Gewährleistung für Reparatur Bremse hinten?
Hallo miteinander,
nachdem ich schon seit längerem immer wieder in diesem Forum lese, habe ich mich nun angemeldet.
Zu meinem Problem:
Ich habe einen 98er G-Astra (was nicht das Problem ist). Ende Dezember trat dann das bekannte Problem der hinteren Bremssättel auf, die sich nicht mehr richtig lösten. Naja, dadurch Bremsscheiben, Beläge auch ruiniert.
Habe dann im Januar (neben anderen Reparaturen) die beiden hinteren Bremssättel, die beiden Scheiben+Beläge und ein Handbremsseil hinten in einer freien Werkstatt einbauen lassen (neben Stoßdämpfer vorne, Auspuff-Endtopf und AGR-Ventil).
Im März war dann hinten rechts wieder ein Bremssattel fest. Zur Werkstatt, Nachbesserung verlangt. Er hat dann nach eigener Aussage die Bremssättel gereinigt.
Allerdings habe ich nun eine recht starke Abweichung, Bremswirkung hinten (über 25 %, hab des in ner anderen Werkstatt kurz auf dem Prüfstand gehabt). Nochmals hingefahren und Nachbesserung verlangt*
Nachbessern wollte er nicht; er könne schließlich nicht "hundertmal" nachbessern, außerdem seien Bremsen verschleissteile.
Jetzt hat er mir mal die Rechnung geschickt.
unter anderem Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremssattel aber auch ein "Rep.Satz Bremssattel", Handbremsseil (dann noch Federbeine vorne, Rep.Satz Federbeinlager, AGR-Ventil, Auspuff-Endtopf, Druckfeder, Dichtung, Anschlagpuffer, Kleinteile).
Nun zu meiner Frage:
1. Dieser "Rep.Satz Bremssattel", was ist das genau? Widerspricht sich nicht der Einbau neuer Sättel mit der Berechnung eines Reparatursatzes?
2. Kann ich da noch Nachbesserung verlangen?
Im April beim Reifenwechsel hab ich vorne, (dort wurden die Stoßdämpfer gewechselt) recht viel "Spiel" beim rechten Vorderrad festgestellt.
Zur Werkstatt, nachschauen lassen. Es waren zwei Schrauben, die den Achsschenkel mit dem Stoßdämpfer verbinden nicht richtig fest(gezogen?). Er hat sie jetzt nochmals festgezogen.
Nun zur nächsten Frage: Ist die Achsvermessung jetzt nicht eigentlich hinfällig?
Ich würde gerne mal eure Meinung hören, bevor ich meinen Händler ohne Hintergrundwissen anspreche und hinterher den kürzeren ziehen muss*
Schon mal vielen dank,
Sepp
29 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von -=TbMoD=-
Wie kompletter Sattel ?Falls ihr den Reparatur Satz für die Bosch Bremssättel meint
da gibts von Opel aus solche Edeltstahl bleche zum einlegen
so wie es bei den Lucas Standard mäßig mit dabei warProblem ist ja eben dass die Bremssklötze "festrosten" und hängen bleiben
dann gibts aber auch noch ein anderes Rep. Kit sowas hier:
http://cgi.ebay.de/...egoryZ61970QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
hmmm... joa, des is die frage...
ich weis halt nur, dass die sättel, die scheiben, die beläge und des handbremsseil gewechselt wurden...i
und bei boschsättel braucht ma wohl noch die bleche dazu? dann könnts scho sei...
des andere reparatur-kit wirds wohl nicht sein, macht ja bei nem neuen sattel keinen sinn?
habe mein auto übrigens heute wiederbekommen...
auf die Frage was er gemacht hat, meinte er neuer Bremssattel rechts hinten.
Ich wollte ihn gern noch auf den Bremsenprüfstand sehen, ging aber nicht, weil scho andere autos drin waren und "die bremsen erst eingefahren werden müssen".
wobei wenn keine scheiben und beläge gewechselt wurden, brauch ich ja net viel einfahren, oder?
Ich hab dann noch gefragt wegen der Achsvermessung, wurde er erst stutzig, meinte dann hat alles gepasst.
Dann hab ich noch nach Prüfprotokoll gefragt, meinte sie ham keins ausgedruckt, hat ja eh alles gepasst.
Als ich gesagt hab, ich hätte schon gern eines gehabt, meinte er nur, "etz wirds langsam a grampf (bayerisch) des bassd scho, du kannst net immer bei einem 10 jahre alten auto verlangen dass alles 110 % ist".
naja, werd i-wo mal noch aufm Bremsenprüfstand müssen ich hoff des passt.
gruß
so. nachtrag:
hab jetzt im Wechsel rechtes und linkes rad mit dem Wagenheber hochgekurbelt, handbremse stückchenweise immer weiter angezogen...
Auf der linken seite kann ich nichts mehr drehen, auf der rechten Seite kann ich das Rad mit der Hand noch drehen.
naja, soviel zum neuen Bremssattel...
Ich würde die Werkstatt wechseln.
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jep, des scheint mir auch eine gute Idee zu sein.
bei ner anderen Werkstatt reparieren lassen und ihm von der Rechnung abziehen schwebt mir nun vor.
Wenn du für insgesamt 3 Nachbesserungsversuche Belege hast,wär das eine Möglichkeit.
Wenn nicht würde ich den weg zur Schiedsstelle nochmal vorschlagen.
Hilfreich könnte auch eine Rechtschutz beim ADAC sein.
Weil denke mal das du früher oder später in dem Fall einen Anwalt brauchen wirst.
Moin!
So langsam würde ich sogar über eine Anzeige wegen Betruges nachdenken.
Es würde zwar nochmal nen fuffi kosten, den bei der Dekra zu überprüfen (in der Hoffnung das die dich danach noch vom Hof lassen), aber nen Gutachten brauchst du wohl, für den Pfusch.
Wo anders reparieren lassen und ihm die Rechnung zu bringen, bringt nur mit Anwalt was.
Mfg Ulf
Des mit der Anzeige habe ich mir scho überlegt;
würde mir auch insoweit helfen, falls bei den Ermittlungen der Polizei was rauskommt, hilft mir des auch im Zivilverfahren wenns ums Geld geht. Es würde quasi ein anderer für mich die Beweise sammeln *lol*
naja gut, ganz so einfach ist es nun doch nicht.
ADAC mitglied bin ich, da muss ich mich mal genauer informieren. Ein bisschen Rechtskenntnis habe ich schon, aber leider kaum in Sachen Gewährleistung* Laut Internetseite gibts ein Gratis-Beratungsgespräch. Mit dem werd ich dann des weitere Vorgehen absprechen müssen.
Ich werde mal nochmal die Achse vermessen lassen, stellt sich dabei raus, er hats nicht getan ist es meiner Meinung nach astreiner versuchter Betrug...
Belege für Nachbesserungsversuche? Also bei dieser Werkstatt wird man für sowas keinen Beleg bekommen befürchte ich.
Schiedsstelle steht auch ganz oben auf meiner liste* Ich werde mal ein Schreiben verfassen, in dem ich ihm mitteile was ich bereit bin zu zahlen und wenn er nicht drauf eingeht (wovon auszugehen ist) zur Schiedsstelle gehen (man soll sich vorher versuchen zu einigen, bevor man die Schiedstelle belästigt*)
Naja, Bremsen hinten mit Scheiben Belägen und Sätteln is nun mal für mich doch ein Rechnungsbetrag, den ich net einfach so zahlen kann, wenn es nicht passt. Da lohnt sich das Streiten...
mfg
Hallo,
hatte auch das Problem mit der Bremse hinten fest quitschen, felgen ver"brems"staubt etc. ( kennt man ja mittlerweile ) .
Einmal ging sogar gar nix mehr das hab ich dann von der Vertragswerkstatt reparieren lassen mit einem "Teil aus dem Zubehör" ??
Aussage Werkstatt.
Dann war ruhe bis Anfang dieses Jahres wo rund rum alles ( Scheiben und Klötze ) fällig waren.
Hab da meine Bedenken geäußert wegen eben dem Thema. Hat man mir gesagt "Jo können wir machen" Umstellung auf anderen Hersteller. Würde aber Nochmal 500€ extra kosten. Mir wurde geraten, dass sein zu lassen.
Ja ich habs auch nicht gemacht mit dem Ergebniss das die Probleme wieder da waren.
Also Werkstatt -> Bühne -> Räder gedreht hinten Rechts dreht net frei.
So und nun zum eigentlichen worauf ich hinaus will die haben dann da angefangen irgendwas abzuschleifen/feilen keine Ahnung
was hat sich wie beim Zahnarzt angehört deshalb musste ich raus und seit dem ist wieder Ruhe gekostet hats nix.
Was ich eigentlich sagen will ist manchmal lohnt sich der Weg in die Vertragswerkstatt eben doch auch wenns ein paar € mehr kostet.
gruß Basty
Ja im nachhinein wäre ich doch wohl lieber wo anders hingegangen*
Aber es ist des problem der Werkstatt, wenn die Sättel verbauen, die nich mal 3 monate funktionieren.
und mir dann noch meinen Belag und die Scheibe ruinieren.
Die Werkstatt muss halt doch Gewährleistung geben, obs nun ein teures oder ein "Teil aus dem Zubehör" ist...
mfg
So. nun Ergebnis:
mit der Fußbremse kaum Abweichung zwischen Links und Rechts bei der Bremswirkung.
Bei der Handbremse links 1,6 kn und rechts 0,9 kn.
Meine Werkstatt meinte, kein Problem, auch nicht für den Tüv, da die Betriebsbremse ja funktioniere.
Wie geht des überhaupt, dass Handbremse unterschiedlich is, und Fußbremse nicht??
mfg
Zitat:
Original geschrieben von da sepp
Bei der Handbremse links 1,6 kn und rechts 0,9 kn.Meine Werkstatt meinte, kein Problem, auch nicht für den Tüv, da die Betriebsbremse ja funktioniere.
Das wage ich mal zu bezweifeln.😕
Aber Egal was der Tüv sagt, wenn ich eine Bremse repariern lasse, erwarte ich das sie auf beiden Seiten gleich bremst.
Ich meine nicht auf 0,1 Kn aber was da vom Prüfstand kommt sind über 40 % Abweichung.
Und wenn der Tüv nichts dazu sagt, hätte ich auch nur die defekte Seite rep. lassen.😁
Was ich daran nicht verstehe ist die Tatsache das die handbremse unterschiedlich zieht und die Beriebsbremse gleichmäßig....
Hast du mal im Stand die Fußbremse voll durchgedrückt (langsam drücken) evtl ist ja auf einer Seite der automatische Nachsteller nicht so weit wie der auf der anderen Seite.
Dann noch mal testen.
Wenn das alles nicht hilft sind entweder die Seile unterschiedlich lang (warum auch immer) oder ein Sattel defekt.
Bist du ADAC Mitglied? Die geben eine erstberatung durch Anwälte "gratis" zur Mitgliedschaft 😉
Grüße
Steini
Zitat:
Original geschrieben von steini111
Was ich daran nicht verstehe ist die Tatsache das die handbremse unterschiedlich zieht und die Beriebsbremse gleichmäßig....
Das ist mir ehrlichgesagt auch ein großes Rätsel.
Handbremsseile sind meines Wissens auch neu *lol* (gut, die Bremsen sin komplett neu*)
Vielleicht hat der Gute Mensch nur auf einer Seite des Seil getauscht*...
Also ich selbst war nicht im Auto, als des aufm prüfstand war.
Ein Sattel defekt wäre interessant, auf der Seite mit weniger Bremswirkung is ja nun der Sattel noch keine Woche alt und im übrigen der Zweite neue Sattel heuer (insgesamt der vierte Sattel hinten rechts)
Bin ich eigentl einer der Wenigen der noch einen Astra G mit den Bosch Sätteln fährt und dessen Werkstatt scheinbar niemals was vom Umrüsten auf Lucas Sättel gehört hat?
Mir is des alles irgendwie ein Rätsel*
Gruß