verbote ausbleiben.

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 9:31

Moin Leute,

vielen lieben Dank für die bereits vielen tollen Antworten.

Ich versuche Mal darauf Bezug zu nehmen:

Thema Anhänger:

Da ich relativ viel in den letzten Jahren mit dem Anhänger gefahren bin, hat er wohl entsprechend leiden müssen. Vor Allem die Fahrten und Stock und Stein, oder aber die bayrischen Berge. Jedenfalls ist mir die Deichsel im Fichtelgebirge vor ein paar Wochen bei der Rückfahrt nach Berlin gebrochen. Voll beladen.

Durch großes Glück, ist Gott sei Dank nichts weiter passiert. Da ich mich relativ fix darum kümmern musste, der Hänger seine 8 Jahre gedient hatte und sowieso ein absolutes Billigteil war (Sorepol, 750Kg Laubhänger mit Eigenbau Kasten) - habe ich ihn verschrotten lassen.

Ein Kollege aus Berlin holte mich mit seinem T6 ab, kurz nachdem er alle Sitze ausbaute. Da war mehr als genug Platz für die ganze Ware, das fand ich sehr entspannt!

Größtes Problem am Hänger:

1. Extrem hoher Spritverbrauch von 14-17 Liter mit dem RAV 4 2.0 Benzin

2. Geht auf die Kupplung

3. Brauche ich nur ein paar Mal im Jahr für die Messen. Dafür steht er dann das ganze Jahr rum und kostet Geld + wird mutwillig vollgesprüht und zerstört in der Stadt.

Aufgrund des Vorfalls, der auch easy hätte viel schlimmer ausfallen können, bin ich mit Hängern erstmal nicht mehr ganz so warm.

Ich hatte schon viele Autos. Alle hatten eines gemeinsam. Sie machten mir alle Probleme. Früher vorrangig Renault, aber auch Skoda, BMW, VW... Den RAV hatte ich mir erspart und gewünscht, da mein Vater den RAV 4 2.0 Benzin als 2 WD seit 2009 fährt und KEIN EINZIGES Problem damit hat. Und bei mittlerweile über 100k KM und null Pflege ist das top!

Ich bin jetzt bei etwa 85k Km und bin in diesem Jahr 15k gefahren ca.

Den Kangoo schaue ich mir mal genauer an (Als Zweitwagen?), wobei 1.2 Liter sich echt sehr mikrig anhören, wenn ich das Teil voll belade. Selbst mit dem 2.0 Liter Motor hab ich ordentlich zu tun.

Mein alter 1,6er Renault Megane hatte auch einiges zu tun beim Hängerbetrieb. Es ging mit frühzeitigem Runterschalten aber irgendwie. Spritverbrauch war auch geringer als beim RAV.

LPG Umbau? Ist wirklich interessant, wenn ich mir damit aber noch mehr Platz wegnehme und der Umbau 3000€ kostet - lohnt sich das wahrshceinlich eher weniger für mich :(

Danke! Freue mich auf weitere Ideen

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 9:34

ps: Bei einem möglichen Transporter oder Van, würde ich mir zwingend eine 3er Sitzbank vorne wünschen. Da ich öfter mal Messehelfer mitnehme und hinten möglichst alles frei für Zeugs haben möchte. Das funktioniert beim Kangoo leider eher weniger.

Wie viel Volumen brauchst Du eigentlich. Ein Langoo kann keinen T6 ersetzen.

Sonst evtl. mal bei Dacia nach einem Lodgy gucken. Die wären für das Geld fast neu zu haben und haben sehr viel Platz.

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 9:42

Schwer einzuschätzen. Wenn ich ganz grob überschlage und den damaligen Kastenanhänger (abschliessbar) als Referenz nehme und schlau packe / nur das nehme was wirklich gebraucht wird, komme ich wohl auf unter 3000 dm³

Ich denke auch ein Kangoo ist zu klein und wäre leider nur ein relativ schlechter Kompromiss. Aber defintiv ein cooles Auto für wenig Geld. =)

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 9:43

ps: Dazu muss man aber sagen - man weiss nie wo die Reise hingeht. Insofern wäre es Schwachsinn ein Auto zu holen, das GERADE SO ausreicht vom Platz. Es darf gerne noch Reserven für 1-2 mehr Kisten haben.

Moin,

Der Tank verschwindet in der Reserveradmulde - da geht kein Nutzraun verloren.

Wenn die Deichsel gebrochen ist - entweder Produktionsfehler, Beschädigung oder Überladen. Dafür kann das Konzept aber tatsächlich nichts.

Ich habe absolut keine Ahnung, wie du fährst, wenn du 6-9L mehr als der Durchschnitt bei Spritmonitor brauchst - solch einen Verbrauchsaufschlag hatte ich bisher einmal in meinem Leben - und zwar mit Dachbox, Vollbeladen und vollem Imbissanhänger (das dürfte in Summe aerodynamisch und Gewichtsseitig deinen kleinen 750er Hänger locker in die Tasche stecken. Und wenn die Fahrten mit Hänger eh selten sind - dann fallen die ggü. Dem Rest in der Jahresrechnung doch nicht auf. Dafür würdest du dann auf ein Auto wechseln, dass im Gegenzug JEDEN Tag mehr braucht? Ob du da nicht ggf. mit Zitronen handelst und übers Jahr gesehen mehr ausgibst um bei deinen paar großen Fahrten 1-2L zu sparen? Vielleicht solltest du über ein Spritspartraining nachdenken oder dir überlegen woher der hohe Verbrauch kommt (eventuell irgendwelche irren Tuningreifen drauf, irgendwas wie z.B. die Lambdaregelung defekt/verschlissen?). Das Problem mit Kupplung hättest du bei jedem anderen Auto ganz genauso (selbst viele AT Getriebe nutzen Anfahrtkupplungen oder Wandlerüberbrückung oder bei VW gleich zwei Kupplungen ;) ).

LG Kester

Den Lodgy gibt's auch als LPG-Varianten. Ob der allerdings gross genug ist? 3 Leute können da auch nicht in der ersten Reihe sitzen, das ist bei nicht gewerblichen Fzgen eh selten möglich.

 

Vllt würde Miete bei Bedarf Sinn machen, wenn Du nur durchschnittlich 1x / Mt den Kasten brauchst. Oder Du kannst mit anderen Gewerbetreibenden ein Fzg teilen (heikel, i know).

 

Wenn der RAV eh ein Fehlkauf ist, was müsste denn ein Fzg ausserhalb Deiner gewerblichen Nutzung können? Reicht da ein einfacher Kompakter?

 

Edit: ei guck, ein Bootsanhänger erscheint... Da wäre so ein Kangoo-Spardöschen eh überfordert. Wissen wir jetzt alles?

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 9:59

In der Stadt schluckt der RAV momentan ca 12.2 Liter. Ich denke der Spritverbrauch kommt vom 4WD. Mein Vater hat mit seinem 2 WD immer 2-3 Liter weniger als ich verbraucht.

Technisch scheint alles in Ordnung und es wird mir auch kein Fehler angezeigt. Hast du denn die 4 WD Modelle mit 2.0 Liter Benziner und manuellem Getriebe als Referenz genommen?

Kenne leider sonst keinen RAV Fahrer mit gleichem Motor um zu vergleichen.

Fahre bereits "relativ" sparend und vorraussehend. Bin sicherlich auch mal gerne sportlich unterwegs, aber achte schon stark drauf das ich den Wagen mal günstiger unterhalten bekomme. Nicht weil ich mir den Wagen nicht leisten könne, sondern weil ich es einfach schade finde soviel Geld für Sprit ausgeben zu müssen.

Das ärgert mich schon.

6 Liter ist unmöglich mit dem Fahrzeug. 9 Liter, wenn das Auto leer ist und ich ohne große Hürden 110-120kmh fahre auf der Bahn.... ja, dann kommt das hin. Ansonsten ein Wert, der in der Praxis bei mir nie erreicht werden kann.

Mit dem Bootshänger mit aufgespanntem Schlauchboot, fahre ich bei max 100km/h bei um 10 Liter.

Moin,

Klar habe ich Schalter mit Allrad angesehen ;) die liegen im Schnitt bei 8-12L, mit dem Schwerpunkt bei knapp unter 10. Bis zu 12L halte ich in hartem Stop and Go für durchaus noch normal. Das klingt also durchaus so, als ob es kein technisches Problem gäbe.

Bist du dir denn sicher, dass du den Hänger nicht vielleicht versehentlich deutlich überlädst? Oder ob da am Hänger nicht irgendwas defekt war, das den Verbrauch so hochdrückt (Radlager, beschissen Reifen usw.). Mehr als 14L halte ich bei max. 100 km/h für ungewöhnlich hoch - der Hänger ist doch nicht 1.5m höher und breiter als das Auto?!!

LG Kester

Themenstarteram 3. Januar 2020 um 10:19

Zitat:

Edit: ei guck, ein Bootsanhänger erscheint... Da wäre so ein Kangoo-Spardöschen eh überfordert. Wissen wir jetzt alles?

Sorry... :)

Ich habe einen leichten 750er Stema zum Bootstrailer umgebaut, mit etwas Zeugs gepackt im Kasten und aufgespannten Schlauchboot (50-60Kg). Damit bin ich fast jedes WE unterwegs. Das zieht auch jeder 1.6er Renault Luftpumpen Motor ohne große Probleme - kein Vergleich zum recht schweren Messebetrieb.

Ist also kein richtiges Boot und kein richtiger Trailer, sondern viel eher der Kompromis der für mich am Schlausten war.

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