Frage zum Kabelbaum vom Seitenairbag nach Überflutung
Hallo Zusammen!
Nachdem sich mein T in einen Swimmingpool verwandelt hat und ich den kompletten Teppich ausbauen und trocknen und die Karosse trockenlegen mußte (Wasser stand auf der Beifahrerseite hinten ca. 5 cm über dem Teppich), ist jetzt ein Problem übriggeblieben, bei desse Lösung ich auf Eure Hilfe hoffe.
Ich habe in einer freien Werkstatt den Fehlerspeicher auslesen/löschen lassen.
Es waren ca. 20 Fehler gespeichert, alle bis auf zwei konnten gelöscht werden.
Der erste Fehler betrifft den ABS-Radsensor hinten rechts, dieser ist wohl eher nicht durch den Wassereinbruch kaputt gegangen und wird bei nächster Gelegenheit getauscht.
Der zweite Fehler ist mein akutes Problem:
Als Fehlermeldung wurde ein Problem mit dem Seitenairbag der Beifahrerseite ausgegeben.
Ich glaube eher nicht, daß das irgendetwas mit dem ausgebauten Sitz zu tun haben kann, sondern vermute, daß irgendeine Steckverbindung des Airbag-Kabelbaums oder ggfs. ein Relais zuviel Wasser abbekommen hat und entweder noch feucht oder korrodiert ist.
Daher meine Frage(n) an Euch:
Kann mir jemand den Verlauf des entsprechenden Kabelbaums aufzeigen (Farbe der Kabel, Position der Steckverbindungen, Sitz der Relais)?
Oder vielleicht einen Auszug aus dem Schaltplan schicken?
Da das Problem der Überflutung ja wohl zu den Krankheiten des W202 zählt, kann ich mir gut vorstellen, daß dieses Problem schon aufgetaucht ist.
In der [lexicon='SUFU'][/lexicon] habe ich leider nichts passendes gefunden.
Oder könnte es vielleicht an dem transportablen Testgerät gelegen haben, daß der Fehler nicht gelöscht werden konnte? Ich habe hier gelesen, daß die stationären, originalen Geräte von Mercedes Fehler gelöscht haben, die ein solches Gerät nicht "gepackt" hat.
Ich danke Euch schon jetzt für Eure Hilfe und werde weiter berichten.
Gruß,
Thorsten
(Sorry, glatt vergessen: 220 CDi, Bj. 11/98, T-Modell)
18 Antworten
Doch, hat er!
Aber das Diagnosegerät weist eindeutig den Seitenairbag und nicht den Beifahrerairbag als Fehlerquelle aus. Deshalb würde ich den Beifahrerairbag auch ausschließen.
Hallo DB-Fuchs,
das wäre echt toll von Dir.
Danke schonmal.
Gruß,
Thorsten
Ähnliche Themen
Hallo DB-Fuchs,
Du schreibst "Seite 1". Kommt da noch mehr?
Ich bedanke mich auf jeden Fall schonmal ganz herzlich für Deine Hilfe, ich denke, das kann mir schon weiterhelfen.
Gruß,
Thorsten
Da ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein (oder beide) Querbeschleunigungssensor(en) abgesoffen(die Einbaulage ist auf dem 1. Bild vom db-fuchs gut ersichtlich).
Also die vorderen Sitze raus,Teppichboden unter den Sitzen anheben und die Sensoren tauschen.
Anschließend nochmal Fehlerspeicher löschen.Fertig .
War in der Vergangenheit schon 2. Mal Ursache für die Seitenairbag-Fehlermeldung an Kundenfahrzeugen von mir.
Bei den Fahrzeugen waren als Überschwemmungsursache verstopfte Ablauföffnungen im Wasserkasten der Grund.
Naja,
in den Lüfter-"Kasten" gehen so geschätze eineinhalb Liter Wasser rein :-( , danach läuft´´s dann halt weiter in den Innenraum.
Woran´s bei mir genau gelegen hat, kann ich nicht sagen, der Luftkasten war nicht verdreckt oder verstopft. Ich habe dann nochmal zwei Liter Wasser nachgegossen und hörte es irgendwo hinlaufen, es ist aber nichts in den Innenraum gekommen.
Allerdings ist auch nichts aus den Abläufen gekommen, bis ich sie mit Druckluft freigepustet hatte. Danach lief´s fröhlich unten raus...
Ich vermute, daß bei mir mehrere Faktoren zusammengespielt haben:
- Verstopfte Abläufe
- Viel zusammengelaufenes Wasser aus der Waschanlage
- Das Unwetter, welches über zwei Tage Weltuntergangsstimmung verbreitet hat
Bisher ist auch nicht mehr ein Tropfen Wasser reingekommen, es scheint also soweit okay zu sein.
Ich werde jedenfalls bei den nächsten Waschgängen mal ein aufmerksames Auge darauf haben und die Abläufe regelmäßig freiblasen.
Mir scheint es, als wenn sich das Wasser, nachdem es aus dem Luftkasten in den Motorraum gelaufen und von dort aus weitergeflossen ist, noch irgendwo sammeln könnte.
Den Ablaufkanal möchte ich eigentlich ausschließen, ich glaube nicht, da da die Menge an Wasser reipaßt, die ich nachgegossen habe.
Am WE wechsele ich ich Winterschuhe und werde dann mal die Radhausverkleidung abnehmen und nachgucken, ob ich da was sehe.
@ Lutz:
Wenn Du das Problem schon zweimal hattest, kannst Du mir bestimmt auch sagen, ob und wie ich die Querbeschleunigungssensoren prüfen kann und wie neue preislich in etwa liegen (nur damit ich weiß, ob ich im Sitzen mit meinem Freundlichen telefonieren muß :-) ).
Da das Problem an sich ja wohl häufiger auftaucht, würde ich gern möglichst viele Infos dazu sammeln und in einem gesonderten Thread hier öffentlich machen und die Info´s in der FAQ ergänzen (lassen).
Daher sind mir alle Informationen zu dem Thema höchst willkommen.
Hmm ich würde erst mal nachschauen,falls nötig vom Bett aus nach dem ET-Preis fragen,oder mich bei den reichlich vorhanden Gebraucht Teilen bedienen.
Da hast Du völlig Recht, Gebrauchtteile sind sicher auch eine Lösung.
Kommt halt auf die Relation zu dem Preis von Neuteilen an. Wenn die nicht allzu teuer sind, kaufe ich lieber neue Teile, habe Garantie darauf und "Neu ist Treu".
Falls die aber richtig viel Geld kosten, würde ich auch auf gebrauchte Teile ausweichen.
Amn besten ist natürlich, die vorhandenen Originalteile zu überprüfen und instand zu setzen.
Warum immer gleich wegwerfen und nicht reparieren?
Diese moderne Mentalität kann, nein WILL ich nicht verstehen!
Wir haben in den 80ern und 90ern ja auch so manche Schrottkarre mit solider Arbeit wieder flottbekommen. Da wurde Alles, was irgendwie ging, wieder repariert.
Gut, ich war Anfang 20, hatte wenig Kohle und wollte trotzdem einen tollen Merceds fahren.
Also wurde der W123C kurzerhand bis auf die Rohkarosse zerlegt und komplett neu restauriert.
Und ich hatte das gei.lst.e 280er-Coupe im Umkreis von 500 Kilometern!!!(gefühlt)
Übrigens finde ich die meisten Original-Ersatzteile bei Mercedes in der Relation gar nicht mal sooo teuer.
Ich brauchte z.B. mal für meinen Datsun Bluebird Coupe einen neuen Türrohling. Der hat damals über 450 DM gekostet und war so schwer wie eine Tafel Schokolade (die Blechstärke war auch mit der Staärke des entsprechenden Silberpapiers vergleichbar).
Ein Türrohling für ein W123-Coupeaus dem gleichen Baujahr war unwesentlich teurer, mußte aber fast mit zwei Mann getragen werden :-)
Vergleicht man Qualitäten und Preise, relativiert sich da so Einiges.
Gruß,
Thorsten
Dieser Sensor hier z.B. könnte für Deine C-Klasse geeignet sein:
http://cgi.ebay.de/...817QQcmdZViewItemQQptZAutoteile_Zubeh%C3%B6r?...
Allerdings besteht ja bekanntlich beim Kauf dieser sicherheitsrelevanten Teile immer ein nicht zu unterschätzendes Restrisiko (Stichwort Fehlfunktion im Crashfall).
Im Gegensatz dazu steht natürlich der Preisunterschied zum Neuteil:
http://dicp.ghb.fh-furtwangen.de/.../parts.php?...
Muß letztendlich aber jeder für sich entscheiden,was für ihn wichtiger ist.