Frage bezüglich DSG im Alltag...
Hallo zusammen,
ich fahre mein DSG zu 90% im manuellen Modus und wenn ich auf eine Ampel zu fahre z.B. im 4 Gang lasse ich mich ohne Gas auf die Ampel zu rollen und schalte dann manuell mit fallender Drehzahl bis auf den 1. runter bis ich dann zum stehen komme. Muss bzw. sollte man das so machen, oder spielt es absolut keine Rolle ob ich die Mechatronik selber runter schalten lasse und qusai nur zum hochschalten manuell eingreife?
Wie macht ihr das in der Regel?
Wie ist das wenn man ihn also zwingt durch niedrige Drehzahl automatisch schalten zu lassen, dann die Ampel aber wieder grün wird und ich spontan wieder durchbeschleunigen will kommt es mir so vor als wäre das DSG kurzzeitig überfordert und mein Gasbefehl kommt erstmal nicht an, ist das dann schlecht für irgendwas?
Beste Antwort im Thema
Und wieso schaltet man zu 90% selbst,wenn man einen Automatik fährt?
151 Antworten
Ach was bin ich froh ein klassischer Handschalter zu sein.
Meine Gänge streiten sich nicht darum, wann welcher wie, womit, weshalb und wodurch zum Vortrieb genutzt wird. Son komplizierter Getriebesalat ist denen völlig unbekannt. 😁
Zitat:
@Rainer_EHST schrieb am 13. April 2016 um 18:32:34 Uhr:
Ach was bin ich froh ein klassischer Handschalter zu sein.Meine Gänge streiten sich nicht darum, wann welcher wie, womit, weshalb und wodurch zum Vortrieb genutzt wird. Son komplizierter Getriebesalat ist denen völlig unbekannt. 😁
Dafür hast Du aber auch nur 5 oder 6 Vorwärtsgänge. Das macht es zwar einfacher, sich zurecht zu finden. Aber das Drehzahlniveau auf der Autobahn ist doch erheblich höher.
Wobei das keine Frage der Gangzahl ist, sondern der Spreizung. Zudem die Automatik die Megaübersetzung eh nur braucht um im Nefz im Vergleich zum HS bestehen zu können.
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 13. April 2016 um 20:39:45 Uhr:
Wobei das keine Frage der Gangzahl ist, sondern der Spreizung. Zudem die Automatik die Megaübersetzung eh nur braucht um im Nefz im Vergleich zum HS bestehen zu können.
Grundsätzlich richtig aber versuch mal, bei einem 5-Gang-Getriebe eine Spreizung von 7:1. Dann hast Du derart große Gangsprünge, daß Dir der Motor nach jedem Gangwechsel fast verreckt (etwas übertrieben ausgedrückt). Auf jeden Fall verschlechtert das die Beschleunigung erheblich.
Und nein, die Megaübersetzung hilft im NEFZ überhaupt nicht, denn der wird mir maximal 120km/h gefahren. Da würde auch eine wesentlich geringere Spreizung genügen.
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Zitat:
@Diabolomk schrieb am 13. April 2016 um 20:52:48 Uhr:
Ab wieviel km/h ist denn da der höchste Gang fahrbar? Sicher deutlich unter 120km/h, oder?
Schon aber der Drehzahlunterschied ist bei 120km/h zwischen 6. und 8. Gang nicht groß. Der steigt erst bei höheren Geschwindigkeiten signifikant an. Bei 200km/h macht es sich deutlicher bemerkbar.
Zitat:
@flat_D schrieb am 13. April 2016 um 09:44:07 Uhr:
Zitat ZF:
"So sind auch Doppelschaltungen und direkte Mehrfachschaltungen möglich."
Direkte Mehrfachrückschaltungen sind zwei Schaltungen nacheinander (die ggf. noch ineinander übergehen) Alles andere (indirekte Schaltungen) ist sehr schwierig beherrschbar (Komfort!) und wird deshalb bei PKW Automatikgetrieben weitgehend vermieden.
Bei Baumaschinen gibt es derartige Schaltungen. Nur dort dient eine Lastschaltung weniger der Komforterhöhung, sondern hat den Vorteil, dass das Fahrzeug trotz extremer Fahrwiderstände während der Schaltung nicht an Geschwindigkeit verliert (oder gar wieder zum Stillstand kommt)
Zitat:
Aber das Drehzahlniveau auf der Autobahn ist doch erheblich höher.
Wieso, ich fahre doch nur 110 bis 120 aufm Tacho. Beim Überholen auch mal bis 135 wenn es mehere LKW am Stück sind und von hinten schnellere PKWs angerollt kommen. Dafür reichen bei meinen 75PS fünf Gänge vollkommen aus.
Und mit unseren FOCUS (1.6l 95PS Diesel) auf Arbeit, der 3000U/min bei 160 (ebenfalls 5.Gang) hat, fahre ich selbst auch nur max. 140. Da rollt der auch noch schön ruhig durch die Landschaft.
Außerdem beträgt privat bei mir der Autobahnanteil niedrige 0.x %. 😉
Naja, ich wollte ja nur mal meine Verwunderung über diese "Streitigkeiten" kundtun, wo offenbar jeder besser weiß, wie welche Automatik schaltet. (hat schon diverse Parallelen zu 80 millionen Fußballtrainern) 😉
Und bei meiner extrem intuitiven Fahrweise funktioniert meine klassische Handschaltung eigenlich auch schon wie vollautomatisiert. 🙄
Zitat:
@Rainer_EHST schrieb am 13. April 2016 um 18:32:34 Uhr:
Ach was bin ich froh ein klassischer Handschalter zu sein.Meine Gänge streiten sich nicht darum, wann welcher wie, womit, weshalb und wodurch zum Vortrieb genutzt wird. Son komplizierter Getriebesalat ist denen völlig unbekannt. 😁
Ich muss sagen ich habe 20 Jahre lang Handgeschalten, ich wollte nichtmehr tauschen 😉
Das ich zufrieden bin mit der Wahl zum DSG ist sogar noch untertrieben, ich bin eigentlich sogar begeistert davon, jedesmal wenn ich ins Auto steig freu ich mich drauf.
Die Sachen die ich zu beanstanden habe ist jammern auf sehr hohem Niveau. Bei der Handschaltung würde man sich über solche Dinge nur deswegen keinen Kopf machen weil man daran gewöhnt ist das die Kupplung wenn sie kalt ist mal ein bisschen rupft, oder das man z.B. aus der fahrt bei höherer Drehzahl aus dem 2. den 1. nicht so einfach reinbringt, oder das das Getriebe mal lächzt wenn man den Rückwärtsgang einlegt usw...
Anders ist das bei den automatisierten Getrieben auch nicht, im gegenteil ehr besser finde ich. Mein nächstes Auto wird definitiv wieder ein "Automatik"
Zitat:
Bei der Handschaltung würde man sich über solche Dinge nur deswegen keinen Kopf machen weil man daran gewöhnt ist das die Kupplung wenn sie kalt ist mal ein bisschen rupft, oder das man z.B. aus der fahrt bei höherer Drehzahl aus dem 2. den 1. nicht so einfach reinbringt, oder das das Getriebe mal lächzt wenn man den Rückwärtsgang einlegt usw...
Ich weiß nicht, so normal ist das bei nem guten HS auch nicht.
Zitat:
oder das man z.B. aus der fahrt bei höherer Drehzahl aus dem 2. den 1. nicht so einfach reinbringt,
Also, so lange mein Auto noch rollt, kommt der 1.Gang überhaupt nicht rein. Den gibt es bei mir nur zum Anfahren aus dem Stand. Und wenn da "Stand" geschrieben steht, dann meine ich auch ausschließlich Stand.
Wohlgemerkt, es geht darum, wenn ich langsamer werde, bis fast zum Stillstand und es anschließend wieder vorwärts geht. So lange sich die Räder auch nur ein bischen bewegen, geht es im 2.Gang weiter.
Zitat:
@Rainer_EHST schrieb am 14. April 2016 um 19:30:15 Uhr:
Wohlgemerkt, es geht darum, wenn ich langsamer werde, bis fast zum Stillstand und es anschließend wieder vorwärts geht. So lange sich die Räder auch nur ein bischen bewegen, geht es im 2.Gang weiter.
Das ist ja noch extremer als das Schaltverhalten des DSG. Diese Fahrweise ist nicht wirklich gut für die Kupplung, wenn man ein "modernes" Schaltgetriebe mit extrem lang übersetzten zweiten Gang hat. Da ist man ja ständig am schleifen.
Soll ich dagegen mit dem 1.Gang im Standgas rumtuckern?
Da gibt es ja bei jedem noch so kleinen Lastwechsel ein ziehmliches Geruckel, vom Motor bis zu den Antriebwellen.
Da spiele ich lieber im 2.Gang mit der Kupplung. Und so extrem ist das ja auch nicht. Denn, rein physikalisch gesehen, braucht es ja den größten Kraftmoment, wenn man eine Gegenstand aus dem Stand in Bewegung setzt. Bewegt er sich, lässt er sich ja mit weniger Kraft weiterbewegen.
Ist im Prinzip nicht anders, als wenn man im 1.Gang anfährt. Von der Sache her, im 2.Gang aus minimaler Bewegung heraus, mit spürbar weniger Drehzahl, dafür die Kupplung einen Tick langsamer loslassen. Funktioniert butterweich. Wenn ich stattdessen in den 1.Gang runterschalte und wieder bis zum Hochschalten beschleunige/weiterfahre, bewegt sich das Auto eher ruppig.
Und bisher habe ich dadurch noch keine Kupplung ruiniert, auch nicht das Drucklager. Aber Getriebe und Antriebswellen schont dieser weiche Übergang vom Langsamerwerden bist fast zum Stillstand und wieder Schnellerwerden garantiert.
Wenn ich im zweiten Gang fahre und es wird langsamer (zB. nach dem Abbiegen ist ca. 200m weiter die Vorfahrt zu beachten) , schalte ich eh auf Leerlauf. Und erst, wenn es wieder weitergeht, kommt dann der Gang wieder rein (2. im Rollen; 1. m Stand). Lediglich wenn es nur wenige Meter sind und absehbar ist, das es unmittelbar wieder aus der Bewegung weitergeht, bleibt der 2.Gang drin und die Kupplung diese 2 bis 3 Sekunden getreten.
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 13. April 2016 um 20:52:48 Uhr:
Ab wieviel km/h ist denn da der höchste Gang fahrbar? Sicher deutlich unter 120km/h, oder?
80km/h beim aktuellen 3er BMW
Zitat:
@andi_sco schrieb am 15. April 2016 um 06:38:55 Uhr:
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 13. April 2016 um 20:52:48 Uhr:
Ab wieviel km/h ist denn da der höchste Gang fahrbar? Sicher deutlich unter 120km/h, oder?80km/h beim aktuellen 3er BMW
Macht sich also dann doch gut bemerkbar im Außerortsverbrauch. Man bedenke, dabei geht es um jeden Zehntel.