Falsches Auto geliefert, überfragt wegen weiterem Vorgehen - Nissan Micra

Hallo zusammen,

es tut mir leid, wenn ich jetzt im falschen Forum poste aber ich bin als absoluter Laie nur noch ratlos.
Meine Mutter hat vor einigen Wochen einen Nissan Mitra Tekna als Tageszulassung (Preis bei etwa 16.000) gekauft. Ausdrücklich stand im Kaufvertrag auch drin, dass Ledersitze geliefert werden sollten, was für meine Mutter ein wichtiger Punkt war. Am Tag der Übergabe wusste der Verkäufer davon aber nichts mehr, und so musste meine Mutter noch mal den Kaufvertrag mitbringen. Laut (untröstlichem) Verkäufer handelt es sich um einen Herstellerfehler, und die Ledersitze wären wohl viel zu teuer für den Preis.

Als Wiedergutmachung hat er drei Varianten vorgeschlagen:

-Winterreifen im Wert von 800 Euro
-vergleichbaren Vorführwagen mitnehmen
-oder vom Kaufvertrag zurücktreten

Da ich selbst nicht sehr erfahren bin und meine Mutter (auch aufgrund ihres Alters) sich mit der Entscheidung relativ schwer tut, habe ich mich gefragt, ob jemand hier im Forum vielleicht eine Lösungsmöglichkeit kennt? Nur Winterreifen finde ich schon relativ wenig, aber ich kann das leider nicht beurteilen...

Vielen Dank

Beste Antwort im Thema

@JMB1990
Ich bin in der glücklichen Lage, nicht auf den Verbraucherschutz angwiesen zu sein. ich darf sogar meine Fahrzeuge ohne Gewährleistung erwerben, mit entsprechenden Preisvorteilen natürlich. Was Dich auch nur Ansatzweise zu der Überzeugung bringt, ich wäre ein Beuger, bleibt Dein Geheimnis.
Es ist ja nun geklärt, dass hier ein Rechtsstreit unausweichlich ist. Es ist ja auch geklärt, dass der TE diesen Streit mit Pauken und Trompeten gewinnt. Es ist ja nun auch geklärt, dass die rechtsverbindlichen Auskünfte dieses Forums dem TE absolute Gewissheit geben, im absoluten Recht zu sein. Es ist ja auch geklärt, dass dieses absolute Recht nicht durch Kompromissbereitschaft beeinträchtigt werden darf. Es ist ja auch geklärt, das Ihr, obwohl Ihr über ein gigantisches Rechtswissen verfügt, ständig über den Tisch gezogen werdet. Gut, dass es für Euch den Verbraucherschutz gibt. Da dürft Ihr sogar nach dem Erwerb und der Benutzung von Klopapier vom Kauf zurück treten, schließlich wurdet ihr nicht ordnungsgemäß über Euer Widerrufsrecht informiert.
Glücklicherweise habe ich noch nie und werde auch nie diese Institution benötigen. Wäre ich in der Situation des TE, bräuchte ich kein Forum und hätte es auch schon geklärt. Wie: ganz einfach, wäre zu nem anderen Händler, hätte dort gekauft und auf´s Prinzip geschissen. Vielleicht noch etwas Schadenersatz beim Ersthändler rausgeklingelt, wie zum beispiel eine kostenlose Durchsicht oder ähnliches.

Aber egal: Ihr seid die hilflosen Verbraucher (Deine Ausssage @JMB1990 , nicht meine) und habt Euren Verbraucherschutz und könnt jetzt einen monatelangen Rechtsstreit führen. Und in dieser ganzen Zeit muss Mütterchen auf den räudigen Stoffsitzen Auto fahren. Vieleicht wird der Händler zur Umrüstung verdonnert, ändert aber nichts daran, die ganze Zeit ein nicht gewolltes Fahrzeug zu haben. Oder Ihr nehmt ein Mietfahrzeug wie empfohlen und wartet, ob diese Kosten gezahlt werden (wer glaubt daran? ach ja: sollte keine Stoffsitze haben)
Natürlich ist es auch möglich, dass die Rechtsabteilung den Tipp gibt, die Umrüstung vorzunehmen. Aber diese Option wurde ja überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Schließlich seid Ihr ja betrogene Verbraucher, die sich mit aller Macht zur Wehr setzen müssen - und manchmal auch gewaltig auf die Fresse fallen.
Es wurde sogar hier in diesem Thread angeraten, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber nachdem der TE jetzt das BGB auswendig kennt, ist das nicht mehr nötig.

Ich bin mir zu 100% sicher, der TE gewinnt und der Verkäufer wird verpflichtet, dem TE jährlich ein neues Auto zur Verfügung stellen zu müssen, natürlich mit Ledersitzen.
Der TE möge doch bitte die Klageschrift hier einstellen

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Bedeutet "Schadenminderungspflicht" in diesem Fall nicht auch, dass das Fahrzeug bei geplanter/angekündigter Rückabwicklung, auch nicht abgenommen werden sollte, um den ersten großen Wertverlust durch Erstanmeldung zu vermeiden?

Irgendwann steht man als Kunde vielleicht doch vor dem Richter und der möchte dann wissen, wieso man das Fahrzeug abgenommen und zugelassen hat, wo doch der Grund für die angestrebte Rückabwicklung von Anfang an bekannt war. Fehlendes Leder ist ja nicht unbedingt zu übersehen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass "ich fahre mal für 10 Cent/km und gebe den Wagen dann zurück" vor Gericht zum Selbstläufer wird.

Als Händler würde ich das Fahrzeug erst rausrücken, wenn die Situation geklärt ist.

Zitat:

@f355 schrieb am 19. Apr. 2018 um 16:43:12 Uhr:


Ich kann mir nicht vorstellen, dass "ich fahre mal für 10 Cent/km und gebe den Wagen dann zurück" vor Gericht zum Selbstläufer wird.

Ne, das ist auch nur die grobe übliche Orientierung, wie sich die "Abnutzung" bei einem PKW bemisst. Das ist tatsächlich so, egal ob jetzt 1km, Oder 1000km gefahren wurden. Das ist eben das charmante an der Situation der TE, die Zügel liegen dort.
Wahrlich lässt sich diskutieren, welches Szenario wann und wie günstiger ist. Ein Mietwagen, Oder Taxi sind es denke ich mal in den seltensten Fällen.
Und: es wird ja gar nicht auf das Ziel "Rückgabe" hingearbeitet, sondern auf das Ziel "Nachbesserung". Dass der Verkäufer das nicht wahrhaben will- nicht das Problem des Käufers.

@ alle, die hier dem Verkäufer alles mögliche unterstellen:
Ihr habt nur die Aussage des TE, keiner von Euch war bei dem Gespräch dabei, der Verkäufer hat ja Lösungen angeboten.
@JMB1990
Ein VERTRAG ist keine OPTION --> und deshalb hat der Verkäufer die kostenlose Stornierung angeboten. Anstatt nach einer Lösung zu suchen (die hier mit Stornierung gegebenist) stampft der TE wie ein kleines, plärrendes Kind mit dem Fuss auf den Boden, winselt rum, weil die Suche nach einem Ersatz mit Aufwand verbunden ist. Aber jetzt will er einen Rechtskampf führen. Natürlich ist das ohne Aufwand und in wenigen Minuten erledigt.
In der Zeit, wo hier rumgegüllt wird, das juristisch "gebildete" Proletariat seine nicht haftenden Aussagen vehement verteidigt, hätte man schon längst wo anders einen Mickrig mit Ledersitzen erwerben können.

@f355 hat es schon weiter oben geschrieben

In diesem Sinne lieber TE: Du musst diesen Rechtsstreit unbedingt führen, aus Prinzip, jawohl

Noch ein Nachtrag an @JMB1990
Ein VERTRAG ist keine OPTION ----> dann halte Dich immer schön daran. Das bedeutet, auch eine Vereinbarung zu einem Treffen ist letztendlich ein Vertrag ---> wie oft bist Du ohne Absage nicht erschienen? Brauchst nicht zu antworten, nur in Dich gehen.

Ihr werdet ja in Kürze erfahren, welche vernichtende Schlacht der TE gegen das kriminelle Händlertum geschlagen hat

@guruhu ich schrieb ja schon: mich fasziniert Deine absolute Beratungsresistens
@f355 hat eine schöne Frage gestellt

Ich bin kein Autoverkäufer. Möchte ich auch gar nicht sein. Ich habe mit diesen großes Mitleid. Hier in diesem Forum sind genügend Threads, wo der bemitleidenswerte Käufer sein gekauftes Fahrzeug nicht bezahlen konnte und erwartet das größtmögliche Entgegenkommen des Händlers. Da hieß es auf einmal nicht mehr: Ein VERTRAG ist keine OPTION. Ne, Händler sehe zu wie Du zurande kommst.
Es steht doch außer Frage, dass der Fehler beim Verkäufer liegt, ein bißchen Toleranz und das Problem wäre längst gelöst.
Und an Dich TE: warum hast Du diesen Thread mit einer Frage eröffnet, wenn Du doch so Wissend bist.

Ähnliche Themen

Zitat:

@juri.gagarin schrieb am 19. April 2018 um 18:39:26 Uhr:


@ alle, die hier dem Verkäufer alles mögliche unterstellen:
Ihr habt nur die Aussage des TE, keiner von Euch war bei dem Gespräch dabei, der Verkäufer hat ja Lösungen angeboten.
@JMB1990
Ein VERTRAG ist keine OPTION --> und deshalb hat der Verkäufer die kostenlose Stornierung angeboten. Anstatt nach einer Lösung zu suchen (die hier mit Stornierung gegebenist) stampft der TE wie ein kleines, plärrendes Kind mit dem Fuss auf den Boden, winselt rum, weil die Suche nach einem Ersatz mit Aufwand verbunden ist. Aber jetzt will er einen Rechtskampf führen. Natürlich ist das ohne Aufwand und in wenigen Minuten erledigt.
In der Zeit, wo hier rumgegüllt wird, das juristisch "gebildete" Proletariat seine nicht haftenden Aussagen vehement verteidigt, hätte man schon längst wo anders einen Mickrig mit Ledersitzen erwerben können.

@f355 hat es schon weiter oben geschrieben

In diesem Sinne lieber TE: Du musst diesen Rechtsstreit unbedingt führen, aus Prinzip, jawohl

Noch ein Nachtrag an @JMB1990
Ein VERTRAG ist keine OPTION ----> dann halte Dich immer schön daran. Das bedeutet, auch eine Vereinbarung zu einem Treffen ist letztendlich ein Vertrag ---> wie oft bist Du ohne Absage nicht erschienen? Brauchst nicht zu antworten, nur in Dich gehen.

Ihr werdet ja in Kürze erfahren, welche vernichtende Schlacht der TE gegen das kriminelle Händlertum geschlagen hat

Die Sache ist relativ einfach. Der Haendler hat einen Fehler gemacht. Das passiert. Das koennte auch ganz einfach geloest werden. Ledersitze nachzuruesten. Stattdessen versucht er sich aus den Konsequenzes seines Fehlers zum Nachteil des Kunden rauszumogeln. Keiner macht gerne ein Minusgeschaeft, aber dann muss man halt aus seinen Fehlern lernen.

Wenn es hier um eine Pizza wo die Salami fehlt gegen wuerde, dann gaebs auch kein Theater. Es geht hier ueber einen schriftlichen Kaufvertrag eines Neuwagens. Man merkt die absolute sture Ignoranz am Vergleich zu einer Vereinbarung zum Treffen. Absolut keinen Bezug zur Realitaet. Lieber wird der TE angegangen, der einfach kein Bock auf jemanden hat der sich nicht an die Regeln haelt.

Wenn man sieht wie Verbraucher in anderen Laendern wie Australien oder der USA uebern Tisch gezogen werden, dann lob ich mir die Leute die vom Verbraucherschutz gebrauch machen und nicht solche Beuger sind wie du.

@JMB1990
Ich bin in der glücklichen Lage, nicht auf den Verbraucherschutz angwiesen zu sein. ich darf sogar meine Fahrzeuge ohne Gewährleistung erwerben, mit entsprechenden Preisvorteilen natürlich. Was Dich auch nur Ansatzweise zu der Überzeugung bringt, ich wäre ein Beuger, bleibt Dein Geheimnis.
Es ist ja nun geklärt, dass hier ein Rechtsstreit unausweichlich ist. Es ist ja auch geklärt, dass der TE diesen Streit mit Pauken und Trompeten gewinnt. Es ist ja nun auch geklärt, dass die rechtsverbindlichen Auskünfte dieses Forums dem TE absolute Gewissheit geben, im absoluten Recht zu sein. Es ist ja auch geklärt, dass dieses absolute Recht nicht durch Kompromissbereitschaft beeinträchtigt werden darf. Es ist ja auch geklärt, das Ihr, obwohl Ihr über ein gigantisches Rechtswissen verfügt, ständig über den Tisch gezogen werdet. Gut, dass es für Euch den Verbraucherschutz gibt. Da dürft Ihr sogar nach dem Erwerb und der Benutzung von Klopapier vom Kauf zurück treten, schließlich wurdet ihr nicht ordnungsgemäß über Euer Widerrufsrecht informiert.
Glücklicherweise habe ich noch nie und werde auch nie diese Institution benötigen. Wäre ich in der Situation des TE, bräuchte ich kein Forum und hätte es auch schon geklärt. Wie: ganz einfach, wäre zu nem anderen Händler, hätte dort gekauft und auf´s Prinzip geschissen. Vielleicht noch etwas Schadenersatz beim Ersthändler rausgeklingelt, wie zum beispiel eine kostenlose Durchsicht oder ähnliches.

Aber egal: Ihr seid die hilflosen Verbraucher (Deine Ausssage @JMB1990 , nicht meine) und habt Euren Verbraucherschutz und könnt jetzt einen monatelangen Rechtsstreit führen. Und in dieser ganzen Zeit muss Mütterchen auf den räudigen Stoffsitzen Auto fahren. Vieleicht wird der Händler zur Umrüstung verdonnert, ändert aber nichts daran, die ganze Zeit ein nicht gewolltes Fahrzeug zu haben. Oder Ihr nehmt ein Mietfahrzeug wie empfohlen und wartet, ob diese Kosten gezahlt werden (wer glaubt daran? ach ja: sollte keine Stoffsitze haben)
Natürlich ist es auch möglich, dass die Rechtsabteilung den Tipp gibt, die Umrüstung vorzunehmen. Aber diese Option wurde ja überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Schließlich seid Ihr ja betrogene Verbraucher, die sich mit aller Macht zur Wehr setzen müssen - und manchmal auch gewaltig auf die Fresse fallen.
Es wurde sogar hier in diesem Thread angeraten, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber nachdem der TE jetzt das BGB auswendig kennt, ist das nicht mehr nötig.

Ich bin mir zu 100% sicher, der TE gewinnt und der Verkäufer wird verpflichtet, dem TE jährlich ein neues Auto zur Verfügung stellen zu müssen, natürlich mit Ledersitzen.
Der TE möge doch bitte die Klageschrift hier einstellen

@JMB1990 was veranlasst Dich auch nur ansatzweise zu der Annahme, dass ich zu Dir käme?
Aber jetzt verstehe ich Dein Interesse an einem Rechtsstreit - verdienst Dein Geld damit.
Wenn du ein Advocaat bist, sollten Dir aber die vielen Fehlinfos aufgefallen sein. Wie ich schrieb: selbst in diesem Thread wurde der aus meiner Sicht sehr empfehlenswerte Tipp gegeben, den weiteren Verlauf mit einem Anwalt zu besprechen. Aber der TE kennt jetzt das BGB und kommt ohne Fremdhilfe aus. Im übrigen geht es hier gar nicht mehr darum, welche Rechte ein Verbraucher hat, sondern nur noch darum, dass dieser Verkäufer bestraft werden muss, ohne wenn und aber. Friedliche Einigung, auf gar keinen Fall.
Da Du kostenlose Rechtsberatung anbietest lade doch den TE ein, könnt ihr schön eine oder zwei rauchen.

Noch eine wichtige Erkenntnis: Mit jeden Tag erhöht sich twangsläufig die Anzahl von Leuten, die mich mal a A lecken können.

Zitat:

@juri.gagarin schrieb am 19. April 2018 um 20:43:40 Uhr:



Noch eine wichtige Erkenntnis: Mit jeden Tag erhöht sich twangsläufig die Anzahl von Leuten, die mich mal a A lecken können.

@juri.gagarin
schön für dich wenn du dich so klar ausdrücken kannst ... .

Wenn ich die Beiträge richtig verfolgt habe, dann hat der Verkäufer doch den "Fall" , d.h. das Problem das vertraglich zugesicherte Eigenschaften nicht erfüllt wurden, an seine Rechtsabteilung abgegeben.

Als juristischer Laie ist der TE doch gut beraten sich ebenfalls juristische Beratung zu holen, um gegenüber dem Vertragspartner auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden, und um seine berechtigten Ansprüche aus dem Vertrag zu vertreten. Mehr wurde dem TE nicht empfohlen.

Sicher wäre es gut wenn die Angelegenheit auf eine einfache Art u. Weise gelöst würde, aber auch dort sehe ich als Erstes den Händler in der Pflicht, und nicht den Kunden. Ein Rechtsstreit ist für beide Seiten sicher die schlechteste Möglichkeit, aber auch das liegt wohl eher in der Hand desjenigen der den Fehler begangen hat, als beim Käufer.

Wenn ich mir deine letzten Beiträge zu diesem Thema anschaue, dann sind diese für mich aber schon Grund genug mir in einer ähnlichen Situation auch einen Rechtsbeistand zu suchen.🙂

Darfst Du doch, verbietet Dir keiner. Auch dem TE wurde dies angeraten. Also auf, Dein Rechtsanwalt wartet 😉.
Keiner fragt sich, warum es an die Rechtsabteilung der Firma geleitet wurde. Erfahrungsgemäß geschieht es, weil der so unendlich geschätzte Kunde nett und höflich das Problem lösen wollte (falls jemand denkt, dass da ironisch gemeint ist, hat er recht)😁.
Unterhalte Dich einfach mal mit Verkäufer/ -innen im Einzelhandel. Dann wirst Du hören, wie sich Kunde König benimmt. Der Verkäufer hat hier unstrittig einen Fehler begangen. Sein Vorschlag, den Auftrag zu stornieren, damit sich Kunde König sein Wunschfahrzeug bei der Konkurrenz beschaffen kann, wurde ja vehement abgelehnt. Es wird auf Nachbesserung gepocht, egal wie (un)wirtschaftlich dies ist. Den Tonfall bei diesem Vorgang kennt nur der TE und eben jener Verkäufer (ich rate mal: der Verkäufer wurde ausfälliig, niemals Kunde König).
Dem TE wurde mehrfach geraten, dies mit einem fähigen Juristen zu besprechen. Seit er aber ein BGB gesehen hat, ist er selber Jurist. Die Ratschläge die hier erteilt wurden, sind einfach zu definieren: manche lieb und nett gemeint, andere absolut schwachsinnig. Der User @f355 hat zur Schadensminderungspflicht eine Frage gestellt (die ich übrigens auch stellte). Die Antwort fehlt immer noch.

Vergiss bitte nicht, zum Anwalt gehen😁.

Ich editiere gleich diesen Beitrag und ergänze diesen durch einige Smilies, da Du auch Deinen letzten Satz "entschärft" hast. Kann ja sein, Du liest eher als ich Tante Edith bedient habe😛

Ich muss noch eine Ergänzung ergänzen: Nur mal als simples Beispiel: das Wunschfahrzeug mit eben jenen Ledersitzen wäre beim Mitbewerber am Markt für 700€ mehr zu erwerben gewesen. Mit dem bösen Verkäufer besprochen, wie man mit den Mehrbetrag umgehen sollte. Vielleicht eine kostenlose Durchsicht , ein Satz Winterräder etc- pp. Hatte ich eigentlich schon geschrieben.

Ich kann es nicht lassen:
Heutzutage ist es problemlos möglich, einen Fernseher (auch TV genannt) für 3, 4, 5 T€ zu erwerben. Also auf zu den bekanntenn Anbietern. Jener Verkäufer bestätigt, das Gerät kann 4k, im Internet rühren und was auch immer. Zu Hause stellt sich heraus, dass einige Funktionen nicht gegeben sind. Der Verkäufer gibt zu, das ihm ein Irrtum unterlief und das nunmehr gebrauchte Gerät zum vollem Preis zurück zu nehmen und bittet nochmals um Entschuldigung. Der Kunde König transportierte das TV-Gerät bei Kauf selber nach Hause. Welche Optionen wären möglich:
1) es fehlen Funktionen, aber ein Preisnachlass würde den Mangel beseitigen
2) ich bringe das Gerät zurück und nehme das Geld
3) ich will die Kohle und holen sie das gefälligst selber ab
4) ich bestehe auf Herstellung des vertraglich vereinbarten Zustandes, auch wenn es technisch gar nicht möglich ist. MEIN Rechtsanwalt ist informiert (übrigens: es gibt mehr MEIN Anwalt, als Bundesbürger).

Jetzt kommt auf jeden Fall die Antwort. Das ist ja nicht vergleichbar.
Genau

Edit: Bei DEM Threadverlauf schreib ich lieber doch nix.😉

Zitat:

@juri.gagarin schrieb am 20. April 2018 um 01:08:04 Uhr:



Jetzt kommt auf jeden Fall die Antwort. Das ist ja nicht vergleichbar.
Genau

Genau, weil man Ledersitze nachruesten kann. 😕

Du hast Pommes mit Mayo bestellt. Du bekommst deine Fritten ohne alles. Der Verkaeufer bietet dir aber nur Ketchup oder 20cent zurueck an, anstatt die scheiss Mayo rauszuruecken.

Rechtsstreit wird sich hinziehen. Ich hätte die Karre zurückgegeben. Ansonsten ab zum Sattler und Mutti hätte sich das Leder aussuchen können. KV vom Sattler dem Verkäufer vorgelegt. Und aus die Maus.
Was haben die Menschen vor diesem komischen Internet gemacht?

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