frage zum sprit-sparen!
wenn ich mit nem ofen fahre, den ich mit meinem geld wieder auftanken muss versuche ich meistens nich so viel sprit durch n auspuff zu haun:
- 30zonen mit 3. oder 4. gang standgas
- innerorts eigentlich fast immer 5.gang standgas oder minimal gas
- wenn ich rote ampeln sehe auf 10-20kmh abbremsen und laaaaangsam drauzurollen damit ich nicht anhalten muss
ich quäl die karre also immer so das sie grad so anbleibt nach der logik: desto weniger ich das gaspedal berühre umso weniger sprit wird verbrannt!
1) ist das wirklich ökonomisch?
2) nimmt da der motor irgentwie schaden?
46 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von HeRo11k3
2) Mittlerweile höre ich immer wieder, schon ab 10s Stillstand lohnt es sich, den Motor abzustellen. Ich stelle ihn ab, wenn noch mindestens eine andere Richtung an der Ampel vor mir grün hat (und mindestens 2-3 Autos vor mir stehen, damit ich nicht den Verkehr behindere)
Bei der fahrschule hat man uns ein Video geziegt: 2 gleiche Autos. Die Abgase wurden in einem Ballon aufgefangen. Bie einem wurde der Motor ständig gestartet und wieder abgeschalten, bei einem lief er durch. Bei dem ständig gestarteten Motor war der Ballon weniger gefüllt
Zitat:
Original geschrieben von Softwarekiller
Deswegen sollst du auch nicht bei niedrigen Drehzahlen beschleunigen, sondern bis ins Drehmoment-Hoch. Natürlich nicht wenn du in der Stadt beschleunigen musst, sondern ich rede von einer Kreuzung auf der Bundesstraße, wo man wieder auf 100 kommen will. Je Länger man da in niedrigen Gängen fährt desto mehr verbraucht man eben beim Beschleunigen. Deine Rechnung geht nicht auf, wenn du dir überlegst, dass du dann um einiges Länger beschleunigst, das zwar mit weniger Verbrauch, aber du bewegst dich eben viel längere Zeit in kleinen Gängen, und das macht den einzigen Unterschied.
Der Verbrauch wird in Litern pro 100km gemessen und nicht pro Stunde! Da hängt es jetzt extrem stark vom AUtop ab, was sinnvoller ist. Das langsame beschleunigen senkt meinen Verbrauch im Ort gewaltig. Außerorts beschnleunige ich zügiger, weil man sonst nur ein Hindernis ist. Im Ort ist mir das egal. Da zählt der Verbrauch. Diese Ampelsprints sind eh sinnlos. Und ja, da drehe ich dann auch schon mal den Zündschlüssel beim Heranrollen um, wenn ich die Ampelschaltung kenne...
überlege mir den beifahrersitz rauszumachen,um gewicht
zu sparen😁, wer mit will kann ja auf die Rücksitzbank sitzen😉
Der sitz denke ich bringt einiges an gewicht,bei
der rücksitzbank lohnt sichs ja nit.
Mir wurde für meinen Benziner dies zum Spritsparen empfohlen:
-----------------
2-4 Gang: Vollgas geben, aber schnell hochschalten (die Gänge nicht ausfahren)
5 Gang: Sachte aufs gas treten. Quasi nur Geschwindigkeit halten.
Bei über 140km/h steigt der Verbrauch stark an. Die Richtgeschwindigkeit ist kein Zufall. ;-)
Zum Ausrollen nicht in den Leerlauf schalten.
-----------------
Letzteres macht mich aber stutzig. Würde ich auf der Landstraße in den Leerlauf schalten, könnte ich die letzten 1,5 km bis zur Ampel ausrollen, ohne den Verkehr zu behindern.
Soll man auch bei so langen Ausrollmöglichkeiten den fünften Gang drin lassen? Oder ist DANN der Leerlauf doch sinnvoll?
Beim Leerlauf gibt es keine Schubabschaltung, es wird dann im Gegensatz zum Fahren mit Gang Benzin eingespritzt. Ansonsten würde der Motor dann ja auch aus gehen.
Schubabschaltung: Kein Gasgeben, mit Gang, > 1200 U/min -> keine Benzineinspritzung.
Viele Grüße
99tester
Ähnliche Themen
Zitat:
Der Verbrauch wird in Litern pro 100km gemessen und nicht pro Stunde! Da hängt es jetzt extrem stark vom AUtop ab, was sinnvoller ist. Das langsame beschleunigen senkt meinen Verbrauch im Ort gewaltig. Außerorts beschnleunige ich zügiger, weil man sonst nur ein Hindernis ist. Im Ort ist mir das egal. Da zählt der Verbrauch. Diese Ampelsprints sind eh sinnlos. Und ja, da drehe ich dann auch schon mal den Zündschlüssel beim Heranrollen um, wenn ich die Ampelschaltung kenne...
Jein...denn die Zeit die du zum Beschleunigen brauchst geht auch mit ein....wieso ? weil du sonst ne lange Strecke beschleunigst, das zum einen uneffektiv (weil im falschen Drehzahlbereich zu wenig Gas) und weil zu kleine Gänge zu lange gefahren werden. Die Zeit ist in dem Fall wichtig, weil je schneller du beschleunigst desto weniger Strecke brauchst du zum beschleunigen, kannst also den möglichst großen rest der Strecke im höchsten Gang bei niedrigstem Verbrauch fahren (ist bei mir übrigens 90 KM/h bei 1900 U/min)....
Zitat:
Original geschrieben von istmiregal
Soll man auch bei so langen Ausrollmöglichkeiten den fünften Gang drin lassen? Oder ist DANN der Leerlauf doch sinnvoll?
Probier's doch mal aus: Bei einer so langen Strecke musst Du dann doch wieder Gas geben.
Also: Schubabschaltung nutzen, wenn möglich und sinnvoll. In obigem Beispiel dürftest Du mit dem Leerlauf besser fahren.
Zitat:
Original geschrieben von Softwarekiller
Jein...denn die Zeit die du zum Beschleunigen brauchst geht auch mit ein....wieso ? weil du sonst ne lange Strecke beschleunigst, das zum einen uneffektiv (weil im falschen Drehzahlbereich zu wenig Gas) und weil zu kleine Gänge zu lange gefahren werden. Die Zeit ist in dem Fall wichtig, weil je schneller du beschleunigst desto weniger Strecke brauchst du zum beschleunigen, kannst also den möglichst großen rest der Strecke im höchsten Gang bei niedrigstem Verbrauch fahren (ist bei mir übrigens 90 KM/h bei 1900 U/min)....
richtig
nur machts nen Unterschied, ob der 2. Gang 40 Liter Momentanverbrauch bewirkt und der 5. unter 10 Liter...
du verbrauchst eben in jedem Gang anders.
Klar bin ich ruckzuck auf 90, wenn ich den 1 und 2. gang bis kurz vor den Begrenzer ziehe. Nur werde ich nach zwei Kilometern Gesamtstrecke mit Zielgeschwindigkeit 100 mehr verbrauchen, als wenn ich die ganze Zeit nen Momentanverbrauch von unter 10 Liter habe. Der zeitliche Unterschied ist natürlich riesig.
Sowas sollte man mal wirklich auf ner Teststrecke ausprobieren.
Ist aber dennoch sehr praxisfern, da die wenigsten beschleunigungen von 0 auf 100 sind. Die meisten sind eher von 0 auf 50 und von 50 bzw. 70 auf 100. Und da sag mir mal einer es lohnt sich für den Verbrauch beim eschleunigen erst runterzuschalten. Von 0 auf 50 habe ich übrigens die letzten knapp 600km sehr ausführlich testen können. je ruhiger un gleichmäßiger ohne großen Pedaldruck ich beschleunige um so niedrigerer der Verbrauch. Im normalfall ist das für mich aber auch uninteressant, da ich meist nur kilometer auf der autobahn schrubbe. und da muss jeder die optimale reisegschwindigkeit finden, bei der der verbrauch im rahmen liegt ud nicht ständig abgebremst und beschleunigt werden muss.
Die liegt optimal im Windschatten von nem tschechischen oder polnischen LKW (die fahren immer 90-100)....ok ist net gerade schnell, bei viel Verkehr aber angenehm, da man eigentlich nie abbremsen muss und qausi fast nix verbraucht. Für Lange fahrten nix, aber wenn man mal kostengünstig wohin muss, dann isses für den Geldbeutel sehr gut 😉
naja, ich kann auch mit den gut 6 Litern Verbrauch bei 140 leben. Aber auf kurzen Strecken fahr ich auch nur 100 weil alles andere nichts bringt. nur hinter nen LKW/Bus würde ich mich nie klemmen, weil ich gerne sehe, was vor mir passiert...
Hallo,
ich wollte nochmals zur eigentlichen Frage zurückkommen.
Ist das Fahren bei niedriger Drehzahl, hier war sogar von Standgas die Rede schädlich?
Ja, das ist es! Sogar bei modernen Motoren!
Mich wundert, dass niemand von Euch auch an die Ölversorgung gedacht hat. Die Ölpumpe liefert bei solch niedrigen Drehzahlen nicht genügend Druck um alle Schmierstellen sicher zu versorgen.
Deshalb sollte die Drehzahl niemals länger bei unter 1.500 U/min. bleiben, wenn einem der Motor lieb ist.
Zitat:
Die Ölpumpe liefert bei solch niedrigen Drehzahlen nicht genügend Druck um alle Schmierstellen sicher zu versorgen.
Wer sagt das? Du?
Zitat:
Deshalb sollte die Drehzahl niemals länger bei unter 1.500 U/min. bleiben, wenn einem der Motor lieb ist.
Warum schalten dann manche Automatikgetriebe so?
Gruß
Wie Du schon richtig sagst Schalten! nicht laufend bei dieser Drehzahl fahren!
Im übrigen ist das keine Weisheit von mir. Kann mich erinnern, das dies in einer Auto-Zeitschrift gestanden hat. Ist ja auch irgendwie logisch.
Wie einer hier im Forum schon schrieb, sind die Motoren nicht für diese niedrigen Drehzahlen ausgelegt. Ich spreche hier eindeutig für unter 1.500 U/min. für einen längeren Zeitraum, nicht fürs Schalten!
Gaubs oder glaub es nicht. Jedenfalls ist mir diese Einsparung nicht das Risiko für enen Motorschaden wert.
zu niedrigen drehzahlen: mein dad ist ein absoluter extremfall. der schaltet noch nichtmal runter, wenn alles im auto wie wild vibriert.
naja, sein Golf II hat er 220Tkm gefahren. Er hat das Auto sogar so eingefahren gehabt.
Danach hatte ich die Kiste. Erstmal hatte ich den total ausgelatschten Gaszug getauscht und dann mal ordentlich freigeblasen. Die Kiste lief wie Sau!
Sonst: ja, es kann Probleme bei niedrigen Drehzahlen kommen. Da macht es aber nen gewaltigen Unterschied, ob man Vollgas gibt oder das Pedal nur streichelt. Hat aber wohl eher was mit der Verbrennung als mit dem Öldruck zu tun.
Zitat:
Original geschrieben von BerndRudolf
Wie Du schon richtig sagst Schalten! nicht laufend bei dieser Drehzahl fahren!
Im übrigen ist das keine Weisheit von mir. Kann mich erinnern, das dies in einer Auto-Zeitschrift gestanden hat. Ist ja auch irgendwie logisch.
Wie einer hier im Forum schon schrieb, sind die Motoren nicht für diese niedrigen Drehzahlen ausgelegt. Ich spreche hier eindeutig für unter 1.500 U/min. für einen längeren Zeitraum, nicht fürs Schalten!
Gaubs oder glaub es nicht. Jedenfalls ist mir diese Einsparung nicht das Risiko für enen Motorschaden wert.
Ein Diesel Motor mag das sogar sehr unter 1500 gefahren zu werden. Vorallem großhubige Diesel mit 3 Litern. Aber auch bei kleinen macht das weniger aus, nen Benziner is da anfälliger aufgrund seiner Motorbauweise.