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Gegnerische Versicherung zahlt meinen Schaden ohne Anhörung

Themenstarteram 17. November 2017 um 23:03

Guten Abend,

ich hatte am Montag einen kleinen Unfall. Die Straße wurde durch eine Vekehrsverengung auf der Gegenfahrbahn einspurig, Gegner nahm mir die Vorfahrt und fuhr in meine Spur. Ich habe gebremst, stand, der Gegner fuhr weiter und streifte mein Auto. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und verteilte gleich ein Verwarnungsgeld an den Gegner. Wir (Firmenwagen) haben den Fall der gegnerischen Versicherung gemeldet und auch einen Anhörungsbogen erhalten, diesen aber bisher noch nicht wieder zurück geschickt. Heute ein erneuter Brief, Inhalt: Schaden wird voll reguliert. Bin natürlich froh darüber, wundere mich aber schon. Ist es normal, dass die das einfach so zahlen? Wir haben bisher auch noch kein Gutachten anfertigen lassen, Termin wäre kommenden Montag.

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19 Antworten
Themenstarteram 17. November 2017 um 23:08

Sorry, Doppelpost.

Da der gegenrsiche Fahrer offensichtlich der Unfallursacher war, geht alles auf seine HV.

Anwalt einschalten und regeln lassen. Mit der genersicher Versicherung gar nicht reden.

Themenstarteram 17. November 2017 um 23:11

Ich glaube, dass wir uns missverstanden haben. Die zahlen ja, ich habe quasi ein Luxusproblem. Bzw. wurde uns die Haftung zugesagt. Ohne meine Anhörung, Gutachten, Schlammschlacht.

Zitat:

@Kappa13 schrieb am 17. November 2017 um 23:09:48 Uhr:

Da der gegenrsiche Fahrer offensichtlich der Unfallursacher war, geht alles auf seine HV.

Anwalt einschalten und regeln lassen. Mit der genersicher Versicherung gar nicht reden.

:confused::rolleyes:

Geil Versicherung zahlt problemlos und trotzdem wird der Anwalt in's Gefecht geschickt.

Evtl. war der Unfallverursacher mal kein Arschloch und hat seiner Versicherung gesagt daß er eindeutig Schuld ist und nicht irgendwelchen Mist erfunden.

Gruß Metalhead

Themenstarteram 17. November 2017 um 23:15

Zitat:

:confused::rolleyes:

Geil Versicherung zahlt problemlos und trotzdem wird der Anwalt in's Gefecht geschickt.

Evtl. war der Unfallverursacher mal kein Arschloch und hat seiner Versicherung gesagt daß er eindeutig Schuld ist und nicht irgendwelchen Mist erfunden.

Gruß Metalhead

Danke für die Antwort. Ist wahrscheinlich die logischste Erklärung.

Zitat:

:rolleyes:

Geil Versicherung zahlt problemlos und trotzdem wird der Anwalt in's Gefecht geschickt.

Man kann auch selbstverständlich ohne Anwalt abwickeln. Habe ich bei Bagatelschaden gemacht. Ohne Anwalt bitte den merkantilen Minderwert und Nutzungsausfall (Tagesgeld beim Berzicht auf Mietwagen für die Zeit der Instandsetztung) nicht vergessen.

Einen Anwalt einzuschalten wäre eine bequeeme "Luxusvariante". Er würde übrigens einen Gutachter bauftragen, der in deinem Interesse, nicht im Interesse der gegenrischen Versicherung ein Gutachten erstellen würde (es ist keine Unterstellung - muss nichts negatives bedeuten).

Der Anwalt wüsste dann auch, dass beim Firmenwagen es ein Tagesgeld für Nutzungsausfall beim Verzicht auf Mietwagen nicht gibt. Da muss man den Schaden schon richtig berechnen.

Kontakt zum Gutachter vermitteln, Auftrag im Namen des Mandanten erteilen - alles möglich. Aber selbst den Gutachter beauftragen? Im Streitfalle müsste der Anwalt als Auftraggeber das Gutachten auch bezahlen.

Der Firmenwagen könnte geleast sein, da würde ich vielleicht mal in den Leasingvertrag schauen, was im Schadensfalle zu berücksichtigen ist.

Ich würde das ganz einfach die Firma regeln lassen und mich einen feuchten Dreck darum scheren. ;)

Warum hab ich denn einen Firmenwagen wenn ich mir dann doch selber einen Kopf machen will?

 

Gruß Metalhead

Themenstarteram 18. November 2017 um 8:41

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 18. November 2017 um 07:16:35 Uhr:

Ich würde das ganz einfach die Firma regeln lassen und mich einen feuchten Dreck darum scheren. ;)

Warum hab ich denn einen Firmenwagen wenn ich mir dann doch selber einen Kopf machen will?

Gruß Metalhead

Genau das ist mein Plan.

Aber um die anderen Post aufzugreifen:

Es ist ein geleastes Auto. Einen Anwalt werden wir nicht einschalten, warum auch? Die Haftung wurde doch bereits bestätigt. Ich war mit dem Wagen bereits im Autohaus und habe den Meister einen Blick drauf werfen lassen, das Autohaus will ein Gutachten anfertigen lassen (auch um die Höhe der Wertminderung festzustellen).

Die logische Erklärung wird sein, dass der Unfallverursacher seine Schuld bei seiner Versicherung eingestanden hat.

Geleastes Auto also.

Dann unbedingt entsprechend den Vereinbarungen des Leasingvertrags weiter vorgehen.

Da will wohl eine Versicherung unbürokratisch für den Geschädigten und unter Vermeidung von unnötigen Kosten für die Versichertengemeinschaft einen Schaden regulieren. Diese verdammten Schweine! Denen gehört gründlich in die Suppe gespuckt. Als erstes gehst du zum Anwald und machst alle erdenklichen Nebenleistungen geltend, egal ob du sie willst oder brauchst. Es ist nämlich dein RÄÄÄÄCHT und du hast die gottverdammte Pflicht dein Recht auch wahrzunehmen.

Wenn die Versicherung (diese niederträchtigen Drecksäcke) auch das anstandslos bezahlt, stelle zunehmend absurdere und unverschämtere Forderungen. Irgendwann wird sich die Versicherung (dieser Körperschaft gewordene Antichrist) schon querstellen und dann ist endlich einem langwierigen, alle Beteiligten in den wirtschaftlichen und psychischen Ruin treibenden, Gerichtsverfahren der Weg geebnet.

Warum das Alles? Naja... Versicherungen sind nach dem Volkswagenkonzern das liebste Feindbild bei Motortalk und Feindbilder wollen gepflegt werden. Notfalls muss man sie so lange provozieren, bis sie das erwartete und vorurteilsbekräftigende Verhalten zeigen. Du hast da ganz einfach eine Verantwortung gegenüber allen Autofahrerstammtischen dieser Republik.

Themenstarteram 21. November 2017 um 9:40

Mir reicht es schon aus, dass mein Auto wieder instand gesetzt wird... ;-)

Dann verstehe ich ehrlich gesagt diesen Thread nicht.

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