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Ford Ranger 4 (2AB) 2.2 TDCi 4x4 Test

28.01.2017 19:53    |   Bericht erstellt von AndreasAllrad

Testfahrzeug Ford Ranger 4 (2AB) 2.2 TDCi 4x4
Leistung 160 PS / 118 Kw
Hubraum 2198
HSN 1566
TSN 973
Aufbauart SUV/Geländewagen/Pickup
Kilometerstand 19975 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 3/2016
Nutzungssituation Probefahrt
Testdauer wenige Wochen
Gesamtnote von AndreasAllrad 4.0 von 5
weitere Tests zu Ford Ranger 4 (2AB) anzeigen Gesamtwertung Ford Ranger 4 (2AB) (seit 2016) 3.5 von 5
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Einleitung

Der Ford Ranger hat sich den Verkaufszahlen zum absoluten Pick Up Liebling entwickelt. Dieser Grund ist ausreichend genug, der aktuellen Version einem Fahrtest zu unterziehen.

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Karosserie

4.5 von 5

Die Doppelkabine des Ford Ranger bietet auf einer Länge von ca. 5,3m großzügige Platzverhältnisse für 5 Personen plus üppigem Gepäck. Inklusiv Außenspiegel überschreitet der Range soeben die 2,1m Außenbreite, so dass ein Autobahnbaustellen Verkehr auf der linken Spur nicht durchgehend erlaubt ist.

Meine bündig mit der Oberkante mittels Rollo verschlossene Ladefläche bietet gegenüber den meisten PKW eine hervorragende Rundumsicht. Dennoch möchte ich auf die Rückfahrkamera und die Park-DistanzKontrolle vorn (optional) und hinten nicht verzichten.

Lederausstattung, Ford Infotainment mit großen Bildschirm, Materialanmutung und Verarbeitung entsprechen PKW Niveau und nicht dem eines Nutzfahrzeugs. Die Ladefläche der Doppelkabine trägt gut eine Tonne und fasst bis Oberkante gut 1.000 Liter und ist sich dank Zurrschienen und justierbarer Zurrpunkte für keine grobe Aktion zu schade.

2-Zonen Klima, Airbags rundum auch für die Hinterbänkler, Pkw-niedriges Geräuchniveau machen abgesehen von der gewöhnungsbedürftigen Fahrzeuglänge keinen Unterschied zum normalen PKW. Die lange Gesamtübersetzung prädestinieren den Ranger sogar zum stressfreien KM-Fresser auf der Urlaubsfahrt.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Zuladung und Anhängelast am oberen Bereich des Klassenüblichen
  • - die Rücksitzbank ist OK wobei naturgemäß eine Lehnenverstellung nicht möglich ist.

Antrieb

4.0 von 5

Der Ford Ranger bietet zwei Hubraumstufen und drei Leistungklassen an. Ich bin den mittleren Diesel, 4Zyl., 2.2tdCI mit 118kW/160 PS gefahren. Dank 385Nm ab 1.500min-1 ist der Ranger damit vollkommen ausreichend motorisiert. Im Vergleich der technischen Daten fällt auf, das die stärkere 3.2 ltr. 5Zyl.Version sowohl in der Übersetzung des manuellen 6-Ganggetriebes als auch in der Achsübersetzung identisch ist. Wer also die erlaubten 6 Tonnen Zuggewicht regelmäßig ausschöpft sollte über diese Alternative nachdenken.

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Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + der 80ltr. Tank reicht regelmäßig für 900KM
  • + kein Turboloch beim Anfahren da elektronische Drehzahlerhöhung
  • + lange Gesamtübersetzung sorgt für verbrauchsarme und ruhig entspannte Langstreckenfahrt

Fahrdynamik

4.0 von 5

Auf ein Turboloch wartet man auch bei 2.2 Liter vergebens. Beim Lösen der Kupplung erhöht das Motormanagement gefühlvoll die Standdrehzahl, so dass Kupplungsschonendes Anfahren auch ohne rechten Fuß sehr wohl möglich ist. Insgesamt ist die Übersetzung des Ranger eher lang gewählt. Nach GPS rennt dieser im 6. Gang bei 2.000min-1 eine Geschwindigkeit von 115km/h. Dies entspricht dem Niveau des L200 in der handgeschalteten Version. Lediglich der Hilux ist noch länger übersetzt. D-Max (15%) und erst recht der Navara (25%) sind deutlich kürzer. Die Verbrauchsvorteile auf langen Etappen sowie das angenehme Geräuschempfinden sticht sich in dieser Disziplin mit der Zugkraft insbesondere im Anhängerbetrieb.

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Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + ein PickUp mit überschaubarer Ladefläche glänzt beim Rundumblick
  • + trotzdem möchte ich auf die Park-Distanz-Kontrolle vorn und hinten und die Rückfahrkamera nicht verzichten
  • - Mehr als 3Meter Radstand erfordern ihren Tribut bei Wendekreis

Komfort

4.5 von 5

Lederausstattung, Ford Infotainment mit großen Bildschirm, Materialanmutung und Verarbeitung entsprechen PKW Niveau und nicht dem eines Nutzfahrzeugs. Die Ladefläche der Doppelkabine trägt gut eine Tonne und fasst bis Oberkante gut 1.000 Liter und ist sich dank Zurrschienen und justierbarer Zurrpunkte für keine grobe Aktion zu schade.

2-Zonen Klima, Airbags rundum auch für die Hinterbänkler, Pkw-niedriges Geräuchniveau machen abgesehen von der gewöhnungsbedürftigen Fahrzeuglänge keinen Unterschied zum normalen PKW. Die lange Gesamtübersetzung prädestinieren den Ranger sogar zum stressfreien KM-Fresser auf der Urlaubsfahrt.

In der von mir gefahrenen Limited Ausstattung war eine Verkehrsschilderkennung, ein Fahrspurassistent, Regen- und Fernlichtsensor, ein adaptiver Tempomat und ein Abstandswarner mit an Bord. Vermisst habe ich einen Spurwechselwarner.

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Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Fahrersitz mit elektrischer Verstellung
  • + Lederausstattung
  • + 2-Zonen-Klima
  • + Fernlichtsensor
  • + umfangreiche Sicherheitsausstattung
  • + adaptiver Tempomat

Emotion

4.0 von 5

Ich bin den Ranger jetzt aktuell unter den winterlichen Bedingungen und entsprechend deutlichen Minusgraden gefahren. Aber selbst hierbei konnte ich Nachtankmengen von 8,76ltr/100KM realisieren. Dieser Wert geht für ein Auto welches bereits im Leergewicht die 2 Tonnen Marke überschreitet sehr in Ordnung.

Der Ranger ist zeitlos und von jeder Perspektive ansehnlich.

 

Er ist ein Rheinländer mit afrikanischen Wurzeln...

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + er entspricht mindestens seinen Mitbewerbern von Nissan, Mitsubishi, VW, Isuzu

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Ich kann die Fan dieses Rheinländers mit südafrikanischen Wurzeln verstehen.

Gesamtwertung: 4.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.0 von 5 möglichen Sternen
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