Gibt's ein Risiko für mich beim Verkauf

Hallo zusammen,

Ich plane momentan als Privatperson meinen aktuellen Wagen zu verkaufen und habe nun ein gutes Angebot von einem Händler bekommen.
In diesem Fall ist es ein großer Markenhändler aus den Niederlande...
Dieser schickt mir per Mail eine Bestätigung dass er das Auto zum Preis X kauft, zahlt einen Betrag von 300 Euro damit ich nicht anderweitig verkaufe und schickt dann einen Fahrer, der das Auto abholt und bar bezahlt.
Der FahrzeugBrief soll dann bei der Bank mit diesem Geld ausgelöst und nachgeschickt werden...

Wenn man nen Standard Adac Kaufvertrag aufsetzt, gibts da irgend ein Risiko für mich, außer dass der Fahrer versuchen könnte den Preis nochmal zu drücken?
Da ich den Wagen genau beschrieben habe gibt es keinerkei Mängel die dem Händler nicht bekannte sind und ich gehen davon aus, wenn der Fahrer 300km eine Strecke fährt, haut er nicht wegen 100 euro plus oder Minus ohne das Auto ab..

Oder übersehe ich etwas?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten!

Gruß
Benni

Beste Antwort im Thema

Ok, wenn er nen Bumms hatte ist der Holländer wohl erste Wahl. Privat in D zu verkaufen geht dann wohl nur übrigens noch preiswerte oder mit mehr Zeit.
Versteh nur nicht, das sich Leute melden die den 150ps Motor wollen, aber gut ist nun mal so.
Wenn du mit dem Preis zufrieden bist, ist es gut. Es gibt nichts schlimmeres, als ein Auto auf die Schnelle verkaufen zu müssen, und im Nachhinein sich über einen evtl. zu niedrigen Preis zu ärgern.
Aber so, seid ihr beide zu Frieden.

Alles Gute,
der_Nordmann

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Hat diese Direktbank keine Geldautomaten mit Einzahlfunktion? Das funktioniert auch hervorragend da die Geldscheine im Automaten auch auf Echtheit hin überprüft werden. Hab ich letztens auch gemacht und eine Summe über 10k in den Automaten gesteckt. Ging ohne Probleme. Der Weitere Vorteil wäre das du zudem auch noch Banköffnungszeiten unabhängig bist.

Und dann am Automaten "Einzahlung Summe 10.000 Euro, davon 3.500 Euro unter Vorbehalt, da manuelle Echtheitsprüfung notwendig." Da hat man dann ein richtig gutes Gewissen das Auto weg zu geben.

Und am Schalter ist es dann besser oder wie? Du gibst dem Typen ja bestimmt auch nicht das Auto wenn der Krawattenträger hinterm Tresen dir sagt das du gerade 3.500 Euro in Blüten abgegeben hast.

Aber keine Sorge, ich habe deine Intention schon verstanden. Es hat halt beides vor und Nachteile, wie immer im Leben.

Am Schalter hast Du durch persönliche Betreuung sofort ein Ergebnis/Sicherheit. Am Automaten u.U. nicht. Die Vorbehaltsmeldung ist aber auch kein brauchbarer Hinweis auf Falschgeld. Kleine Knicke, oder Verschmutzungen reichen häufig für die Meldung. Ein ungutes Gefühl ist dann aber inklusive.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass der Automat am Ende des Tages eine sichere Lösung ist, aber man wohlmöglich nicht sofort hundertrprozentige Geeissheit hst.

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So sehe ich das auch... 😉

Zitat:

@HorchA8 schrieb am 18. Februar 2019 um 20:31:28 Uhr:


Hat diese Direktbank keine Geldautomaten mit Einzahlfunktion?

Nein, habe zwei Konten und beide haben keine bundesweiten Geldautomaten. Sonst ist das zwar kein Problem, da Geld abheben überall klappt. Nur Einzahlen funktioniert eben nicht.

Konto 1: max 999,99€ mit 1,5% Entgelt in Supermärkten einzahlen.
Konto 2 geht nur am Standort der Bank. Sonst soll man sich an die örtliche SParkasse wenden. Die hier hat den Service aufgrund Geldwäschegestzen aber komplett eingestellt.
Meine Frau ist bei einer Sparkasse zwei Orte weiter und da gilt das gleiche wie in oben.

Werde nun wahrscheinlich zur Commerzbank fahren. Die nehmen 2 Promille oder min. 15€. Ist soweit das günstigste. Danach kommt die Postbank mit 15€ pro 5.000€.

Andere Institute nehmen - wenn sie überhaupt noch Bareinzahlungen auf Fremdkonten machen - zwischen 1-2% der eingezahlten Summe.

Zitat:

@schmumi schrieb am 19. Februar 2019 um 14:26:09 Uhr:


...
Konto 2 geht nur am Standort der Bank. Sonst soll man sich an die örtliche SParkasse wenden. Die hier hat den Service aufgrund Geldwäschegestzen aber komplett eingestellt.
...

Oder hat die Sparkasse vielleicht einfach keinen Bock, für die Kunden eines Wettbewerbers (der mangels teurem Filialnetz noch dazu billigere Kontoführung anbieten kann) solche Service-Dienstleistungen zu übernehmen 😉

@camper0711 Das ist m.E. eine völlig Normale Dienstleistung im Bankensektor, die Bareinzahlung auf Fremdkonten. Wäre auch das Mittel der Wahl, würde ich vor meiner Frau gewisse Aktivitäten verheimlichen wollen oder so. War wohl früher mal ganz normal, z.B. wenn man kein eigenes Girokonto hat. Hat allerdings drei Sachbearbeiter und 25 Minuten Bearbeitungszeit an der Kasse gebraucht, weil das wohl heute in Zeiten von Onlinebanking und Co. niemand mehr macht. Aber genug von Off-Topic.

Verkauf hat völlig reibungslos funktioniert. Der Holländer kam mit der Bahn und ich hab ihn vom Bahnhof abgeholt. Ist einmal mit nem Lackschichtdickenmessgerät um den Wagen gelaufen. Kurzer Blick unter die Motorhaube und Sitzprobe. Fertig, ohne Diskussionen zur Bank und Geld wurde auf mein Konto eingezahlt. Schlüssel-/Papierübergabe nach Prüfung und Einzahlung des Geldes direkt bei der Bank. Er ist dann mit seinen Überführungskennzeichen direkt wieder nach Holland gefahren.

Habe mir im Vorfeld nicht vorgestellt, das Auto so zu verkaufen. War aber wohl win-win. Da junge deutsche Gebrauchte in Holland wohl aufgrund der dort herrschenden Luxussteuer auf Autos wohl sehr gefragt sind.

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