Falsches Öl nachgefüllt - was nun ?
Hallo liebe Community,
ich brauche dringend eure Hilfe. Ich bin gerade im Ausland und mein Audi a5 sportback 2.0 Diesel hatte mir auf einmal angezeigt dass er kein Öl mehr hat. Jetzt habe ich den Fehler gemacht und war an der Tankstelle und dort haben sie mir das falsche Öl eingefüllt (10w40 anstelle 5w30). Es handelt sich um einen Neuwagen (Auslieferung im September, aktuell 22.000 KM) welcher von Audi über die Firma geleased wurde.
Kann ich noch 3000 Kilometer zurücklegen und dann den Ölwechsel durchführen oder ist das zu riskant? Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Möchte keine schlafenden Hunde wecken und bei der Leasing anrufen (wer weiß was das für einen Rattenschwanz mit sich zieht gerade wegen der Garantie) Ps: Bis auch noch ace Mitglied, hatte mir überlegt ob ich mich abschleppen lasse in der Hoffnung die haben einen Partner der am 31.12 einen Wechsel durchführt.
Beste Grüße aus Italien
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Chrisr14 schrieb am 31. Dezember 2016 um 12:23:34 Uhr:
Da auch beim Ölwechsel immer ein Rest Öl im Motor bleibt und du den Liter 10W40 nicht vollständig herausbekommst, war es das nach diesem Sachstand dann erstmal mit der Garantie auf Motor und DPF. Ob das ans Tageslicht kommt, steht auf einem anderen Blatt.Wende dich an die Tankstelle. Die haben es schließlich verbockt.
Man kann es auch übertreiben!
26 Antworten
Dass jetzt ein etwas anderes Öl nachgefüllt wurde sehe ich, im Gegensatz von Chris, als völlig unkritisch an. Der Motor oder sonstige nachgeschalteten Bauteile werden davon nichts mitbekommen, zumal bis zum Ölwechsel nur ca. 3000 km anstehen.
Es stellt sich nur die Frage, warum hat ein neuer AUDI mit 22.000 km einen Ölverlust von einem Liter? Oder hätte ein halber Liter wohl auch genügt? - was ja noch als "normal" angesehen werden kann.
Dem TE empehle ich sich eine Literpackung des "richtigen" Öls, genau für solche Zwecke, in den Kofferraum zu legen. Dann aber immer nur viertel- bis halbliterweise nachfüllen und danach kontrollieren.
Grüße von Timmi
Den Verbrauch find ich auch nicht tragisch. Auf 22000km ein Liter Öl ist doch ok. Jedes gesunde Auto verbraucht auf so eine Distanz mindestens nen halben Liter Schmiermittel. Bei vielen fällts halt nich so auf weil ein anderes Fahrprofil für Kraftstoff oder Wassereintrag im Oel sorgt. Da füll ich persönlich im Longlifeintervall lieber nen Liter auf als mit nem Benzin- oder Diesel/Oel gemisch als Schmiermittel herumzucruisen.
Zitat:
@Chrisr14 schrieb am 31. Dezember 2016 um 12:23:34 Uhr:
Da auch beim Ölwechsel immer ein Rest Öl im Motor bleibt und du den Liter 10W40 nicht vollständig herausbekommst, war es das nach diesem Sachstand dann erstmal mit der Garantie auf Motor und DPF. Ob das ans Tageslicht kommt, steht auf einem anderen Blatt.Wende dich an die Tankstelle. Die haben es schließlich verbockt.
😁 Soll er sich jetzt wegen dem einen Liter 10W40 in die Hosen machen?
Selbst wenn ich einen Liter 10W60 einkippe, würde das dem Motor kaum was ausmachen und der DPF wird es auch nicht merken...
Ähnliche Themen
OK, wenn ein Liter normal ist, ist´s ja gut. Mein 2,7 Diesel damals brauchte fast nichts. Er hatte aber viele andere Probleme. 😉
Grüße von Timmi
Zitat:
@Timmihund schrieb am 3. Januar 2017 um 12:31:02 Uhr:
OK, wenn ein Liter normal ist, ist´s ja gut. Mein 2,7 Diesel damals brauchte fast nichts. Er hatte aber viele andere Probleme. 😉Grüße von Timmi
Und es passen rund 7 Liter Öl rein!
Hallo zusammen, jetzt mache ich mir doch nochmal Gedanken. Wird im Rahmen einer Leasingrückgabe geprüft, ob jemals falsches Öl im Motor war? Bin grad am überlegen ob ich hier noch eine Bergtour machen soll, im Rahmen welcher ich allerdings mit dem Auto auf 2000 Meter innerhalb von 18 Minuten fahren müsste. Mir wurde ja nahegelegt dem Auto solange das falsche Öl drin ist keiner großen Anstrengung zu unterziehen. Wie seht ihr das?
Liebe Grüße
Diese Hysterie.
Der Motor wird bei knapp 8 Liter Ölmenge wohl einen Liter "falsches Öl" vertragen können.
Es gibt schlimmeres.
Sind doch nur noch 3Tkm bis zum nächsten Ölwechselintervall.
Hättest du es nicht mitbekommen, wärst du beruhigt bis dahin weitergefahren.
Wenn es dich zu sehr belastet, lass vor Ort halt einen Ölwechsel durchführen und in 3Tkm dann halt offiziell nochmals einenen beim Freundlichen.
Zitat:
@Audifahrer1234 schrieb am 3. Januar 2017 um 20:12:33 Uhr:
Hallo zusammen, jetzt mache ich mir doch nochmal Gedanken. Wird im Rahmen einer Leasingrückgabe geprüft, ob jemals falsches Öl im Motor war? Bin grad am überlegen ob ich hier noch eine Bergtour machen soll, im Rahmen welcher ich allerdings mit dem Auto auf 2000 Meter innerhalb von 18 Minuten fahren müsste. Mir wurde ja nahegelegt dem Auto solange das falsche Öl drin ist keiner großen Anstrengung zu unterziehen. Wie seht ihr das?Liebe Grüße
Schade um jede weitere Sekunde die du dich mit dem Quatsch beschäftigst oder jeden Cent den du in einen verfrühten Sinnfreien dazwischen Ölwechsel investierst. Genau so gut kannst du die 150 Euro auch bei der Bergtour vom Gipfel werfen... Du musst das Auto jetzt auch nicht schonen oder sons irgendwelche Fantastereien ^^
Zitat:
@Pumpgun-Pete schrieb am 3. Januar 2017 um 16:58:30 Uhr:
Zitat:
@Timmihund schrieb am 3. Januar 2017 um 12:31:02 Uhr:
OK, wenn ein Liter normal ist, ist´s ja gut. Mein 2,7 Diesel damals brauchte fast nichts. Er hatte aber viele andere Probleme. 😉Grüße von Timmi
Und es passen rund 7 Liter Öl rein!
Oh Hoppla, bin von meinem 2,7er ausgegangen. Der hat so viel Öl drin. Sorry.
Ändert aber nichts an der Tatsache das das Nachfüllen unerheblich ist.
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie schlecht ich doch mit meinen Fahrzeugen umgehe, obwohl ich immer der Meinung war, dass ich mein Autos sehr pfleglich behandle.
Bei den letzten 20 Autos, die ich besessen habe, 2 Honda, 9 BMW, 3 Audi, 4 VW Passat, 1 Alfa, 1 Opel, habe ich ausser beim S4 noch nie ausserhalb des Kundendienstes Öl nachgefüllt, meist nicht mal kontrolliert. Mit jedem bin ich mindestens 15 000 km gefahren, einige über 80 000 km.
Ich weiß, dass die Öllampe keine 100%ige Zuverlässigkeit und Genauigkeit hat, aber wofür ist sie denn da? Zwischen den Intervallen schaue ich nie Öl nach und es hat auch noch nie was gefehlt. Der 1/4 Liter, der da flöten geht, ist für mich vernachlässigbar und schadet auch dem Motor nicht, so viel Sicherheitsreserven trau ich den Herstellern schon zu.
Die Spezifikation und die damit verbundene Garantie/Gewährleistung ist natürlich ein anderes Thema, aber, ob man da jetzt einen Prozeß verlieren würde, kommt mit Sicherheit auf den Sachverständigen an.
Ich würde einfach nach Hause fahren, egal wie weit und dann einen Ölwechsel durchführen lassen.
Zitat:
@Gerhard12 schrieb am 3. Januar 2017 um 22:39:50 Uhr:
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie schlecht ich doch mit meinen Fahrzeugen umgehe, obwohl ich immer der Meinung war, dass ich mein Autos sehr pfleglich behandle.Bei den letzten 20 Autos, die ich besessen habe, 2 Honda, 9 BMW, 3 Audi, 4 VW Passat, 1 Alfa, 1 Opel, habe ich ausser beim S4 noch nie ausserhalb des Kundendienstes Öl nachgefüllt, meist nicht mal kontrolliert. Mit jedem bin ich mindestens 15 000 km gefahren, einige über 80 000 km.
Ich weiß, dass die Öllampe keine 100%ige Zuverlässigkeit und Genauigkeit hat, aber wofür ist sie denn da? Zwischen den Intervallen schaue ich nie Öl nach und es hat auch noch nie was gefehlt. Der 1/4 Liter, der da flöten geht, ist für mich vernachlässigbar und schadet auch dem Motor nicht, so viel Sicherheitsreserven trau ich den Herstellern schon zu.
Die Spezifikation und die damit verbundene Garantie/Gewährleistung ist natürlich ein anderes Thema, aber, ob man da jetzt einen Prozeß verlieren würde, kommt mit Sicherheit auf den Sachverständigen an.
Ich würde einfach nach Hause fahren, egal wie weit und dann einen Ölwechsel durchführen lassen.
Moin, manche unter uns behandeln ihr Auto ebenso wie ihre Partnerin, nämlich "pfleglich"..😁