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Finanzierungs- und Haltedauer einer C-Klasse

Themenstarteram 10. April 2018 um 21:14

Hallo zusammen,

bislang habe ich meine Fahrzeuge immer per Leasing bezogen. Da ich seit kurzem aber rund 30.000km pro Jahr mit dem Auto fahren muss, möchte ich nun erstmals eine gebrauchte C-Klasse kaufen. Mein Ziel ist die Anschaffung einer Limousine oder eines Kombis.

Da ich bislang noch kein Auto gekauft habe, haben sich bei mir 2 Fragen aufgetan:

1. Finanzierung:

Aufgrund des hohen Fahrbedarfs bin ich mir nicht sicher, wie ich hier die Finanzierung am besten aufstellen sollte. Mein Gedanke war, dass ich eine Finanzierung mit Anzahlung und Schlussrate (Plus3-Finanzierung) wählen sollte, da ich das Fahrzeug dann bspw. nach 4 Jahren Nutzung (und einem Kilometerstand von vermutlich 120.000km (+Kilometerstand des Vorbesitzers)) wieder an den Händler zurückgeben kann. Dadurch hätte ich die Sicherheit, dass ich für das Fahrzeug trotz erhöhtem Kilometerstand einen Abnehmer hätte.

Der nächste Punkt ist, dass ich mir gerne ein Dieselfahrzeug kaufen möchte, jedoch in einer Stadt wohne, in der es ggf. zu Fahrverboten kommen KÖNNTE (auch wenn ich es mir im Bezug auf neue Dieselfahrzeuge >6 nicht vorstellen kann). So hätte ich auch hier die Sicherheit, dass ich im Notfall einen Abnehmer für das Fahrzeug hätte.

Oder was würdet ihr mir empfehlen?

2. Dauer des Besitzes:

Auch in Bezug auf die Haltedauer des Fahrzeugs bin ich mir unschlüssig. Aufgrund der hohen Fahrleistung hatte ich geplant, das Fahrzeug 4-5 Jahre zu halten. Natürlich sind Fahrzeuge oftmals deutlich langlebiger, aber man kann auch nicht ausschließen dass es bei einem Kilometerstand von ca.150.000km und mehr zu den ersten größeren Reparaturen kommen kann. Oder liege ich hier falsch?

Sollte ich trotz der vielen Kilometer pro Jahr eine höhere Haltedauer anpeilen?

Vielen Dank vorab für eure Tipps!

Viele Grüße

Vielfahrer218

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9 Antworten

Was spricht auch jetzt wieder gegen Leasing wenn du den Wagen eh zurück geben willst ? Haltedauer bei der Fahrleistung nur solange wie du auch die volle Werksgarantie hast bzw. buchen kannst.

Themenstarteram 10. April 2018 um 21:46

Danke für die schnelle Antwort.

Gegen Leasing spricht aktuell die hohe monatliche Belastung aufgrund der Kilometeranzahl pro Jahr.

Bei den Finanzierungsraten liege ich hier insgesamt deutlich günstiger (jedenfalls in der Monatsbetrachtung).

PS: Ich lease über die Firma - extern gibt es bestimmt günstigere Angebote, jedoch stimmte bislang das Gesamtpaket des Angebots.

Bei gleicher Laufzeit sollte eher Leasing auf Grund der Hersteller Subventionen günstiger sein.

Hallo,

willkommen im Club der Vielfahrer...

Ich verstehe Deine Anfrage und verstehe auch Deine Unsicherheiten. Erinnert mich an meine früheren Jahre...

Letztendlich scheint es aber eine Angelegenheit wie mit einer Achterbahn zu sein. Die Einen lieben sie und können nie genug davon bekommen, Andere meiden sie und können keinen Spaßfaktor darin erkennen.

Zunächst muss festgestellt werden, dass viele gefahrene Km auch das Risiko eines Unfallschadens erhöhen. Dabei ist nicht nur auf das Eigenverschulden abzuheben. Somit ist die beabsichtigte Haltedauer eines Fahrzeuges nicht immer eine realistische Größe. Auch habe ich etwas gegen Schlussraten beim Autokauf. Das ist wie ein Vorzugsplatz auf einem Pulverfass. Weiß ich, dass ich in 5 Jahren noch meinen Einkommen, meine Gesundheit, etc. habe? Ich weiß das jedenfalls nicht.

Leasing klingt öfter verlockend, aber wer viel fährt und öfter in Zeitnot ist, isst auch schon mal ein Eis, oder trinkt eine Cola, oder sonst was im Auto. Das geht nicht immer ganz ohne Flecken ab. Beim Leasing ist das ggf. ein Problem. Bei Eigentum eine Sache für die Innenraumkosmetik. Wer, wie ich, zudem Ersatzteile und ganze Aktenkästen stets mit sich rumfährt, hat nicht lange einen sauberen, kratzerfreien Heckraum. Wäre bei Leasing unmachbar.

Das Fahrzeug sollte angenehm und bequem, angesichts der längeren Fahrzeiten sein. Meine persönliche Meinung ist: Entweder ein Neuwagen- oder ein richtig altes Fahrzeug. Beim Neuwagen- ist klar, hat man neben der Gewährleistung auch eine meist mehrjährige Garantie. Im günstigsten Fall ganze 5 Jahre, aber oft nur bis 100.000Km!

Ein älteres Fahrzeug, gut gewartet, ist ein Leistungsbringer. Kratzer, Parkrempler- na und? Die Ersparnis in der Anschaffung wird aber ggf. durch höhre Kosten für Wartung und Reparatur geschmälert.

Zudem: An einem Neuwagen würde ich keine Reparaturen selber vornehmen wollen. Bei meinen ollen Kamellen ist das ein nettes Hobby mal so zwischendurch.

Also kurz und bündig: Fahrzeug sehr preiswert einkaufen, preisbewusst, aber konsequent warten und dann Km runter schrubben. Am Ende- entweder preiswert verkaufen oder ab in die Presse.

Mehr sparen geht einfach kaum.

Gruss vom Asphalthoppler

Zitat:

@Vielfahrer218 schrieb am 10. April 2018 um 21:14:59 Uhr:

Hallo zusammen,

bislang habe ich meine Fahrzeuge immer per Leasing bezogen. Da ich seit kurzem aber rund 30.000km pro Jahr mit dem Auto fahren muss, möchte ich nun erstmals eine gebrauchte C-Klasse kaufen. Mein Ziel ist die Anschaffung einer Limousine oder eines Kombis.

Da ich bislang noch kein Auto gekauft habe, haben sich bei mir 2 Fragen aufgetan:

1. Finanzierung:

Aufgrund des hohen Fahrbedarfs bin ich mir nicht sicher, wie ich hier die Finanzierung am besten aufstellen sollte. Mein Gedanke war, dass ich eine Finanzierung mit Anzahlung und Schlussrate (Plus3-Finanzierung) wählen sollte, da ich das Fahrzeug dann bspw. nach 4 Jahren Nutzung (und einem Kilometerstand von vermutlich 120.000km (+Kilometerstand des Vorbesitzers)) wieder an den Händler zurückgeben kann. Dadurch hätte ich die Sicherheit, dass ich für das Fahrzeug trotz erhöhtem Kilometerstand einen Abnehmer hätte.

Der nächste Punkt ist, dass ich mir gerne ein Dieselfahrzeug kaufen möchte, jedoch in einer Stadt wohne, in der es ggf. zu Fahrverboten kommen KÖNNTE (auch wenn ich es mir im Bezug auf neue Dieselfahrzeuge >6 nicht vorstellen kann). So hätte ich auch hier die Sicherheit, dass ich im Notfall einen Abnehmer für das Fahrzeug hätte.

Oder was würdet ihr mir empfehlen?

2. Dauer des Besitzes:

Auch in Bezug auf die Haltedauer des Fahrzeugs bin ich mir unschlüssig. Aufgrund der hohen Fahrleistung hatte ich geplant, das Fahrzeug 4-5 Jahre zu halten. Natürlich sind Fahrzeuge oftmals deutlich langlebiger, aber man kann auch nicht ausschließen dass es bei einem Kilometerstand von ca.150.000km und mehr zu den ersten größeren Reparaturen kommen kann. Oder liege ich hier falsch?

Sollte ich trotz der vielen Kilometer pro Jahr eine höhere Haltedauer anpeilen?

Vielen Dank vorab für eure Tipps!

Viele Grüße

Vielfahrer218

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich kaum. 3 Wege bzw. Leasing auf Gebrauchtwagen bietet oft keinerlei preisliche Vorteile gegenüber dem Leasing eines neuen Wagens da quasi keine Rabatte etc. bei Niederlassungen auf Gebrauchte möglich sind wenn dann noch Verkaufsförderungsmaßnahmen oder günstige Wartungspakete dazu kommen etc...

Das einzige was für 3 Wege spricht ist die Option den Wagen eventuell zu übernehmen.

Zitat:

@asphalthoppler schrieb am 10. April 2018 um 23:33:34 Uhr:

Auch habe ich etwas gegen Schlussraten beim Autokauf. Das ist wie ein Vorzugsplatz auf einem Pulverfass. Weiß ich, dass ich in 5 Jahren noch meinen Einkommen, meine Gesundheit, etc. habe?

Genau deshalb kann eine 3-Wege-Finanzierung mit Schlussrate doch Sinn machen. Wenn es nicht möglich oder einfach nicht mehr gewollt ist, stellst du dem Händler den Wagen auf den Hof und bist fertig. Die Schlussrate wird ja nur fällig, wenn du das Auto auslösen und weiter fahren willst. Und wenn man die Finanzierung bis dahin bezahlen konnte, wird wohl meistens auch noch die Schlussrate möglich sein. Zur Not eben mit einer weiteren Finanzierung.

Bei den Angeboten die ich mir (auch bei einer C-Klasse) angeschaut hatte, war das Leasing deutlich teurer wie eine übliche Finanzierung eines Gebrauchtwagen.

@Vielfahrer218

Bin nicht in Deiner Situation, aber wenn:

dann käme nur @asphalthoppler ´s Variante in Betracht.

Ich kann es nicht nachvollzeihen, warum man sich einen riesigen finanziellen Knüppel ans Bein bindet und diesen durch einen noch größeren Rucksack verstärkt.

Wenn ich immer höre: bei 150 Tkm Reparaturen. Ja welche denn? Wo ist das Problem, ein gut durchgewartetes Fahrzeug mit 150 Tkm preisgünstig zu erwerben, in 3-4 jahren noch einmal 100 - 120 Tkm draufzuknallen und eben nach verkaufen. Ein paar Doppelmark gibt es dann immer noch. Und die Reparaturkosten liegen zu 90% unter dem Wertverlust eines Neufahrzeuges - sofern sie überhaupt anfallen. Bremsen, Ölwechsel usw. fallen auch bei einem Neuen an. Aber bei einem Neuen sind die regelmäßigen Durchsichten bei der freundlichen Apotheke Pflicht, beim gereiften Älteren tut´s auch die Freie zum halben Preis. Und für Mercedes gibt es auch gute Qualität im Ersatzteilhandel zu eben auch günstigeren Preisen.

Ergänzung: genau so ein Auto, wie Du gerade überlegst zu finanzieren, würde ich nach 4-5 Jahren kaufen. Bei einer Laufleistung von jährlich 30 Tkm sind die Kaltstarts an einer Hand abzählbar, der Motor lief in 90% mit der richtigen Betriebstemperatur, er bekommt regelmäßig frisches Öl usw. usf. Warum sollen dann denn auf einmal riesige Reparaturen auftreten? Und wenn: zu welchem Preis. Kostet vielleicht mal 2 K€, aber dann ist das doch wieder für viele Jahre erledigt. Und ich kann in Ruhe entscheiden, ob ich die Kiste 2/ 3/ 4/ 5 oder noch mehr Jahre fahre.

Viel Spaß bei deiner Entscheidung

Bei einer Finanzierung würde ich ohne weitere konkrete Vereinbarung davon ausgehen, dass die Schlussrate zu zahlen (oder zu finanzieren) ist. Die Rückgabe ergibt sich doch nicht automatisch, man hat das Auto ja gekauft. Kann natürlich sein, dass das im Vertrag so vereinbart ist.

"Die Schlussrate wird nur fällig, wenn du das Auto auslösen und weiter fahren willst."

Bei einer Finanzierung mit Schlussrate, ist da nicht primär eine Schlussrate vereinbart? Spiegelt die Schlussrate überhaupt den Gegenwert des Fahrzeugs wieder? Als Händler würde ich das Auto bei sehr hoher Laufleistung und starker Abnutzung gar nicht wieder haben wollen (oder zu einem erst später zu ermittelnden Preis). Oder die Schlusstrate ist von vorneherein niedrig angesetzt.

Das Leasing ist da nur scheinbar teurer, weil man sich in die Tasche lügt. Die Monatsraten sind ja nicht alles. Ist die Anzahlung mit eingerechnet? Die Höhe der Schlussrate realistisch zum Wert des Fahrzeugs? Sind in den Leasingraten weitere Kosten (Wartung, Versicherung) enthalten, die man bei Finanzierung neben der Rate zu tragen hätte?

"Und wenn man die Finanzierung bis dahin bezahlen konnte, wird wohl meistens auch noch die Schlussrate möglich sein."

Wirklich?

Zitat:

@Spardynamiker schrieb am 11. April 2018 um 14:35:48 Uhr:

"Und wenn man die Finanzierung bis dahin bezahlen konnte, wird wohl meistens auch noch die Schlussrate möglich sein."

Wirklich?

War zumindest bei mir immer der Fall. Und vermutlich auch bei der Mehrheit der abgeschlossenen Finanzierungen. Deine sonstigen "Bedenken" dürften zumindest bei seriösen Vertragspartnern nicht zutreffen. Bei meinen Finanzierungen (VW & Mercedes) war das wie beschrieben. Ich würde das jederzeit wieder machen. Beim Leasen fährst du außerdem nie ein bezahltes Auto. Rein vom Gefühl her würde mir das schon weniger gefallen. "Alt, aber bezahlt", gefällt mir da schon besser.

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