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Generator/ Lichtmaschine Drehwiderstand !?

Themenstarteram 2. November 2015 um 11:16

hey alle zusammen,

Ich habe über dieses Thema schon ein bischen gelesen, jedoch ist es dort nicht allzu verständlich geschrieben und ich habe es auch nicht ganz verstanden.

Also hier zu meiner Frage:

Die Lichtmaschine ist ja über Keilriemen direkt mit der Kurbelwelle verbunden.

Daher produziert diese abhängig von der Drehzahl immer dieselbe Menge Strom.

Jetzt habe ich aber gehört das wenn man mehr Verbraucher dazu schaltet, sich der Drehwiderstand der Lichtmaschine erhöht !

Stimmt das ?

Beste Antwort im Thema

Ich Versuchs nochmal anders.

Um in einem Generator Strom zu erzeugen nutzt man das Induktionsgesetz. Das sagt aus, das , wenn man einen Leiter

In einem Magnetfeld bewegt in diesem Leiter ein Strom induziert wird.

Das passiert bei einem Generator auch , der "Leiter" , wird durch ein Magnetfeld gedreht und damit wird Strom induziert.

Die Feldlinien des Magnetfeld kann man sich vereinfacht als Gummibänder vorstellen

Die Höhe des erzeugten Stroms ist dabei abhängig von der Stärke des Magnetfelds ( dicke der Gummibänder) oder von der Anzahl der geschnittenen Feldlinien des Magnetfelds ( Anzahl der Gummibänder) ,also der Drehzahl des Läufers des Generators.

Wenn man also mehr Strom erzeugen möchte muss man entweder ein stärkeres Magnetfeld erzeugen ( bedeutet dickere Gummibänder) und den Läufer dadurch drehen, was dann schwerer geht oder mehr Feldlinien ( mehr dünnere Gummibänder) in der gleichen Zeit durchschneiden, was dann eben auch "schwerer" geht.

Das ist sehr vereinfacht beschrieben , eben für elektrische Laien! Meine "Kollegen" verzeihen mir.

Und "Obendrauf " noch das Lenzsche Gesetz, denn in dem steht , das ein Induktionsstrom immer so gerichtet ist das er der Ursache seiner Entstehung entgegengerichtet ist.

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Du hast einen kleinen Denkfehler:

Sie produziert nicht immer die gleiche Menge Strom, deswegen gibt es einen Regler.

Wenn die Batterie voll ist und du ohne Verbraucher fährst, läuft sie quasi leer mit. Wenn du Verbraucher anhast und die Batterie Strom aufnehmen kann, produziert sie Strom, wodurch sie natürlich einen Widerstand erzeugt.

Nimm einfach einen älteren Kleinwagen und mach die Heckscheibenheizung und das Licht an. Du wirst merken, dass die Drehzahl im Leerlauf leicht fällt, weil die Lima einen Widerstand erzeugt.

 

mfg

Habt ihr euch mal so einen Regler angeschaut? Der kann doch unmöglich 100A und mehr

regeln....so ein Regler regelt die Spannung, mehr nicht....der Strom stellt sich je nach

Verbrauchern von selber ein.

Der Regler regelt nicht den Verbraucherstrom! Er regelt den Zustrom in die Erregerwicklung. Dieser ist so 3A groß.

Selbst, wenn man die Verbraucherspannung regeln würde, würde über den Regler der Verbraucherstrom fließen! Wo wir wieder bei 100A wären...

MfG

Themenstarteram 2. November 2015 um 13:31

ja das kling logisch ^^

 

was ich jedoch nicht verstehe ist, die Lichtmaschine läuft doch immer über Keilriemen mit und hat mechanisch gesehen immer den selben Widerstand !

Warum muss sich dann der Motor mehr ,,anstrengen,, wenn man mehr Verbraucher zu schaltet ?

Du hast sicher nur den mechanischen Widerstand der Kugellager auf dem Zettel. Du unterschlägst aber den "magnetischen" Widerstand. Dieser ist x-Fach höher, als der mechanische Widerstand.

Hast du irgendwo einen kleinen Gleichstromelektromotor liegen? Dann dreh den mal leer und dann schließe die Pole kurz und dreh wieder!

MfG

Du meinst aber Generator oder?!

Dieser würde, bei externer Spannungsversorgung, vom Magnetfeld festgehalten und sich nur noch schwer bewegen lassen. Quasi so wie es der Motor "empfindet". Dieser induziert den Strom. Bei hoher Aufnahme wird das Magnetfeld stärker und bremst auch mehr.

Bei nem E Motor wär das kontraproduktiv.

Der E-Motor soll das Prinzip spürbar machen! So lässt sich das Zuhause einfach nachstellen.

MfG

Zitat:

@franz40 schrieb am 2. November 2015 um 12:43:24 Uhr:

Habt ihr euch mal so einen Regler angeschaut? Der kann doch unmöglich 100A und mehr

regeln....so ein Regler regelt die Spannung, mehr nicht....der Strom stellt sich je nach

Verbrauchern von selber ein.

.

Über den Regler wird lediglich die Erregerspannung von D+ eingestellt.

@TH,

Wenn der Höchststrom gefordert wird, erhöht sich auch zwangsläufig die Last.

Daher ist auch die LIMA nicht unerheblich am Verbrauch beteiligt.

Perpetuum Mobile, gibt es meines Wissens noch nicht. :D

Themenstarteram 2. November 2015 um 20:55

kann das denn jemand aus Elektrotechnischer Sicht erklären warum sich der Widerstand erhöht oder soll ich das einfach so hin nehmen :D

Steht doch oben!

Es entsteht der Drehrichtung entgegenwirkendes Magnetfeld.

MfG

Zitat:

@biohack schrieb am 2. November 2015 um 20:55:34 Uhr:

kann das denn jemand aus Elektrotechnischer Sicht erklären warum sich der Widerstand erhöht oder soll ich das einfach so hin nehmen :D

Das einem " Nicht Elektriker" zu erklären ist nicht ganz einfach man braucht da schon einige Geundkenntnisse der Elektrotechnik und Magnetismus, daher hier mal ein Link

Zu einer Seite mit einigen Erklärungen.

http://www.fahrzeug-elektrik.de/Edee.htm#A3

Ansonsten reicht Dir vielleicht als Erklärung das man um bei einer Maschine irgendetwas herauszubekommen man ja auch irgendetwas hineinstecken muss. ( ein Perpetuum Mobile gibt's eben nicht)

Hier soll also elektrische Energie hinten rauskommen , also muss vorne was reingesteckt werden , das ist hier eben Drehmoment vom Motorantrieb , der Generator dreht wenn hinten was herauskommt ,vorne schwerer.

Oh Mann was für ein Versuch das zu erklären!

Themenstarteram 2. November 2015 um 21:26

danke für die Erklärungen ^^ :D

 

so viel ich weiß hat das etwas mit der Lenzschen Regel zu tun ?! aber da endet mein Wissen auch :)

Ansonsten den beschriebenen Versuch mit dem E-Motor durchführen. Veranschaulicht die Wirkung im praktischen Versuch!

MfG

Ich Versuchs nochmal anders.

Um in einem Generator Strom zu erzeugen nutzt man das Induktionsgesetz. Das sagt aus, das , wenn man einen Leiter

In einem Magnetfeld bewegt in diesem Leiter ein Strom induziert wird.

Das passiert bei einem Generator auch , der "Leiter" , wird durch ein Magnetfeld gedreht und damit wird Strom induziert.

Die Feldlinien des Magnetfeld kann man sich vereinfacht als Gummibänder vorstellen

Die Höhe des erzeugten Stroms ist dabei abhängig von der Stärke des Magnetfelds ( dicke der Gummibänder) oder von der Anzahl der geschnittenen Feldlinien des Magnetfelds ( Anzahl der Gummibänder) ,also der Drehzahl des Läufers des Generators.

Wenn man also mehr Strom erzeugen möchte muss man entweder ein stärkeres Magnetfeld erzeugen ( bedeutet dickere Gummibänder) und den Läufer dadurch drehen, was dann schwerer geht oder mehr Feldlinien ( mehr dünnere Gummibänder) in der gleichen Zeit durchschneiden, was dann eben auch "schwerer" geht.

Das ist sehr vereinfacht beschrieben , eben für elektrische Laien! Meine "Kollegen" verzeihen mir.

Und "Obendrauf " noch das Lenzsche Gesetz, denn in dem steht , das ein Induktionsstrom immer so gerichtet ist das er der Ursache seiner Entstehung entgegengerichtet ist.

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