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gebrauchtwagenfinanzierung, 5000 euro

Themenstarteram 28. Januar 2013 um 14:30

hallo,

ich hab letztes jahr meine ausbildung abgeschlossen, arbeite jetzt seit november 2012 in einer festanstellung in einem anderen betrieb. da ich jeden tag ca. 35km zur arbeit fahren muss, hab ich mir dann kurzerhand eine schrottkiste für 500 besorgt (opel corsa).

dass ich früher oder später ein neues auto benötige, war vornerein klar. jetzt hab ich mir überlegt, über einen relativ kurzen zeitraum einen gebrauchtwagen zu finanzieren. einen audi a3 8P für ca. 7-8.000 euro. (baujahr 2003/2004, bis max. 130000 km)

ich bin 23 jahre alt, verdienst ca. 1350 euro netto im öffentlichen dienst, unbefristet.

von dem nettogehalt abziehen müsste ich dann 200 euro für benzin, ich wohne noch zuhause also keine miete.

weglegen wollte ich 400 euro für das auto (für rate und instandhaltung), blieben also noch ca. 5-600 zum leben.

bis mai hätte ich ca. 3000 euro beisammen, die ich als anzahlung nehmen könnte. ich müsste also noch pi mal daumen 5000 euro kredit aufnehmen, welchen ich dann in einem zeitraum von 12 monaten tilgen möchte.

am ende des jahres bekomme ich eine jahressonderzuzahlung, etwa 80% vom gehalt zusätzlich.

außerdem bekäme ich durch die steuererklärung auch um die 2500 euro zurück, bedingt durch die fahrkosten zur arbeit.

für mich eigentlich der grund, dass ich die 5000 euro dann relativ schnell abbezahlt hätte.

 

ich wollte schon immer einen audi und den traum möchte ich mir jetzt einfach mal erfüllen. über die finanzierung könnte man sich jetzt streiten, aber ich möchte jetzt auch nicht noch 1 jahr warten.

was haltet ihr davon? ist das tragbar? hab ich irgend etwas übersehen?

 

Beste Antwort im Thema
am 28. Januar 2013 um 15:00

Zitat:

Original geschrieben von lisa343

 

außerdem bekäme ich durch die steuererklärung auch um die 2500 euro zurück, bedingt durch die fahrkosten zur arbeit.

Das müsstest Du mal vorrechnen, wie Du auf diesen hohen Betrag kommst.

Wenn Du einen einfachen Weg zur Arbeit von 35 km hast, dann kannst Du je Arbeitstag 35 x 0,30 € steuerlich absetzen, das sind 10,50 € arbeitstäglich. Bei 220 Arbeitstagen (z. B.) wären dies dann 2.310 € im Jahr, die Du steuerlich geltend machen könntest. Steuerwirksam davon sind 1.310 €, weil im Steuertarif eine Werbungskostenpauschale von 1.000 € bereits berücksichtigt ist. Je nach persönlichem Steuersatz könntest Du also mit einer Steuererstattung von 350 - 400 € rechnen. Wenn Du natürlich weitere Werbungskosten hast, so dass die 2.310 € steuerlich voll wirksam würden, dann wären dies trotzdem nur etwa 650 - 700 €, die Dir das Finanzamt aufgrund der Pendlerpauschale erstatten würde.

Gruß

Der Chaosmanager

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Themenstarteram 29. Januar 2013 um 8:05

Zitat:

Original geschrieben von Bert1956

Zitat:

Original geschrieben von lisa343

(nicht wundern, ich habe meinen letzten beitrag aus versehen mit dem account meines freundes geschrieben :p)

Des Freundes? Dieser Account war auch schon mal der deines Bruders.

Lisa, hier noch eine kleine Lebensweisheit: Wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis;)

familienaccount :o :)

naja, jedenfalls hab ich mal eine nacht drüber geschlafen und bis april/mai hab ich noch genug zeit, mir das durch den kopf gehen zu lassen und zu entscheiden.

am 29. Januar 2013 um 18:02

Zitat:

Original geschrieben von graf_a

wie gesagt, es wäre mein 4. auto, und solangsam möchte ich halt auch mal was ansehnlicheres.

Die Idee an sich mag ja stimmig sein, aber ein 10 Jahre alter A3 ist immer noch "ein altes Auto" (und wer verkauft sowas noch für 8000 Euro? ich hab schon jüngere A4 für das Geld gesehen und gleichalte A6).

Mit den "Billigkisten" hast du's eigentlich richtig gemacht, weil du das finanzielle Risiko für dich minimiert hast - wenn was teures kaputt geht oder's nicht über den TÜV kommt, schlägt man sie einfach los und holt sich was neues. Im Prinzip kannst mit dem verfügbaren Einkommen ja alle 2 Monate nen "neuen" alten holen.

Ein Auto, das noch 8000 Euro (?) kosten soll, verliert trotzdem noch jedes Jahr an Wert (ca. 20% bis halt nur noch "verschrottwert").

Der A3 wäre auch nicht reparaturfreundlicher (eher im Gegenteil, wenn da bisschen Ausstattung drin ist, kann auch nur bisschen kaputt gehen - je mehr Ausstattung, um so kaputter - Klimakompressor, der nach 10 Jahren schon mal den Geist aufgeben kann, kost dich in dem Fall schon soviel wie ein ganzes Auto), dafür teurer und nichtmal abgezahlt.

Zitat:

Original geschrieben von Ascender

Der Händler muss auch eine Garantie geben, aber in der Regel greift die nur bei Mängeln, die dir nachweisbar verheimlicht wurden. Beim Privatverkauf gilt eben das was man auf ebay so oft liest: Keine Gewährleistung, keine Rücknahme!

Falsch, der Händler muss Gewährleistung geben. Wenn es ein Vertragshändler/seriöser Händler ist gibt es aber oftmals eine Garantie(-versicherung) dazu. Was einem das wert ist, muss jedre für sich selbst abwägen.

Ich würde entweder von einem Vertragshändler oder von Privat kaufen. Eventuell noch von einer seriösen, vertrauenswürdigen Kfz-Werkstatt mit Gebrauchtwagenhandel.

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