Frage zum Motoröl.
Habe jetzt schon einige Themen gelesen nur ich blicke mich bei den Freigaben einfach nicht durch.😕
Ich habe mir auch mal die Betriebsanleitung hergenommen nur hier finde ich ein paar Daten nur mit sae und api und und und da blick ich mich nicht durch.
habe mir jetzt mal ein Castrol Magnatec 5w30 A1 hergenommen mit folgenden Daten:
Artikelbeschreibung
Viskosität
5w30
Inhalt [Liter]
5 Liter
Kraftstoffart
Für Fahrzeuge mit Diesel- oder Ottomotoren
Technische Information
Motoröl - vollsynthetisch
Technische Information
Für Fahrzeuge ohne Partikelfilter
Spezifikation
Renault rn 700
Spezifikation
Api: sl / cf
Spezifikation
Acea: a5 / b5
Ergänzende Info
Verringerter kraftstoffverbrauch
Könnte ich so eines auch verwenden oder anders gesagt würde dieses meinen Motor schaden.
Wenn würde ich es komplett Tauschen und nur dieses einfüllen.
Ich bedanke mich einmal im Vorhinein.
lg mannsi
Beste Antwort im Thema
Den Verschleiß bei einem Auto welches nur im Kurzstreckenverkehr benutzt wird kannst du noch einmal mit dem Faktor 4 multiplizieren. Ein Auto welches im Kurzstreckenverkehr 50 000km runter hat entspricht einen Verschleiß wie bei einem Vielfahrer der 200 000km runter hat !
Dieses LL-Intervall haben alle Hersteller und es funktioniert bei einigen mehr, bei vielen weniger gut. Dieser erhöhte Verschleiß wird leider zu wenig berücksichtigt. Am meisten trifft es die VAG Besitzer.
Ich fahre selbst nur 5 000km jedes Jahr und ich wechsle mein Öl ebenfalls jedes Jahr mit einem guten Öl mit Freigabe MB 229.5. In diesem Jahr das neue Addinol 0540 für galaktische 21,50/Kanister. Filter werden natürlich im LL-Intervall gewechselt.
Den größten Verschleiß hat der Motor in der Warmlaufphase, bis der Motor halt betriebswarm ist. Danach tendiert der Verschleiß Richtung Null. Das sollte man bitte nicht vergessen. Das Öl wird nie richtig warm und kann sich dem zufolge nicht regenerieren.
Auf die 25€/Jahr kommt es mir wirklich nicht drauf an. Ich kann aber ruhig schlafen. Jede kleine Reparatur am Motor kostet ein vielfaches davon. Aber es ist dein Geld und dein Auto und jeder kann natürlich machen was er will.😉
106 Antworten
Wenn das so einfach wäre frage ich mich warum es noch andere Viskositäten gibt als 5-20. Dann könnte man sich alles andere sparen und überall 5-20 einfüllen?
Aber die machen den Aufwand ja nur um an das Geld anderer Leute zu kommen.😁
Zitat:
Original geschrieben von Robbi22
Wenn das so einfach wäre frage ich mich warum es noch andere Viskositäten gibt als 5-20. Dann könnte man sich alles andere sparen und überall 5-20 einfüllen?
Aber die machen den Aufwand ja nur um an das Geld anderer Leute zu kommen.😁
Andere Regionen anders Öl und ja, es geht nur ums Geld, sonst würde in manchen Baumärkten das hochgelobte Castrol nicht um die 50 € kosten. Aber lassen wir das...... 😁
Ganz ehrlich? Ihr macht hier ein gedöns ums Öl. Ich mach seit 40 Jahren nichts anderes als die Spezifikation einhalten. Und wenns ein billiges Öl aus dem Baumarkt ist. Bei mir ist noch nie ein Motor wegen mangelnder Schmierung gestorben.
Zitat:
Original geschrieben von ML aus H
Ganz ehrlich? Ihr macht hier ein gedöns ums Öl. Ich mach seit 40 Jahren nichts anderes als die Spezifikation einhalten. Und wenns ein billiges Öl aus dem Baumarkt ist. Bei mir ist noch nie ein Motor wegen mangelnder Schmierung gestorben.
Das ist kein gedöns sondern ein konstruktiver Meinungsaustausch, davon lebt dieses Forum.
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@ML aus H
Zigaretten zu rauchen bringt in der Regel den Raucher von heute auf morgen auch nicht um.😉
Hallo,
mein Senf nun auch noch.
Meiner Meinung ist die Norm wie A3/B4 entscheidener als eine Herstellerfreigabe. Herstellerfreigaben hängen wohl eher mit Geld und "Machenschaften" zusammen, es gibt aber Ausnahmen wie bei Ford.
Was bedeutet denn die Herstellerfreigabe? Was ist an dem Öl anders? Warum haben manche Öl Freigaben von 6 oder 7 Herstellern? Seltsam, ich traue dem nicht🙄
Dann würde ich immer ein 40er Öl nehmen, also 0W40 oder 5/40.
Von den Ölen für die Partikelfilter halte ich nix, ich finde es sind abgespeckte Öle mit reduzierten... Anteilen. Also sind sie auf den Partikelfilter abgestimmt, was im gewissen Rahmen zu Lasten des Motors geht.
Für einen Benziner würde ich nie ein "modernes" Öl welches auch für RPF geeignet ist verwenden.😉
Einfach nur meine Meinung, belegen kann ich davon nix😎
Was soll an Partikelfilter Ölen abgespeckt sein, die sind halt aschearm und das war es.
Für meinen Diesel verwende ich Mobil1 0W-40 ESP (Aschearm) und der 1.8-er Im Meriva bekommt das normale M1 0W-40.
Gibt es relativ günstig in der Bucht und an die langen LL Intervalle halte ich mich auch nicht.
Die ACEA- Spezifikation ist praktisch die Herstellerfreigabe.
A3/B3: Premium-Motoröle – besonders scherstabil, SAE 0W-X, 5W-X, 10W-40, 15W-40 für verlängerte Intervalle, HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s
A4/B4: wie A3/B3 aber auch für DI-Diesel einschließlich CR-Diesel, SAE 0W-30, 0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40; A4 reserviert für DI-Otto; HTHS-Viskosität > 3,5 mPa×s
Opel Freigabe:
Spezifikationen/Freigaben:
ACEA C3
ACEA A3/B4
API SM
BMW LONGLIFE-04
MB-FREIGABE 229.51
GM DEXOS 2
VW 502 00/505 00/ 505 01
Im Anhang noch ein "super" Öl was ich nie als Ersatz für Dexos 2 in mein Auto einfüllen würde. Wie bereits geschrieben, manche glauben je höher die Zahl oder der Preis, um so besser...... weit gefehlt. Einfach gesagt....Dreck.
Die ACEA Spezifikation ist der gemeinsame Nenner auf den sich die Hersteller einigen - sonst nichts. Wertvoller sind da die Herstellerfreigaben. Je mehr Freigaben ein Öl hat umso besser.
Auch diesen Russen Verkokungstest kenne ich. Es gibt aber keine einzige Stelle im Motor wo das Öl 1 Stunde lang auf einer Stelle ausharren muss die 400° heiß ist. Also das Ganze mit Vorsicht zu genießen.
Aschearme Öle sind so schlecht nun wirklich nicht. Da sind Ersatzadditive drin die zum Teil 25% länger halten als bei klassisch additivierten Öle. Nachteilig finde ich eher das fast alle an die 5-30 Viskosität gebunden sind, bis auf ein paar Ausnahmen.
Im Zweifel ziehe ich aber auch ein klassisch addidiviertes Öl vor. Die brauchen halt keine Kompromisse eingehen und können sich voll auf den Schutz des Motors konzentrieren.
Zitat:
Original geschrieben von Robbi22
...Im Zweifel ziehe ich aber auch ein klassisch addidiviertes Öl vor. Die brauchen halt keine Kompromisse eingehen und können sich voll auf den Schutz des Motors konzentrieren.
So meinte ich das😉
Wegen den Ölen für RPF Diesel hab ich gerade gelesen, sind wohl low SAPS Öle mit weniger Sulfatasche, Phosphor und Schwefel. Somit abgestimmt auf den RPF, was ich einfach doof finde, da es für den Motor nicht optimal sein kann, Additive hin oder her, da bin ich bockig😁
Zu den Freigaben: Ich hab hier 2 Öldosen von Ölen die wir bei uns verwenden,
1x 7 Herstellerfreigaben wie BMW LL01 oder GM B 025, ACEA A3/B4.
1x 3 Herstellerfreigaben, ohne GM B 025, ebenfalls ACEA A3/B4.
Für mich sind die Öle von der Qualität her fast gleich, da beide A3/B4. Aber warum hat das eine nur 3 Herstellerfreigaben. Also ist es tatsächlich schlecht das Öl ohne GM B025 Freigabe zu nehmen obwohl es die selbe Qualität hat?
Und was soll an z. B. GM B 025 so besonderes oder speziell sein wenn BMW, Renault, Porsche, Fiat... auch ihr ok geben? Andersherum natürlich genau so.
Für mich sind Herstellerfreigaben wie GM B 025 eher nichtsaussagend. Gerne lasse ich mich eines besseren belehren😉
Zitat:
Original geschrieben von Robbi22
Im Zweifel ziehe ich aber auch ein klassisch addidiviertes Öl vor. Die brauchen halt keine Kompromisse eingehen und können sich voll auf den Schutz des Motors konzentrieren.
Warum sollte das klassisch addidivierte Öl besser sein, wo steht das? Woher weiß man welche Additive drin sind? 😕
Ich will die aschearmen Öle ja nicht verteufeln. Für 70 - 80% aller Fahrzeuge sind die ja ausreichend und haben gute Reibwertverminderer (Kraftstoffersparnis) drin. Die ersten Öle die damals raus kamen konnten aber mehr den DPF schützen als den Motor. Es gibt sie aber auch schon ein paar Jahre und sie sind jedes Jahr auch etwas verbessert worden. Für Opel ab Bj. 2010 übrigens vorgeschrieben. Da würde ich aber wegen der Garantie keine Kompromisse machen. Was aber ist mit den älteren Modellen?
Wenn man sich mal bei anderen Herstellern umsieht kommt man irgendwann auf AMG-MB. Kaum ein Motor bekommt ein aschearmes Öl obwohl die auch 40er Öle zulassen. Die sind nicht so pingelig wie z.B. VW die nur noch ein einziges LL-Öl haben und das ist immer ein 5-30. Einige bekommen sogar das M1 5-50. Natürlich alle klassisch addidiviert. Warum wohl?
Mein Nachbar sagt immer "kein Vorteil ohne Nachteil". Was er damit meint, wenn ein Motoröl einen DPF schützen soll, ist es ja kein Motoröl mehr und müsste sich ja eigentlich Partikelfilterschutzöl nennen. Bringt natürlich auch nichts wenn du Literweise dieses aschearme Öl nachfüllen musst. Am besten ist immer noch ein Motor der keinen Ölverbrauch hat. Dann kannst du sogar ein klassisch addidiviertes Öl nehmen und hast den besseren Schutz für den Motor. Durch was anderes als durch das Öl sollte der DPF verrußen?
Meiner Meinung sind die Unterschiede eh nicht so nennenswert wie man denkt. Ein klassisch addidiviertes Öl hat einen Sulfataschegehalt um die 1,1 bis 1,2 %. Ein aschearmes darf laut ACEA C3 einen Gehalt bis 0,8% haben. Das ist jetzt nicht die Welt.
Die neueren Öle mit der API SN haben alle diese Fuel Economy Macke (Kraftstoffersparnis) und werden als dünner. Die 40er Viskositäten sind fast 30er. Die älteren API SM haben einen besseren Verschleißschutz, erst Recht die API SL.
Wie mein Nachbar sagt, kein Vorteil ohne Nachteil.
Hallo.
Die API SM reicht für den Motor.
Wenn dann kannst Du auch das Öl von BMW nehmen.
http://www.ebay.de/.../170547695065?...
Schneidet bei diesem Russen Vergleich auch sehr gut ab.
Für den 1.6 16V im Meriva vollkommen ausreichend.
Werner