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Frauen und Motorräder

Themenstarteram 12. Februar 2008 um 20:41

Hallo!

Ich überlege mir schon seit längerer Zeit im Frühjahr den Motorradführerschein zu machen. Seit 4 Jahren fahr ich mehr oder weniger erfolgreich Auto ;-) Hab aber kein eigenes, weil es mir zu teuer ist und man in der Stadt eh nicht parken kann. Aber so ein Motorrad.... mmhhh da komm ich schon ins träumen! Ehrlichgesagt hab ich aber keine Ahnung davon und bin mir gar nicht sicher ob ich mit meinen 1,58 m und knapp 60 kg Kampfgewicht überhaupt geeignet bin dafür. Bin auch noch nie auf einem Motorrad mitgefahren (einmal auf dem Moped von meinem Bruder - aber das ist hoffentlich kein Vergleich)

Was soll ich denn jetzt machen? Bin einfach auf der Suche nach Leuten die sich auskennen und mir mit Rat&Tat zur Seite stehen können.

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87 Antworten
am 13. Februar 2008 um 8:20

@ Darknibbler

Bei 2000 Km die Saison ist das natürlich erheblich günstiger.

Da muß ich Dir Recht geben.

Bin halt von mir und meinen Tourbegleitern ausgegangen,

mit denen ich meine gut 9000 Km fahre.

Für anständige Textil Klamotten/Helm schaut meine Rechnung so aus:

Helm 450

Hose 180

Jacke 350

Schuhe 180

Handschuhe 50

Wenn die „kleine“ auf den Geschmack kommt und mit den Touren anfängt,

sind gleich mal 6000 Km zusammen.

Zwei Mal zum Gardasee/Dolos und jedes 2. Wochenende eine kleine 450 Km Tour

in die Berge, dann rechne mal was da zusammen kommt.

Aber alles Geschmacks und Ansichtssache.

ich halt eine 125er fuer nicht sinngemäß. ich denk mal die huebsche frau will auch mal ne tour mit neu gewonnenen freunden mitfahren, und da bin ich ganz ehrlich, da ist man als 125er fahrer deutlich unterlegen und alle anderen muessen warten... das wird nur zur lasst.

btw ich steh auf frauen auf sportlern.. das steht bestimmt auch dir ganz gut :]

etwas um die 600ccm sollte durchaus spass machen, und fuer den anfang mehr als genug sein :]

mehr ist glaube ich nicht erwaegenswert und bedarf eines gesunden gashaendchens...

So lang man keine großvolumigen oder Sportmaschinen fährt hält sich das Motorrad auf Dauer mindestens die Waage oder ist billiger als das Auto.

Ich hab mal einen groben Vergleich angeführt. Ausgerichtet auf 2 Jahre mit etwa 30.000 km Laufleistung.

Allerdings keine Ersatzteile wie Kettenkit fürs Bike oder Luftfilter fürs Auto aufgeführt. Das führt zu sehr ins Detail. In den 2 Jahren ging ich mal mit etwa 300 € für neue Klamotten aus. Die Erstausstattung ist nicht mit eingerechnet, mir gings mal um laufende Kosten.

Kann da meines erachtens gut vergleichen. Mit der KTM hab ich eine der Maschinen die wohl in der Wartung am teuersten sind wenn ich sie in die Werkstatt bringe wie hier angeführt. Bei der DR Big hab ich selber geschraubt und das natürlich auch so berücksichtigt. Der Unterschied ist krass. ;)

Natürlich gilt das nicht für alle gleich, aber man kann durchaus sehen das ein Motorrad nicht wirklich teuer sein "muss". Man kann jetzt auch noch ein Auto nehmen das weniger verbraucht und weniger kostet, genauso kann man das aber beim Motorrad machen (siehe Big).

Zitat:

Original geschrieben von Marodeur

So lang man keine großvolumigen oder Sportmaschinen fährt hält sich das Motorrad auf Dauer mindestens die Waage oder ist billiger als das Auto.

Ich hab mal einen groben Vergleich angeführt. Ausgerichtet auf 2 Jahre mit etwa 30.000 km Laufleistung.

Allerdings keine Ersatzteile wie Kettenkit fürs Bike oder Luftfilter fürs Auto aufgeführt. Das führt zu sehr ins Detail. In den 2 Jahren ging ich mal mit etwa 300 € für neue Klamotten aus. Die Erstausstattung ist nicht mit eingerechnet, mir gings mal um laufende Kosten.

Kann da meines erachtens gut vergleichen. Mit der KTM hab ich eine der Maschinen die wohl in der Wartung am teuersten sind wenn ich sie in die Werkstatt bringe wie hier angeführt. Bei der DR Big hab ich selber geschraubt und das natürlich auch so berücksichtigt. Der Unterschied ist krass. ;)

Natürlich gilt das nicht für alle gleich, aber man kann durchaus sehen das ein Motorrad nicht wirklich teuer sein "muss". Man kann jetzt auch noch ein Auto nehmen das weniger verbraucht und weniger kostet, genauso kann man das aber beim Motorrad machen (siehe Big).

das problem das ich nur mehr feststellen musste ist, dass man im winter doch sehr auf ein auto angewiesen ist, insbesondere wenn man etwas ausserhalb des zentrums einer stadt wohnt.

ich hab mich frueherst auch mehr auf motorraeder konzentriert, arbeite aber gerade dran mir ein auto anzuschaffen. wenn man aelter wird, muss man doch haeufiger weitere strecken zuruecklegen oder mal oefter was transportieren...

Nichts für ungut aber mit knapp 1,60 hast du eine riesenauswahl ,

da lohnt das nachfragen nicht.

Was das gewicht angeht gibt es eine Regel zu beachten , wenn das bike auf der

seite liegt (zum testen nicht auf asphalt legen ;Tepich oder rasen :-) ), musst du es schaffen können sie aufzurichten, wenn du das körperlich nicht schaffst kauf dir eine leichtere,

aber das dürfte nicht so schwer sein , es geht ja nicht darum 180kg zu heben, sondern nur anzuheben.

auch im Supersportbereich Ninja,CBR etz. die kann man alle Tieferlegen ,

da mach dir mal ein kopf,

250cm³ würde ich nicht wirklich empfehlen , 500cm³ sollte sie schon haben,

weniger wegen der leistung mehr wegen der anfälligkeit der motoren .

gerade die ninja die es ja auch in der 250cm³&400cm³ klasse gibt halten selten

mehr als 20.000 KM , selbst verständlich kommt es auch darauf an wie man fährt,

Gruß

Zitat:

gerade die ninja die es ja auch in der 250cm³&400cm³ klasse gibt halten seltenmehr als 20.000 KM , selbst verständlich kommt es auch darauf an wie man fährt,

Etz magst aba scho soiba lacha :p

Nebenbei ist die 250er Ninja nagelneu - mithin ist dein Name Nostradamus ;)

(jaja.. ich weis... es gibt schon ewig 250er Bonsairenner - z.B. die ZZR -, aber die wirst Du hierzulande eher selten finden)

 

Und nix für ungut - aber das Mädel hatte bisher 0 (nothing!) Kontakt mit Bikes, redet von in der Stadt fahren usw.... joa, da würd ich dann auch ne 6er Nine nehmen :rolleyes:

Ich denke mal, was sie sich letzen Endes anschafft, ist ihre Entscheidung und auch Geschmacksache. Ratsam wären natürlich leichte und wendige Motorräder, die den Anfang erleichtern, vorallem wenn sie viel Stadt fahren will. Aber es wäre vllt erstmal sinnvoll, eine "Schnupperstunde" in einer Fahrschule zu machen, ob es überhaupt ihr Ding ist. Das schöne am Motorrad ist, wenn man ein wenig Kenntnisse vom Schrauben hat, kann man schon relativ viel selbst dran machen, was sich auch positiv auf die Kosten auswirkt. Und wenn man lieber eine Ninja fahren will, spricht auch nichts dagegen. Auch auf so einem Motorrad kann man fahren lehrnen, auch wenn Umfaller etwas teurer ausfallen. An deiner Stelle würde ich testen, obs dir Spass macht und wenn du dann deinen Lappen hast, durch die Motorradhäuser ziehen und ein geeignetes Bike suchen.

Probiern geht über Studiern ;)

Ausserdem geht ihr Frauen ja gerne shoppen :D

am 13. Februar 2008 um 17:22

ich, für meinen Teil, würde Dir auch nicht zu so einem "großen" Motorrad raten...

...da du sowieso nur von Stadt redest.

ich weiß garnicht, warum hier alle so negativ von 125 ccm reden,

dass macht voll laune, für die Stadt reichts voll aus, was anderes würde dann eh zum rasen verleiten.

eine große kannst du dann immernoch haben, wenns nicht nur darum geht, schnell`n parkplatz zufinden!

lg und viel glück

 

Zitat:

Original geschrieben von Ducbaby

ich, für meinen Teil, würde Dir auch nicht zu so einem "großen" Motorrad raten...

...da du sowieso nur von Stadt redest.

ich weiß garnicht, warum hier alle so negativ von 125 ccm reden,

dass macht voll laune, für die Stadt reichts voll aus, was anderes würde dann eh zum rasen verleiten.

eine große kannst du dann immernoch haben, wenns nicht nur darum geht, schnell`n parkplatz zufinden!

lg und viel glück

Servus.

Naja für ne 125er brauch ich nicht mein Schein machen. Sorry, aber die wird dermaßen schnell langweilig.... ob man will oder nicht.

Und ne 500er oder 600er verleitet nicht automatisch zum Rasen, so ein Schwachsinn.

Da ich selbst mit ner CB 500 S angefangen habe, kann ich nur zu dieser Maschine raten. Sie ist nicht reparaturanfällig, günstig zu bekommen (verkauf meine :D), sehr handlich, niedrig (bin selbst nur 160 cm groß), leicht und im Unterhalt günstig.

Ich hab 38 Euro Steuer bezahlt, ca. 100 Euro Versicherung inkl. Kasko und Sprit benötigt sie auch nicht viel. Und das Fahren macht auch Spaß........

am 13. Februar 2008 um 18:02

Servuzius und sowas...

*g* als Teenie sind 125 ccm das Größte! Habe ich selber genossen. Aber eben nur als Teenie und nicht, wenn mehr gehen würde! (rein vom Alter her und so)

Meine Mum hat noch ne 125er zu Hause stehen. Wenn ich nun zu ihr fahre und mit der coolen 125er rumdüse, habe ich Angst, weil die so rumwackelt und bei Weitem nicht so geil und vor Allem stabil auf der Straße liegt, wie meine 750er!!!

Also, fang klein aber nicht winzig an! Auf die Bikes setzen und schaun, wie sie fahren. Das Bike, wo du das fetteste Grinsen bekommst GEWINNT! Alles andere vergessen!

MOPPEDDFAHRN is BAUCHSACHE!!!

Grüße

Nochmal zur Kostendiskussion:

Ich fahr' ja auch so ein berühmtes "Brot und Butter"-Mopped.

Ein Pkw ist bei mir wegen Studium schlichtweg unbezahlbar. Das Mopped kriege ich recht gut finanziert inklusive aller Verschleißteile. Ich mache jedoch möglichst viel selbst.

Brauchbare Klamotten kosten mittlerweile auch nicht mehr die Welt (hab' meine Kombi schon getestet ^^ ).

Genutzt wird es Sommer wie Winter (ausser bei Schneefall oder Glatteis). Diese Woche war zwar etwas für Liebhaber (komplettes Mopped morgens mit Eisschicht überzogen, heute morgen Nebel...) aber es geht.

125er bin ich selbst nie gefahren, ich glaube aber nicht, dass es wesentlich (!!!) günstiger ist und ich würde selbst auch nichts mehr mit weniger Hubraum kaufen.

Zudem hat man halt noch ein tolles Hobbygerät, mit dem man auch in seiner Freizeit viel Spaß haben kann.

So sehe ich das jedenfalls

@ 4seasonGsxler

Zitat:

*g* als Teenie sind 125 ccm das Größte! Habe ich selber genossen. Aber eben nur als Teenie und nicht, wenn mehr gehen würde! (rein vom Alter her und so)

Nur mal nebenbei bemerkt - es soll ältere Herren im Alter deiner Eltern geben, die einen 125er-Zweitakter so bewegen, dass Du mit der Gixxer null Chancen hast, ihr zu folgen. ;)

@ Snow White

Wie bereits einige geschrieben haben - nicht von einem Gefühl leiten lassen, sondern das Ganze erst einmal in Ruhe ausprobieren und sich dazu eine Meinung bilden.

Passende Mopeds im Bereich von 1500-2000€ gibt es mehr als genug, für die Erstausstattung sind noch mal grob 1000€ fällig (neuer Helm, gebrauchte Leder-Klamotten). Sofern man das Moped mit Verstand wählt, halten sich die Wartungskosten im Rahmen - sprich evtl. kommt man auch mit 500€/Saison hin.

Nun zu den Nachteilen - fällst Du hin, tut es weh oder Du bist tot. Regnet es, wirst Du naß. Ist es kalt, frierst Du Dir deinen Popo ab. Ein gebrauchtes Auto kostet unterm Strich nicht mehr als ein Moped und bewahrt Dich vor derlei Unbill. Aus genau diesem Grund setze ich das Moped auch nur als Alternative für schöne Tage ein. Ansonsten ziehe ich ein bisserl Blech, klimatisierte Luft und paar Pustetüten vor.

Gruß

Frank

Hallo,

na dann will ich auch noch ein wenig Senf zu diesem Thema hinzugeben.

Die ganze Diskussion ob 125er, 250er, 600er oder noch größeren Bikes geht doch eigentlich an der Fragestellung vorbei.

Wenn schon das Geld für ein Auto knapp ist, dann ist für eine größere Maschine, respektive deren Unterhalt, erst recht kein Geld vorhanden.

Da nützen auch keine Rechenkunststücke etwas.

(mache Inspektion selber, weil billiger etc.)

Ein Motorrad kostet nun einmal eine hübsche Stange Geld.

Klar, der Wertverlust ist im Vergleich zu einem Auto minimal, trotzdem müssen erst einmal ein paar Tausender lockergemacht werden.

Dazu noch mindestens 400 Euro für eine minimale Ausrüstung.

Helm, Handschuhe, Nierengurt , Jacke, Hose, Stiefel etc. gibt es derzeit recht günstig bei der "Luise".

(Zumindest wenn man nicht 5XL braucht wie ich :D)

Die Betriebskosten selbst sind ja eigentlich noch halbwegs erträglich, zumindest wenn man nicht gerade ein reifenmordendes Superbike sein eigen nennt.

Aber zu allererst muss ja wohl erst einmal der Führerschein her, und der ist nun einmal nicht gerade billig.

Vor allem wenn man noch nicht einmal Erfahrung mit Rollern oder anderen "Kleinkramrädern" gemacht hat.

Die nächste Frage wäre:

Darf ich schon eine offene Maschine fahren, oder muss ich altersbedingt noch mit der gedrosselten Variante vorlieb nehmen ?

Eine leichte offene 125er kann durchaus mehr Spass bringen als eine bleischwere abgewürgte 500er, vor allem wenn die Fahrerin selbst ein Leichtgewicht ist.

Ich würde folgendes raten:

Erst einmal bei einer Fahrschule eine Probestunde vereinbaren.

Anschliessend ein, zwei Nächte darüber schlafen , und wenn dann immer noch die Gashand juckt erst einmal den Moped-Schein machen.

Und erst wenn der wirklich in der Tasche steckt, und frau genau weiss wieviel Kohle noch vorhanden ist auf Mopedsuche gehen.

Ich weiss gar nicht warum hier alle so vehement von Choppern abraten.

Meim Möp ist so ein Zwitter, irgendwo zwischen Chopper und Cruiser angesiedelt.

Da sitze ich mit meinen 1,90 m auch auf längeren Strecken äusserst entspannt.

Habe früher eine Enduro und einen Softsportler gefahren.

Bei erster tat mir auf längeren Strecken der Hintern weh, bei der zweiten bekam ich ratzfatz Probleme mit den Handgelenken.

Übrigens hat mein Möp auch nur 125 ccm, aber es ist ja auch nur übergangsweise zum Üben als Wiedereinsteiger gedacht.

Wenn meine Tochter in anderthalb Jahren ihren Schein hat, darf sie gerne Moped und den bis dahin erfahrenen Rabatt "erben".:D

Also wenn ich an Stelle unserer Fragestellerin wäre, so würde ich zunächst einmal eine brauchbare Ausrüstung anschaffen.

Und mir dann vielleicht eine offene 125er zulegen, wie sie für bescheidenes Geld auf den diversen Motorradbörsen zu ergattern sind.

Zum Üben reicht die erst einmal eine Zeitlang, und wenn es denn nach einem Jahr oder so dann doch etwas Größeres sein soll, dann lässt sich die "Kleine" meist noch ohne nenenswerten Verlust weiterverkaufen.

Bei 250ern funktioniert dies leider nicht, weil es für Mopeds unter 500ccm in DE praktisch keinen Markt mehr gibt.

Gleich eine 500er oder 600er anschaffen ist natürlich auch nicht schlecht, aber braucbre Maschinen sind doch recht teuer und preiswerte Angebote haben meist irgendwelche teuren Macken die ganz schön ins Geld gehen können.

Gruß

Reimund

 

 

 

Themenstarteram 13. Februar 2008 um 20:17

Also vielen Dank erstmal für die Antworten von euch! Das das alles so schnell geht hätte ich nicht gedacht! 4000 € hab ich Startkapital das ich auf KEINEN FALL in ein Auto investieren möchte weil mich das überhaupt nicht reizt! Morgen geh ich zur Fahrschule... Versprochen!

Bei ner 125er 4t kannst du in der Regel die Steuern weg lassen (einige verlangen sie auch aber die verwaltungsgebühren sind höher als die Steuern deswegen wird meist drauf verzichtet), die Versicherung ist nochmal 20-30€ (Haftpflicht) günstiger und der verbrauch liegt bei 3-4 Lieter, Reifen und Kette halten noch nen bischen länger und sind auch in der Anschaffung günstiger, also 100-150€ könnten da noch rein zu holen sein. Und in der Stadt haben die kisten wirklich ihre Vorzüge, die kisten wiegen nur etwa 100-120kg sind extrem leicht zu rangieren und die Kuplung ist meist enorm leichtgängig. Schneller als nen Auto ist man damit in der Ortschaft auch immer, vorallem an der Ampel, aber sobald es mal aus der Ortschaft raus geht fehlts halt irgendwie an Leistung, an überholen ist erst garnicht zu denken und der Bauch wird auch irgendwie nach mehr Leistung verlangen. Und ne reine Vernunftsache ist es eben nicht, Vernünftig wäre für die Stadt ne 50er mit Automatik, da würde sie sogar um nen neuen Führerschein drum rum kommen, aber will man das wirklich?

Was die Kleidung angeht, klar nach oben gibt es keine Grenzen, aber auch für relativ wenig geld kann man schon brauchbare klamotten bekommen. Bei mir waren das Jacke (170€), Hose (130€) (beides Vanucci), Stiefel (sind schon älter, ich meine etwa 80€ von Streetfighter), Helm (Boss 3000 damals ca.200€), Rückenprotektor (40€), Handschuhe mit Carbonaufsätzen (35€) kleinkram Nierengurt, Sturmhaube, dünne Wollhandschuhe, Halstuch ungefähr 15€.

Macht rund 590€ und wenn man es günstig abpasst kann man noch eine der Zahlreichen rabattaktionen bei den großen 3 nutzen und nochmal ne ganze ecke Sparen.

Bei meiner Rechnung bin ich von 6.000km ausgegangen, soweit ist das von deinen 9.000km auch nicht entfernd und noch immer ne ganze ecke unter 2.500€ pro/saison. Ist halt alles immer eine Frage des Motorrades der Fahrweise und was man selber macht, Wartungskosten lassen sich auch wenn man nichts selber macht noch recht niedrig halten.

Ok die Anschaffungskosten für ein Motorrad sind nicht günstiger als die für ein Auto (wenn man Klamotten mit einrechnet zumindest), das große Problem sind die Folgekosten und da sind 150€ gegen 1400€ (jeweils nur Haftpflicht) und 4-5 gegen 7-8 Lieter/100Km ein schlagendes Argument. Bei Brot und Butter Moppeds und durchschnittlicher Fahrweise / Strecke kommt man mit nem 200€ Reifensatz ungefähr 2 Saisons weit (Hinterreifen etwa 1 1/2 -2, Vorderreifen ~3) Kettensatz hält bei mir jetzt schon 3 Jahre kp wie lange ers noch wird (Kostenpunkt etwa 150€) dann noch kleinigkeiten wie Ölfilter und Öl machen ungefähr 250€ im Jahr und günstiger kommt man in der Wartung beim Auto auch nicht weg.

Was die Wahl des Motorrads angeht wurde ja auch eigentlich schon alles gesagt, gehen tut fast alles, am sinvollsten wäre erstmal ne ältere gebrauchte naked bei der nen kleinerer Umkipper oder Rutscher nicht gleich so ins Geld geht.

Edit:

500er sind nur unwesentlich teurer als gebrauchte 125er, brauchbare Maschinen bekommt man schon ab etwa 1000€ und auch da ist der Wertverlust praktisch nicht vorhanden.

Wenn jemanden ne Supersportler vorschwebt wäre es sicherlich nicht das Sinvollste ihm/ihr ne Chopper vor zu schlagen, ausserdem wurde doch garnichts gegen Chopper gesagt oder hab ich was überlesen? Wurden doch sogar schon einige empfohlen bzw. genannt.

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