Getriebschaden bei 120.000km

Mercedes CL C215

Hallo,

hätte mal eine Frage. Meine S-Klasse (S500) macht seit dem ich sie gekauft habe (vor 8 Monaten) nur Schwierigkeiten. Jedes Monat steht er in der Werkstatt. Dauernd ein neues "kleines" Problem was ca. um die 1000 EUR kostet.

Vor 2 Monaten war er jetzt beim Service, und jetzt bei 120000km hat er einen Getriebeschaden.

Mercedes (Salzburg) weigert sich irgendetwas dazuzuzahlen, als Ersatzauto wurde ein SMART angeboten. Sehr nett oder ...
Freundlicherweise würden sie die gefahrenen 1800km (mit dem Ersatzauto eines Freundes gefahren) ersetzen.

Der Verkäufer (Hartberg) würde 680 EUR zu zahlen.

Der Schaden beträgt ja nur 7000 EUR !!!!

Liebe Leute, habt ihr schon Erfahrungen gemacht, mit Anwalt oder sonstigen. In das Auto wurde seit Kauf ca. 4000 hineingesteckt, 2 kaputte Kat., Luftfederung, und und und

Ich sehe absoulut nicht ein, das man bei einer Luxuslimusine, die schon glaube ich genug kostet, ein Vermögen für Reperaturen bezahlt.

lg
jasmin

29 Antworten

hallo,
ich bin wohl irgendwie zu dumm, ich verstehe das alles nicht.

Ich habe eine original DB Gebrauchtwagengarantie, die ohne Zögern bisher drei Schäden übernommen hat - komlett.
Der Händler hat damit gar nichts zu tun, der ruft nur kurz an, ob die Garantiestelle alles übernimmt.
Da mein Gebrauchter ein lückenloses Scheckheft hat, ist alles reibungslos verlaufen.

Nur nicht die Benzinschläuche, da hat der Händer die Hälfte übernommen und nach einem Anruf von mir bei DB hat die Werkstatt die Hälfte der übrig gebliebenen Hälfte (also 25% 🙂 ) übernommen. Mußte ich noch 103 Euro bezahlen.

Zwei Tage später ein geradezu ängstlicher Anruf von der Zentrale, ob ich nun zufrieden sei.
DB ist rührend darum bemüht, seine Kunden zufrieden zu stellen.

Insofern kann ich das, was hier geschrieben wurde, überhaupt nicht verstehen.
Noch einmal: was hat der Händler denn überhaupt damit zu tun? Ist doch Sache der Garantiestelle.

MFG
Pluto

Zitat:

Original geschrieben von Pluto24Reisen


DB ist rührend darum bemüht, seine Kunden zufrieden zu stellen.

Insofern kann ich das, was hier geschrieben wurde, überhaupt nicht verstehen.
Noch einmal: was hat der Händler denn überhaupt damit zu tun? Ist doch Sache der Garantiestelle.

Hüstel, den rührend bemühten MB Mitarbeiter habe ich in den 15 Jahren noch nicht erlebt.

Und ich war schon bei etlichen Niederlassungen. Den Vogel hatte damals K-Ehrenfeld abgeschossen, wo ich nach 10 min Probefahrt die Mängel aufgelistet hatte, die aber 5 Reparaturversuche und 2 Monate brauchten um die Mängel abzustellen. Selbst eine Kiste Bier war keine ausreichende Motivation.

Unsere Österreicherin hat von einer GW Garantie übrigrens bisher nichts erwähnt. Wurde vielleicht nicht mitverkauft?

Grüße, Frank

Zitat:

Original geschrieben von Frank_S500


Hüstel, den rührend bemühten MB Mitarbeiter habe ich in den 15 Jahren noch nicht erlebt.

Unsere Österreicherin hat von einer GW Garantie übrigrens bisher nichts erwähnt. Wurde vielleicht nicht mitverkauft?

Grüße, Frank

Kann sein, Frank, aber dann bin ich mal so fies und sage, das kann doch nicht sein, dass sich jemand ein zig tausend Euro teures Auto andrehen läßt ohne Garantie?

Also ehrlich, in Wupertal und Schwelm sind die Benz Männer unglaublich rührig. Die rufen einen Tag später immer noch mal an, ob ich auch zufrieden bin mit den geleisteten Reparaturen.
Dann, wie gesagt, kommt es zuweilen noch zu Anrufen der Zentrale oder, wie an anderer Stelle erwähnt, zu Entschuldigungsschreiben.
Finanziell gesehen kann ich bis jetzt nicht meckern. (103 Euro in 6 Monaten bei 14tsd. Kilometern - das mit dem Sitz ist ja meine Sache, da kommen mit neuem Schlüsseln 640 Euro hinzu).

Auch, wenn ich bedenke, dass bei j e d e m Werkstattbesuch der Wagen innen und außen kostenlos gesäubert wird und ich die Taxifahrten bezahlt bekomme, auch wenn alles auf Garantie geht.

MFG
Pluto

Also nochmal kurz erklärt,

das Auto wurde (sorry, habe mich verschrieben 12/2004) bei einem doch großen Autohaus gekauft, denke ich www.kroepfl.at, Autorisierter Mercedes-Benz Servicepartner und Verkaufsagent. Bei uns hat man nur 6 Mon. Garantie bzw. Gewährleistung.

Als das Auto plötzlich sich nicht mehr vom Fleck bewegte, ließ ich es in Wien, in den 10. Bezirk zu einer Mercedes Werkstatt bringen.

Am nächsten Tag rief ich dort an, um überhaupt mal zu erfahren was das Auto hat (bei uns in Österreich kennen sich die "gelben engeln" nämlich überhaupt nicht aus) und er sagte eben es ist ein Getriebeschaden.

Wer bezahlt ??? Er erkundigt sich bei uns in der Zentrale (Salzburg --- grenzt übrigens an Deutschland :-)) und ruft zurück.

ICH rufe wieder an, es zahlt niemand etwas. Ich schon auf 180, rufe selbst in Salzburg an, der MA ganz freundlich er werde sich sofort darum kümmern, er meldet sich. Wieder mal ruft niemand zurück. Rufe wieder dort an wo mein Baby steht, und der weiß schon aus Salzburg das nichts bezahlt wird.

Rufe wieder stocksauer an in Salzburg, keine Entschuldigung oder sonstiges, redet nur um den heißen Brei und meint er ersetzt die km, und man müsse sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen, da diese ein eigenes Konto für solche Fälle haben.

Im Grunde genommen, nehmen sich die lieben Leute nur Zeit wenn man bei Ihnen ein Auto kauft, da sind sie zu 120% für dich da. Hast du ein Problem mit einem Auto winden sie sich immer nur hinaus.

Für mich ist jetzt klar, auch nach euren Meinungen, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten, über meinen Rechtsschutz, da wird ja freundlicherweise ein Anwalt zur Verfügung gestellt. Danach wird das Auto wieder verkauft und ich wechsle wieder zu BMW. So eine Arroganz und Unfreundlichkeit was die MA da an den Tag legen, habe ich noch nie erlebt.

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Zitat:

Original geschrieben von Frank_S500


Unsere Österreicherin hat von einer GW Garantie übrigrens bisher nichts erwähnt. Wurde vielleicht nicht mitverkauft?

Wenn dies so wäre, müßte immer noch die Gewährleistung greifen.

hallo minnie,

das alles hört sich ja unheimlich mies an. Tut mir leid für dich.
Ich habe mir persönlich geschworen, wenn eine Reparatur anfällt, die deutlich über 2tsd liegt, verkaufe ich das Biest ohne die Rep. durchführen zu lassen.

Falls du mit Anwalt nichts erreichst, wie wäre die Idee, über die kleine Werkstatt um die Ecke ein Austauschgetriebe einbauen zu lassen (bei ebay gibt es die Dinger schon für 1600, würde sie allerdings nicht da bestellen).

Mir hat sogar ein DB Verkäufer dringend geraten, keine Rep. bei ihnen machen zu lassen, sondern lieber bei so einer kleiner Werkstatt (habe zum Glück so eine, und der Chef fährt selbst Benz).

MFG
Pluto

Bevor man zu einer Hinterhof-Wekstatt geht würd ich eher zu einem Profi greifen .

Z.B.: http://www.vox.de/28379_29249.php?...

Da ich mir hier auch ned alles durchgelesen habe und die genauen Umstände der beiden Parteien nicht kenne kann ich so ausm Stehgreif dazu nix sagen aber ein fähiger Anwalt sollte in 15 min. genau wissen was Sache ist und dann weiß man woran man ist.
Natürlich ist so ein Schaden mehr als ärgerlich keine Frage aber wie geagt die Rechtslage sollte recht schnell geklärt sein

Das der Service ganz und gar nicht zum Stern passt darüber kann ich Romane schreiben aber wer weiß was er will sollte keine Probleme haben seinen Standpunkt zu vertreten.

mfg Freddykl

getriebeschaden

hallo erstmal
habe auch so was ahnliches erlebt aber auf jeden fall zum anwalt und zwar zu so ein anwalt der auch ahnung hat den nicht jeder anwalt hat ahnung bei sowas .

mein vorfall:
s 320 cdi im januar 2005 gekauft nach 1 monat zwei federbeine defekt kosten 1900 euro ,2 wochen später airmatic pumpe defekt kosten 800euro,3 wochen später injektoren alle sechs ausgewechselt kosten 2400eur ,turbolader,steuergerät usw insgesamt 14500 euro reparatur .bin natürlich zum anwalt es kamm zur gerichts verhandlung und ich habe das verfahren gewonnen die niederlassung hat dann 14500 euro plus 4300 euro schadenersatz gezahlt .also auf jedenfall ab zum anwalt !

Was wollt ihr eigentlich?

Nen Gebrauchtwagen mit voller Garantie?

Es gibt nen rechtlichen Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung.

Abgesehen davon.....glaubst du, dass der Händler dir mit Absicht ein Auto andreht, dass wissendlich defekt ist?

Dieses Gesetz führt dazu, dass viele Händler erst gar nicht mehr an Privat verkaufen. Mit Recht.

Der hat vielleicht ein paar hundert Euro verdient und soll nu für den Schaden aufkommen, für den er wirklich nix kann.

Gewährleistung über zwei Jahre bei einem GEBRAUCHTWAGEN finde ich persönlich eh nicht haltbar.

Große Autos sind eben nun mal nicht nur in der Anschaffung teuer, sondern auch in der Unterhaltung.

War schon immer so. Früher eher mehr als heute. Da haben sich die Kunden bei weitem nicht über Reparaturen so beklagt.

@sinan500

Nicht vergleichbar, da dein Wagen in die Neuwagen/ Werksgarantie gefallen ist und natürlich dann auch korrekt, dass die Reparaturen bezahlt werden sollten oder zumindest teilweise.

Zitat:

Original geschrieben von minnie21


Für mich ist jetzt klar, auch nach euren Meinungen, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten, über meinen Rechtsschutz, da wird ja freundlicherweise ein Anwalt zur Verfügung gestellt. Danach wird das Auto wieder verkauft und ich wechsle wieder zu BMW. So eine Arroganz und Unfreundlichkeit was die MA da an den Tag legen, habe ich noch nie erlebt.

Die Sache einem Anwalt anvertrauen wäre deshalb nicht schlecht, weil dann der Vorgang einmal in einer strukturierten Form und, wenn man so will, mit einem `Single Point of Contact´ seinen Verlauf nehmen würde.

Ein wildes Herumtelefonieren in der Hoffnung, dass einer der Angesprochenen so freundlich ist, um mal einen Schaden in sehr großer Höhe zu übernehmen halte ich für aussichtslos, was in diesem Fall die Praxis auch bewiesen hat.
Ich glaube es wäre eine große Hilfe für dich und zuletzt alle Beteiligten, denn der Kreis der Entscheider in der Sache würde auf das nötige Minimum reduziert.
Mehr fällt mir auch hier bei MT nicht dazu ein.

Ich hab nu alles gelesen, aber wo stehen z.B. Angaben zu:

Fahrzeugalter?
Kaufdatum?
Privat/Gewerbe?
Vertragsdetails?

Wenn bei einem W100 nach 120.000km das Automatikgetriebe kaputt geht, dürfte es auch wenn man ihn vor 15 Jahren beim Händler gekauft hat wohl kaum Kulanz geben ^^

Mfg, Mark

Zitat:

Original geschrieben von Freund_1


Der hat vielleicht ein paar hundert Euro verdient und soll nu für den Schaden aufkommen, für den er wirklich nix kann.

Wer als Gebrauchtwagenhändler das Risiko der Gewährleistung selbst trägt, sollte besser den Beruf wechseln. Als Kaufmann trägt man dieses Risiko nicht selbst, sondern versichert es.

Als Kaufmann weiß man auch, daß Versicherungen das durchschnittlich zu erwartende Schadensaufkommen sehr genau kennen und die Prämien so kalkulieren, daß nach Abzug aller zu erwartenden Leistungsfälle noch reichlich über bleibt, um die Vorstandsmitglieder und Aktionäre glücklich zu machen.
Sprich: Die Versicherung rechnet sich vor allem für den Kunden, der ein einmaliges Risiko absichern will.
Ein Betrieb mit genügend Umsatz kann ebenso wie die Versicherung mit dem Durchschnittswert kalkulieren und muß nicht noch obendrein zum Gewinn der Versicherungsgesellschaft beitragen.

Zitat:

Original geschrieben von Pluto24Reisen


wenn eine Reparatur anfällt, die deutlich über 2tsd liegt, verkaufe ich das Biest ohne die Rep. durchführen zu lassen.

... und zwar mindestens 5.000,- EUR billiger als ohne Schaden. 😛

MfG ZBb5e8

Zitat:

Original geschrieben von ZBb5e8


... und zwar mindestens 5.000,- EUR billiger als ohne Schaden. 😛

MfG ZBb5e8

mpf, das wäre ja dann echt saublöde von mir. Ich muss dir aber auch ehrlich gestehen, seitdem ich das neue Rückenteil habe bekomme ich immer mehr Spass an dem Wägelchen. Im Moment würde ich ihn keinesfalls hergeben wollen.

Bis dann,

MFG

Pluto

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