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Graue Wolken aus dem Auspuff

Themenstarteram 29. Juli 2015 um 15:26

Ich besitze ein Ford Transit 2.2 TDCI, 130 PS,Bj 2007,gelaufen 71000 km.Nach dem starten erschein weise o.hellgrau Wolke Abgasen mit dem Geruch verbranten Öl,der Motor nach ca 10 sek.geht aus.In Werkstat Ford wurde fest gestellt das die Steuerkette ist übersprungen und die zwei punkte zum einstellung sind versetzt.Ich bin einverstanden mit der auswechlung die Steuerkette.Ist das tatsächlich der Grund warum der Motor so qualm und erstickt?

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26 Antworten

Wenn die Steuerzeiten nicht stimmen und die Einspritzzeitpunkte auch nicht stimmen, kann das durchaus zu starker Qualmentwicklung führen.

cheerio

Viel wichtiger ist doch herauszubekommen, warum die Steuerkette bei nur 71.000km übergesprungen ist und was noch kaputt ist (Spanner, Zahnrad usw.)!

Der Geruch nach verbranntem Öl kann nicht von verstellten Steuerzeiten kommen. Es sei denn, wir reden vom Geruch unverbrannten Diesels.

Davon bin ich im ersten Falle ausgegangen.

cheerio

Themenstarteram 29. Juli 2015 um 19:04

Am Freitag werde ich sehen ob das war nur der abgelesene Fehler oder noch was anderes.Ich melde mich wieder.Gruss

Zitat:

@kraeMit schrieb am 29. Juli 2015 um 16:16:50 Uhr:

Viel wichtiger ist doch herauszubekommen, warum die Steuerkette bei nur 71.000km übergesprungen ist und was noch kaputt ist (Spanner, Zahnrad usw.)!

Steuerketten werden über sog. Kettenspanner gespannt: Eine Feder kann brechen bzw. ein Hydraulikspanner wird undicht.

Themenstarteram 29. Juli 2015 um 19:22

Ja ich weiss das,das so funktioniert.Nur will ich schon für Zukunft sich abzusichern,weil wurde mir gesagt das man bei 100.000km soll die Kette ernuern.Im Werkstatt wurde mir gesagt das kann ein Materialfehler oder mit der Zeit verlänge sie sich.Ich bin total Laie auf dem Gebiet darum nehme ich alles ernst was wurde mir erzählt.

Dass sich die Steuerkette längt, ist normal. Dafür ist der Kettenspanner auch da.

Dass Steuerketten getauscht werden müßten, scheint ein Novum neuzeitlichen Ingenieursversagen zu sein. Da ich ein älteres Semester mit nun 45 Jahren Fahrpraxis als Extrem-Kilometerfresser bin und ich bis auf eine Ausnahme bis vor gut 10 Jahren nur Motoren (R6/V6/V8) mit Steuerketten fuhr, bin ich mir sicher, dass es dabei nicht einen Hersteller gab, egal ob Audi, Ford, MB, BMW, Peugeot, Citroen, der jemals einen Steuerketten- oder Stirnradwechsel vorgesehen hatte. Ich hatte auch nie einen nötig, obwohl meine Motoren mindestens 3......., eher Richtung 500.000 auf dem Tacho hatten.

Aber gleichgültig, was die Ursache bei Dir ist, bei nur 70.000 km kann man bestimmt nicht von Verschleiß reden. Entweder Materialfehler an Kette oder Spanner oder Mangelschmierung. Oder VW-Motor :-)

Moin Moin !

Zitat:

Aber gleichgültig, was die Ursache bei Dir ist, bei nur 70.000 km kann man bestimmt nicht von Verschleiß reden. Entweder Materialfehler an Kette oder Spanner oder Mangelschmierung. Oder VW-Motor :-)

Keine Sorge ! Passiert auch bei DB und ständig bei BMW !

Zitat:

Dass Steuerketten getauscht werden müßten, scheint ein Novum neuzeitlichen Ingenieursversagen zu sein.

Als Ingenieur widerspreche ich da mal heftig ! Du kannst davon ausgehen ,dass die Ings schon richtig konstruieren und fertigen können , aber heute haben sie nichts mehr zu sagen , anschliessend kommt nämlich ein Kaufmann , der sagt ,dass er das billiger einkaufen kann....

Das ist das grosse Dilemma der deutschen Wirtschaft ,sie ist durch Ingenieure gross geworden und wird seit Jahren systematisch von kurzfristig denkenden Kaufleuten zugrunde gerichtet!

MfG Volker

Das hat mit billiger Einkaufen nix zu tun, sondern damit das die Lebensdauer der Teile deutlich geringer konstruiert wird...

Zitat:

Keine Sorge ! Passiert auch bei DB und ständig bei BMW !

Nein. Wobei es da auch Murkskonstruktionen gibt, zumindest die 4 Zylinder BMWs mit Wanos drauf, das ist mal so Kernschrott und hält auch nicht länger als ne VW Kette, aber ist die Ausnahme...

Zitat:

@schreyhalz schrieb am 30. Juli 2015 um 08:57:21 Uhr:

Moin Moin !

Zitat:

@schreyhalz schrieb am 30. Juli 2015 um 08:57:21 Uhr:

Zitat

Als Ingenieur widerspreche ich da mal heftig ! Du kannst davon ausgehen

,dass die Ings schon richtig konstruieren und fertigen können , aber heute haben sie nichts mehr zu sagen , anschliessend kommt nämlich ein Kaufmann , der sagt ,dass er das billiger einkaufen kann....

Das ist das grosse Dilemma der deutschen Wirtschaft ,sie ist durch Ingenieure gross geworden und wird seit Jahren systematisch von kurzfristig denkenden Kaufleuten zugrunde gerichtet!

MfG Volker

HM, da widerspreche ich jetzt mal. Das mit den Kaufleuten war das Problem der Ära López (erst Opel in Güze geritten, dan VW (Golf 3)). Nachdem das Problem erkannt war, wurde natürlich eine neue Sau durchs Dorf getrieben: Die konstruktiven Leistungen wurden an sogenannte "lng.-Dienstleister ausgelagert. Und weil das " so gut funnunktionierte" , ha man die Prüfungen auch gleich ausgelagert. Man braucht also nur noch Verwaltungs-Ingenieure und Kaufleute, die das Ganze koordinieren.

Aber auch dies hat hat z.B. Herr Zetsche schon vor einigen Jahren auf einer MB-HV erkannt: " Unsere Mitarbeiter werden wieder mehr selbst über nehmen müssen"

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Zulieferer ( durch Pleiten und Fusion) nun stärker sind als je zu vor.

Merke, ein Problem erkennen und es beheben sind doch zweierlei......

Ich erinnere mich noch an Winterkorn, als er auf der Automobilmesse in Frankfurt am Steuer eines VW saß und wegen der serienmäßig klappernden Lenkradarretierung die ganze Zeit nur vorwurfsvoll-hilflos gegenüber seinem Entwicklungsvorstand und weiteren VW-Spitzenkräften lamentierte: "Warum kriegen das die anderen hin, aber wir nicht?"

Ingenieur mit (auch) kaufmännischer Unternehmensführungsaufgabe fragt Ingenieur(e) mit Entwicklungsverantwortung....

Dieser Auftritt war so lachhaft, dass man sich als Deutscher für diesen Stream, der um die ganz Welt ging, schämen mußte.

Vielleicht sollte VW ja nur Steuerkette gegen Lenkradschloß austauschen und die Fehler sind behoben :-)

Zitat:

@Spargel1 schrieb am 30. Juli 2015 um 11:04:33 Uhr:

Ich erinnere mich noch an Winterkorn, als er auf der Automobilmesse in Frankfurt am Steuer eines VW saß und wegen der serienmäßig klappernden Lenkradarretierung die ganze Zeit nur vorwurfsvoll-hilflos gegenüber seinem Entwicklungsvorstand und weiteren VW-Spitzenkräften lamentierte: "Warum kriegen das die anderen hin, aber wir nicht?"

Ingenieur mit (auch) kaufmännischer Unternehmensführungsaufgabe fragt Ingenieur(e) mit Entwicklungsverantwortung....

Dieser Auftritt war so lachhaft, dass man sich als Deutscher für diesen Stream, der um die ganz Welt ging, schämen mußte.

Vielleicht sollte VW ja nur Steuerkette gegen Lenkradschloß austauschen und die Fehler sind behoben :-)

Warum schämen?

Wir produzieren doch nur Produkte im ursprünglichen Sinne des "Made in Germany" . Das ist doch aller Ehren wert. :p

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