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Firmenwagen 1% Regelung und 0,03% Regelungen

Themenstarteram 20. Mai 2011 um 20:17

Hallo liebe Leute!

Mir liegt ein Jobangebot vor bei dem ich einen Firmenwagen "Ford Mondeo" gestellt bekommen würde.

Der Preis des Wagens würde bei ca. 30.000€ liegen. Die Firma wendet die 1% Regelung an, somit würde ich 300€ von meinem Brutto zahlen müssen, was natürlich auf mein Gehalt draufgerechnet würde. Der Firmenwagen ist auch zur privaten Nutzung freigegeben - Spritkosten werden komplett bezahlt!

Bei dem Job handelt es sich um eine Servicetechniker Stelle wo ich von meinem Wohnort aus zu den einzelnen Kunden fahren würde und dort Anlagen instandsetzen müsste etc. Also würde ich nicht zum Betrieb fahren, sondern zu den Kunden.

Steuerklasse 1.

Meine Frage-/n:

- Durch die Pendelei zwischen meinem Wohnort und den Kunden fahre ich in der Regel nicht zu meinem Arbeitgeber, werden diese einzelnen Fahrten abgesehen von der 1% Regelung extra mit der 0,03% Regelung versteuert bzw. kommen da dann extra Kosten auf mich zu? (Dies wäre natürlich bei einer Kilometerleistung von ca. 50.000 im Jahr sehr happig!)

- Kann ich im Vorfeld eine gute Abschätzung treffen was ich im endeffekt bei einem Brutto Gesamtverdienst von 3000€ (Annahmewert) an Netto rausbekommen würde? Bzw. ob es bei mir ein Vorteil oder Nachteil wäre einen Firmenwagen zu nutzen?

 

Ich freue mich auf eure Antworten

Danke!

Beste Antwort im Thema
am 28. Juni 2012 um 23:13

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von devito88

Hier mal grob meine Daten :

Einkommen: 2800€ brutto

Preis des Wagens: 40.000€

Entfernung: 36km

Steuerkl.1

Ohne Kirchensteuer

Ohne Kinder

Die im Netz erhältlichen Brutto-/Nettorechner sind sicher hilfreich für die Berechnung der Steuer.

Was Du monatlich versteuern musst, berechnet sich wie folgt:

(400 € (= 1%)) + (12 € (= 0,03%) * 36) = 832 €

davon ab: 36*0,30*15 = 162 € (entweder bei der jährl. Steuererklärung oder monatlich durch Freibetrag)

--> somit zu versteuern: 670 €

Ich ergänze mal mit ca. Werten (ohne Sonderzahlunen etc.)

Brutto 2800€ -> Auszahlung netto ca. 1780€

Brutto 2800€ + Firmenwagen mit geldwerten Vorteil von 832€ -> Auszahlung 1360€ +Rückzahlung bei jährlicher Steurerklärung ((1447-1360)*12=1044€)

Brutto 2800€ + Firmenwagen mit geldwerten Vorteil von 670€ -> Auszahlung 1447€ und keine weitere Erstattung mehr bei der Steuererklärung

Fazit: für ca. 1780-1447= 333€ im Monat fährst du einen 40.000€-Schlitten all inkl. besser geht es gar nicht.

Wenn es über Gehaltsverzicht geht, sieht es meiner Meinung nach etwas anders aus. Denn statt des Autos könnte der Chef dir auch z.B. 2800+670€ Gehalt anbieten. Das würde dann ein netto von ca. 2117€ bedeuten. Sprich das Auto würde dich 2117-1447=670€ kosten. Das wäre mir z.B. zu viel, da würde ich lieber zu einer Gehaltserhöhung greifen, falls es diese Auswahl überhaupt gibt (eher wohl nicht).

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Da bin ich aber froh, ich dachte schon da wäre etwas an mir vorbeigegangen. :Schweissabwisch:

 

 

Halten wir doch mal fest:

 

1) Grundsätzlich ist die Berechnung mit 0,03% pauschal ohne Nachweis der Anzahl der Fahrten vorzunehmen (RZ 3 des BMF Schreibens). Dies ist und bleibt eine Pauschalregelung.

 

2) Alternativ kann pro Tag mit 0,002% versteuert werden, allerdings sind in diesem Fall die Anzahl der Fahrten durch geeignete Aufzeichnungen nachzuweisen und pro Jahr auf 180 Tage zu begrenzen (damit auf den Höchstansatz der Nr.1). - RZ 8ff des BMF-Schreibens-.

 

 

 

Die Fragestellung des Themenstarters bezog sich auf die 0,03%, meine Aussage, dass diese Regelung eine pauschalisierung ist, ist korrekt. Alternativen waren nicht angefragt, sonst müsste auch noch das Fahrtenbuch herangezogen werden.

Naja, auch die Möglichkeit Nr. 2 ist eine Pauschalisierung, denn die Ist-Kosten finden ja auch hier keine Berücksichtigung ;)

Aber dann ist doch jetzt alles gut. Du kanntest die geänderte Auffassung des BMF auch schon vorher und hast es nur nicht gepostet, weil danach nicht explizit gefragt war und der TE hat jetzt ein vollständiges Bild zum aktuellen Stand.

Ich finde allerdings, dass besonders in Situationen, in denen jemand "Beratung" sucht, sollten auch immer gerade die nicht gestellten Fragen beantwortet werden. Denn oftmals haben diejenigen, die auf Ratschläge hoffen, nicht das notwendige Hintergrundwissen, um überhaupt alle sinnvollen Fragen stellen zu können. Sollte der TE nun weniger als 15x pro Monat zwischen Wohnung und Arbeitsstätte fahren, kann er jetzt wenigstens noch Geld sparen. Ist doch so schlecht auch nicht... :)

 

 

Themenstarteram 25. Mai 2011 um 18:18

Super Antworten! Ich denke eure Antworten haben mir sehr weiter geholfen!

 

LG

Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Wochen einen Firmenwagen inkl Privatnutzung erhalten.

Momentan wird der gwV nach der 1% Methode +0,03% pro km versteuert.

Kurz zu den Daten:

Fahrzeugpreis 28860€

Entfernung Wohnort-Arbeit: 45km

Arbeitszeit (normale 5Tageswoche)

Nun kann ich auch die sog. Pauschalversteuerungsmethode wählen. Dabei wird wohl (30cent*45km*arbeitstage/monat) mit 15% versteuert und die Differenz zu dem restlichen gwV mit dem individuellen Steuersatz. (geschätzt 42%)

 

Frage: welche Version der Versteuerung ist für mich die günstigere? Soweit ich weiß, darf man bei 15% Pauschalversteuerung am Jahresende keine Fahrtkosten in der Steuererklärung mehr geltend machen.

Danke für Eure Hilfe.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Pauschalversteuerung - Individualversteuerung Firmenwagen mit Privatnutzung' überführt.]

warum willst du 15% Steuern zahlen und keine 42% zurückkriegen?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Pauschalversteuerung - Individualversteuerung Firmenwagen mit Privatnutzung' überführt.]

@waschbaer123, wie meinst Du das? Wenn ich die jetzige Individualversteuerung belasse (1% Regelung + 0,003%xeinfache Arbeitsstrecke), dann kann ich zwar Fahrtkosten als Werbungskosten bei der Steuererklärung geltend machen.....aber Deine Rechnung mit 15% vs. 42% leuchtet mir nicht ein.

Grüße

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Pauschalversteuerung - Individualversteuerung Firmenwagen mit Privatnutzung' überführt.]

du kriegst 30ct * Arbeitstage im Jahr * Grenzsteuersatz (hier wohl 42%) in der Steuererklärung zurück und sagst selbst, du kriegst sie nicht, wenn du dieselben Multiplikatoren nur mit 15% zahlst.

Das war meine Rechnung.

Voraussetzung ist natürlich, dass du den Wert deiner Werbungskostenpauschale schon anderweitig ausgeschöpft hast.

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Pauschalversteuerung - Individualversteuerung Firmenwagen mit Privatnutzung' überführt.]

Zitat:

Original geschrieben von log11

Frage: welche Version der Versteuerung ist für mich die günstigere? Soweit ich weiß, darf man bei 15% Pauschalversteuerung am

Jahresende keine Fahrtkosten in der Steuererklärung mehr geltend machen.

Danke für Eure Hilfe.

Hi log11,

bei mir wird auch die Pauschalbesteuerung angewandt. Allerdings, so war es mir bisher bekannt, geht dann nicht noch zusätzlich die 1%-Besteuerung für Privatnutzung. Ich nutze den Wagen NUR dienstlich und für Fahrten zw. Wohnort und Arbeitsstätte, NICHT privat.

 

Fahrtkosten in der Steuererklärung kannst Du lt. Aussage eines mir bekannten Steuerberaters NICHT machen.

Ich habe seit längerem keine mehr gemacht.

Mein AG versteuert pauschal meinen Firmenwagen nach § 40 Abs. 2 S.2 EStG:

Text:

Der Arbeitgeber kann die Lohnsteuer mit einem Pauschsteuersatz von 15 Prozent für Sachbezüge in Form der unentgeltlichen oder verbilligten Beförderung eines Arbeitnehmers zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und für zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistete Zuschüsse zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erheben, soweit diese Bezüge den Betrag nicht übersteigen, den der Arbeitnehmer nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4 und Absatz 2 als Werbungskosten geltend machen könnte, wenn die Bezüge nicht pauschal besteuert würden. Die nach Satz 2 pauschal besteuerten Bezüge mindern die nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4 und Absatz 2 abziehbaren Werbungskosten; sie bleiben bei der Anwendung des § 40a Absatz 1 bis 4 außer Ansatz.

Meine Rechnung sieht wie folgt aus:

€ 25.500 x 0,03% x 45 Km = € 344,25

45 Km x 0,30 x 15 Fahrten zur Arbeitsstätte pro Monat = € 202,50

Pauschalversteuerung durch AG

Geldwerter Vorteil € 141,75 }> die mus ICH als gvW versteuern.

Versteuerung durch AN

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Pauschalversteuerung - Individualversteuerung Firmenwagen mit Privatnutzung' überführt.]

Ich klinke mich hier mal ein.

Zu meinem Anliegen;

Mein Arbeitgeber möchte mir einen "Dienstwagen" zur Verfügung stellen. Hauptsächlich geht es darum, dass er mir mein Gehalt nicht aufstocken muss/möchte. Es ging in dem Gespräch darum, weil ich 5 vielleicht mal 6 Tage die Woche zum Arbeitsplatz kommen muss. Es ist ein fester Arbeitsplatz und den Wagen könnte ich auch mal während der Arbeitszeit gebrauchen(für Kontrolltätigkeiten). Obwohl zur reinen Tätigkeit kein Fahrzeug benötigt wird und wenn, dann eigentlich Fahrzeuge direkt vor Ort zur Verfügung stehen.

Der "Dienstwagen" steht nur mir zur Verfügung, also auch volle Privatnutzung(incl. aller Kosten). Der AG kommentierte auch die Abschaffung meines privaten PKWs (meine Frau hat aber noch ihren eigenen priv. PKW).

Und jetzt; Der Arbeitsweg einfache Strecke beträgt 60km (also 120km hin/zurück). Das Fahrzeug kann ich mir aussuchen, sollte aber aus dem VW Konzern sein (um die 20 - 30.000€).

Ich zahle im Moment ca. 140€ Diesel /Monat (plus ca. 40€ mittels Tankgutschein vom AG). und an Versicherung+Steuern ca. 600€/Jahr.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, damit es sich für mich rein wirtschaftlich lohnt bzw. mit wieviel Nettoabzug bin ich dabei (Steuerkl. IV)?

Kann der AG mir den Wagen ohne den sog. geldwerten Vorteil zur Verfügung stellen?

60km *0,0003*25000 € = 450€ zu versteuern

1% v. 25000 € = 250 € zu versteuern

Macht in Summe 700€ zu versteuern.

Jetzt suchst du dir einen Lohnsteuerrechner im Internet und packst auf Dein Gehalt 700€ drauf und lässt den durchrechnen. Vom Nettoergebnis ziehst du die 700€ wieder ab, dann hast du einen Ansatz, wieviel dich der Wagen monatlich kostet (ggfls. um die SV-Komponenten korrigieren)

Dafür hast du dann einen Neuwagen mit allem abgedeckt (Sprit, Reifen, Versicherung, Reparatur, Steuern, Anschaffung .....)

Vergleiche das mit deinen derzeitigen Fahrzeugkosten (aber nicht nur Sprit und Versicherung, Steuern, auch Zinsen (kannst ja deinen Wagen jetzt verkaufen und das Geld anlegen), Ansparraten für Wiederanschaffung, TÜV, Reparaturen....)

Wie Du allerdings mit ca. 100 l Diesel im Monat auskommst bei 5-6 Tagen/Woche (also mehr als 20 Tagen im Monat 120km fahren =2400km + Privatfahrten), weiß ich nicht. Verbrauchst Du wirklich nur knapp 4l oder darunter?

Ich bzw. mein Auto verbraucht für 60km = 2,8l Diesel (macht 4,8l/100km). Bei 22 Arbeitstagen und 120km am Tag (=2640km/Monat) und einem Dieselpreis von 1,389€/L macht dies monatlich bei mir (rein rechnerisch) 126,72L Diesel --> 176€. Davon gehen ~ 30L Diesel auf Kosten meines Arbeitgebers. Bleiben für mich ~ 135€ Spritkosten/Monat. Arbeitsweg mit Tempomat bei 120km/h - fast nur Autobahn(ohne Stau usw.).

Das Auto(4 Jahre alt/als Jahreswagen mit 10.000km für den halben Neupreis bekommen - nicht finanziert oder so) kostet 308€ Steuer und 290€ Versicherung (incl. Vollkasko) jährlich --> 50€ pro Monat + 135€ Sprit = 185€.

Wenn ich den Wagen verkaufe (schätze mal so zw. 8000-9000€) und dieses Geld verzinse(Tagesgeldkonto + Ersparnis Steuer/Versicherung/Sprit) kommen nochmals so ca. 25€ dazu. Sind wir jetzt bei ~ 210€ im Monat an Ersparnis.

Ich müsste als geldwerten Vorteil 377€ Netto abziehen(lt. Gehaltsrechner). Somit zahle ich jeden Monat ~167€ drauf(im Jahr ~2000€). Nur damit ich einen Neuwagen (alle 3 Jahre) fahre :-(

Dies wäre lt. deinen Angaben die Rechnung!

Wenn ich aber meine Daten (Bruttolohn + 25000€ BLP + 22 Arbeitstage + 60km einfache Fahrstrecke) bei steuernetz.de(habe zwischenzeitlich viel gelesen) eingebe, werden dort ~ 110€ Arbeitnehmeranteil errechnet. Bei diesem Modell mache ich einen reinen Nettogewinn von 100€/Monat --> jetzt rechnet sich für mich der Dienstwagen.

Wo liegt mein Fehler???

4-8l-100km-91km-h

erstens hast du vergessen:

reparaturen, inspektionen

Sprit wird immer teurer

tüv/AU

und ganz besonders: Wertverlust !!!

 

Sorry, aber mit 250€ im Monat hast du bei deinen KM auch keinen Gebrauchten

Das wären ja unter 10ct pro KM.

Selbst 377,- ist noch günstig.

Und: fährst du nix privat?

Dazu kommt noch:

- keine Risiken (Unfall, Höherstufung, Motorschaden, Reifenschaden......undundund)

- du kannst mal ruhig etwas schneller fahren und früher bei deiner Freundin/Frau (oder gar beides) sein

Nachteil:

- du gewöhnst dich an einen Neuwagen, Rückschritt ist immer schwierig

- wenn du die Arbeit wechselst und dort kein Firmenwagen kriegst, musst du Geld gespart haben oder finanzieren

- du wirst dicker (weil du auch mal 300m zum Bäcker mit dem Auto fährst anstatt mit dem Fahrrad)

 

Vollgasanteil auf meiner Strecke wären knapp 10km (kein wirklicher Zeitgewinn) sonst auf 120km/h limitiert. Ich fahre unfallfrei (bis jetzt). Hatte jetzt nach 4 Jahren die erste große (Verschleiß-)Reparatur (Bremsen kompl./8 Reifen So+Wi) sonst kommen im Schnitt ca. 180€ Inspektionskosten/Jahr hinzu. Der Wertverlust hält sich bis jetzt in Grenzen (da günstig gekauft).

Aber natürlich hast du recht, wenn man alles betrachtet.

Obwohl ich dann, um den Versicherungsrabatt(für einen evtl. späteren Wagen) halten zu können, wieder etwas zulassen müsste. Z.B. einen 125ccm Roller oder so(Steuerfrei und ca. 20€ Versicherungsbeitrag/Jahr). Für meine Privatfahrten stehen noch ein zweiter PKW und ein Motorrad zur Verfügung (und Fahrräder für den Bäcker :-).

Mal sehen, evtl. steht ja der Dienstwagen kompl. kostenlos zur Verfügung.

Aber somit bin ich der Sache schon mal näher gerückt (was die Kosten betreffen).

am 31. März 2012 um 13:14

Zitat:

Original geschrieben von xfm1049

Na dann sei froh, dass ihr keine Lohnsteuerprüfung bekommen habt ;)

erstmal gilt:

§ 6 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 EStG: "Die private Nutzung eines Kraftfahrzeugs, das zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt wird, ist für jeden Kalendermonat mit 1 Prozent des inländischen Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattung einschließlich Umsatzsteuer anzusetzen."

dazu kommt aber leider noch:

§ 8 Abs. 2 S. 3 EStG: "Kann das Kraftfahrzeug auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genutzt werden, erhöht sich der Wert in Satz 2 für jeden Kalendermonat um 0,03 Prozent des Listenpreises im Sinne des § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 für jeden Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. "

Hallo!

Bin über die große Suchmaschine auf diesen Threat aufmerksam geworden :)

Ich habe gerade glaube ich ausgerechnet, dass der BMW den ich nach meiner Probezeit bekommen soll für mich ein finanzielles Desaster ist, weil ich weit zur Arbeit fahre (70km, einfache Strecke) und das täglich! :(

Rechnenbeispiel:

2000 Netto (Vertrieb, daher + Provision, aber die kann ich ja noch nicht rechnen)

Dienstwagen auch zur privaten Nutzung (1%+ diese fiesen 0,03% pro km Wohnort-Büro)

wenn ich das richtig verstehe wird mir für das blöde Auto dann 930,- Geldwerter Vorteil angerechnet (!!!) :( Oh je!

D.h. jährlich Netto ca. 10.000,- (Brutto 24.000) ich zahle als für das Auto 5500,- mehr Steuern!

Was ist denn dann mit der Pendlerpauschale? Ich knacke die 4500,- also nur 4500,- jährlich, richtig?

Wie berechne ich das? Heißt das jetzt im Ernst, dass ich 875,50 netto im Monat habe? :( Aber dafür nen kleinen BMW *HAHA* vielleicht sollte ich IN DAS AUTO ziehen!

Sollte das nun so schlecht aussehen wie ich das sehe, muss ich dann wohl meinem Arbeitgeber mitteilen, dass ich KEINEN Firmenwagen möchte und wenn er das nicht so will (fahre den ja auch zu den wenigen Auswärtsterminen und der soll ja vorzeigbar sein), dann muss ich kündigen?

Meine Probezeit läuft demnächst ab, DUMM DUMM DUMM!

Diese 0,03%/je km habe ich glatt übersehen..... Bin die ganze Zeit von dem 1% ausgegangen :-/

HILFE!

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