ForumMercedes
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Mercedes
  5. Fehler beim Autokauf gemacht....

Fehler beim Autokauf gemacht....

VW Passat B5/3BG
Themenstarteram 4. Februar 2019 um 7:58

Morgen erst mal

Ich habe einen sehr schlimmem Fehler gemacht beim Autokauf meines neuen Passat.

Habe mir am Freitag einen VW Passat in Berlin gekauft, optisch Rost und Kratzer und Dellen nicht zu sehen von aussen. Ich war am Montag vor einer Woche bei den Händler und habe eine Probefahrt gemacht und auch so alles was ein Anfänger testen kann getestet, Alles war oki, bis auf das die Motorkontrollleuchte an war.

Der Händler sagte dazu das der Fehler noch behoben wird und er so oder so noch in seine Werkstadt muss wegen neuen TÜV.

Als ich das Auto abgeholt hatte am Freitag war neuer TÜV gemacht wurde und es leuchteten keine Lampen mehr auf.

Der Händler sagte mir das alles gemacht wurde und am Auspuff auch noch was neues dran gekommen ist, darauf kaufte ich das Auto für 2750,00€.

Dann bin ich von Berlin nach Mühlhausen gefahren ohne Probleme, gestern nach einer grossen Fahrt in die CSSR, leuchtete auf einmal die Motorleuchte wieder auf.

Als ich zu hause war nahm ich den Kaufvertrag zur Hand und musste zu meinen entsetzen feststellen das da unten etwas nicht so erfreuliches stand. Da stand ganz klein geschrieben " Motor und Getriebeschaden" und was von "Bastler und Ersatzteilauto". Davon hat der Händler mir absolut nicht erzählt und auch nichts erwähnt. Im Gegenteil, er sagte noch damit werden Sie etliche Jahre Freude haben, vielen Dank auch....

Kann ich die Kiste wieder zurück geben oder sitze ich nun auf den Offen?

Ich hatte ja nichts gewusst das es einen Motor Getriebeschaden haben sollte, es wurde ja verheimlicht vom Händler.

Oder sollte ich zum Rechtsanwalt gehen oder den Händler mal anrufen was das soll?

Danke für Eure Hilfe...

Beste Antwort im Thema

eine getroffene vereinbahrung hinterher ändern zu wollen ist ein lernprozess und kann beim nächsten mal hilfreich sein.

18 weitere Antworten
Ähnliche Themen
18 Antworten

"Falls" das ein Händler ist und ein "Bastlerfahrzeug" (pauschal Motor u. Getriebeschaden schreibend)verkauft kann der kein Auto für einen marktüblichen Verkaufspreis an Privat verkaufen ohne Ausschluß der Gewährleistung. Da wird ihm jeder Richter was anderes dazu sagen.

Ich würde das Fahrzeug wieder abgeben und notfalls rechtliche Schritte einleiten um die Wiedergabe zu forcieren. IdR haben alle Händler kein Bock auf Rechtsstreitigkeiten und der wird das Auto zurücknehmen.

Das ist alles natürlich davon abhängig wie dein Kaufvertrag aussieht. Wie bereits oben beschrieben muss du einen Kaufvertrag explizit von Händler an Privat haben.

Zitat:

@silber-distel schrieb am 23. Februar 2019 um 02:38:16 Uhr:

 

Verkehrssicher ist es ja offensichtlich, sonst wäre es nicht durch den TÜV gekommen.

ich sage nur arab/türk tüv... da kommt selbst nen unfallwagen durch. Tüv muss sein wie in Dubai ;) :)

Themenstarteram 26. Dezember 2019 um 9:58

Leider ist der Fall so ausgegangen.

Der Rechtsanwalt hat auch nichts erreicht und wie haben die A-Klasse wieder sehr billig verkaufen müssen...

Danke aus solchen Fehlern lernt mannnnn...

Zitat:

@speedy_blueone schrieb am 24. Februar 2019 um 17:26:19 Uhr:

Zitat:

@gehrtz123 schrieb am 23. Februar 2019 um 09:27:28 Uhr:

Wenn im Kaufvertrag noch etwas steht wie "Verkauf im Auftrag" spätestens dann ist der Händler rauß, wenn er einer ist.

Ansonsten wird es eben wie schon geschrieben, schwierig dem Händler etwas arglistiges nachzuweisen, da die Mängel ja im Kaufvertrag stehen.

Durch den Hinweis auf den Motorschaden bzw. Getriebeschaden kann man meiner Meinung nach keine Gewährleistungsansprüche geltend machen.

Ein 14 Tage Rückgaberrecht gibt es wegen "Nichtgefallen" jedenfalls nicht:)

Das 14 tägige Rückgaberecht gibt es sogar wenn du ne Wohnung mietest. Ab dem Tag der Unterschrift im Mietvertrag hast du das Recht von diesem innerhalb 14 Tagen zurück zu treten.

Und das beste, jetzt kommts, wenn dich der Vermieter nicht darauf hinweist und es nicht belegen kann das er dich darauf hingewiesen hat verlängert sich das Rückgaberecht automatisch um 1 Jahr.

Rechtsfolge daraus, wenn der Mieter nach einem Jahr daher kommt und sagt er tritt vom Mietvertrag zurück musst du Ihm als Vermieter sogar sämtliche Nebenkosten zurück zahlen da nie ein gültiger Mietvertrag zustande gekommen ist.

Ich bezweifle das es dann beim Kauf eines Autos vom Händler das nicht gibt.

Und Du solltest mit solchen pauschalen Behauptungen vorsichtig sein. Zum einen hat ein Wohnungsmietvertrag wenig mit einem Autokauf gemein. Zum anderen solltest Du auch die Vollständige Wahrheit erzählen - sobald eine umfassende Besichtigung der Wohnung vor Vertragsabschluss stattgefunden hat (selten - ich weiß) oder der Vertragsabschluss in den „Geschäftsräumen“ des Vermieters erfolgt (idR ja beides) dann ist das mit dem 14-tägigen Rücktritt schon wieder vorbei. Faktisch dürfte also nur ein verschwindend kleiner Anteil an Mietverträgen ein Rücktrittsrecht haben.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Mercedes
  5. Fehler beim Autokauf gemacht....