Frage

BMW 3er E36

Hallo Liebes Forum.

Ich habe da ein Problem ,und zwar ich fahre ein 316i m40 diesen monat tüv abgelaufen.

steige heute morgen im Auto ein und wollte zur arbeit fahren ,ich habe den Motor gestartet und es klackerte richtig laut vorne vom motor her.Habe ihn sofort ausgemacht Ventildeckel runter und habe die öl Leitung sauber gemacht und ihn wieder gestartet jetzt hört er sich an wie ein diesel.Er hat voher schon etwas getigert von der nockenwelle und habe vor 2 tagen ein öl wechsel gemacht (10W40) mit filter.

So meine Frage ist Lohnt es sich jetzt noch fertig zu machen oder nicht.

Mängel:

Fensterheber vorne fahrerseite muss neu ,2 Frontscheinwerfer müssen neu ,Bremsbelag vorne ???.
Endschalldämpfer muss neu ,und das was jetzt so tickert eventuell nockenwelle plus kipphebel unsw....

Beste Antwort im Thema

Threadtitel... 🙄 🙄 🙄

Bist ja auch nicht erst seit gestern dabei, meine Fresse...
Und wohin ist er vor dem Ölwechsel getigert? 😁 😁 😁

Ich finde, man dürfte sich vor / beim erstellen eines neuen Themas ruhig ein bisschen Mühe geben...

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km-leistung?

ist es die erste NW? wie sieht sie aus?

Threadtitel... 🙄 🙄 🙄

Bist ja auch nicht erst seit gestern dabei, meine Fresse...
Und wohin ist er vor dem Ölwechsel getigert? 😁 😁 😁

Ich finde, man dürfte sich vor / beim erstellen eines neuen Themas ruhig ein bisschen Mühe geben...

Ich denke das es die erste NW ist.

Du hattest den Ventildeckel unten,waren Einlaufspuren zu erkennen?

Ach und ne Nockenwelle tickert ned,das sind die Hydrostößel,kipp mal das Zeug von Liqui Moly dazu,das Hydrostößeladditiv,vll. nur etwas zugesetzt,die Dinger.Wenn ned,mußt die halt ersetzen,kost beim M40 ja ned die Welt,sind ja bloß 8 Stück.Und wenn de nen Kumpel hast oder das selber kannst,fallen auch keine Einbaukosten an.
Der Rest is ja wohl teilweise Verschleiß,was du bei jedem Auto hast....das kann ja kein Grund sein....und FH-Gestänge vorn paßt aus jeder Limo,jedem Touring und jedem Compact.Kost neu für el. FH was um 70 Euro.
Bremsbeläge gibts für 25 Euro der Satz,Endschalldämpfer in ordentlich liegt bei 150 Euro schätzungsweise,müßt ich nommal nachgucken.
Und wenn die NW normal aussieht,vergiß die gleich mal wieder.

Weiß ned,warum du hier über entsorgen nachdenkst....außer du willst unbedingt n neues Auto aber dann sags halt.

Greetz

Cap

Nein ich will ihn noch sehr lange fahren eigendlich.Habe den Ventildeckel runter gehabt auf der nockenwelle sind leichte abnuzugen mit den finger zu spühren hoffe das hat nichts zu sagen ,muss ich die nockenwelle ausbauen um an die Hydrostößel zu kommen ???.

Das ist das Anfangsstadium der einlaufenden Nocke,kannste noch ne Weile rauszögern,wenn du regelmäßig nach dem Ölrohr schaust oder gleich eins mit minimal erweiterten Bohrungen einbaust.

Wie man die Hydros am M40 tauscht,weiß ich leider nicht.

Greetz

Cap

ok danke werde dann mal neue Hydrostößel einbauen.

Oh Mann..... 🙄

Kipp das Hydrostößeladditiv von LM rein und schau nachm nächsten Ölwechsel,ob die immer noch so laut sind....alles andere is erstmal rausgeworfenes Geld,so hab ich meine auch wieder etwas regenerieren können....
Das Additiv kost ned viel und wird zum Öl dazugekippt....

Greetz

Cap

Hallo!

Hat er die volle Leistung bzw. zieht er noch immer gleich wie früher oder hängt er ab 5000U/min fest und man glaubt er regelt ab oder ähnlich?

Falls das mit dem Hydrozusatz nichts werden sollte:

Unbedingt auch Öl-wanne auf Dichtheit prüfen, weil wenn sie undicht ist saugt er dort Luft an und so haste ein Öl-Luftgemisch und die neue Nocke bzw. Hydros etc.sind für die Fisch weil nicht richtig gekühlt!!!

Hier ne Anleitung falls die Nocke auch im eimer ist,ne Rollennocke wird empfohlen!

Demontage:

1. Lüfterzarge demontieren (2 Plastestifte in der Seite)
2. Lüfterrad entfernen 32er Maulschlüssel (schmalere Version) mit Hammerschlag lösen (Linksgewinde)
3. Plasteabdeckung Verteilerkappe lösen, Plaste Zündleitungskanal lösen und hängen lassen.
4. (Zündkerzenstecker können aufgesteckt bleiben)
5. Verteilerkappe lösen SW8
6. Verteilerläufer lösen Imbusnuss Größe 3
7. 8 Schrauben Schlüsselweite 10 des Ventildeckels lösen, Entlüfterschlauch der am Deckel angesteckt ist lösen und Haube abnehmen (sollte sie etwas kleben) mit einem Schraubendreher zwischen Motoraufhängung und Anschluss des Entlüfterschlauches gehen und leicht hebeln.
8. Plasteabdeckung entnehmen, der Blick auf die Nockenwelle wird frei.
9. Zu 90% sieht man nun die Folgen schlechter Pflege und falscher Ölsorten
10. 6 Schrauben des Kurbelwellenrades lösen und Rad entfernen (SW 13)
11. 4 Schrauben des Keilriemenrades der Wasserpumpe lösen (SW 10)
12. 5 Schrauben der unteren Zahnriemen-Abdeckung entfernen und Deckel abnehmen (SW10)
13. 4 Schrauben des oberen Deckels entfernen, Deckel erst leicht nach von kippen (Passhülsen und dann nach oben rausziehen (klemmt etwas, aber es geht) manchmal muss der obere Schlauch des Kühlers leicht gelockert werden, oder der Motor etwas weitergedreht werden weil die Aufnahme des Verteilerläufers etwas hängt. Aber er geht in jedem Fall zu entnehmen.
14. Der Blick auf den Zahnriemen und die Rollen wird frei.
15. Jetzt wird der Motor auf Zünd OT 1. Zylinder eingestellt (an der Kurbelwelle drehen SW22), das heißt, die beiden Nocken des Zylinder 1 stehen nach oben, die des Zylinder 4 drücken die Schlepphebel.
16. Unterhalb des Anlassers ist eine Bohrung, dort wird jetzt der Absteckdorn eingeführt und an der Kurbelwelle noch etwas hin und her gedreht, bis der Dorn einrastet und die Kurbelwelle fixiert.
17. Absteckbrücke Nockenwelle aufsetzen und Torxschraube (E12) vom Nockenwellenrad lösen.
18. Spannrolle lösen, Nockenwellenrad entnehmen (Zahriemen zerschneiden und entfernen)
19. 3 Schrauben des hinteren oberen Zahnriemen Gehäuses lösen (SW10) und Deckel entfernen.
20. Absteckbrücke abnehmen, die Nockenwelle liegt jetzt frei. Ölrohr demontieren (SW 8 und 12)
21. gleichmäßig nun die 12 Muttern SW 11 lösen und Lagerdeckel demontieren (Tip: sind zwar markiert, aber dennoch vorher einmal die Einbaulage betrachten), Lagerdeckel entnehmen.
22. Jetzt vorsichtig die Nockenwelle anheben und Öl aus ihr noch in den Motor laufen lassen
23. Dann können Nockenwelle, die Schlepphebel, die Plättchen auf den Ventilen und die Hydros entnommen und entsorgt werden (Kernschrott).

Montage:

1. Mit Stift vorn an dem unteren Riemenrad Markierungen deckungsgleich zum Gehäuse anbringen (dient nur zur optischen Orientierung). Absteckbolzen entfernen und Kurbelwelle 90 Grad entgegen des Uhrzeigersinns drehen (nicht dass beim Verbau der Nockenwelle die Ventile in die Kolbenböden gedrückt werden).
2. neue Hydros einsetzen, geänderte Adapter in Ventilteller einlegen, Rollenschlepphebel aufsetzen
3. Simmerring der Nockenwelle auf der Lauffläche etwas mit Fett benetzen und auf die Nockenwelle aufschieben.
4. Alle 5 Lagerstellen etwas mit Fett (MoS2 oder ähnlichem) einstreichen, von Lagerstelle 1 (Simmerringträger) die Dichtfläche reinigen (Fettfrei und ganz dünn mit Dichtmasse versehen)
5. Simmerring ringsherum mit etwas Dichtmasse dünn bestreichen, und Nockenwelle auflegen (so dass die Nocken von Zylinder 1 wieder nach oben sehen)
6. als erstes Lagerdeckel 1 auflegen, da er das Axiallager hat, dann die anderen Deckel auflegen und gleichmäßig die Nockenwelle anziehen. Dabei immer auf richtigen Sitz des vorderen Simmerrings achten.
7. Nockenwelle mit 18Nm befestigen.
8. hinteres Zahnriemen-Gehäuse wieder befestigen, Riemenrad aufsetzen, Torxschraube lose einschrauben.
9. Absteckbrücke aufsetzen und jetzt die Kurbelwelle wieder in Drehrichtung nach oben drehen bis die Markierungen fluchten und der Bolzen die Kurbelwelle wieder fixiert.
10. Jetzt alle Rollen ersetzen (SW 13) 25Nm
11. Jetzt kommt der Trick mit dem Zahnriemen: Kühlerdeckel öffnen, Druck entweichen lassen und dann wieder zu. Schlauchschelle am Thermostatgehäuse lösen (ist das Aluteil, wo dann der Schlauch nach unten zum Kühler geht). Schlauch vorsichtig abziehen, kleines Gefäß (ca. 500ml) darunterhalten, Kühlflüssigkeit auffangen. Wenn es nicht mehr tropft, Zahnriemen aufschieben und Schlauch gleich wieder befestigen.
12. Kühlerdeckel auf, Kühlwasser wieder in den Kühler, kleine Schraube (SW 8) am Thermostatgehäuse aufdrehen, bis das Kühlwasser aus dem kleinen Schlitz austritt. Schraube dann wieder verschließen.
13. Kühlwasserstand richtig stellen.
14. das lose Nockenwellenrad jetzt in Drehrichtung nach vorn drehen (hat einen Verstellwinkel von ca. 15 Grad).
15. Zahnriemen von der Kurbelwelle nach oben hin auflegen. Das Nockenwellenrad dann langsam entgegen der Drehrichtung drehen, bis das Profil des Zahnriemens eingreifen kann. Ist der Zahnriemen nun aufgelegt, wird er über die große Rolle gespannt (Imbusschlüssel 8 und SW13 (25Nm). Da die wenigsten ein original Spannungsprüfer haben. Hier mein Erfahrungswert, der ZR darf sich maximal 45 Grad verdrehen lassen. Ist der Zahnriemen gespannt, wird das obere Nockenwellenrad mit 65Nm festgezogen (leicht mit LOCTITE einkleben).
17. Der Zahnriemen ist jetzt gespannt und die Kurbelwelle zur Nockenwelle exakt fixiert. Beide Absteckwerkzeuge entfernen, Motor kann gedreht werden.
18. Der Rest erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zur Demontage.
19. Das neue ÖLROHR nicht vergessen!!!

Gruss

So war grade auf der Autobahn und habe alle gänge voll ausgefahren alle laufen bis ca.6.200 umdrehungen bei 192 Km/h regelt er ab.Aber danke für die beschreibung echt Danke da steht alles was ich brauche vielen dank.

Zitat:

Original geschrieben von Pornostar007


So war grade auf der Autobahn und habe alle gänge voll ausgefahren alle laufen bis ca.6.200 umdrehungen bei 192 Km/h regelt er ab.Aber danke für die beschreibung echt Danke da steht alles was ich brauche vielen dank.

Ein einfaches "thumps up Danke" hätte auch gereicht 😉

Gruss

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