Frage zum Batterietausch

BMW 5er F10

Hallo zusammen,
nachdem jetzt zum zweiten Mal die Meldung „Batterie stark entladen“ kam, wollte ich mir gerne eine neue holen. Hat ja gute 10 Jahre gehalten, und der nächste Winter kommt bestimmt. Aktuell verbaut ist scheinbar eine 90aH non AGM. Wenn ich jetzt bei leebmann schaue, werden mir, unter Angabe meiner VIN, lediglich AGM Batterien angezeigt (seltsamerweise sogar eine 80aH, mache ich aber alleine wegen der Standheizung nicht).

Nun die Frage: AGM ja, nein? Welche Kapazität könnt ihr empfehlen (90aH gibt es nicht mehr, oder?)? Wenn ich es richtig verstanden habe müsste die AGM noch codiert werden. Jemand im Bonner Raum, der es machen könnte? Alternativ remote, habe allerdings selber kein Esys.

Grüße Joe

90aH
17 Antworten

Zitat:

@dieMaschine schrieb am 31. August 2020 um 19:51:16 Uhr:


Hört sich gut an. Registrieren kann ich, codieren leider nicht. Denke, da die alte 90-er ja so lange durchgehalten hat, kann die 95-er nicht schlecht sein.

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Vermute allerdings (nicht nur) an der Stelle wollte der Hersteller sparen und hat auch SH ausgerüstete Modelle seinerzeit schlank ausgestattet.

Für die Ausreizung von verfügbarer Kapazität sprechen allerdings die größere Reserve als auch zu erwarten nochmals längere Lebensdauer des Energiespeichers.

Entgegen aller Unkenrufe und auch teils der in NewTis vertretenen Meinung habe ich den fälligen Wechsel weder registriert noch auf 105 Ah umcodiert.

Warum und unter welchen Voraussetzungen ist dies ohne weiteres statthaft ?

1. solange keine Fehlermeldungen nachhaltig gespeichert sind und es sich nur um Warnmeldungen wegen zu niedriger Reserve handelt, welche nach Behebung ohnehin wieder verschwinden.

2. Ansonsten verhält es sich so wie in den NewTIS auch beschrieben regelt sich der normale Standard Ladeverlauf immer zunächst bis eben auch ein neuer Akku vollgeladen ist, egal welche Nennkapazität alleine auf der Basis Annäherung an den Grenzwert Ladeendspannung im Verbund mit gedrosselter Laderegelung.

Im Anschluss also von 100% ausgehend folgt die Kalibrierung auf 80% durch quantifizierte Laderegelung (Wh genaue Erfassung von Lade- und Entlademenge mittels IBS) zur Einrichtung bzw. Aufrechterhaltung des Rekuperations Headrooms.

3. Durch u.a. der Ruhespannungsüberwachung werden zyklisch gespeicherte Daten kontinuierlich überschrieben und müssen keinesfalls zwangsläufig bei Akkuwechsel per Registrierung extra gelöscht werden.
Die Registrierung dient wohl eher statistischen Zwecken, um bei späterer Fehlersuche etwa bereits getauschte Systemkomponenten dokumentiert zu haben.

4. Lediglich die natürlich durch den Wechsel verursachte Fehlereintragung "Spannungsunterbrechung" habe ich gelöscht, um später beim TÜV keine Probleme zu bekommen.
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Im Zweifel über die Kondition des in die Jahre gekommenen Akkus bieten sich ganz praktisch Prüftermine beim ADAC für Mitglieder kostenlos oder auch bei Bosch etwa, um eine Aussage über die Standardparameter Restkapazität und Kaltstartstrom zu bekommen.

Hierfür werden im eingebauten Zustand versteht sich mittels speziellen Messverfahrens auf der Basis der Impedanzspektroskopie ganz leistungsfrei in wenigen Minuten anhand Profildaten für bestimmte Akkutypen verlässliche Ergebnisse zur Verfügung gestellt.
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Zitat:

@dieMaschine schrieb am 31. August 2020 um 09:41:49 Uhr:


Besten Dank an alle.

Jarane kupuj samo Boschove... Najbolje su

:-)

Zitat:

@passat-gö schrieb am 4. September 2020 um 21:23:06 Uhr:



Zitat:

@dieMaschine schrieb am 31. August 2020 um 09:41:49 Uhr:


Besten Dank an alle.

Jarane kupuj samo Boschove... Najbolje su

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