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Frage Ventile einstellen

Themenstarteram 4. Juni 2008 um 21:28

Hallo,

wills mal kurz machen, Chevy SB 350 neu überholt.

Grundeinstellung=Spiel Null+3/4 Umdrehung, normal eine volle Umdrehung. Motor läuft aber ein Ventil so dachte ich, tickert vor sich hin. Ursachenforschung, Abgasrohr an Zylinder 8 läuft blau an, Chromheaders, tickern im Bereich der Abgasrohre. Habe den ganzen Kopf abgehört, war kein Ventil. Header abgenommen mit Wasser gefüllt, der war dicht. Wegen dem blauen Rohr habe ich auf einen leisen Verdacht die Kipphebelmutter an Auslass 8 ein halbe Umdrehung zurückgenommen,passieren kann ja nichts, tickern war weg. Alles OK. Das Auslassventil stand also offen, daher das tickern.

Jetzt habe ich theoretisch nur eine viertel Umdrehung nach Spiel Null. Hat da jemand eine Erklärung, wieviel Platz ist eigentlich bis das Ventil auf den Kolben aufsetzt, hätte ja durchaus sein können wenn ich ein volle Umdrehung oder ein bisschen mehr gemacht hätte.

Gruß

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26 Antworten

Öhm...

habe ich das richtig verstanden das Du die Hydros jeweils 1,75 Umdrehungen nach Zerolash stehen hast?

Wenn ja dann drehe alle mal gut eine Umdrehung raus und versuche nochmal.

Wundert mich das nur ein Ventil offen bleibt.

Themenstarteram 4. Juni 2008 um 22:29

Hi Sascha,

nein, nur 0,75, also 3/4 umdrehung. Normal heist es ja Spiel Null und dann noch eine volle Umdrehung, mache aber nur immer eine 3/4. Hat bisher immer gepasst.

Gruß Frank

Ah, OK.

Ich würde dann mal ne viertel bis halbe Umdrehung rausdrehen und schauen ob es weg ist.

Zitat:

Jetzt habe ich theoretisch nur eine viertel Umdrehung nach Spiel Null. Hat da jemand eine Erklärung, wieviel Platz ist eigentlich bis das Ventil auf den Kolben aufsetzt, hätte ja durchaus sein können wenn ich ein volle Umdrehung oder ein bisschen mehr gemacht hätte

Comp-Cams empfiehlt sogar nur eine 1/2 Umdrehung nach Null. Eine Umdrehung ist ja nicht viel. Das bewegt sich im mm Bereich wo sich das Spiel im Hydrauliklifter ausgleicht. Ich denke, selbst wenn man den Kipphebel voll anknallt, würden die Ventile bei einem Straßenmotor nicht aufsetzen.

Aufsetzen kann ein Ventil nur, wenn Du eine sehr hohe Verdichtung (ca. über 11 CR) und eine sehr scharfe Nockenwelle drin hast. Das sollte man bei der Installation ausmessen. Ich denke, in den Bereich werden die Straßentreter allerdings nicht kommen oder vielleicht die Steuerkette falsch montiert hast.

Themenstarteram 5. Juni 2008 um 8:41

hat mich nur gewundert, das es nur ein Ventil betrifft und an dem Hydro eventuell etwas faul ist. Also kann ich das wohl unter normal verbuchen.

Wäre es denn ratsam, garnicht erst die übliche Grundeinstellung mit 3/4 o. 1 Umdrehung, sondern erst eine 1/4 bis halbe zu machen, wenn sie ruhig sind ist gut wenn nicht kann man immer noch nachstellen.

Wenn es das Einlassventil gewesen wäre, was offen steht,würde er ja in den Ansaugtrakt zurückschlagen, vielleicht so minimal das man es nicht merkt. Denke ich mir jetzt mal.

Gruß

Ich meine mal in irgendeinem US-Car Magazin gelesen zu haben, daß es Tuner gibt, die das Spiel einfach bei Null einstellen.

Wie auch immer, also ich würde wie das Comp Cam vorschreibt eine 1/2 Umdrehung nach Null weiter drehen.

Bei dir hat mit Sicherheit kein Ventil offen gestanden, weil daß Spiel eben über die Hydraulischen Stößel ausgeglichen wird. Fahr mal ein paar Runden, dann wird das Stößel wahrscheinlich wieder tickern.

Wenn man die Kipphebel "festzieht dann setzten die Ventile mit Sicherheit auf.

Eine Umdrehung an der Mutter ist etwas über ein Millimeter in der Mitte und damit weit über 1,5mm am Lifter.

Der Lifter hat insgesamt aber nur einen Bewegungspielraum von grob 5mm.

Also bleibt ab ca. drei Umdrehungen nach null das Ventil spätestens offen stehen.

Durch die ungleichmässige Übersetzung geht jetzt pro Umdrehung der Mutter das Ventil fast 3mm auf.

Bei einem normalen mild leistungsgesteigertem Motor hat das Ventil keine 5mm Luft nach unten, also keine zwei weiteren Umdrehungen.

Themenstarteram 5. Juni 2008 um 9:26

Mike Cougar,

muss aber so sein, habe ja den ganzen Kopf mit einem Schraubenzieher abgehört,Ventile 3mal neu eingestellt, es war nicht rauszubekommen wo es her kam, ein tickendes Ventil konnte ich fast ausschließen.

Es kam aus dem inneren der Abgasrohren, die Short Chromheaders sind ja sehr hellhörig.

Hab dann vermutet, das unten wo die 4 Rohre zusammengeschweißt sind etwas undicht ist, oder die Dichtung. Aber war nichts.

Dann die bläuliche Verfärbung am 8. Zylinder. Erst als ich eine halbe Umdrehung zurückgenommen habe am Auslassventil, war es weg. Was soll ich daraus schließen.

Es war eigentlich ein immer ein kurzes zischen, tickern als wenn eine Dichtung vom Krümmer leicht undicht ist. Ventiltickern hört sich sehr ähnlich an.

Gruß

Du hast allerdings nur eine halbe Umdrehung zurückgenommen. Das ist nicht viel. Wenn wir mal 5 mm Bewegungsspielraum gemäß Mopar Banshee für einen Lifter ansetzen, wärest Du mit Sicherheit noch im Toleranzbereich. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß mit einer halben Umdrehung mehr das Ventil geöffnet war. Weil Chevy schreibt in den Rep-Büchern bis 1 Umdrehung nach Null vor. Es sei denn, daß dieses besagte Stößel fehlerhaft ist und nicht einwandfrei arbeitet. Zwischen 0 und 1 Umdrehung nach Null bist Du immer auf der sicheren Seite.

Vielleicht sind aber auch mal ungleichmäßig deine Ventile neu eingeschliffen worden. Kann man sich zwar kaum vorstellen, aber in Deutschland muß man bei US-Cars mit allem rechnen.

Themenstarteram 5. Juni 2008 um 19:57

kommt mir ja auch schleierhaft vor, aber so wie ich es beschrieben war es.

Weit offen kann das Ventil ja nicht gewesen sein, hätte man dann wahrscheinlich am Motorlauf gemerkt. Können vielleicht nur ein paar zehntel oder weniger, gewesen sein.

Jedenfalls isses weg.

Gruß

am 15. Juli 2008 um 10:40

Ventilspiel einstellen...

Ich habe kürzlich eine Original Einstellanweisung für einen V8 (GM) gelesen.

Da wurde beschrieben, dass der Zero Lash bei laufendem Motor ermittelt und das "Ventilspiel"

danach eingestellt wird (bzw. beseitigt wird)

1. Ventildeckel abschrauben, Motor im Leerlauf laufen lassen.

2. Mutter am Kipphebel lösen bis ein Klappern beginnt.

3. Dann eine 1/4 Drehung zumachen, 10 Sekunden warten. (2 x wiederholen= 3/4 Umdrehung)

Da der Hydrostößel bei laufendem Motor einen Druck erzeugt, wird dieser Punkt (Zero Lash)

nicht derselbe sein, wie bei stehendem Motor. Stellt man also die Ventile bei stehendem Motor

ein, sollte demnach die Einstellung viel zu fest sein, mit dem Ergebnis dass der Motor nicht optimal

rund läuft.

Alles ohne Gewähr, bin nicht wirklich ein Schrauber.

Gruss Volksmoped

Zitat:

Alles ohne Gewähr, bin nicht wirklich ein Schrauber.

Das merkt man. Wenn man, wie Du schreibt den V8 Motor mit offenen Ventildeckeln laufen läßt, dann fängt irgendwann alles an zu qualmen an, da Öl auf die Auspuffanlage läuft. Überhaupt nicht praktikabel, es sei denn man bastelt sich aus alten Ventildeckeln irgend etwas zusammen.

Zitat:

3. Dann eine 1/4 Drehung zumachen, 10 Sekunden warten. (2 x wiederholen= 3/4 Umdrehung)

Den Satz habe ich nicht verstanden. Wie meinst Du das ?

Die Nockenwellenhersteller werden sich schon was dabei gedacht haben als sie schrieben, nach Zero-lash eine halbe Umdrehung weiter drehen.

 

Themenstarteram 15. Juli 2008 um 20:16

er hat sicher einstellen und nachstellen verwechselt, eingestellt wird bei stehendem Motor.

nachstellen bei laufenden Motor geht schon, aber man sollte eine Pappe oder Blech zwischenstellen damit das Öl nich auf die Krümmer läuft und nich all zuviel Gasgeben. Bei mir hats bis zu 2m weit gespritzt aus der Bohrung am Kipphebel.

Gruß

am 16. Juli 2008 um 1:14

Ein "Turn" ist bei uns ne halbe Umdrehung.

Daher aufpassen bei der Übersetzung von Manuals.

Gruß

Gedönsrat

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