Gebläsekasten Porsche Style GFK lackieren

VW

Hallo Jungs

wer hat so einen Gebläsenkasten schon mal in einer anderen Farbe lackiert?
Was muss man beachten? Bin leider kein Lackexperte.
Muss die alte Farbe (rot) vorher komplett runter oder reicht anschleifen?
Braucht man dann einen speziellen Untergrund?
Welcher Lack_Typ hält da gut auf dem GFK?

Gruß
Walter

49 Antworten

Nur wenn du auf einer Fließbank ein Saugrohr innen roh testest und es dann innen glättest und polierst ist klar das da mehr durch geht.Mit der Arbeit weitest du es ja auch auf.Für einen reellen Test müßten die innen den exakt gleichen Durchmesser haben.Nur eben roh und poliert.Ein mm mehr Innendurchmesser könnte schon die entmischte Menge egalisieren.(Für mich leider nicht nachmeßbar sowas.)

An glatten Flächen schlagen sich die mini Kraftstoffkügelchen (ein Vergaser zerstäubt ja nur und macht kein Gas draus) viel besser nieder ,so das das da kleben bleibt.Eine "rauhe" Fläche bildet eine art Luftpolster/Luftwirbel (darum fliegen Golfbälle mit Löchern weiter als welche ohne, Luftwiederstand) an denen nicht so viele Kügelchen abgelagert werden können,oder wieder abreissen von der Wand.

der Stahlgruber Lackexperte (es war eine Expertin😉) hat mit heute erzählt, dass der Acryl-Lack schon ein 2 Komponenten-Lack sei und dadurch keinen Klarlack zum Schluss mehr braucht.
Außerdem meinten die, dass es keinen zusätzlichen Härter mehr bräuchte und dass dieser Acryl-Lack auch beständig wäre gegen Benzin und Öl und Temperatur. Wenn man will kann man zum Schutz des Lackes hinterher noch eine 2 Schicht-Klarlack-Schicht draufsprühen.

Stimmt das alles?

so,
fertig.
Ist gut geworden.
Vielen Dank für die guten Hinweise

Terence-schrauberei-087

so sieht es nun eingebaut aus😉

Terence-schrauberei-111
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Also das... das...sieht guuuuut aus !

Wie hast du die Luftschaufeln denn nun gebaut ?

an denen hab ich nix gemacht😉

Neue Luftfilter mit neuen Deckeln gabs auch gleich dazu...und die Entlüftung auch geändert?

Wegen der Saugrohroberfläche, Ähmmm -innenfläche.
Vari hat hat mit den 'Golfbällen' schon recht!

Eine polierte + glatte Fläche erzeugt viel Verwirbelungen (Grenzschichtströmung). Das ist quasi eine Querschnittsverengung.
Drum strukturiert man z,B. den Belag bei Skiern. (Wer schon mal mit'n glatten Belag losgefahren ist, kennt den Unterschied!)
"Struktuieren" ist sowas, wie "ein VW-Golfspoiler"!
Eine Abrisskante .... Nur tausendfach + mikroskopisch halt, zur Grenzschichtbeeinflussung.

Diese Erkenntnisse werden seit jahrzehnten bereits im Surfsport + Wintersport genutzt.

Im Schiffbau auch, um den Schiffsrümpfen weniger Strömungswiederstand zu geben. (Bei Haifischen abgekupfert)

Das DLR hat eine Studie über Ribletoberflächen gemacht.
Sowie grad aktuell über Anströmkanten von Rotorblättern (beim Buckelwal abgekupfert)von Hubschrabbern als Sensation veröffentlicht.
Revolutionär ist nun wirklich nicht, eher das mal jemand auf die Idee gekommen ist, die vorhandenen Erkenntnisse auf die Hubschrauber an zu wenden.
Die Surfer haben das mit ihren Finnen schon vor über 25Jahren gemacht.😉

Zurück zum "Polieren",.
Vor ewigen Zeiten habe ich im 50ps-Bereich rumexperiementiert. Poliert war die Leistung schlechter, als 'schleifrauh'.

Uwe

Naja Uwe, ganz so einfach ists ja nun nicht. Beim Rohr ist die Strömungsgeschwindigkeit in der Mitte stärker und nimmt zum Rand hin ab. Die Verwirbelungen entstehen da weniger am Rand, eher an Kanten, Querschnittsveränderungen, Biegungen etc.

Das mit den Skiern musst mir jetzt aber erklären!

gruß woita

Erstmal zum Rohr.
In der Mitte ist eine gerade wenig verwirbelte Strömung, die schnell fließt. An der Rohrwand ist die Strömung = 0 ,auch an sehr glatten (polierten) Wänden. Zwischen Wand + der geraden Strömung ist die verwirbelte Grenzschichtströmung, die bremst. Die sollte möglichst klein sein!

Bei Skiern ist der Belag ja in Längsrichtung geschliffen. Das sind feinste Riefen.

Nun sollte man ja ab+zu den Belag wachsen.
Anschließend kann man das Wachs mit einem Korkklotz "schuppen" + mit einer harten Bürste "rippen".
Dann läuft der Ski schon auf den ersten Metern wesentlich besser.
Das ist wegen der Kavitation; Dampfblasenbildung durch unterschiedliche Unterdrücke mit Strömungsabriss. Das will man ja auch, denn man möchte gleiten + nicht rutschen.
(Übrigends fährt man beim Wintersport auf flüssigem Wasser!)
Bei Surfbrettern hat man die Unterseite mit feinem Sandpapier geschliffen, um ein schnelleres Angleiten zu bekommen.

Das im Ansaugsystem die Kanten + Gussnasen die Verwirbelung noch verstärken ist klar. Das ein Bogen den Widerstand erhöht auch. (Die Verwirbelungen kann man an jeder Flussbiegung sehen)
Ich gehe aber davon aus, das man durch die Strukturierung der Oberfläche den Bereich der verwirbelten Luft verringern kann. Besonders bei Bögen müsste sich das auswirken.

Uwe

Zitat:

Original geschrieben von Vari-Mann


Also das... das...sieht guuuuut aus !

Wie hast du die Luftschaufeln denn nun gebaut ?

Sorry Vari,

hatte Dich falsch verstanden.

Du meintest bestimmt die "Luftleitbleche in Schaufelform".

Ja, die sind so, wie wir es besprochen hatten. Habe je noch einen Teil der Bleche für die Befestigung umbiegen müssen, so dass nur noch ca. 160° Schaufel übrig geblieben ist, die ich dann noch etwas mehr in Schaufelform gebracht habe😉

@Uwe
mein Bild des Saugrohres zeigte ja, dass ich mit dem Wort "polieren" schon noch weit daneben gelegen habe und es bei weitem nicht sooo glatt ist innen😁

Ja ,das wollte ich wissen.
Kommt nun wirlich mehre an ? Oder auf beiden seiten gleich viel ?

Vari

das muss sich erst herausstellen. Bis jetzt läuft Terence noch nicht, da wir noch auf das Ölthermostat vom Ahnendorp warten🙄

Ah ok,aber gib mal Bescheid wenn du was weißt.

Das Thermostat teste aber vor dem einbau,sicher ist sicher heutzutage.

wie testet man das am besten?

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