Fehler Drehmomentwandler- Überbrückungskupplung
Hi Leute,
weil es so schön ist... meine Karre raubt mir den letzen Nerv.
Heute habe ich meinen Fehlerspeicher ausgelesen, kam direkt mal Fehler 148 drehmomentwandler- überbrückungskupplung sporadisch unzulässiges schließen
Was um Himmelswillen ist das denn wieder???
Gruß
Olaf
31 Antworten
Ich habe zwar kein W220 und weiß daher auch nicht, wie das Getriebe unten aus sieht, aber ein Getriebeölwechsel sollte immer mit einer Spülung vollzogen werden. Eine Öl-Ablasschraube gibt es weder bei meinen W140 und W221 und daher glaube ich nicht, dass es beim W220 anders ist.
Eine Werkstatt suchen, die eine Getriebeöl spühlung vornehmen kann.
Das Öl wird abgepumpt, dann kommt ein neuer Filter rein (unterm Getriebe) und dann frisches Öl mit einem Zusatzmittel.
Wenn man Zeit hat, könnte man auch in der Werkstatt zuschauen.Du wirst überrascht sein, wie dunkel das Öl ist.
Lg
Zitat:
@Ishan schrieb am 12. Mai 2017 um 13:12:54 Uhr:
Ich habe zwar kein W220 und weiß daher auch nicht, wie das Getriebe unten aus sieht, aber ein Getriebeölwechsel sollte immer mit einer Spülung vollzogen werden. Eine Öl-Ablasschraube gibt es weder bei meinen W140 und W221 und daher glaube ich nicht, dass es beim W220 anders ist.Eine Werkstatt suchen, die eine Getriebeöl spühlung vornehmen kann.
Das Öl wird abgepumpt, dann kommt ein neuer Filter rein (unterm Getriebe) und dann frisches Öl mit einem Zusatzmittel.
Wenn man Zeit hat, könnte man auch in der Werkstatt zuschauen.Du wirst überrascht sein, wie dunkel das Öl ist.Lg
Hallo,
das stimmt so nicht - zumindest nicht nach der Methode Tim Eckart (TE):
FALLS mit Reiniger gearbeitet wird (geht auch ohne - für die "Zweifler" und "Dichtungen_gehn_kaputt_Leute"😉, dann wird von dem alten Öl ca 0,25L abgenommen und durch die gleiche Menge Reiniger ersetzt.
Dann warm laufen lassen inkl alles durchschalten und bestimmte Drehzahlen und Temperaturen einhalten, dann erst wird gespült und die alte Miege mitsamt Reiniger durch frisches Öl eretzt bis dass es am Rücklauf bei laufendem Motor klar heraus kommt. Dann wird die korrekte Einfüllmenge Öl eingestellt (nach Temperatur).
Den Rest der Prozedur beschreibe ich hier der Länge wegen nicht.
Es geht auch weniger um eine Ablassschraube an der Getriebeölwanne - diese braucht man ohnehin nicht, da zum Filterwechsel und zur optischen Kontrolle IMMER die Ölwanne ab muss.
Es geht um eine Ablassschraube am Wandler (die ganz neuen Getriebe sollen diese ja wieder bekommen haben...)
Dort im Wandler würde der Rest des alten Öles verbleiben und selbst bei zwei Wechseln hintereinander (Methode Mercedes-Benz) unterbrochen von einer dazwischen liegenden kurzen Fahrstrecke hat noch immer einen Anteil Altöl zur Folge.
Ich wollte das nur kurz klar stellen und nicht schonwieder den gefühlt 150.000sten TE-Spül-Thread aufbohren...
Pro's und Con's dieser Methode sind zur Genüge hier überall bei MT nachlesbar.
Zum thema Wandler und WÜK / KÜB: Oft macht sich ein Fehler bei leichten dahin Gleiten bemerkbar.
Z.B. bei 50 oder 60 auf ebener Strecke nur dahin rollen ruckelt es dann minimal im Antriebstrang - so ähnlich wie früher das Magerruckeln beim Vergaser wenn die Hauptdüsen verstopft waren, oder wie ein Ruckeln durch defektes AGR beim Diesel...
Meiner Meinung nach muss das nicht gleich sofort repariert werden. Solange es nicht oft und stärker Ruckelt oder gar Schläge im Antriebsstrang gibt, kann man den Wandler auch fahren bis er ganz aufgibt - und das kann noch sehr lange dauern.
Ist meiner Meinung nach eher ein Komfortproblem (und ggf leicht erhöhrter Kraftstoffverbrauch).
Wenn das Teil eh kaputt ist kann man auch fahren bis ganz kaputt. Bei einem älteren Auto würde ich das in Erwägung ziehen, wenn ich wüsste dass das ganze Auto eh nicht mehr so lange hält...
Zitat:
@kappa9 schrieb am 12. Mai 2017 um 13:37:05 Uhr:
Pro's und Con's dieser Methode sind zur Genüge hier überall bei MT nachlesbar.
Hallo,
aber unabhängig davon bin ich immer relativ skeptisch, wenn bei einem Defekt im Getriebe sofort der Ruf nach Getriebespülung aufkommt. Diese rd. 300 € sind ja auch eine Stange Geld und könnten auch rausgeschmissenes Geld sein. Ich würde da einen erfahrenen Getriebemenschen fragen, ob es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen altem Öl und dem Symptom geben kann.
Wenn es, wie oben jemand schreibt, ein Fehler in der Elektrik ist, wird keine Spülung dieser Welt helfen.....
Gruß,
Th.
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Der Fehler war jetzt auch zum ersten Mal aufgetreten ich werde morgen nochmal schauen was beim Auslesen rauskommt
Hallo,
also, ich komme nicht so richtig mit....das Alter halt ......nochmal für die Spätaufsteher:
Du hast nicht wirklich ein Problem, hast aber mal prophylaktisch den Fehlerspeicher ausgelesen?
Das ist riskant, weil irgendwas an diesen rollenden Rechnern eigentlich immer da drin steht 😁😁😁.
Hast Du mit originaler Stardiagnose ausgelesen? Nur dann ist das wirklich aussagekräftig. Manchmal reicht das Rauslöschen und der Fehler kommt nicht wieder.......
Wenn nicht gleichzeitig ein störender Defekt auftritt, würde ich die Sache auch erst einmal ignorieren.
Und in dem Zusammenhang dann nochmal zur Getriebeölspülung: Als Vorsorgemaßnahme bei einem Getriebe mit höherer Laufleistung ist das schon eine hervorragende Sache, zumal dann, wenn der letzte Ölwechsel sehr lange zurückliegt oder gar noch nie ausgeführt wurde.....
Gruß,
Th.
Zitat:
@tw.ghost schrieb am 12. Mai 2017 um 14:05:34 Uhr:
Zitat:
@kappa9 schrieb am 12. Mai 2017 um 13:37:05 Uhr:
Pro's und Con's dieser Methode sind zur Genüge hier überall bei MT nachlesbar.Hallo,
aber unabhängig davon bin ich immer relativ skeptisch, wenn bei einem Defekt im Getriebe sofort der Ruf nach Getriebespülung aufkommt. Diese rd. 300 € sind ja auch eine Stange Geld und könnten auch rausgeschmissenes Geld sein. Ich würde da einen erfahrenen Getriebemenschen fragen, ob es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen altem Öl und dem Symptom geben kann.
Wenn es, wie oben jemand schreibt, ein Fehler in der Elektrik ist, wird keine Spülung dieser Welt helfen.....Gruß,
Th.
Eine Spülung ist ungeeignet, um Defekte zu reparieren.
Sie wird am besten präventiv alle 60.000 bis 100.000 km durchgeführt, damit ein unproblematischer Zustand (keine harten Schaltvorgänge) länger erhalten bleibt.
Die Spülung ist nur unwesentlich teurer als ein Wechsel, dafür aber effektiv, weil das alte Öl tatsächlich komplett rausgespült wird, anstatt sich wie beim Wechsel nur mit neuem Öl zu vermischen.
Das Automatiköl ist hohen Belastungen ausgesetzt und altert dementsprechend.
Von daher ist ein Austausch des Öls sinnvoll.
lg Rüdiger🙂
Ich hatte wieder die Mil am glühen. Die leuchtet immer mal sporadisch auf, weil die Sekundärluftpumpe im Eimer ist.
Ich habe nun noch keine Zeit (eher keine Lust) gehabt, den Läppi dranzuhängen, ob dieser Fehler wieder Auftritt. Werde ich heute machen.
Gruß
Olaf
Hallo,
ja, die Sekundärluftpumpe 🙁.
Die hat mich beim SLK Nerven gekostet.
Die war insgesamt dreimal (!!!) defekt, weil die Werkstatt nicht geschnallt hat, dass nicht allein die Pumpe defekt war, sondern auch das vorgeschaltete Relais. Somit lief die Pumpe quasi im Dauerbetrieb und dafür ist sie halt nicht konstruiert, daher eben gleich dreimal defekt.
Nur durch Recherche von mir und den ausdrücklichen Hinweis beim dritten mal, doch bitte auch das Relais zu prüfen/tauschen, habe ich das das Problem in den Griff bekommen......eigentlich ein Armutszeugnis 🙁
Gruß,
Th.
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