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Falscher Kilometerstand im TÜV Bericht

Themenstarteram 30. Juli 2020 um 8:16

Hallo zusammen.

Ich habe ein kleines Problem.

Ich habe meinen Alten Golf verkauft.

Der Käufer kam ihn anschauen und alles lief sehr gut.

Nun wollte der Käufer das Auto anmelden und hat festgestellt das er den letzten tüv Bericht nicht dabei bekommen hat. Daraufhin hat er mich angerufen und nachgefragt wo er wäre.

Ich habe zuhause geschaut und ihn gefunden.

Ich habe einmal über die Daten geschaut ob der Bericht vom richtigen Auto ist und siehe da die Angabe vom Wegstreckenzähler passt nicht. Auf dem Bericht stehen knapp 10.000 km mehr drauf.

Der Prüfer muss sich verwechselt haben ich ärgere mich das ich damals den Bericht genommen habe und einfach zu den Unterlagen gepackt habe ohne ihn zu lesen war ja alles in Ordnung.

Jetzt habe ich das Problem das der Käufer wohl misstrauisch wird wenn er den Km stand sieht.

 

Jetzt meine Frage.

Kann ich zum tüv gehen und mir einen neuen Bericht geben lassen wo der Kilometerstand passt oder ist das nicht mehr möglich?

Schließlich ist das ja nicht meine Schuld wenn die es verpennen den richtig zu notieren.

 

Liebe Grüße

Und schonmal ein großes Dankeschön für Antworten

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21 Antworten

Einen neuen Bericht wird es nur geben, wenn du den Wagen erneut vorstellst. Dort wird sich niemand an anderer Stelle den korrekten Wert aufgeschrieben haben.

Auf gar keinen Fall wird Dir TÜV & Co. einen neuen Prüfbericht schreiben mit einem korrigierten Kilometerstand! Wie sollte das denn auch gehen, sollen die sich die Zahlen aus den Fingern saugen? Vielleicht wurde jedoch seinerzeit der Teil der "Abgasuntersuchung" nicht direkt vom TÜV gemacht, sondern von einer Werkstatt? Dann hättest Du zumindest ein Stück Papier in der Hand, wo vielleicht der seinerzeit korrekte Kilometerstand notiert wurde.

Ansonsten halt leider Pech für Dich. Wie bei jeder anderen behördlichen Maßnahme musst Du schon leider selbst schauen, ob alles in Ordnung ist. Auch der TÜVer ist nur ein Mensch und macht als solcher auch mal nen Tippfehler, oder er hat von einem eventuell vorliegenden AU-Protokoll den falschen Kilometerstand übernommen, was garnicht so selten vorkommt.

Machen die 10 tkm bei Deinem alten Golf im Preis soviel aus??

Es ist ja insofern eine heikle Situation, als dass hier plötzlich ein Betrug im Raum steht.

Von welchen Kilometerständen sprechen wir? Wenn Du tatsächlich hättest "was drehen" wollen, dann sich keine knapp 10.000 km.

Vermutlich hast Du keine sonstigen Dokumente (Werkstattrechnung), mit denen man einen Kilometerstand würde belegen können? Wann war der letzte Ölwechsel? Umsichtige hängen dabei gerne mal ein Schildchen mit Kilometerstand in den Motorraum.

Wie alt ist der Golf? Falls er nicht zu alt ist, ist der tatsächliche km-Stand in allen möglichen Steuergeräten hinterlegt. Ja, auch da könnte man "schummeln", aber das wäre sehr aufwendig.

Hallo Toyoka,

um welches Baujahr und tatsächlichen km-Stand geht es eigentlich??

Objektiv betrachtet ist es deine Schuld und wenn der Käufer klagt, musst du das Auto zurücknehmen oder die Wertminderung ausgleichen.

Angenommen die Hauptuntersuchung war vor 18 Monate bei einem (falsch?) abgelesenen Km-Stand von 100.000 Km und Heute verkaufst du es mit 90.000 Km.

Dann sind es ja deutlich mehr als 10.000 Km, da du den Golf höchstwahrscheinlich auch genutzt hast.

Falls es soweit kommt, wird der Richter mit Sicherheit nicht dir glauben, sondern an den Prüfer und sein Beweismittel (HU-Bericht), den du klaglos angenommen hast.

Ist auf jeden Fall eine Blöde Situation für dich, ganz egal ob du gedreht hast oder nicht.

 

An die Gutgläubigen:

Nein, man kann nicht feststellen, ob der Wagen manipuliert wurde oder nicht, wenn man bei den Profis landet.

...und dann kommt eine Flutwelle, und ein Erdbeben, Menschenopfer, Katzen und Hunde leben gemeinsam...

Drück dem Jungen einfach den Bericht in die Hand. Wahrscheinlich passiert garnix.

Sollte er Rückfragen stellen, erklärst es ihm halt - wegen ein paar Tausend km dreht niemand am Tacho. Da ist der "Tachojustierer" zu teuer für. Evtl. sind noch Rechnungen da, Einträge im Scheckheft, bla, was weiß ich.

...und im Zweifelsfall bluffst du halt ein bisschen: OK ich nehm den Karren zurück. Da hast Geld wieder.

Wird der Käufer idR nicht machen, wenn das Auto sonst OK ist. Außer er ist ein ganz schräger, aber dann wirst du mit ihm eh nicht glücklich.

10.000km fahre ich in weniger als 6 Monaten. :D

Hast du die vorherigen Kimometerstände von TÜV- und Werkstattbesuchen noch?

Zitat:

@munition76 schrieb am 30. Juli 2020 um 17:34:32 Uhr:

Objektiv betrachtet ist es deine Schuld und wenn der Käufer klagt, musst du das Auto zurücknehmen oder die Wertminderung ausgleichen.

Was ein Unsinn.

 

Im Kaufvertrag steht der aktuelle abgelesene km Stand. Und der stimmt ja auch.

 

Wenn irgendein Käufer Ansprüche stellen wollte müßte er (!) eine Manipulation nachweisen, und der Nachweis ist sicher nicht der HU Bericht mit einem Schreibfehler.

Zitat:

@nogel schrieb am 30. Juli 2020 um 18:04:42 Uhr:

Zitat:

@munition76 schrieb am 30. Juli 2020 um 17:34:32 Uhr:

Objektiv betrachtet ist es deine Schuld und wenn der Käufer klagt, musst du das Auto zurücknehmen oder die Wertminderung ausgleichen.

Im Kaufvertrag steht der aktuelle abgelesene km Stand. Und der stimmt ja auch.

Im ADAC Muster garantiert der Verkäufer die Gesamtlaufleistung und nicht den abgelesenen km Stand.

Aber du hast bestimmt den Kaufvertrag des TEs vorliegen?

Zitat:

@munition76 schrieb am 30. Juli 2020 um 17:34:32 Uhr:

Objektiv betrachtet ist es deine Schuld und wenn der Käufer klagt, musst du das Auto zurücknehmen oder die Wertminderung ausgleichen.

Falls der im HU Bericht vermerkte km-Stand der einzige Hinweis auf eine eventuelle Manipulation des Tachostandes ist, passiert da gar nichts. Das begründet lediglich einen leichten Anfangsverdacht, mehr auch nicht. Damit wird niemand verurteilt.

Zuerst ist einmal wichtig was im Kaufvertrag überhaupt geregelt ist und ob da Unterlagen zur HU aufgeführt und Bestandteil des Kaufes sind.

Wenn diese in der Verkaufsanzeige und dem Kaufvertrag nicht aufgeführt sind bräuchte man diese theoretisch nicht mal mehr suchen.

Wenn sie mündlich zugesagt wurden wären sie natürlich Bestandteil des Kaufvertrages,aber das wäre nur mit Zeugen zu belegen.

Dann hat man sie einfach verloren und das Thema wäre durch.

Eine Zweitschrift bekäme der Käufer vom TÜV auch nicht ausgehändigt sobald persönliche Daten des Verkäufers aufgeführt sind,das lässt der Dateschutz nicht zu.

Das Strassenverkehrsamt verlangt die HU zwar für die Anmeldung,aber auch da gibt es Strassenverkehrsämter die auch nur den Stempel des Fahrzeugscheines akzeptieren.

Wenn die HU zum Kaufvertrag gehört muss sie natürlich übergeben werden.

Wie erheblich der Unterschied von 10 TKm sind hängt ja von verschiedenen Faktoren ab.

Bei einem jungen Fahrzeug mit wenig gelaufenen Kilometern ist es natürlich im Verhältnis anders zu bewerten als bei einem älteren mit hoher Laufleistung.

Auch ist die dort aufgeführte Kilometerlaufleistung für den Verkauf erst einmal nicht relevant,lediglich ein Indiz für einen Fehler vom Tüv oder eine Manipulation.

Wichtig ist die angegebene Kilometerlaufleistung im Kaufvertrag,dabei ist nur zwischen abgelesenen oder angegebenen Kilometern zu unterscheiden.

Bei abgelesenen Kilometern garantiere ich nichts,bei angegebenen Kilometern garantiere ich diese.

Das nennt sich ja Beschaffenheitsgarantie,deshalb sollte man eigentlich immer abgelesene Kilometrer angeben.

Für die Beschaffenheit wäre die aufgeführte Kilometerlaufleistung im Tüv Bericht auch nicht relevant,dieser ist auch nur abgelesen.

Ach Leute, Es geht um ein 23 Jahre altes Auto, VW Golf 4, mit 190tkm auf der Uhr. Das Auto hat 700€ gekostet.

Einfach abhaken, der TE hat ja schon mehrere Threads dazu eröffnet. Sicher ist Sicher. :)

Wer den Tacho wirklich manipuliert dürfte den Kilometerstand noch weiter zurück drehen. Ich stelle mir gerade die Frage, welchen Gewinn man bei einer Tacho-Manipulation von 10.000KM hat.

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