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Gebrauchtwagen Finanzierung oder Neuwagen Leasing ?

Themenstarteram 20. Juni 2012 um 20:52

Hi,

hatte vor ein Paar Monaten mal wg. Gebrauchtwagen hier gefragt - das hatte sich dann erstmal verworfen, da die Bank mir ohne Gehaltsabrechnungen erstmal keinen Kredit gewährte ... ich hab jetzt erst den Start ins Berufsleben gemacht.

Derzeit hab ich für viel Geld einen Mietwagen von Sixt ...der muss aber spät. bis August weg, sonst wird mir das zu teuer.

Nun stehe ich vor dem Problem, dass ich nicht genau weiß was ich machen soll. Effektiv will ich den Wagen, egal wie finanziert, mind. 5 Jahre fahren. Ich brauche ncht alle 3 Jahre einen neuen Wagen. Wobei ich hierbei dann aber maximum einen 5 Jahre alten Gebrauchten kaufen würde.

DErzeit stehen bei den gebrauchten bei mir folgende auf der Liste:

Audi A3

Audi A4

BMW 320d / 315d

Ich denke hier in der Gegend um Friedirchshafen sollte sich da was finden lassen. Plane bei nem gebrauchten bis ca. 14.000 € ...entsprechend bis 120.000 km ...

ODER

einen Neuwagen ...hierbei aber wahrscheinlich "nur" einen A3. Nun habe ich bei Sixt die Leasing Angebote gesehen. Bringt das Leasing etwas für Privatleute ? Wie gesagt...5 Jahre würde ich den Wagen schon behalten...danach wer weiß. Ich bin finanziell in der glücklichen Lage dass mir selbst 400-500 € Raten nicht so sehr weh tun...am Ende des Monats ist alles bezahlt und ich habe immer noch 800-900 € mehr auf dem Konto als zum Vormonat.

Gibts bei den LEasings oft noch Probleme bzgl. Nachzahlungen bei Rückgabe ? Stichwort "Restwert" ?

Was wird bei diesem "Full Service Leasing" abgedeckt ? Versicherungen ? Taugen die was ?

Fragen über Fragen - Sixt wirbt das ja ganz prächtig auf der Website...aber irgendwie ist mir das zu aalglatt und blütenweiß.

Sind LEasingangebote von den Herstellern günstiger ...i.d.Regel ??? Audi z.b.?

Wäre super wenn mal ein Paar Leute Ihre Meinung kundtun könnten. Ist halt ein Zwiespalt ...entweder der Bank die Zinsen in den Rachen werfen, oder beim LEasing in Kauf nehmen dass man ggf. am Ende doch ein wenig drauf zahlen muss, je nachdem wieviel der Wagen noch wert ist.

Danke :)

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20 Antworten

Leasing lohnt sich für Privatleute eigentlich nicht.

Nimm einen Gebrauchten, zahle ordentlich etwas an und finanziere den max. über 3 Jahre. Dann halten sich auch die Zinsen im Rahmen.

Ich persönlich würde mir einen Wagen nicht länger als drei Jahre leasen. Der Grund: Der Leasingnehmer trägt das Reperaturrisiko. Hat der Wagen nach z.b. 4,5 Monaten einen Motorschaden, oder ist das Getriebe bzw. dei Kupplung kaputt ... oder irgend etwas, was wirklich teuer zu reparieren ist ... dann zahlt der Leasingnehmer die Reperatur voll. Der Leasinggeber freut sich, hat er ja einen Wagen mit neuem Motor ... der -nehmer geht leer aus, er sieht keinen Eurocent.

Leider decken die Gerantien genau diesen Fall meistens nicht ab. Mir ist zumindest keine (Gebrauchtwagen)garantie bekannt, die einen kapitalen Motorschaden durch undurchsichtige Klauseln nicht ausschließt, weswegen solche Garantien leider oft rausgeworfenes Geld sind.

Bei einer Finanzierung hast Du zwar das Risiko auch ... dem Wagen ist es ja egal, ob er finanziert oder geleased ist. Aber der finanzielle Aufwand ist nicht völlig vergebens, da der Wagen ja irgendwann Dein Eigentum wird. Dann hast Du einen älteren Gerbauchten mit neuem Motor ... schön für Dich.

Klar: Du könntest den geleasten Wagen auch übernehmen... aber dann muss man sich fragen, ob eine Finanzierung unter diesen Gesichtspunkten nicht günstiger ist.

Achso, wenn der Start ins Berufsleben erst jetzt erfolgte ... vielleicht bis nach der Probezeit mit der Anschaffung eines Autos warten.

Ja, die Probezeit sollte man erst einmal erfolgreich hinter sich bringen, bevor man eine solche Investition in Angriff nimmt.

Themenstarteram 21. Juni 2012 um 12:40

naja...

ich fahre häufig nach Hause (400 km) eine Strecke. Und eine Klapperkiste will ich mir vorübergehend auch nicht anschaffen - am Ende hab ich nur Terz damit. Und solche Strecken ohne komfortablen Unterbau ist mies... Und auf Bahn/Bus kann ich mich nicht verlassen. Der fährt von meinem Ort aus nur einmal jede Stunde - dazu muss ich noch umsteigen, was das ganze auch nicht grad einfacher macht.

Derzeit Leihwagen kostet mich derzeit halt ne Stange Geld, ...700 € im Monat. Ist zwar immer noch verkraftbar - aber wenn ich einen eigenen Wagen hätte wäre mir das aus finanzieller Sicht deutlich lieber.

Wegen der Probezeit muss ich mir nicht all zu viele Sorgen machen ... sie wäre erst zum November rum - ist ne blöde Situation - aber viele Möglichkeiten hab ich nicht.

Problematisch wird das die meisten Leasingverträge nur auf 10.000 km p.a. gerechnet sind wer mehr km fährt zahlt mehr im Monat, oder dann am Ende mehr.

also ich würde mir das Leasing schon ernsthaft durch den Kopf gehen lassen, es ist auch für Privatleute immer mehr im Kommen und es gibt mehrere Internetseite, nicht nur sixt, die Leasingangebote bzw. eine Vermittlung zum Händler anbieten.

Du hast doch sicherlich schon leasing in google eingegeben, da findet man ja schon ein paar interessante Seiten mit Angebote [halt auch auf den hinteren seiten], für deine Wünsche habe ich persönlich jetzt nicht nachgeschaut, aber da lässt sich doch bestimmt was finden :)

Zitat:

Original geschrieben von Gigante58

also ich würde mir das Leasing schon ernsthaft durch den Kopf gehen lassen, es ist auch für Privatleute immer mehr im Kommen und es gibt mehrere Internetseite, nicht nur sixt, die Leasingangebote bzw. eine Vermittlung zum Händler anbieten.

Das ist ja noch teurer als eine Ballonfinanzierung.

Zitat:

Original geschrieben von Gigante58

also ich würde mir das Leasing schon ernsthaft durch den Kopf gehen lassen, es ist auch für Privatleute immer mehr im Kommen...

Ich finde es sehr bedenklich, diesem Trend zu folgen, zumal man nach ein paar Jahren zwar eine Menge Geld ausgegeben hat, aber am Ende der Leasingzeit trotzdem ohne Fahrzeug darsteht.

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Problematisch wird das die meisten Leasingverträge nur auf 10.000 km p.a. gerechnet sind wer mehr km fährt zahlt mehr im Monat, oder dann am Ende mehr.

Was ist daran problematisch?

Wenn ich weiß, dass ich 30.000 km oder 40.000 km p. a. fahre, dann lasse ich mir eben ein entsprechendes Angebot machen. Jedenfalls weiß ich bei einem km-Vertrag relativ genau vorher, was mich das Auto monatlich kostet.

Natürlich ist ein LV mit höherer km-Leistung teurer - aber auch ein finanziertes Auto hat einen höheren Wertverlust, wenn es am Ende mit einer höheren km-Leistung verkauft wird.

Warum sich Privatleasing nicht lohnen soll, kann ich als pauschale Aussage nicht nachvollziehen. Es kommt immer auf das Angebot an - subventionierte Herstellerangebote sind oft günstiger als jede Finanzierung.

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Warum sich Privatleasing nicht lohnen soll, kann ich als pauschale Aussage nicht nachvollziehen. Es kommt immer auf das Angebot an - subventionierte Herstellerangebote sind oft günstiger als jede Finanzierung.

Dafür sind am Ende des Leasing Geld und Auto weg. Da nutzt es einem nichts, daß das Ganze günstiger ist als eine Finanzierung.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Dafür sind am Ende des Leasing Geld und Auto weg. Da nutzt es einem nichts, daß das Ganze günstiger ist als eine Finanzierung.

Wie schon gesagt, mir ist eine solche Aussage zu pauschal. Günstiger heißt für mich nicht nur Leasingrate sondern Gesamtkosten ...

Ich hatte einen BMW 520d für drei Jahre auf 180.000 km geleast. Das Auto hatte einen LP von 54.000 und ich habe (weil ich drei Monate früher gewechselt habe) in 33 Monaten insgesamt etwas über 25.000 € an Leasingraten bezahlt.

Jetzt sag' Du mir bitte, was ich für einen 33 Monate alten 520d mit 165.000 km auf der Uhr noch bekommen hätte.

Um günstiger als bei dem o. g. LV zu fahren hätte ich bei einer klassischen Finanzierung (bei einem Anschaffungspreis von ca. 43.000 €) mehr als 22.000 € für den Wagen erzielen müssen, damit dies unterm Strich günstiger für mich gewesen wäre. Nicht den Aufwand gerechnet, den der Privatverkauf eines Autos mit sich bringt.

Ich kann durchaus akzeptieren, wenn jemand aus irgendwelchen Gründen Leasing für sich ablehnt und es liegt mir fern, jemanden missionieren zu wollen - aber ein pauschales KO-Argument, dass Leasing sich für Privatleute generell nicht lohne, finde ich billig.

Gruß

Der Chaosmanager

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Problematisch wird das die meisten Leasingverträge nur auf 10.000 km p.a. gerechnet sind wer mehr km fährt zahlt mehr im Monat, oder dann am Ende mehr.

Was ist daran problematisch?

 

Wenn ich weiß, dass ich 30.000 km oder 40.000 km p. a. fahre, dann lasse ich mir eben ein entsprechendes Angebot machen. Jedenfalls weiß ich bei einem km-Vertrag relativ genau vorher, was mich das Auto monatlich kostet.

 

Natürlich ist ein LV mit höherer km-Leistung teurer - aber auch ein finanziertes Auto hat einen höheren Wertverlust, wenn es am Ende mit einer höheren km-Leistung verkauft wird.

 

Warum sich Privatleasing nicht lohnen soll, kann ich als pauschale Aussage nicht nachvollziehen. Es kommt immer auf das Angebot an - subventionierte Herstellerangebote sind oft günstiger als jede Finanzierung.

 

Gruß

Der Chaosmanager

Zunächst einmal zahlst du die Leasingraten auf den Listenpreis, Nach Vertragsende musst du das Auto zurückgeben egal ob es dir gerade finanziell passt oder nicht und du bist dann Auto und Geld los.

 

Als Eigentümer kannst du das Auto verkaufen wann du willst du musst aber nicht und du musst dir dann auch kein neues Fahrzeug kaufen, der Leasingnehmer muss aber ein Ersatzfahrzeug haben.

 

Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen wo  ein Privatleasing lnteressant für den Kunden ist finanziell rechnen tut es sich nicht, weil die Leasingbanken keine eingetragenen Fürsorgevereine sind sondern ´wirtschaftliche Betriebe die Gewinne machen müssen um zu überleben.

Zitat:

Zunächst einmal zahlst du die Leasingraten auf den Listenpreis, Nach Vertragsende musst du das Auto zurückgeben egal ob es dir gerade finanziell passt oder nicht und du bist dann Auto und Geld los.

Erstens wird die Leasingrate auf der Basis des Preises berechnet, den Du verhandelt hast (ich kann mir nicht vorstellen, dass heutzutage jemand noch den LP zahlt - egal wie er finanziert). Zweitens sollte natürlich bei Abschluss des Leasingvertrags klar sein, was man will - und wenn ich im vorhinein weiß, dass ich in drei Jahren 180.000 km fahre, werde ich kein Auto kaufen - und zwar WEIL ich das Fahrzeug dann am einfachsten los bin.

Zitat:

Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen wo ein Privatleasing lnteressant für den Kunden ist finanziell rechnen tut es sich nicht, weil die Leasingbanken keine eingetragenen Fürsorgevereine sind sondern ´wirtschaftliche Betriebe sind die Gewinne machen müssen um zu überleben.

... auch Banken, die klassich finanzieren, müssen "überleben" - wie Du es ausdrückst. Wo ist da der Unterschied zu Leasingbanken?

Allerdings halte ich Deine Definition für falsch: Leasingbanken müssen nicht Gewinne machen, um zu überleben. Gewinne zu machen - und zwar möglichst hohe - ist der Unternehmenszweck.

Übrigens machte der verkaufende Betrieb damals keinen unglücklichen Eindruck, als er mir den BMW verleaste und ich glaube nicht, dass er draufgelegt hat.

Gruß

Der Chaosmanager

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