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Für Bastel-Wastel mit Angst vor Temperaturproblemen

Opel Omega B
Themenstarteram 13. August 2015 um 20:37

Ich habe nun schon diverse Male Fahrzeuge um- und nachgerüstet, deren Besitzer Angst hatten in den Bergen und noch im Hochsommer Temperaturprobleme zu bekommen.

Dem einen habe ich eine Schaltleitung in den Innenraum gelegt, um so den Lüfter von innen rechtzeitig früher in Betrieb zu nehmen.

Einem anderen habe ich eine zusätzliche Kühlmittelpumpe, einen zusätzlichen Temperaturschalter und ein Thermostat mit niedrigerer Öffnungstemperatur montiert. Und so weiter und so weiter.

Es gibt ja dahingehend viele Wege, für mehr Kühlmittel-Temperatur-Abfuhr zu sorgen (als eigentlich Not tut).

Meist ist die Kühlleistung, ca doppelt so hoch ausgelegt, wie sie selbst unter extremen Bedingungen nicht gebraucht wird.

Eine zu geringere Wärmeabfuhr, bei intaktem Thermostat und Temperaturschaltern, entsteht meist durch einen verschmutzten und verkrusteten (verkalkten) Kühlmittelkreislauf. Hier bildet sich eine isolierende Schicht auf den Metalloberflächen, die einen optimalen Wärmeab fluß in das Kühlmittel verhindert. Zudem bilden sich, durch die dann sehr hohe Temperaturdifferenz an der Grenzschicht Dampfblasen, die das Kühlmittel zusätzlich aus den oberen Bereichen verdrängen.

Dann ist die Kopfdichtung und der Kopf ansich wirklich in Gefahr.

Hier ist also erst mal die chemische Keule gefragt, die den kompletten Kühlmittelkreislauf von allen Ablagerungen befreit und die gelösten Partikel dann beim Ablassen mit ausschwemmt.

Herbei gibt es aber auch eine hartnäckige Variante, die sich auch von solchen chemischen Angriffen nicht aus der Reserve locken läßt.

Das ist ein, dem Schnee ähnlicher, kristalliner Schlamm, der beim mischen von nicht geeigneten Frostschutz Arten entsteht.

Dabei verstopfen die Wärmetauscher (Kühler, Ölkühler beim V6, Thermostat, Heizungswärmetauscher und das Heizungsabschaltventil) zum Teil völlig.

Hier hilft eigentlich nur der Austausch aller Komponenten und das gründliche spülen aller im Motorraum verbliebenen Kühlmittelkanäle und Schläuche.

Ja und für alle die trotz allen Wissens noch Rest-Angst haben, habe ich noch eine kleine elektronische Lösung parat.

Ich habe beim stöbern in der Bucht ein feines 12V/10A Temperatur-, Anzeige, Mess- und Steuerungsmodul gefunden, daß, in der Temperatur und Hysterese programmierbar, in der Lage ist, die Lüftungsteuerung durch die Temperaturschalter parallel zu brücken, und so die Lüfter individuell nach eigenen Wünschen und Vorgaben zu steuern.

Mit 10A Stromverträglichkeit kann es die bei uns gebräuchlichen Relais (entkoppelt über Dioden auch mehrere gleichzeitig) sicher ansteuern.

Da es bipolar ausgelegt ist, d.h. die Speisespannung kann beliebig herum angeschlossen werden, kann man Masse oder Plus damit schalten.

Je nach dem was man damit vor hat.

Einziges Manko, die Leitung des Temperaturfühlers (NTC) ist leider nur knapp einen Meter lang, kann aber beliebig verlängert werden und die dadurch evtl. entsprechende Temperaturabweichung kann sogar auch in 1°C Schritten im Gerät nach-, abgeglichen werden.

Ist simpel anzuschließen, einfach zu programmieren, zeigt die Temperatur von -40°C-120°C in °C an und was das beste ist, es kostet nur 12€.

Wie gesagt, für so manchen Bastel-Wastel mit Rest-Angst, sicher ein must have.....

Temperatursteuerungsmodul 12V-10A
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Themenstarteram 13. August 2015 um 20:37

Ich habe nun schon diverse Male Fahrzeuge um- und nachgerüstet, deren Besitzer Angst hatten in den Bergen und noch im Hochsommer Temperaturprobleme zu bekommen.

Dem einen habe ich eine Schaltleitung in den Innenraum gelegt, um so den Lüfter von innen rechtzeitig früher in Betrieb zu nehmen.

Einem anderen habe ich eine zusätzliche Kühlmittelpumpe, einen zusätzlichen Temperaturschalter und ein Thermostat mit niedrigerer Öffnungstemperatur montiert. Und so weiter und so weiter.

Es gibt ja dahingehend viele Wege, für mehr Kühlmittel-Temperatur-Abfuhr zu sorgen (als eigentlich Not tut).

Meist ist die Kühlleistung, ca doppelt so hoch ausgelegt, wie sie selbst unter extremen Bedingungen nicht gebraucht wird.

Eine zu geringere Wärmeabfuhr, bei intaktem Thermostat und Temperaturschaltern, entsteht meist durch einen verschmutzten und verkrusteten (verkalkten) Kühlmittelkreislauf. Hier bildet sich eine isolierende Schicht auf den Metalloberflächen, die einen optimalen Wärmeabfluß in das Kühlmittel verhindert. Zudem bilden sich, durch die dann sehr hohe Temperaturdifferenz an der Grenzschicht Dampfblasen, die das Kühlmittel zusätzlich aus den oberen Bereichen verdrängen.

Dann ist die Kopfdichtung und der Kopf ansich wirklich in Gefahr.

Hier ist also erst mal die chemische Keule gefragt, die den kompletten Kühlmittelkreislauf von allen Ablagerungen befreit und die gelösten Partikel dann beim Ablassen mit ausschwemmt.

Herbei gibt es aber auch eine hartnäckige Variante, die sich auch von solchen chemischen Angriffen nicht aus der Reserve locken läßt.

Das ist ein, dem Schnee ähnlicher, kristalliner Schlamm, der beim mischen von nicht geeigneten Frostschutz Arten entsteht.

Dabei verstopfen die Wärmetauscher (Kühler, Ölkühler beim V6, Thermostat, Heizungs-Wärmetauscher und das Heizungsabschaltventil) zum Teil völlig.

Hier hilft eigentlich nur der Austausch aller Komponenten und das gründliche spülen aller im Motorraum verbliebenen Kühlmittelkanäle und Schläuche.

Ja und für alle die trotz allen Wissens noch Rest-Angst haben, habe ich noch eine kleine elektronische Lösung parat.

Ich habe beim stöbern in der Bucht ein feines 12V/10A Temperatur-, Anzeige, Mess- und Steuerungsmodul gefunden, daß, in der Temperatur und Hysterese programmierbar, in der Lage ist, die Lüftungsteuerung durch die Temperaturschalter parallel zu brücken, und so die Lüfter individuell nach eigenen Wünschen und Vorgaben zu steuern.

Mit 10A Stromverträglichkeit kann es die bei uns gebräuchlichen Relais (entkoppelt über Dioden auch mehrere gleichzeitig) sicher ansteuern.

Da es bipolar ausgelegt ist, d.h. die Speisespannung kann beliebig herum angeschlossen werden, kann man Masse oder Plus damit schalten.

Je nach dem was man damit vor hat.

Einziges Manko, die Leitung des Temperaturfühlers (NTC) ist leider nur knapp einen Meter lang, kann aber beliebig verlängert werden und die dadurch evtl. entsprechende Temperaturabweichung kann sogar auch in 1°C Schritten im Gerät nach-, abgeglichen werden.

Ist simpel anzuschließen, einfach zu programmieren, zeigt die Temperatur von -40°C-120°C in °C an und was das beste ist, es kostet nur 12€.

Wie gesagt, für so manchen Bastel-Wastel mit Rest-Angst, sicher ein must have.....

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Themenstarteram 13. August 2015 um 20:37

Ich habe nun schon diverse Male Fahrzeuge um- und nachgerüstet, deren Besitzer Angst hatten in den Bergen und noch im Hochsommer Temperaturprobleme zu bekommen.

Dem einen habe ich eine Schaltleitung in den Innenraum gelegt, um so den Lüfter von innen rechtzeitig früher in Betrieb zu nehmen.

Einem anderen habe ich eine zusätzliche Kühlmittelpumpe, einen zusätzlichen Temperaturschalter und ein Thermostat mit niedrigerer Öffnungstemperatur montiert. Und so weiter und so weiter.

Es gibt ja dahingehend viele Wege, für mehr Kühlmittel-Temperatur-Abfuhr zu sorgen (als eigentlich Not tut).

Meist ist die Kühlleistung, ca doppelt so hoch ausgelegt, wie sie selbst unter extremen Bedingungen nicht gebraucht wird.

Eine zu geringere Wärmeabfuhr, bei intaktem Thermostat und Temperaturschaltern, entsteht meist durch einen verschmutzten und verkrusteten (verkalkten) Kühlmittelkreislauf. Hier bildet sich eine isolierende Schicht auf den Metalloberflächen, die einen optimalen Wärmeabfluß in das Kühlmittel verhindert. Zudem bilden sich, durch die dann sehr hohe Temperaturdifferenz an der Grenzschicht Dampfblasen, die das Kühlmittel zusätzlich aus den oberen Bereichen verdrängen.

Dann ist die Kopfdichtung und der Kopf ansich wirklich in Gefahr.

Hier ist also erst mal die chemische Keule gefragt, die den kompletten Kühlmittelkreislauf von allen Ablagerungen befreit und die gelösten Partikel dann beim Ablassen mit ausschwemmt.

Herbei gibt es aber auch eine hartnäckige Variante, die sich auch von solchen chemischen Angriffen nicht aus der Reserve locken läßt.

Das ist ein, dem Schnee ähnlicher, kristalliner Schlamm, der beim mischen von nicht geeigneten Frostschutz Arten entsteht.

Dabei verstopfen die Wärmetauscher (Kühler, Ölkühler beim V6, Thermostat, Heizungs-Wärmetauscher und das Heizungsabschaltventil) zum Teil völlig.

Hier hilft eigentlich nur der Austausch aller Komponenten und das gründliche spülen aller im Motorraum verbliebenen Kühlmittelkanäle und Schläuche.

Ja und für alle die trotz allen Wissens noch Rest-Angst haben, habe ich noch eine kleine elektronische Lösung parat.

Ich habe beim stöbern in der Bucht ein feines 12V/10A Temperatur-, Anzeige, Mess- und Steuerungsmodul gefunden, daß, in der Temperatur und Hysterese programmierbar, in der Lage ist, die Lüftungsteuerung durch die Temperaturschalter parallel zu brücken, und so die Lüfter individuell nach eigenen Wünschen und Vorgaben zu steuern.

Mit 10A Stromverträglichkeit kann es die bei uns gebräuchlichen Relais (entkoppelt über Dioden auch mehrere gleichzeitig) sicher ansteuern.

Da es bipolar ausgelegt ist, d.h. die Speisespannung kann beliebig herum angeschlossen werden, kann man Masse oder Plus damit schalten.

Je nach dem was man damit vor hat.

Einziges Manko, die Leitung des Temperaturfühlers (NTC) ist leider nur knapp einen Meter lang, kann aber beliebig verlängert werden und die dadurch evtl. entsprechende Temperaturabweichung kann sogar auch in 1°C Schritten im Gerät nach-, abgeglichen werden.

Ist simpel anzuschließen, einfach zu programmieren, zeigt die Temperatur von -40°C-120°C in °C an und was das beste ist, es kostet nur 12€.

Wie gesagt, für so manchen Bastel-Wastel mit Rest-Angst, sicher ein must have.....

Temperatursteuerungsmodul 12V-10A
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Themenstarteram 16. August 2015 um 12:32

Hier auch dazu mal eine, von sicherlich vielen Montagemöglichkeiten, hier im VFL als Beispiel.

Schaltplan für unterschiedliche Funktionsvarianten und Bilder über die Einbindung mach ich auch noch mal wenn ich Zeit habe.

Da ich bei mir den Viscolüfter entfernt habe (C30SE im leichten Commodore) und die Kühlung rein über den E-Lüfter mache, baue ich mir eine Lüftersteuerung mit einem Arduino und einem BUZ11. Der Lüfter kann somit ab einer bestimmten Temperatur langsam anfangen zu laufen und wird mit steigender Temperatur schneller. Darüber hinaus kann man natürlich auch eine elektrische Wasserpumpe für den Nachlauf bei heiß abgestellten Motor integrieren. Da selbst ein einfacher Arduino nano schon sehr viele analoge Eingänge hat könnte man den Motor an mehreren Stellen mit Temperatursensoren versehen und ein richtiges "Kennfeld" für Lüfter und Wasserpumpe programmieren... Das wäre doch mal was für echte Bastler... ;-)

Themenstarteram 18. August 2015 um 8:09

Alles richtig, aber hier sind hauptsächlich Nicht-Elektroniker an Bord und sehr wenig Leute die sich eine Schaltung überlegen und sie dann auch im Fahrzeug verwirklichen können.

Ein Gerät an 12V anschließen und den Ausgang an ein Relais klemmen, bekommen sie aber fast alle hin.

Hier ist auch die Möglichkeit, durch simples umpolen der Betriebsspannung, die Ausgangsspannung am Relaisausgang zu wenden/umzukehren, besonders hervorzuheben.

Ich denke grade das fertige Gehäuse mit dem Display, die Einfachheit, die Ausstattung und die Möglichkeiten und das noch bei dem Preis, sind hier eben herausragend, und machen dieses Modul auch für Nicht-Elektroniker interessant.

Gibt von dem Anbieter, im gleichen Design und Ausführung sogar auch einen Feuchtemesser, mit dem man die Klima (Luftentfeuchtug) gezielt (energiesparend) ansteuern könnte.

Aber das fällt dann schon wieder in den Bereich Elektrik Spezialisten hinein.

Naja, dann ist es doch besser einfach einen früher reagierenden Thermoschalter zu verwenden oder den eventl. mit einem 2. an anderer Position zu ergänzen.... das ist dann für fast jeden realisierbar.

Themenstarteram 18. August 2015 um 12:52

Na ja, du hast scheinbar beim Omega B noch keinen oder hier besonders den unteren Thermoschalter noch nie gewechselt.

Es ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders den Wirkungsgrad des Motors herunter zu setzen, nichts anderes erreicht man mit solchen Aktionen, wie die Kühlmitteltemperatur dauerhaft herunter zu setzen.

Optimal sind hier halt Temperaturen um 95°C.

Mit diesem Gimmick kann man, mit ein paar Leitungen zum Relaiskasten geführt, parallel zu den Fahrzeug eigenen Temperaturschaltern eben ein wenig ändern und vorbeugend reagieren, wenn man mal ein flaues Gefühl mit und bei hohen Temperaturen des Kühlsystems hat. Und das ganze ohne vorne alles auseinander zu reißen und das Kühlwasser ablassen zu müssen.

Ein Thermoschalter der etwas früher reagiert kühlt den Motor nicht aus. Die Temperatur an sich wird über das Thermostat geregelt. Man kann nur ein kleines bißchen mehr Kühlleistung des Kühlers erreichen, da er etwas mehr mit Luft durchströmt wird....

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