ForumFord
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Ford
  5. FORD. Auf nimmer Wiedersehen

FORD. Auf nimmer Wiedersehen

Themenstarteram 8. Februar 2007 um 16:30

Hallo Gemeinde,

nach vier Jahren FORD bin ich jetzt zu den Jungs aus Wolfsburg gewechselt, da ich nach folgender Geschichte einfach die Nase voll habe, mich weiter mit den Leuten herum zu ärgern.

Vorgeschichte:

November 2002 Kauf eines Maverick 3,0 Limited mit allem möglichen Zubehör und 3 Jahre Garantieverlängerung bei einem großen FORD-Händler im Süden Hamburgs.

Defekte während der ersten 3 Jahre:

- Hauptbremszylinder undicht. Wurde getauscht

- Vordere Achsträger und –gelenke getauscht, weil ausgeschlagen

Ansonsten war bis auf die regelmäßigen Inspektionen nichts weiter vorgefallen.

Im November 2005 habe ich dann im Zuge der fälligen Jahresinspektion gleich eine Verlängerung der Garantie um 12 weitere Monate gekauft (CG-CarGarantie).

Da ich den Wagen noch etwas länger nutzen wollte, habe ich dann noch Geld in neue 18“-Felgen mit 235er-Bereifung und eine professionelle Scheibenverdunkelung investiert.

Alles andere an Zubehör war ja eh schon vorhanden.

( siehe Fotos unter http://www.arcor.de/palb/thumbs_public.jsp?albumID=3717963 )

Bis November 2006 war dann auch, bis auf die zunehmend lauter werdenden Klappergeräusche aus allen möglichen Ecken der hinteren Kofferaumverkleidung, alles in Ordnung.

Die wieder mal fällige Jahresinspektion im November 2006 brachte keine besonderen Auffälligkeiten hervor.

Hauptgeschichte:

Etwa eine Woche nach der Inspektion, fuhr ich zum ersten Mal selber wieder den Maverick (sonst wurde er nur von meiner Frau gefahren). Dabei fiel mir auf, dass sich selbst beim leichten Bremsen das ABS einschaltete und völlig ungeniert vor sich hin regelte.

Also sofort zum Händler, welcher die Inspektion durchführte, und Bescheid gegeben.

Dieser stellte dann fest, dass sich an beiden vorderen Antriebswellen die Drehzahlsensoren des ABS verabschiedet hatten. Das so etwas zeitgleich an beiden Achsen passiert und dann auch noch kurz nach der Inspektion, mag einen zu weniger freundlichen Schlüssen gegenüber der Werkstatt führen, welche die Inspektion erledigte.

Aber ich war guter Dinge, denn ich hatte ja die CG-Garantie. Einen 10% Eigenanteil auf die Ersatzteile nahm ich widerspruchslos hin, denn der Mav hatte ja mittlerweile schon gut 60tkm gelaufen. Die Werkstatt gab mir dann Bescheid, dass man zwei neue Antriebswellen bestellen müsse, da die Drehzahlsensoren (nicht die Abnehmer, sondern das gelochte Rad an der Antriebswelle), nicht einzeln erhältlich seien. Man kann die Radgeber (um sie mal so zu nennen) nur mit Antriebswelle kaufen, da diese untrennbar miteinander verblockt sind (das wurde auch seitens der FORD-Werke schriftlich bestätigt)

Fand ich bis dahin interessant, aber unerheblich. Wenn ich mir ein Steak kaufe, interessiert mich die Lebensgeschichte der Kuh auch nicht sonderlich.

Nun kam der Hammer, welcher mich schlussendlich dazu bewog, nicht nur meinen privaten Maverick schnellstmöglich zu verkaufen, sondern als verantwortlicher Fuhrparkleiter meiner Firma, die für Q3/07 anstehenden Verhandlungen über vorerst ca. 10 Firmenwagen, ohne die Firma FORD anzugehen.

Es geschah nämlich, dass mich die Werkstatt anrief und mir mitteilte, dass die CG die Reparatur der Antriebswellen/Radgeber nicht übernimmt.

Obwohl in den Garantiebedingungen sowohl alle Radsensoren des ABS inkl. der dazugehörigen elektronischen Bauteile, als auch die komplette Antriebswelle aufgeführt wird, weigert sich die CG, sich an den Kosten zu beteiligen. Grund: Der Radgeber ist nicht extra aufgeführt und ist deshalb nicht über die Garantie abgedeckt!!!

Da war ich erst einmal Baff. Ich fuhr also schnurstracks zu dem großen Hamburger FORD-Haus ( Stützpunkthändler im südl. Hamburg), wo ich auch die CG-Garantie erworben hatte und schilderte das Problem. Der dortige Meister sah sich den Mav an, bestätigte das die Radgeber zerbröselt waren (O-Ton: So etwas habe ich ja noch nie gesehen!) und telefonierte sofort mit der CG. Folge des Gesprächs: Ein betreten drein schauender Meister. Anspruch abgelehnt. (O-Ton: Ja, mit der CG gibt es häufiger Probleme).

Darauf hin habe ich noch den Geschäftsführer des Autohauses dazu geholt und ihm zusammen mit dem Meister alles noch mal erklärt. Auch zuerst ungläubiges Kopfschütteln, aber dann ein hilfloses:“ Wir können da auch nichts machen“

Tja… Auto war kaputt. Das war Fakt. Also habe ich zuerst einmal einen Reparaturauftrag unterschrieben, da ich Frau und Kinder nicht in einem verkehrsunsicheren Fahrzeug herum kurven lassen wollte. Kosten der Reparatur: Knapp 1.000,-€ für zwei Antriebswellen mit Montage.

Ich führte dann selbst noch ein Gespräch mit der CG, in dem ich nochmals schilderte, dass die defekten Radgeber sehr wohl zum Garantieumfang gehören, da sie Ersatzteiltechnisch gesehen zur Antriebswelle gehören. Streng genommen ist also gar nicht der Geber kaputt, sondern die Antriebswelle (welche ja auch explizit in den Garantiebedingungen aufgeführt ist). Dies sah naturgemäß der Sachbearbeiter am anderen Ende ganz anders. Er meinte, die Welle sei nicht kaputt, da der Wagen ja noch fährt und der Sensor eben genau nicht in die Garantie gehört. Außerdem habe ich für die Garantie selbst ja nur knapp 200,-€ bezahlt. Wenn die A1 den Schaden jetzt übernehmen würde, würde man ja Verlust machen. Das geht ja gar nicht.

Von dieser Argumentationskette schon fast wieder belustigt, nahm ich dann Kontakt zum ADAC und zur Autobild auf. Wollte mal sehen, was die dortigen Fachmänner zu dieser Situation sagen würden.

Kurz gesagt: Autobild hat sich bis heute nicht gemeldet (vielleicht hätte ich bei meiner Anfrage die Worte Skandal, Mord, Extrem o.ä. benutzen sollen) und der ADAC verwies mich auf die kostenlose Erstberatung bei einem Vertragsanwalt.

Also Termin bei der Anwaltskanzlei im Hamburger ADAC-Haus gemacht.

Dort habe ich die Situation dem Anwalt geschildert, alle notwendigen Unterlagen abgegeben und bin dann einigermaßen gutgelaunt von dannen geschritten. Das war mittlerweile Ende Dezember.

Gestern dann der Anruf vom Anwalt, welcher mir zwischenzeitlich auch das Schreiben der CG CarGarantie zugeschickt hatte. Wie nicht anders zu erwarten, lehnt die CG eine Kostenübernahme mit der bereits angeführten Begründung ab, dass die Radgeber nicht explizit in den Garantiebedingungen aufgeführt sind.

Das würde allerdings auch bedeuten, bricht z.B. der Zeiger vom Drehzahlmesser ab, muß ich das gesamte Kombiinstrument auch selber bezahlen, da der Zeiger ja nicht explizit aufgeführt wird und der Rest des Kombiinstruments ja noch funktioniert.

Beispiele dieser Art kann ich beliebig fortsetzen, es würde aber den Rahmen völlig sprengen.

Nun bleibt laut meines Anwaltes nur noch der Weg der Klage übrig. Da das Ergebnis dieser Klage aber sehr abhängig vom technischen Verständnis des Richters ist (gibt es so etwas?), ist der Erfolg im Voraus nicht gesichert.

Obwohl mir die 1.000,-€ für die Reparatur schon weh getan haben, bin ich mir jetzt aber nicht sicher, ob ich die Klage wirklich einreichen soll. Wenn es auf einen Vergleich hinaus läuft (was laut Anwalt wahrscheinlich ist, da sich die Richter dann viel Arbeit sparen und es auch keine Präzedenzfälle gibt), bleibe ich nicht nur auf der Selbstbeteiligung meiner Rechtschutz sitzen, sondern habe auch noch den restlichen Ärger.

Schlussfolgerung:

CG-Cargarantie ist meiner Meinung nach ein xxxxxxxxx und ich hoffe das FORD nicht direkt oder indirekt an dem Laden beteiligt ist, denn dort werden die Kunden verbrannt, die eventuell bei nächsten Autokauf auch wieder zu FORD gegangen wären.

Ich habe Mitte Dezember, für einen sagenhaft guten Kurs, den Maverick bei dem größten Hamburger VW-Händler in Zahlung gegeben. Mitgenommen habe ich einen Touran 1,9TDI Facelift. Eigentlich wollte ich Mitte diesen Jahres den Mav gegen einen S-Max oder Galaxy tauschen, aber FORD ist ein für alle mal bei mir unten durch. Die neuen Firmenwagen liefert mir der VW-Händler übrigens nun auch.

Frage:

Was sagt ihr zu dieser Geschichte? Ist das nachvollziehbar? Würdet ihr die Klage erheben, auch wenn Kosten/Nutzen nicht sonderlich gut stehen?

Ich freue mich auf viele Antworten und beglückwünsche hiermit jeden, der es geschafft hat, meine Geschichte bis zum Ende durchzulesen.

Gruß aus HH

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 8. Februar 2007 um 16:30

Hallo Gemeinde,

nach vier Jahren FORD bin ich jetzt zu den Jungs aus Wolfsburg gewechselt, da ich nach folgender Geschichte einfach die Nase voll habe, mich weiter mit den Leuten herum zu ärgern.

Vorgeschichte:

November 2002 Kauf eines Maverick 3,0 Limited mit allem möglichen Zubehör und 3 Jahre Garantieverlängerung bei einem großen FORD-Händler im Süden Hamburgs.

Defekte während der ersten 3 Jahre:

- Hauptbremszylinder undicht. Wurde getauscht

- Vordere Achsträger und –gelenke getauscht, weil ausgeschlagen

Ansonsten war bis auf die regelmäßigen Inspektionen nichts weiter vorgefallen.

Im November 2005 habe ich dann im Zuge der fälligen Jahresinspektion gleich eine Verlängerung der Garantie um 12 weitere Monate gekauft (CG-CarGarantie).

Da ich den Wagen noch etwas länger nutzen wollte, habe ich dann noch Geld in neue 18“-Felgen mit 235er-Bereifung und eine professionelle Scheibenverdunkelung investiert.

Alles andere an Zubehör war ja eh schon vorhanden.

( siehe Fotos unter http://www.arcor.de/palb/thumbs_public.jsp?albumID=3717963 )

Bis November 2006 war dann auch, bis auf die zunehmend lauter werdenden Klappergeräusche aus allen möglichen Ecken der hinteren Kofferaumverkleidung, alles in Ordnung.

Die wieder mal fällige Jahresinspektion im November 2006 brachte keine besonderen Auffälligkeiten hervor.

Hauptgeschichte:

Etwa eine Woche nach der Inspektion, fuhr ich zum ersten Mal selber wieder den Maverick (sonst wurde er nur von meiner Frau gefahren). Dabei fiel mir auf, dass sich selbst beim leichten Bremsen das ABS einschaltete und völlig ungeniert vor sich hin regelte.

Also sofort zum Händler, welcher die Inspektion durchführte, und Bescheid gegeben.

Dieser stellte dann fest, dass sich an beiden vorderen Antriebswellen die Drehzahlsensoren des ABS verabschiedet hatten. Das so etwas zeitgleich an beiden Achsen passiert und dann auch noch kurz nach der Inspektion, mag einen zu weniger freundlichen Schlüssen gegenüber der Werkstatt führen, welche die Inspektion erledigte.

Aber ich war guter Dinge, denn ich hatte ja die CG-Garantie. Einen 10% Eigenanteil auf die Ersatzteile nahm ich widerspruchslos hin, denn der Mav hatte ja mittlerweile schon gut 60tkm gelaufen. Die Werkstatt gab mir dann Bescheid, dass man zwei neue Antriebswellen bestellen müsse, da die Drehzahlsensoren (nicht die Abnehmer, sondern das gelochte Rad an der Antriebswelle), nicht einzeln erhältlich seien. Man kann die Radgeber (um sie mal so zu nennen) nur mit Antriebswelle kaufen, da diese untrennbar miteinander verblockt sind (das wurde auch seitens der FORD-Werke schriftlich bestätigt)

Fand ich bis dahin interessant, aber unerheblich. Wenn ich mir ein Steak kaufe, interessiert mich die Lebensgeschichte der Kuh auch nicht sonderlich.

Nun kam der Hammer, welcher mich schlussendlich dazu bewog, nicht nur meinen privaten Maverick schnellstmöglich zu verkaufen, sondern als verantwortlicher Fuhrparkleiter meiner Firma, die für Q3/07 anstehenden Verhandlungen über vorerst ca. 10 Firmenwagen, ohne die Firma FORD anzugehen.

Es geschah nämlich, dass mich die Werkstatt anrief und mir mitteilte, dass die CG die Reparatur der Antriebswellen/Radgeber nicht übernimmt.

Obwohl in den Garantiebedingungen sowohl alle Radsensoren des ABS inkl. der dazugehörigen elektronischen Bauteile, als auch die komplette Antriebswelle aufgeführt wird, weigert sich die CG, sich an den Kosten zu beteiligen. Grund: Der Radgeber ist nicht extra aufgeführt und ist deshalb nicht über die Garantie abgedeckt!!!

Da war ich erst einmal Baff. Ich fuhr also schnurstracks zu dem großen Hamburger FORD-Haus ( Stützpunkthändler im südl. Hamburg), wo ich auch die CG-Garantie erworben hatte und schilderte das Problem. Der dortige Meister sah sich den Mav an, bestätigte das die Radgeber zerbröselt waren (O-Ton: So etwas habe ich ja noch nie gesehen!) und telefonierte sofort mit der CG. Folge des Gesprächs: Ein betreten drein schauender Meister. Anspruch abgelehnt. (O-Ton: Ja, mit der CG gibt es häufiger Probleme).

Darauf hin habe ich noch den Geschäftsführer des Autohauses dazu geholt und ihm zusammen mit dem Meister alles noch mal erklärt. Auch zuerst ungläubiges Kopfschütteln, aber dann ein hilfloses:“ Wir können da auch nichts machen“

Tja… Auto war kaputt. Das war Fakt. Also habe ich zuerst einmal einen Reparaturauftrag unterschrieben, da ich Frau und Kinder nicht in einem verkehrsunsicheren Fahrzeug herum kurven lassen wollte. Kosten der Reparatur: Knapp 1.000,-€ für zwei Antriebswellen mit Montage.

Ich führte dann selbst noch ein Gespräch mit der CG, in dem ich nochmals schilderte, dass die defekten Radgeber sehr wohl zum Garantieumfang gehören, da sie Ersatzteiltechnisch gesehen zur Antriebswelle gehören. Streng genommen ist also gar nicht der Geber kaputt, sondern die Antriebswelle (welche ja auch explizit in den Garantiebedingungen aufgeführt ist). Dies sah naturgemäß der Sachbearbeiter am anderen Ende ganz anders. Er meinte, die Welle sei nicht kaputt, da der Wagen ja noch fährt und der Sensor eben genau nicht in die Garantie gehört. Außerdem habe ich für die Garantie selbst ja nur knapp 200,-€ bezahlt. Wenn die A1 den Schaden jetzt übernehmen würde, würde man ja Verlust machen. Das geht ja gar nicht.

Von dieser Argumentationskette schon fast wieder belustigt, nahm ich dann Kontakt zum ADAC und zur Autobild auf. Wollte mal sehen, was die dortigen Fachmänner zu dieser Situation sagen würden.

Kurz gesagt: Autobild hat sich bis heute nicht gemeldet (vielleicht hätte ich bei meiner Anfrage die Worte Skandal, Mord, Extrem o.ä. benutzen sollen) und der ADAC verwies mich auf die kostenlose Erstberatung bei einem Vertragsanwalt.

Also Termin bei der Anwaltskanzlei im Hamburger ADAC-Haus gemacht.

Dort habe ich die Situation dem Anwalt geschildert, alle notwendigen Unterlagen abgegeben und bin dann einigermaßen gutgelaunt von dannen geschritten. Das war mittlerweile Ende Dezember.

Gestern dann der Anruf vom Anwalt, welcher mir zwischenzeitlich auch das Schreiben der CG CarGarantie zugeschickt hatte. Wie nicht anders zu erwarten, lehnt die CG eine Kostenübernahme mit der bereits angeführten Begründung ab, dass die Radgeber nicht explizit in den Garantiebedingungen aufgeführt sind.

Das würde allerdings auch bedeuten, bricht z.B. der Zeiger vom Drehzahlmesser ab, muß ich das gesamte Kombiinstrument auch selber bezahlen, da der Zeiger ja nicht explizit aufgeführt wird und der Rest des Kombiinstruments ja noch funktioniert.

Beispiele dieser Art kann ich beliebig fortsetzen, es würde aber den Rahmen völlig sprengen.

Nun bleibt laut meines Anwaltes nur noch der Weg der Klage übrig. Da das Ergebnis dieser Klage aber sehr abhängig vom technischen Verständnis des Richters ist (gibt es so etwas?), ist der Erfolg im Voraus nicht gesichert.

Obwohl mir die 1.000,-€ für die Reparatur schon weh getan haben, bin ich mir jetzt aber nicht sicher, ob ich die Klage wirklich einreichen soll. Wenn es auf einen Vergleich hinaus läuft (was laut Anwalt wahrscheinlich ist, da sich die Richter dann viel Arbeit sparen und es auch keine Präzedenzfälle gibt), bleibe ich nicht nur auf der Selbstbeteiligung meiner Rechtschutz sitzen, sondern habe auch noch den restlichen Ärger.

Schlussfolgerung:

CG-Cargarantie ist meiner Meinung nach ein xxxxxxxxx und ich hoffe das FORD nicht direkt oder indirekt an dem Laden beteiligt ist, denn dort werden die Kunden verbrannt, die eventuell bei nächsten Autokauf auch wieder zu FORD gegangen wären.

Ich habe Mitte Dezember, für einen sagenhaft guten Kurs, den Maverick bei dem größten Hamburger VW-Händler in Zahlung gegeben. Mitgenommen habe ich einen Touran 1,9TDI Facelift. Eigentlich wollte ich Mitte diesen Jahres den Mav gegen einen S-Max oder Galaxy tauschen, aber FORD ist ein für alle mal bei mir unten durch. Die neuen Firmenwagen liefert mir der VW-Händler übrigens nun auch.

Frage:

Was sagt ihr zu dieser Geschichte? Ist das nachvollziehbar? Würdet ihr die Klage erheben, auch wenn Kosten/Nutzen nicht sonderlich gut stehen?

Ich freue mich auf viele Antworten und beglückwünsche hiermit jeden, der es geschafft hat, meine Geschichte bis zum Ende durchzulesen.

Gruß aus HH

69 weitere Antworten
Ähnliche Themen
69 Antworten

Tja - nur was hat Ford damit zu tun? Mal davon abgesehen, das dein Mavi eigentlich ein Mazda und kein Ford ist, liegt das Problem doch eindeutig auf der Seite dieser merkwürdigen Versicherung.

Ich würde Klagen, bis zur höchsten Instants wenn es sein müsste.

Mein Beileid zu Deinem neuen Touran. ( http://www.bild.t-online.de/.../touran-note-6.html )

Gruß

Hallo

Also ich arbeite in eine rVW Werkstatt und hoffe für dich das dein Touran nicht auch so rumspinnt wie al die anderen Tourans die hier bei uns immer wieder mit elektrischen defekten kommen.

Gruß Mazdafreak

würde auch Klagen... aber egal von welchem Hersteller dein Auto ist... das Problem liegt bei CAR Garantie...

Ich verstehe nicht, warum dein Händler dir nicht die A1 von Ford verkauft hat... ist in prinzip das Gleiche... nur mit dem Label Ford und mit der Versicherung Real Garanta...

Gruß

epex

Weiß zwar auch nicht, was die Garantie mit Ford zu tun hat

aber wünsche Dir trotzdem viel Glück mit Deinem neuen Fuhrpark, denn dass Glück wirste gemäß AutoBild ja wohl brauchen.

Gruß H.F.

ob die Garantieversprechen bei VAG (bzw. der Versicherung) gehalten werden, kommt ja sicher bald heraus......

Bei meinem A6 haben die zwar immer (anteilig) bezahlt, aber für die verbliebenen Kosten (in 2 Jahren) hätte es einen fein ausgestatteten Piccanto gegeben.

re

Themenstarteram 9. Februar 2007 um 13:45

RE:

 

Danke zuerst einmal für die Antworten.

Hierzu kurz ein paar Ergänzungen:

@Daggobert: Umgekehrt wird ein Schuh draus. Der Mazda Tribute ist ein umgelabelter Ford. Sieht man auch daran, dass der Maverick weiter gebaut wird, Mazda aber keinen Tribute mehr anbietet. Außerdem wird der Maverick in Kanada montiert.

@Epex121: Die Versicherungsunterlagen hat mir der Händler sogar in einem A1-Umschlag gegeben. Der Schriftverkehr wird aber merkwürdigerweise immer mit der CG geführt. Vielleicht gab es da eine Übernahme?

@remanuel: Alle bestellten Firmenwagen und auch der private Touran wurden mit 4 Jahren Vollgarantie inkl. aller Inspektionen, Ersatzteile, Versicherung und kostenlosem Ersatzwagen bei Werkstattaufenthalt gekauft. Für die nächsten 4 Jahre hat im Zweifelsfall also VW den schwarzen Peter (bzw. der VVD als Versicherer)

@All: Ich habe den Testbericht des Touran in der Autobild auch gelesen. Mal abgesehen davon, dass in fast allen anderen Autozeitschriften, die nicht zum AxelSpringerVerlag gehören, der Touran durchweg gut wegkommt, bezieht sich der Autobild-Test auf einen 2,0tdi der ersten Serie. Da ich aber einen 1,9tdi Facelift fahre, sollten die bei Autobild aufgetretenen Probleme der Geschichte angehören (QED).

BTW: Im Bekanntenkreis fahren diverse 2,0tdi mit und ohne DSG. Baujahr 2004-2006. Bisher fahren alle Problemlos.

Noch als Nachtrag: Ich bin kein besessener Markenfetischist. Ich habe damals, als ich noch BMW gefahren bin, hier im BMW-Forum diverse Leute gesehen, die alle anderen Marken nur mit Stammtischwissen und Polemik nieder gemacht haben. Irgendwie muß das eigene Ego ja aufpoliert werden :-)

Mittlerweile habe ich aber festgestellt, dass es bei den anderen Marken auch nicht besser ist (schaut mal im Porsche-Forum !)

Dementsprechend: Ich verdamme nicht alle FORD-Modelle, oder die Firma als ganzes, sondern nur die für mich als Kunde aufgetretene Situation. Ansonsten würde meine Frau jetzt wohl einen S-Max fahren.

Anders ausgedrückt: Wenn einer unserer freien Mitarbeiter beim Kunden Mist baut, sind trotzdem wir fällig. Da können wir uns dann auch nicht damit heraus reden, dass der Mann ja offiziell garnicht zu uns gehört.

Man muß sich also immer gut überlegen, mit wem man zusammen arbeitet. Nicht das der Partner einem das ganze Geschäft versaut.

Gruß aus dem völlig verschneitem Hamburg

Zitat:

Original geschrieben von Epex121

das Problem liegt bei CAR Garantie...

Ich verstehe nicht, warum dein Händler dir nicht die A1 von Ford verkauft hat... ist in prinzip das Gleiche... nur mit dem Label Ford und mit der Versicherung Real Garanta...

Gruß

epex

Die A1 Garantie kann sowohl über die Real Garant Versicherung AG, als auch über die CG Cargarantie Versicherungs AG laufen.

Zumindest steht das so in diesem kleinem Heft welches hier vor mir liegt und den Titel "A1 Euro-Garantie" trägt.

Wer letztendlich entscheidet, über welche Versicherung die Garantie bei Abschluss derselben läuft, k.A.

Die Sache mit dem nicht aufgeführtem Bauteil "stinkt". Nicht jedes Bauteil aus dem ein Fahrzeug besteht, egal ob versichert oder nicht versichert, ist darin explizit aufgeführt.

So finden sich immer wieder verallgemeinernde Bezeichnungen wie Schalter, Relais, oder elektronische Bauteile in der Übersicht. Und damit ist mit Drehzahlsensoren ( im Abschnitt Kraftübertragungswellen) das angesprochene Teil definitiv eingeschlossen.

Ich würde den Fall zumindest mit einem Anwalt besprechen, bevor ich der Versicherung das Geld freiwillig überlasse.

Re: FORD. Auf nimmer Wiedersehen

 

Zitat:

Original geschrieben von petham67

Frage:

Was sagt ihr zu dieser Geschichte? Ist das nachvollziehbar? Würdet ihr die Klage erheben, auch wenn Kosten/Nutzen nicht sonderlich gut stehen?

Ich freue mich auf viele Antworten und beglückwünsche hiermit jeden, der es geschafft hat, meine Geschichte bis zum Ende durchzulesen.

Erstmal danke für den Glückwunsch. :)

Die Geschichte ist natürlich enorm ärgerlich, keine Frage.

Aber auch ich sehe hier nicht, warum Ford der "böse Bube" sein soll.

Deine Argumentation ist in sich schon schlüssig, jedoch sollte doch der ganze Hass dann auf CG lagern.

Weil - wenn ich heute per DHL ein Paket bekomme, in dem der Inhalt beschädigt ist, ärgere ich mich doch auch über den Versender und/oder das Versandunternehmen, nicht aber über Mercedes, nur weil das Paket in einem Sprinter gebracht wurde...

Das weitere Vorgehen liegt auch bei Dir... ich würde es, denke ich, auf dem Rechtsweg wagen...

Das ganze noch mit ein wenig CG-Erfahrung gespickt:

Für meinen vorherigen Pug habe ich insgesamt 3 Jahre Schutz der CG genossen, diesen auch des öfteren in Anspruch genommen (mir fallen auf Anhieb z.B. Antriebswellen und Wasserpumpe ein), die Abwicklungen verliefen absolut problemlos...

Übrigens besitze ich auch noch ein wenig VW-Erfahrung (ich weiß aber nicht, ob Du das hören willst... ;)).

Jedenfalls hatte ich bereits zwei VW (weil "einmal ist keinmal" ;)). Diese haben mir gelehrt, daß ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mein Leben lang kein Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern mehr kaufen werde.

Im Gegensatz zu meinen VW-Erlebnissen bin ich im Übrigen mit den bisher gefahrenen Peugeot, Ford und Mercedes recht zufrieden...

Gruß

etku

Also wenn es sich um ein A1 Heftchen mit dem Hinweis, dass der Versicherer von CG ist.... und auf dem Heftchen ganz klar Ford steht, würde ich Ford anschreiben.... Ford betreibt schließlich ja auch Werbung mit A1 und wie toll es ist....

gruß

Epex

Das hier bestätigt meine Meinung, das solche Garantieversicherungen rausgeworfenes Geld sind und in Wirklichkeit nur dem Versicherungsunternehmen nützen. Ich hab schon so viel Mist gehört von Teilen, die im Vertrag drin standen, aber im Schadensfalle entweder garnicht oder nur teilweise bezahlt wurden.

Also mit Ford hat das wohl so gut wie nix zu tun!

Nen Bekannter sitzt momentan auch auf nem 2000€ Motor-Schaden(kein Zahnriemen) an nem 4er Golf, den die RealGarant nicht zahlen will. Jetzt hofft er auf Kulanz von VW... da erst 65.000km.

Für mich zählt nur eine original Anschlußgarantie die bei mir im 4. Jahr bei 85.000km auch schonmal 1500€ erspart hat(hat mich 400€ gekostet und auch noch ein paar andere Kleinigkeiten abgedeckt).

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk

Also mit Ford hat das wohl so gut wie nix zu tun!

Nen Bekannter sitzt momentan auch auf nem 2000€ Motor-Schaden(kein Zahnriemen) an nem 4er Golf, den die RealGarant nicht zahlen will. Jetzt hofft er auf Kulanz von VW... da erst 65.000km.

Für mich zählt nur eine original Anschlußgarantie die bei mir im 4. Jahr bei 85.000km auch schonmal 1500€ erspart hat(hat mich 400€ gekostet und auch noch ein paar andere Kleinigkeiten abgedeckt).

Frage an Dich, möchten die nicht Zahlen? oder sind die die Angelegenheit am Prüfen... zb. sind die den Motor am untersuchen... dies ist ja i.O., denn sie müssen ja nicht zahlen, wenn zu wenig ÖL oder Wasser im Motor war... was ja auch i.o. ist...

Wollen nicht. Nach 2 Wochen rumrätseln hieß es, der Nockenwellenversteller sei kaputt(+ Nockenwellensensor + Lambdasonde), bei einsetzen des Nockenwellenverstellers wurde festgestellt, ein kleines Sieb von irgendeinem Flüssigkeitskreislaufes hat sich aufgelöst, die kleinen lösen Teile vom Sieb haben wohl dann die Schäden verursacht.

Das beste ist, der Schaden trat 9 Monate nach dem Gebrauchtkauf vom Händler auf, die Beweißumkehr der Gewährleistung lief ja schon, aber der Händler hat ja deswegen die RealGarant abgeschlossen. Nützt nix. Zumindest hat der Händler(da Bekannter) seinen kompletten Verdienst an dem Auto(was ja schon eh über Freundschaftspreis lief) zurück erstattet, was aber für den Schaden noch lange nicht reicht. Da VW bisher wg. Kulanzanfrage noch nicht reagiert hat, ist vor 1 Woche nen 2. Schreiben raus.

ich habs beiu unserem Nissan auch gelassen mit der GarGarantie. Alles was Kaputt gehen kann ist nicht mit in der Versicheurng drin. Und alles was bezahlt werden würde geht nicht kaputt. Rausgeschmissenes Geld!

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Ford
  5. FORD. Auf nimmer Wiedersehen