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Golf Klasse; Welcher 1,8 oder 2.0 Motor ist alles Gasfest?

Themenstarteram 9. April 2012 um 16:04

Hallo,

Hintergrund mein Ford Mondeo 2.0 BJ04/98 hat mittlerweise 181tkm. Umgerüstet habe ich Ihn mit 62tkm auf Gas mit einer Landirenzo Omega.

2 Jahre TÜV habe ich jetzt nochmals bekommen, allerdings nagt der Rost. (Hinterradläufe/Tankdeckel)

Deshalb schaue ich gerade schon einmal welches Auto ein guter potentieller Nachfolger in 2 Jahren sein könnte.

Dieser sollte 1,8 oder 2,0 Liter Hubraum, ohne Turbo sein, Fleißheck/Schrägheck haben, mindestens die Fahrleistungen meines alten Mondeos haben: Beschleunigung min. 9,9sec auf 100 bzw. Vmax min 206 und ggf. leichter als 1317kg sein.

Ein Traum wäre es, wenn jemand einen Wagen findet, der sogar den Wagen meiner Schwester schlagen würde:

http://www.alle-autos-in.de/.../opel_astra_22_16v_ktb987.shtml?...

8,8 auf 100, 218 Vmax, 1298kg

Ich habe da nichts gefunden, wo ich ggf. meine Bestandsgasanlage einbauen lassen könnte....

Anbei meine bisherigen Funde, die natürlich auch noch zuverlässig sein sollten.

Haben diese Motoren noch Hydrostößel und sind diese noch gehärtet?

In 2 oder 4 Jahren werden natürlich jeweils die letzten Modellbaujahre interessant.

Bisher von mir im Focus:

Alfa Romeo 147 2.0 BJ 2001 bis 2010. Gasfest? Eine Empfehlung?

Chevrolet/Daewoo Lacetti 1.8. BJ 2004 bis 2010 Wurde gleich vom Hersteller mit Gas angeboten.

Chevrolet Cruze 1.8 BJ 1011 bis... Gasfest? Eine Empfehlung?

Citroen C4 2.0 BJ2004 bisb BJ2008; Danach gab/gibt es nur noch einen 1,6 mit 120PS bzw. mit Turbo 150PS

Honda Civic 8. Generation 1.8 BJ 2006 bis BJ 2012

Honda Civic 9. Generation 1.8 BJ 2012 bis...

Mazda3 2.0BJ2003 bis 2009 (Wie schaut es beim 2.3 MPS aus?)

Mazda3 BJ2009 bis... (2.0 DISI Direkteinspritzer: Nicht mehr umrüstbar mit meiner Anlage) von daher: 2.3 MPS + Turbo, falls da eine Umrüstung überhaupt geht. Der geniale 2.5 wird ja in der EU nicht angeboten.

Mitsubishi Lancer 1.8 BJ 2007 bis...

Kia Cee’d 2.0 BJ2006 bis...

Peugeot 307 2.0 BJ2001 bis 2008

Renault Mégane II 2.0 BJ2002 bis 2009

Renault Mégane III BJ20010 Gibt es da einen 2.0 ohne Turbo?

Seat Leon 1.8 oder 2.0 BJ2005 bis...

Toyota Auris 1.8 BJ2007 bis...

Volvo C30 2.0 und 2,4 BJ2006 bis... (Wobei ich nicht weiß, ob der 2,4 5Zylinder mit meiner Omega Anlage läuft?)

=> Kurz: Welcher dieser Motoren und voll Gasfest? Ohne Spielchen wie Flashlupe usw.?

Bzw. wer fährt eines dieser Modelle?

Danke

 

Beste Antwort im Thema

Die Abgastemperatur hängt vom Gemisch ab. Grob gesagt - je magerer ein Zylinder läuft, desto heißer ist dessen Abgas. Je heißer das Abgas, desto stärker ist das "Pitting" was die Ventilsitze abträgt. Irgendwann wird das Ventil undicht und brennt dann sehr zügig ganz ab.

Eine Lambdaregelung regelt das Gemisch zudem auf Lambda=1 ein. Allerdings: ALLER Zylinder im Mittel, nicht jeden einzelnen. Wenn also ein Zylinder durch eine versiffte / wenig Gas dosierende Düse um etwa 27% zu mager läuft und effektiv bei Lambda 1.2 betrieben wird, laufen die anderen durch den Regelkreis der Lambdasonde bei 0.93 im fetten Bereich, der Mittelwert ist eben bei 1.0 +/-5% einer typischen Regelschwingung. Der magere Zylinder pendelt dann zwischen lambda 1.15 und 1.25 ... andauernd zu mager und damit zu heiß. Ist die Installation (hypothetisch) mal ok gewesen, so erkennt man versiffende Düsen durch langsam ins positive steigende Adaptionswerte. Denn für die angesaugte Luft muss in Summe durch die Verstopfung tatsächlich länger dosiert werden, was man bei Euro-4 Fahrzeugen eben an diesen Trimwerten ablesen kann. Lambda 0.93 statt 1 bedeutet, dass die Einblasdauer im Mittel um etwa 7% angestiegen ist. Und das kann man eigentlich einwandfrei erkennen. Wann man es nicht erkennen kann: Wenn die Düse ab Werk zu wenig dosiert.

Übrigens ist o.g. Prozess genau der Grund, warum ich von selbst zu bohrenden Kalibratoren wie bei manchen "Polenanlagen" und sich über den Preis verkaufenden Injektoren exakt gar nichts halte. Diese Anlagen müssen aufwändig einzeln kalibriert werden, damit alle Zylinder tatsächlich die gleiche Gasmenge abbekommen. Statt einer Abstimmfahrt hast du dann effektiv deren vier (je Zylinder eine). Billigbuden (die bevorzugt solche Billiganlagen verbauen) werden sich diese Mühe eher nicht machen. Frag mal Wolfgang, die ICOM ist so ein Kandidat. Mit italienischer Präzision gefertigte Kalibratoren... nix mit "mal eben in die Kiste greifen, das passt".

Den Spruch "einer ist halt der erste" kannste gerade knicken. Solche Defekte sind leider vermeidbar. Setzt gute Komponenten, einen Betrieb mit sauberer Installation und Abstimmung sowie regelmäßige Pflege voraus.

 

 

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Themenstarteram 3. September 2012 um 20:36

140tkm auf Gas ist doch nicht viel.

Dann ist der 1,8T von VW also doch nichts?

Es ist mittlerweile schon wirklich dünn mit uneingeschränkt tauglichen Motoren...

Gegen schlecht kalibrierte oder versiffte Düsen kann kein Motor was. Bei Benzin passiert übrigens das gleiche wenn sich einzelne Löcher der Einspritzdüsen zusetzen sollten. Die einzige Vorsichtsmaßnahme ist die Einblasdüsen entweder einzeln auszulitern oder qualitativ sehr hochwertige Injektoren zu verbauen.

Nachtropfende Injektoren beim Diesel sind ebenfalls tödlich und treiben die Abgastemperaturen in ungeplante Höhen.

Hm,

also in der Werkstatt meinten sie, das wäre nicht ungewöhnlich, das nur ein Zylinder betroffen ist.

Einer ist halt der erste wurde gesagt.

Sollte sich der Fehler eines defekten/verdreckten Injektors nicht auch anders zeigen? z.B. ruckeln/unrunder Motorlauf?

Wie kann ein nicht korrekt arbeitender Injektor die Ventile und Sitze so schädigen?

Gasfilter wurde regelmäßig gewechselt (alle 20 - 25000km)

Die Abgastemperatur hängt vom Gemisch ab. Grob gesagt - je magerer ein Zylinder läuft, desto heißer ist dessen Abgas. Je heißer das Abgas, desto stärker ist das "Pitting" was die Ventilsitze abträgt. Irgendwann wird das Ventil undicht und brennt dann sehr zügig ganz ab.

Eine Lambdaregelung regelt das Gemisch zudem auf Lambda=1 ein. Allerdings: ALLER Zylinder im Mittel, nicht jeden einzelnen. Wenn also ein Zylinder durch eine versiffte / wenig Gas dosierende Düse um etwa 27% zu mager läuft und effektiv bei Lambda 1.2 betrieben wird, laufen die anderen durch den Regelkreis der Lambdasonde bei 0.93 im fetten Bereich, der Mittelwert ist eben bei 1.0 +/-5% einer typischen Regelschwingung. Der magere Zylinder pendelt dann zwischen lambda 1.15 und 1.25 ... andauernd zu mager und damit zu heiß. Ist die Installation (hypothetisch) mal ok gewesen, so erkennt man versiffende Düsen durch langsam ins positive steigende Adaptionswerte. Denn für die angesaugte Luft muss in Summe durch die Verstopfung tatsächlich länger dosiert werden, was man bei Euro-4 Fahrzeugen eben an diesen Trimwerten ablesen kann. Lambda 0.93 statt 1 bedeutet, dass die Einblasdauer im Mittel um etwa 7% angestiegen ist. Und das kann man eigentlich einwandfrei erkennen. Wann man es nicht erkennen kann: Wenn die Düse ab Werk zu wenig dosiert.

Übrigens ist o.g. Prozess genau der Grund, warum ich von selbst zu bohrenden Kalibratoren wie bei manchen "Polenanlagen" und sich über den Preis verkaufenden Injektoren exakt gar nichts halte. Diese Anlagen müssen aufwändig einzeln kalibriert werden, damit alle Zylinder tatsächlich die gleiche Gasmenge abbekommen. Statt einer Abstimmfahrt hast du dann effektiv deren vier (je Zylinder eine). Billigbuden (die bevorzugt solche Billiganlagen verbauen) werden sich diese Mühe eher nicht machen. Frag mal Wolfgang, die ICOM ist so ein Kandidat. Mit italienischer Präzision gefertigte Kalibratoren... nix mit "mal eben in die Kiste greifen, das passt".

Den Spruch "einer ist halt der erste" kannste gerade knicken. Solche Defekte sind leider vermeidbar. Setzt gute Komponenten, einen Betrieb mit sauberer Installation und Abstimmung sowie regelmäßige Pflege voraus.

 

 

nun, die Aussage mit dem "ersten" kam von VW/Audi, weil die natürlich gleich meinten der Motor ist ja dafür nicht freigegeben und ich wäre nicht der erste mit diesem Problem

Am Motorlauf selbst kann man das nicht erkennen, wenn ein Zylinder zu mager läuft?

Wenn mein Umrüster die Trimmwerte sieht, kann er also erkennen ob etwas nicht stimmt?

Könnte er. Wenn er wüsste auf welchen Wert er normalerweise abstimmt. Die Aussage von Audi ist fürn Arsch. Nur weil der Motor nicht freigegeben ist bedeutet es nicht, dass der kaputtgehen muss. Man kann starken Magerlauf auch am Zündkerzenbild erkennen. Siehe http://postimage.org/image/lvfssmpc9/ ... zu fette Zylinder sind meist schwarz, zu magere ziemlich weiß und leicht verpickelt. Hell bis rehbraun ist optimal. Mein 3.0i ist ebenfalls nicht freigegeben und beim Spritmonitor gammelt ein A6 mit 190.000 Gaskilometern rum. Dieser 1.8T hat 250.000 auf der Uhr: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/165244.html , davon 150.000 mit LPG. Dieser - ebenfalls 150.000 Gaskilometer. Also 'zwangsläufig' als Naturgesetz erscheinen Gasschäden nicht.

Sind wirklich die Ventilsitze abgebrannt oder hat der defekt eine andere Ursache? Meide den Audihändler. Hole Angebote von Motoreninstandsetzern ein, denn "Audi" macht das auch nicht selbst. Die verkaufen entweder einen neuen Zylinderkopf oder bauen den aus und schicken diesen weg, verdoppeln dann dessen Rechnung plus Ihre horrenden Stundensätze für den Aus/Einbau. Freie Werkstätten wegen Montage/Demontage anfragen, parallel Motoreninstandsetzer anfragen, neue 'gasfeste' Sitze einpressen/schleifen lassen. Mehr als 1500 bis maximal 2000€ sollte das ganze (soferns nur ein paar Ventilsitze sind) nicht kosten. Injektoren für einen Diesel sind übrigens kein Stück billiger, dessen Einspritzpumpe deutlich teurer. Lesetip: http://www.motor-talk.de/.../...dsetzer-tuner-bundesweit-t3754829.html

Am Ende: neues Rail besorgen, das ganze neu und sauber abstimmen lassen. Sonst kommt der Defekt in überschaubarer Zeit trotz "harter Ventilsitze" wieder. Und dann einmal im Monat bei dem A4 die Trimwerte kontrollieren. Beim A4 kannst du auch während sehr konstanter Fahrt ohne Windschatten und in der Ebene von Gas auf Benzin zurückschalten. Unterscheidet sich der angezeigte Momentanverbrauch nach wenigen Sekunden nicht von dem zuvor, dann passt das.

Vielen Dank GaryK für deine Infos

Also Zylinderkopf ist schon aufgearbeitet, alle Ventile und Ventilsitze sind neu und Gasfest.

Die ganze Sache kam etwas über 2000€.

Habe das Angebot vom Motorinstandsetzer, welches an VW/Audi ging, gesehen.

Der Preis für Ein- und Ausbau des Zylinderkopfes ist ok.

Will demnächst zum Umrüster, mal schauen was sie sagen werden.

Der Link den du da angegeben hast, versteh ich das richtig, das ich da die Daten selbst über die OBD Schnittstelle auslesen kann?

Korrekt, das hat jede Audi Benziner Baureihe ab Baujahr 2000 und damit auch der B6. Man kanns mit einem China-Bluetooth Adapter und nem gescheiten "offenen" Handy (also kein IPhone) machen (APP plus Adapter ca 30€) oder sich für ca 50-150€ einen Standalone OBD2 Leser holen. Creader-V oder VI, Autodia S-irgendwas ... LIVE Daten Tauglichkeit ist entscheidend, aber das hat die Preisklasse ab 50€ aufwärts und damit oberhalb Baumarktqualität meistens. Ich hab sowohl ne App an meinem alten Symbian S60 als auch einen Creader im Handschuhfach.

Hallo GaryK,

ich hab mir nen Bluetooth Adapter und die OBDScope SW besorgt.

Habe heute mal eine Runde damit gedreht und mal auf Benzin und auf Gas gefahren.

Im Benzin Betrieb lag der Langzeit Trimwert bei 0,78 bis 1,56.

Im Gasbetrieb bin ich nach ca30km dann bei ca 5,9 gelandet.

Ich hab nun aber keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist, wie lang sollte so eine Testfahrt eigentlich sein?

Bei kaltem Motor waren die Kurzzeit Werte sowohl bei Benzin und auch kurz nach umschalten auf Gas im Zweistelligen Bereich (positiv und negativ)

Themenstarteram 27. September 2012 um 10:56

http://www.handelsblatt.com/.../6354290.html

sehr interssantes Auto.

Ist der Motor gasfest?

Zitat:

Original geschrieben von Premiumextra

Ist der Motor gasfest?

Bei einem erst angekündigten Auto mit einem neu entwixkelten Direkteinspritzer-Motor, von dem noch keins beim Endkunden rollt, kaum zu sagen!

Warte noch ein paar Jahre, dann gibts vielleicht eine auch in D legale LPG Umrüstung dafür, und dann noch ein paar Jahre, und dann wird sich zeigen, ob die Materialien auch wirklich gasfest sind (so wie sie bei alten Subaru 4-Zyl. Boxern wohl waren, aber bei Toyota noch fast nie ...)

Themenstarteram 16. November 2012 um 13:41

Denke gerade Über den Seat Leon 1,8T BJ 2000 bis 2005 nach, dieser soll laut Borell Liste ja doch nicht ganz ohne Problem mit Gas sein?

Hat da sich etwas am Motor geändert, nachdem der Motor nur noch bei Seat verwendet wurde?

Was ich auch erfahren habe:

Bei Ford Focus ab BJ 2011 gibt es wieder eine 1,6 125PS LPG Benziner.

=> Taugt der etwas? Also reicht dieser für diese Auto vom Gewicht her aus?

Alternativen die mir gerade im Kopf schwirren:

Seat IBIZA BJ 2005 bis BJ2008 und BJ2008 bis BJ2010 1,6 105 PS soll auch tauchlich sein...

=> Fährt den wer?

Und taugt er in der Praxis?

Danke

Der 1.8T (nicht TFSI) ist gasfest und gastauglich, wurde zuletzt im Seat Exeo bis ca 2011 gebaut. Ansonsten geht als weiter verbreiteter Motor noch der 130PS 2.0i (Kennbuchstabe ALT) aus u.a. dem A4 (2000-2008) und dem Passat B5 (bis 2005). Diese bekommst du als Rentnerfahrzeug in ausreichender Stückzahl. Der 2.0 ist gar nicht mal so schlecht ... braucht etwas Öl, aber durch die Nockenwellenverstellung spürbar kräftiger als klassische Sauger. Zudem ists mangels Turbo weniger wichtig, wie sorgfältig der Motor warm- und kaltgefahren wurde.

 

 

Ich hätte einen Seat Leon 1.8TSI mit Gasumbau zu verkaufen... Steht bei Autoscout drin.

Themenstarteram 18. November 2012 um 21:11

Danke, aber derzeit informiere ich mich nur und will noch gar nicht kaufen.

Rein interessehalber:

Und der 1.8 TSI hat der Motorcode BZB (=> Flüssigeinspritzung)oder CDAA (Gaseinspritzung) laut:

http://www.borel.fr/.../vehicules-realisables-gpl.php?marque=28

(Ich dachte eigentlich ,dass alle TSI Direkteinspritzer sind...Ist da was an der Liste falsch?)

=> Hast/hattest du damit Problem?

Was hat die Umrüstung gekostet?

Danke

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