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Graffiti auf der Tür

Themenstarteram 5. Februar 2007 um 10:20

Hallo,

es geht zwar nich um einen Saab, sondern um unseren Zweitwagen:

"nun, sind wir seit ca. 2 Wochen sehr zufriedene Smart Besitzer.

Jetzt das erste Problem mit dem Auto. Nein, nicht rein technischer Natur.

Heute Morgen habe ich meine Frau als Beifahrer zur Arbeit begleitet. Hat sogar perfekt rückwärts eingeparkt :). Sie wollte dann schauen wie gut sie geparkt hat und hat eine Runde um den Wagen gedreht. Als sie auf der Beifahrerseite war, kam ein leichter „Sfeuzer“ raus.

Irgendein idiotischer, minderbemittelter „Graffiti-Künstler“ hat sich auf unserem Wagen verewigt. Zwar „nur“ mit einem Edding, in einem Format von 20 cm X 20 cm.

Ich habe sofort versucht mit etwas Spucke den mist zu entfernen. ging nicht so recht, gehe davon aus, dass mit etwas Mühe doch noch möglich ist. Der Wagen ist Weiß / Schwarz. Die „Kunst“ sieht nur beschießen aus.

Mein Tag ist jetzt sicherlich versaut. Was geht durch die Köpfe solcher Leute, wenn sie so etwas tun???? Das war keine S-Bahn Brücke, oder ein gemeinsamer Eigentum. Das ist mein Eigentum.

Wie würdet Ihr reagieren. Auch wenn es weggehen sollte, würde ich Anzeige erstatten. Meint Ihr, dass es übertrieben ist?

Wie soll ich den „Edding“ am besten entfernen? Geht es ohne Lösungsmittel???"

Danke

Unschöne Grüße aus Berlin und hoffentlich werdet Ihr einen besseren Tag haben als wir,

Alex"

PS: Vielleicht kann mir jemand hier im Forum auch mit einem Lösungsweg helfen???

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18 Antworten
am 5. Februar 2007 um 10:37

Hallo radal,

sollte es wirklich Edding sein, so lässt sich der ganz einfach mit Alkohol entfernen. Nicht den guten Whiskey nehmen!!

Wenn es was anderes ist (z. B. ein Lackstift!), wird's schwieriger... Dann hilft nur ein Lösungsmittel und anschliessendes Polieren. Einfach mal bei einem Lackierer vorbeigehen...

 

Schnurzelone

Themenstarteram 5. Februar 2007 um 10:40

Danke,

ggrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Wenn das "Kunstwerk" von einem bereits polizeibekannten Filzstift-Paganini stammt, kommt man überaschend häufig zu durchaus "treffenden" Ermittlungsergebnissen.

Diese minderbemittelten Trottel wollen Aufmerksamkeit erregen, ihr asoziales Verhalten erklärt sich aus einem in diesen Schmierereien manifestierten Selbstgeltungsbedürfnis.

Im Klartext:

Die eigene "Signatur" soll auf möglichst exponierter Stelle, für jedermann sichtbar, durch die Gegend fahren.

Wenn es also eines dieser typischen "Autogramme", "tags" genannt ist, kann es durchaus sein, daß entweder durch die örtliche Polizei oder das Fahndungszentralregister der Deutschen Bahn der Schmierer zugeordnet werden kann.

Im entfernteren Bekanntenkreis wurde das Problem übrigens recht unbürokratisch gelöst:

Ein recht bekannter Wohnwagen-Abstellplatz.

Der Trottel kam wieder, um sein Kunstwerk zu erweitern.

Er lernte sowohl einen knuddeligen Rotteiler als auch zwei der Eigentümer etwas näher kennen.

Danach saß der Arsch seiner bescheuerte Baggy-Hose noch etwas tiefer als in den Kniekehlen...

Der Inhalt seiner Sprühdosen wurde ihm nämlich in die Hose entleert. Und zwar seeeeeeeeehr gründlich.

Mann, was muß der daheim geschrubbt haben.

am 5. Februar 2007 um 12:46

Zitat:

Original geschrieben von josef_reich

Wenn das "Kunstwerk" von einem bereits polizeibekannten Filzstift-Paganini stammt, kommt man überaschend häufig zu durchaus "treffenden" Ermittlungsergebnissen.

Diese minderbemittelten Trottel wollen Aufmerksamkeit erregen, ihr asoziales Verhalten erklärt sich aus einem in diesen Schmierereien manifestierten Selbstgeltungsbedürfnis.

Im Klartext:

Die eigene "Signatur" soll auf möglichst exponierter Stelle, für jedermann sichtbar, durch die Gegend fahren.

Wenn es also eines dieser typischen "Autogramme", "tags" genannt ist, kann es durchaus sein, daß entweder durch die örtliche Polizei oder das Fahndungszentralregister der Deutschen Bahn der Schmierer zugeordnet werden kann.

Im entfernteren Bekanntenkreis wurde das Problem übrigens recht unbürokratisch gelöst:

Ein recht bekannter Wohnwagen-Abstellplatz.

Der Trottel kam wieder, um sein Kunstwerk zu erweitern.

Er lernte sowohl einen knuddeligen Rotteiler als auch zwei der Eigentümer etwas näher kennen.

Danach saß der Arsch seiner bescheuerte Baggy-Hose noch etwas tiefer als in den Kniekehlen...

Der Inhalt seiner Sprühdosen wurde ihm nämlich in die Hose entleert. Und zwar seeeeeeeeehr gründlich.

Mann, was muß der daheim geschrubbt haben.

das nennt man nicht unbürokratisch sondern "Selbstjustiz" und ist genauso verabscheuungswürdig. Und sich damit auch noch zu brüsten, super Mann!!!

Brennspiritus sollte auch zum Entfernen gehen.

Klingt nach: Edding im Wedding :D

Themenstarteram 5. Februar 2007 um 14:18

edding am kollwitz platz :(

am 5. Februar 2007 um 21:07

Zitat:

Original geschrieben von HaBo-1

das nennt man nicht unbürokratisch sondern "Selbstjustiz" und ist genauso verabscheuungswürdig. Und sich damit auch noch zu brüsten, super Mann!!!

Ich find es Klasse! Möglicherweise merkt sich der Graffiti-Depp das und sucht sich künftig ein anderes Betätigungsfeld für seine Kreativität.

Leider ist bei bestimmten Bevölkerungsgruppen der Respekt vor dem Staat und vor privatem oder öffentlichem Eigentum nur noch gering ausgeprägt. Die Justiz nützt wenig dagegen, weil die gesetzlich möglichen Strafrahmen leider viel zu häufig nicht ausgeschöpft werden. Verfahrenseinstellungen ohne oder gegen geringe Auflagen, wegen "Geringfügigkeit", "bisheriger Unbescholtenheit des Täters", "mangelndem öffentlichen Interesse" sind viel zu häufig!

Der Josef kommt ja aus Bayern. Da ist es eben bewährte Tradition, dass auch mal etwas kräftiger hingelangt wird. Ich wohne auch in Bayern und bin froh, dass das so ist. Jedenfalls haben wir hier weniger Probleme als anderswo.

In Berlin habe ich auch mal einige Jahre gewohnt, Anfang der 90er. U.a. auch mal eine kurze Zeit in Neukölln. Damals schon nicht schön, Heute würden mich keine zehn Pferde wieder dahinbringen.

Grüße

Marcus

P.S.: Bei viel Pech (stark lösungsmitelhaltige Tinte) bekommt man das "Edding-Tag" auch mit Spiritus, Waschbenzin oder Lackreiniger nicht mehr vollständig weg.

am 5. Februar 2007 um 22:22

Zitat:

Original geschrieben von Fiatfahrer_66

Ich find es Klasse! Möglicherweise merkt sich der Graffiti-Depp das und sucht sich künftig ein anderes Betätigungsfeld für seine Kreativität.

Leider ist bei bestimmten Bevölkerungsgruppen der Respekt vor dem Staat und vor privatem oder öffentlichem Eigentum nur noch gering ausgeprägt. Die Justiz nützt wenig dagegen, weil die gesetzlich möglichen Strafrahmen leider viel zu häufig nicht ausgeschöpft werden. Verfahrenseinstellungen ohne oder gegen geringe Auflagen, wegen "Geringfügigkeit", "bisheriger Unbescholtenheit des Täters", "mangelndem öffentlichen Interesse" sind viel zu häufig!

Der Josef kommt ja aus Bayern. Da ist es eben bewährte Tradition, dass auch mal etwas kräftiger hingelangt wird. Ich wohne auch in Bayern und bin froh, dass das so ist. Jedenfalls haben wir hier weniger Probleme als anderswo.

In Berlin habe ich auch mal einige Jahre gewohnt, Anfang der 90er. U.a. auch mal eine kurze Zeit in Neukölln. Damals schon nicht schön, Heute würden mich keine zehn Pferde wieder dahinbringen.

Grüße

Marcus

 

Sorry, aber ich denke hier sollte man den Thread wirklich schließen.

Kann doch wohl echt nicht wahr sein, das jemand sagt dass der respekt vor dem Staat fehlt... und hier öffentlich Sagt, das Selbstjustiz in ordnung ist. Nicht nur das das hirnlos ist, da du ja deine Aussage ad absurdum führst. Ich glaube das gehört einfach nicht hierher. Wir leben zum Glück nicht in einer Bananenrepublik und über "bayerisches Brauchtum" könnt ihr seppls am Stammtisch daheim in Oberhirnlosheim beim 7. Weizen diskutieren.

Zitat:

Original geschrieben von HaBo-1

Wir leben zum Glück nicht in einer Bananenrepublik...

na wenn ich abends die tagesschau bezweifele ich das manchmal-

daimler, vw, siemens, thyssen...

dagegen ist war die CDU spendenaffaere "peanuts", was?

ich schaetze je genauer man schaut, desdo groesser die korruption die man findet...

wir leben laengst in einer bananenrepublik, fuerchte ich (wenn auch noch vergleichsweise harmlose bananenrepublik...-vielleicht wie die mini-bananen die man neuerdings in den supermaerkten kaufen kann)

am 5. Februar 2007 um 23:26

servus,

eigentlich das falsche forum!

trotzdem ist sowas ärgerlich, aber vielleicht geht das graffitt ja ohne grösseren aufwand weg.

mir ist am samstag jemand mit einer anhämgerkupplung gegen mein vorderes nr-schild gefahren. ist schön eingekickt, und die halterung ist dadurch kaputt. hab ihn aber nur 4 zähne ausgeschlagen, sonst sind es meistens 6 oder mehr.

ne spass! hab es heute repariert, und ohne halterung schauts sogar besser aus.

leider hat sich diejenige person aus dem staub gemacht!:(

2 leichte dellen hab ich übrigens auch noch in der fahrertür von irgendeinem! :(

den anderen hitzköpfen empfehle ich den hosenstall, und den mund zugleich öffnen. dadurch entsteht ein durchzug, der schnell abkühlend wirkt. :)

gurss

vor allem in Großstädten bleibt der Wagen leider uber kurz oder lang nicht unbeschädigt, sei es durch Vandalismus oder Unachtsamkeit (Ich hab keine Ecke am Fahrzeug, die noch nicht durch Parkrempler in Mitleidenschaft gezogen wurde und das Logo wurde mir auch schon von der Haube geklaut...)

Zum Thema: Die Tür ist doch beim Smart aus Plastik, oder? Lieber vorher kundig machen, ob sich das mit allen Lösungsmitteln verträgt, bevor du losprobierst.

Manches gut gemachte Graffiti an sonst langweiligen Betonwüsten schau ich mir schon mal gerne an, aber bei kruden Schmierereien an Autos, Zügen etc. hört der Spass wirklich auf.

hi

 

Hallo

Bei Edding wäre ich froh... Meiner Schwester ham sie mitm Schlüssel das GANZE Auto zerkrazt, also fast alle blechteile, außer das Dach, da aber die Antenne abgeschraubt.

Ist sehr ärgerlich und ich gönne diesen Leuten auch einiges...

ABER, mit der Selbstjutiz hat das schon seine Berechtigung. Irgendwann erwischt vielleicht mal wer den Falschen, sowas kann auch ganz schnell ins Auge gehen.

Dazu könnte der Spraydoseneinsatz schon eine Körperverletzung sein, die deutlich höher betsraft wird als eine Sachbeschädigung (die der Sprayer verursacht), zumal vor einiger Zeit sogar die Sachbeschädigung durch Graffiti problematisch war.

Ich meine da sollte man aufpassen, da kann man sonst schnell in Teufels Kücke kommen. Sinnvoll und erlaubt ist meines Wissens nach das Festhalten der Person, wobei das auch nicht ganz unproblematisch ist. Wenn es hierzu zu gerangel kommt kann man je nachdem seine Meinung verstärken, aber man sollte es nicht übertreiben, da kann nachher kein Richter mehr etwas draus machen, z.B. sind Hundebisse nicht ungefährlich, wenn dazu die zwei Personen eine Person festhalten, um ihn zu bestrafen und nicht die Polizei zu rufen... Also Glück gehabt das der nicht zu einem gutem Anwalt gerannt ist würde ich mal sagen.

MFG

Christian

@ HaBo-1,

es ist nicht besonders Objektiv und nett wenn man alle (Bayern) über einen Kamm kehrt. (Fingerzeig)

Mit der Selbstjustiz haste ja Recht, aber du stellst die Bayern hin als würden alle Selbstjustiz ausüben und die Gerichte hätten nichts zu tun.:mad:

Leider sind wir von einer Bananenrepublik nicht weit entfernt. Hoffentlich ändert sich das. :(

 

Grüße aus dem Allgäu

Babis

Themenstarteram 7. Februar 2007 um 11:16

Hallo,

erst einmal vielen Dank für die vielen Tipps.

Ich habe versucht das „Kunstwerk“ mit Brennspiritus zu enfernen. Spuren sind aber geblieben. Bleibt mit wohl nichts übrig als am WE mit Lackreiniger / Politur drüber zu gehen.

Ich wollte nicht, dass wir uns hier zerfleischen. Jeder hat irgendwie Recht. Also ich bin auch nicht sicher, dass wenn ich einen „Künstler“ dabei erwische wie er meinen Wagen verschönert, mir die Hand nicht ausrutscht. Hoffentlich nicht.

Bananenrepublik hin Bananenrepublik her. Als Beschädigter hat man in D kaum rechte.

1997 wurde bei meinen Eltern in Düsseldorf-Benrath eingebrochen. Die Täter hatten das Fenster komplett ausgehebelt. Haben viele Sachen mitgenommen und auch den Boden hier und da beschädigt. War insgesamt ein riesiger Schaden. Mein Vater hatte dann den Kripobeamten gefragt, ob irgendwelche (mE übertriebene) „aktive“ Sicherheitsmassnahmen sinnvoll seien. Er meinte , wenn man den Dieb auf frischer Tat ertappt, darf man ihm festhalten, aber dabei achten, dass ihm kein Haar krumm gemacht werden darf. Es blieben nur „passive“ Sicherheitsmassnahmen, die wiederum viel Geld gekostet haben.

Als Bürger sollte ich in der Lage versetzt werden mein Eigentum/Besitz – auf meinem Grundstück - so abzusichern wie ich möchte.

Also vielleicht kann ein Mod. wirklich das Thema schließen, bevor wir vom eigentlichen Thema zu weit abkommen.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Berlin,

Alex

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