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Gebrauchten Zoe aus 2013 oder neuen Renaut Twingo Elektrik?

Themenstarteram 27. Januar 2022 um 10:32

Guten Morgen Zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem kleinen (vielleicht gebrauchten) Elektrowagen. Immer noch...

Habe mich jetzt eher auf den Twingo Elektrik eingeschossen, würde völlig ausreisen und gefällt mir. Preis so um die 14.000€ Jetzt habe ich einen Zoe in der Nähe gefunden für 8.700€ inkl Akku, Bj 2013 mit 58tkm und der Akku wurde geprüft, hat noch 91% SoC. Ist der Preis angemessen? Ist zwar etwas größer das Auto, Reichweite soll 120km etwa sein.

Vielleicht hat der ein oder andere noch ein für oder gegen, welches man Kaufen sollte. Grundsätzlich wäre es ein reines Stadtauto und es könnte sehr gut zu hause geladen werden.

Danke schön!

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24 Antworten

2013? Damals gab es meines Wissens noch keine Kaufakkus, der musste gemietet werden. Das sind nicht unerhebliche Kosten, die zusätzlich entstehen, je nachdem wie viele KM gefahren werden.

Abgesehen davon würde ich kein E-Auto mit einem 9 Jahre alten Akku kaufen.

Ich würde einen neuen Twingo E kaufen, besser noch leasen, denn ein E-Fahrzeug würde ich mir nicht langfristig ans Bein binden. Beim Leasing könnte ein neuer Zoe ähnlich teuer sein.

EDIT: In der verlinkten Anzeige steht, dass der Akku gekauft wurde. Trotzdem ist das ein altes Teil, bei dem das Ende absehbar ist.

Und nach 2-3 Jahren hat der neue Zoe soviel Kosten verursacht, wie der Gekaufte... naja.

Der Gekaufte wird dann immer noch einen Restwert haben.

Geleaste Autos werden nach der Laufzeit auch verkauft. Warum sollte es beim Akku anders sein? Zumal der TE speziell vom Kaufakku schreibt.

Für den Anwendungsbereich würde ich den gebrauchten Zoe kaufen. Würde ich dem Twingo vorziehen, Preis-/Leistung, Komfort und Größe.

Erkunde mal, ob es in deiner Nähe Profis gibt, die den Akku eventuell reparieren können, wenn einzele Zellen versagen SOLLTEN. Aber 91% sind doch top, auch mit 70% wird der noch für Stadtfahrten genügen, da du zuhause laden kannst.

Spare dir das Geld für den neueren Twingo.

Ein Dacia Spring kostet mit Förderung 11k, hat mehr Reichweite und 8 Jahre Garantie auf den Akku, da würde ich nicht gebraucht kaufen.

Lässt sich denn die weitere Akkudegration irgendwie extrapolieren? Ab einem gewissen Grad soll es da meine ich rapide bergab gehen. Wenn der gebrauchte Zoe in 5 Jahren ein Totalschaden ist, hast du nichts gespart. Den Dacia könntest du in 5 Jahren mit Restgarantie ins Ausland verkaufen.

Themenstarteram 27. Januar 2022 um 12:35

Hallo,

der Dacia Sping ist aktuell hier nicht zu bekommen. Ich bin ihn auch probegefahren. Grundsätzlich reicht dieser auch, aber in der Plus Ausstattung ist er nur ca. 1000€ günstiger als der Twingo und dieser wäre in 2-3 Monate zu bekommen, bzw. teilweise stehen noch welche auf den Höfen und von der Wertigkeit doch was ganz anderes. Deswegen scheidet er leider aus, obwohl ich ihn optisch und für die Größe gut finde.

Zitat:

@MotorManiac2020 schrieb am 27. Januar 2022 um 11:25:40 Uhr:

Lässt sich denn die weitere Akkudegration irgendwie extrapolieren? Ab einem gewissen Grad soll es da meine ich rapide bergab gehen. Wenn der gebrauchte Zoe in 5 Jahren ein Totalschaden ist, hast du nichts gespart.

Warum sollte der gebrauchte Zoe in 5 Jahren ein Totalschaden sein (außer durch einen Unfall, den aber niemand vorhersehen kann)? :confused:

Also ich sage auch, für 9 Jahre schon erheblich viel Geld für einen Kleinwagen mit dermaßen begrenzter Reichweite - Tendenz natürlich fallend...

 

Grüßle Mopedcruiser

"2013? Damals gab es meines Wissens noch keine Kaufakkus, der musste gemietet werden. Das sind nicht unerhebliche Kosten, die zusätzlich entstehen, je nachdem wie viele KM gefahren werden."

Stimmt, und als Renault dazu überging, lieber mehr Geld auf dem Konto und die Akkus vom Hals zu haben, wurde auch den bisherigen Mietern das Angebot zum Kauf gemacht. Der Preis war abhängig vom Zustand der Akkus.

Ein E-Auto mit einer Reichweite von 120 km ist heute schon relativ schlapp. Akkutechnik schreitet fort und in einigen Jahren interessiert sich kein Niemand mehr dafür. Dazu dürfte die Werksgarantie auf den Akku erloschen sein, also würde ich den Twingo bevorzugen.

Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 27. Januar 2022 um 14:47:34 Uhr:

Zitat:

@MotorManiac2020 schrieb am 27. Januar 2022 um 11:25:40 Uhr:

Lässt sich denn die weitere Akkudegration irgendwie extrapolieren? Ab einem gewissen Grad soll es da meine ich rapide bergab gehen. Wenn der gebrauchte Zoe in 5 Jahren ein Totalschaden ist, hast du nichts gespart.

Warum sollte der gebrauchte Zoe in 5 Jahren ein Totalschaden sein (außer durch einen Unfall, den aber niemand vorhersehen kann)? :confused:

Akku platt, würde mich nach dann 14 Jahren nicht wundern. Wenn man Neuwagen für 11 k bekommt, lohnt sich ein Gebrauchter für knapp 9k nicht. 2.000€ Aufpreis für quasi 8 Jahre Garantie erscheint mir persönlich ein guter Deal. Wie gesagt die Degration ist meine ich nicht linear, deswegen die Frage ob man den künftigen Verlust extrapolieren kann, bis das Auto eben nicht mehr brauchbar ist.

Hab gerade mal auf der ADAC Homepage nachgesehen, der dürfte 2013 mit einem 22 kW Akku ausgeliefert worden sein, Reichweite NEFZ bis zu 210 km.

Jetzige Angabe des Verkäufers 120 km - von 91% auf 0%? Wie ist dann die Reichweite für 20% - 80%? Um die 80 km? Schon klar, warum jetzt der Zoe verkauft werden soll.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 27. Januar 2022 um 19:18:46 Uhr:

Hab gerade mal auf de rADAC Homepage nachgesehen, der dürfte 2013 mit einem 22 kW Akku ausgeliefert worden sein, Reichweite NEFZ bis zu 210 km.

Jetzige Angabe des Verkäufers 120 km - von 91% auf 0%? Wie ist dann die Reichweite für 20% - 80%? Um die 80 km? Schon klar, warum jetzt der Zoe verkauft werden soll.

Wenn man mit 60% realer Reichweite der NEFZ Werte rechnet kommt man auch ohne Degration auf etwa 120 Km, für ein E-Auto der ersten Generation fast ein guter Wert.

Schau dir mal den Rechner hier an:

https://www.dacia.de/modelle/spring/batterie-und-laden.html

Bei 5 statt 20 Grad sinkt die Reichweite schon von 234 Km auf 156 und das bei Tempo 50, bei Tempo 90 noch 107 Km Reichweite. Ziemlich ernüchternd das Ganze.

Also nur was für den Berg runter, rauf wird schon wieder schwierig.

Zitat:

@Merit schrieb am 27. Januar 2022 um 12:35:48 Uhr:

Hallo,

der Dacia Sping ist aktuell hier nicht zu bekommen. Ich bin ihn auch probegefahren. Grundsätzlich reicht dieser auch, aber in der Plus Ausstattung ist er nur ca. 1000€ günstiger als der Twingo und dieser wäre in 2-3 Monate zu bekommen, bzw. teilweise stehen noch welche auf den Höfen und von der Wertigkeit doch was ganz anderes. Deswegen scheidet er leider aus, obwohl ich ihn optisch und für die Größe gut finde.

Der Spring ist definitiv deutlich zu hoch eingepreist, nur für um die 10K würde der passen.

Scheint aber nichts ausmachen, viele spricht das wirklich billig gemachte Ding trotzdem an.

Es kommt doch immer darauf an, wieviel man fährt. Für ein reines Stadtauto, 3 km zur Kita, 2 km zum Büro usw und am Tag nicht mehr als 20 km, da muss das Ding einmal die Woche (5 Tage Nutzung) geladen werden...

Man kann Akkus reparieren, bei einem Vebrenner kann auch das Getriebe oder Motor die Grätsche machen. Ich weiß nicht warum beim E-Auto immer der Akku kaputtgehen soll. Und diese These wird hartnäckig von denen aufgestellt, die noch nicht mal persönlich ein E-Auto haben. In der Realität hört man seltsamerweise kaum etwas von Akkuschäden.

Und für 2000,- Euro Preisunterschied muss der Großteil mind. 1 Monatsgehalt aufwenden.

Ich würde die ZOE nehmen, von den gesparten 2000,- kann man sogar den Akku reparieren, wenn er denn überhaupt die totale Grätsche macht... Übrigens fehlen einem Elektroauto ganz viele Komponenten, Nebenagregate, die beim Verbrenner defekt gehen können. Die Bremsen halten länger, kein verrosteter Auspuff usw.

Ausserdem ist die ZOE sofort verfügbar, der Spring wird irgendwann mal geliefert...

Zitat:

@Merit schrieb am 27. Januar 2022 um 10:32:59 Uhr:

Vielleicht hat der ein oder andere noch ein für oder gegen, welches man Kaufen sollte. Grundsätzlich wäre es ein reines Stadtauto und es könnte sehr gut zu hause geladen werden.

Ist jetzt die Frage was du willst und welche Reichweite du benötigst. Ich hab zum Spaß als Zweitwagen beispielsweise einen Renault Twizy zu Hause stehen. Für die Arbeit hab ich einen Firmenwagen. Die ganzen 5km zum Sport, einkaufen, ... macht der mit 50-60km Winterreichweite problemlos.

Für den Zweck könntest du dir auch mal die "Drillinge" angucken, sprich c-zero, i-miev, ion. Noch etwas weniger Reichweite als die 2013er Zoe, dafür gebraucht halt auch merklich günstiger zu bekommen. Wäre eine Alternative wenn die Reichweite ausreicht.

Am Ende ist alles - wie immer - eine Preisfrage. Von den Drillingen über gebrauchte Zoe, neuen Spring, neuen Twingo bis neuem Zoe werden die Autos halt jünger und haben höhere Reichweite. Die Frage was du brauchst und was du investieren kannst/willst liegt am Ende bei dir.

Entsprechend bei Renault auch die Frage nach der Batteriemiete. Imgrunde ist die nichts weiter als eine Art teure Vollkasko für die Batterie. Da hast du nach ein paar Jahren eine neue Batterie auch mit bezahlt.

Batteriehaltbarkeit ist eine Frage der Nutzung. Ständig die volle Kapazität ausnutzen und Schnellladen verschleißt den Akku mehr als wenn man sich meist bei 20-80% aufhält. Einem mit noch 91% Kapazität bewerteten Akku traue ich im Kurzstreckenverkehr wo er nicht ständig ganz voll - ganz leer gefahren wird noch viele Jahre zu.

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