Getriebe resettet, schaltet jetzt schlecht
Moin Leute hab mal ne Frage
Mein Fahrzeug ist ein E300 Blutec Cdi.
Bj 2009
250.000km gelaufen
Ich hatte vor 1 Jahr mein wandler tauschen lassen da dieser defekt war
Jetzt zum eigentlichen Problem mein Wagen hat angefangen bei 90 km/h zu zittern da hat ein College von mir mein Getriebe mit Delphi Resetet jetzt schaltet der Wagen richtig komisch haut die 1-2 Gänge richtig rein
Er schaltet z.B von 1 auf 2 bei ca. 1000 Umdrehung die geht dann auf 2000 Umdrehung und gibt ein ruckartiges schalten
Was kann ich tun ?
Mit freundlichen Grüßen
57 Antworten
Der Text in der SD ist doch eine nettere Ausdrucksweise für "wir wissen selber nicht was mit deinem getriebe danach passiert".
Fahrzeug verkaufen 😁
Der TE wird sich kaum noch darauf melden. Mir wäre das auch peinlich wenn ich mit Delphi Scheisse am Auto mache, was dann natürlich der Kumpel war. Ist doch immer so, für 50,-€ bei eBay nen Delphi Klon holen und dann wild Blödsinn machen.
Das ist so ala Mr. DO IT Manier…
Hier im Forum wird in vielen Posts darauf hingewiesen, welche Schritte bei Problemen mit einem Automatikgetriebe am sinnvollsten sind! Nun kommt ein“College“ weis alles besser, man hält sich nicht an duzendfach durchgekaute Erfahrungen und ist auch noch beleidigt, wenn man hier dazu einen, wenn auch nicht konstruktiven, aber dennoch wahren Spruch kassiert.
Dieses Forum ist leider mittlerweile unerbittlich geworden in dieser Beziehung, nicht schön, aber hey, die meisten wollen es so! Und wenn „College“ Mist gebaut hat, um es sehr, sehr freundlich auszudrücken, dann muß „College“ auch mit der Kritik klar kommen, dass gehört nämlich zum LERNPROZESS dazu! Damit der nächste vom „College“ nicht mehr verar….t wird!
All diese Worte nützen HKSS nun nicht viel, es sei denn ER lernt daraus, nicht mehr jedem „Collega“ blind sein Auto anzuvertrauen.
Zitat:
@CubaLibre1978 schrieb am 15. Juni 2021 um 19:11:22 Uhr:
Der TE wird sich kaum noch darauf melden. Mir wäre das auch peinlich wenn ich mit Delphi Scheisse am Auto mache, was dann natürlich der Kumpel war. Ist doch immer so, für 50,-€ bei eBay nen Delphi Klon holen und dann wild Blödsinn machen.Das ist so ala Mr. DO IT Manier…
Sehr geil. Ich dachte, ich bin der einzige Depp, der Mr. DoIt kennt und guckt ;-)
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Ganz banal prüft man zunächst den Ölstand. Schlechtes schalten muss nicht gleich am getriebe liegen, sondern an der Harmonisierung Motor-Getriebe. Habe jetzt nicht alles gelesen, aber gab es welche Fehler im Speicher? Evtl Getriebelager?
Schlechtes Schalten kann viele Ursachen haben, von defekter EHS bis hin zum Luftmassenmesser. Hier braucht es jemanden, der mit der Star-Diagnose umzugehen weiß.
Zitat:
@Higgi schrieb am 15. Juni 2021 um 17:48:19 Uhr:
Es gibt verschiedene Adaptionsarten die sich in sich nochmals unterscheiden! Bei Interesse schaut mal ins hier schon mal verlinkte Dokument ab Seite 18 des PDFs (Seitenzahl auf dem PDF 28).https://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?attachmentId=745490
Das Blinde rücksetzen der Adaptionswerte ohne Neuadaption schafft nur Probleme, löst aber keine. Ein Widerspruch im DAS Screenshot von Mackhack ist auch nicht erkennbar - dort steht ja lediglich, dass sich die Schaltqualität zwar ändern aber nicht VERBESSERN wird! Das ist ja kein Widerspruch...
Im Gegenzug werden dadurch nur wichtige Daten und Kennlinien aus dem Getriebe gelöscht.Oder für IT Nerds:
"Format C:\u" wird Probleme mit Windows nicht lösen - es wird jedoch eine Veränderung eintreten 😁
Gibt's das Dokument auch fürs 722.6 Getriebe? War sehr interessant zu lesen.
Zitat:
@Dignitas schrieb am 15. Juni 2021 um 21:54:41 Uhr:
Zitat:
@Higgi schrieb am 15. Juni 2021 um 17:48:19 Uhr:
Es gibt verschiedene Adaptionsarten die sich in sich nochmals unterscheiden! Bei Interesse schaut mal ins hier schon mal verlinkte Dokument ab Seite 18 des PDFs (Seitenzahl auf dem PDF 28).https://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?attachmentId=745490
Das Blinde rücksetzen der Adaptionswerte ohne Neuadaption schafft nur Probleme, löst aber keine. Ein Widerspruch im DAS Screenshot von Mackhack ist auch nicht erkennbar - dort steht ja lediglich, dass sich die Schaltqualität zwar ändern aber nicht VERBESSERN wird! Das ist ja kein Widerspruch...
Im Gegenzug werden dadurch nur wichtige Daten und Kennlinien aus dem Getriebe gelöscht.Oder für IT Nerds:
"Format C:\u" wird Probleme mit Windows nicht lösen - es wird jedoch eine Veränderung eintreten 😁
Gibt's das Dokument auch fürs 722.6 Getriebe? War sehr interessant zu lesen.
Nicht exakt so ein Dokument. Dafür habe ich alles zusammengetragen, was es zum 722.6 selber gibt 🙂
https://www.motor-talk.de/.../...g-automatikgetriebe-t7083278.html?...
Daumen nicht vergessen.
Zitat:
@Andimp3 schrieb am 15. Juni 2021 um 17:14:13 Uhr:
Es ist logischer Weise davon auszugehen dass die Standard-Werte ab Werk für ein neues Getriebe passen für was auch sonst oder zu welchem Rücksprungpunkt (wie bei einem fortlaufenden IT-Backup) sollten die auch zurück springen wenn man resettet.Darum macht es ja auch bei einem alten Getrieben eben keinen Sinn die Werte zurück zu setzen.
Das stimmt schon so, anders macht es ja auch keinen Sinn. Was passiert jedoch wenn ein überholtes Getriebe, bei dem die mechanischen Änderungen der letzten Jahre (z.B. andere Ventilversion) in die Überholung mit eingeflossen sind, dann mit den ursprünglichen Adaptionswerten eines in die Jahre gekommenen rückgesetzten Steuergerätes konfrontiert wird? Das Getriebe ist zwar nicht neu sollte einem Werkszustand aber nah kommen, nur eben nicht dem Auslieferungszustand des Fahrzeugs.
Ich kann mir schon vorstellen das sich das anders verhält als im Auslieferungszustand, und nicht mehr so sauber schaltet. Da kann man dem Kunden doch auch nicht zumuten ewig zu fahren bis das wieder flutscht. Und ob ein Softwareupdate des Getriebesteuergerätes dann hilft ist auch fraglich.
Der TE hat ja auch den Wandler ersetzt (neu?).
Bei einer kompletten Überholung eines Getriebes denke ich kann man/sollte man dann auch die Adaptionswerte zurücksetzen und durch eine Referenzfahrt dem EGS beibringen dass da neue Teile verbaut wurden. Hier geht es meiner Meinung nach eher darum den Hauptschulmechanikern davon abzuraten wegen jedem Scheiss die Adaption zurückzusetzen.
Zitat:
@chruetters schrieb am 15. Juni 2021 um 20:55:24 Uhr:
Sehr geil. Ich dachte, ich bin der einzige Depp, der Mr. DoIt kennt und guckt ;-)
Nachdem ich gesehen hab, das der einen Injektor mit Gewindestange befestigt hat schaue ich mir seinen Pfusch an. Außer die langatmigen Livestreams, da blubbert der eh nur dummes Zeug und zeigt live das er gar nichts kann.
*Sorry fürs OT 😉
Das Zurücksetzen ist kein Problem, sofern im Anschluss die Adaptionsfahrt durchgeführt wird. Das kann auch nach einer Spülung gemacht werden.
Das stumpfe Zurücksetzen bringt aber gar nichts. Das Getriebe muss sich dann so oder so selbst adaptieren.
Zitat:
@Benz_Freund schrieb am 16. Juni 2021 um 00:06:55 Uhr:
Was passiert jedoch wenn ein überholtes Getriebe, bei dem die mechanischen Änderungen der letzten Jahre (z.B. andere Ventilversion) in die Überholung mit eingeflossen sind, dann mit den ursprünglichen Adaptionswerten eines in die Jahre gekommenen rückgesetzten Steuergerätes konfrontiert wird?
Dann ist logischer Weise eine Adaption durchzuführen weil die ursprünglichen Werte ab Werk mit dem veränderten Getriebe passen können aber nicht müssen.
Ein überholtes Getriebe (wenn es wirklich gut gemacht ist) kann trotzdem anderes Schaltverhalten zeigen als ein fabrikneues oder auch mit grösserer Laufleistung.
Unter anderem geht es um Reibungskoeffizient der Beläge/Bänder, um Endtoleranzen im stack der Kupplungsscheiben bzw. den Weg, den die Kolben für die Bänder machen müssen.
Da macht eine Adaptionsfahrt Sinn.
In den Posts oben wird öfters das Rücksetzen der Selbstlernfunktion auch mit einem reset verwechselt, wo dann eine Adaption erforderlich ist. Das Selbstlernen ändert nicht so viel und es wird nichts davon kaputtgehen. Es ist m.M. nach für Gebrauchtwagenverkäufer gedacht, damit der neue Kunde nicht das Fahrverhalten des Vorbesitzers serviert bekommt.
Ebenfalls gibt es sogenannte shift kits auch für MB-Automaten, man glaubt es kaum, aber ja. Da kann man das, was die Konstrukteure jahrelang erarbeitet haben, durch ein paar neue Federln und weggelassene Kugerln angeblich so verbessern, dass das nachher 1000 PS aushält und 1/10 auf die Achtelmeile bringt. satire/off